Frauenquote unter den Studierenden steigt weiter an

Im Wintersemester 2005/06 haben insgesamt 3.353 Studierenden um 7 Prozent mehr im Vergleich zum Jahr 2004 ein Studium an der LFU Innsbruck begonnen. Davon sind 1.910 Frauen rund 57 Prozent der Erstsemestrigen – ein neuer Rekord an der LFU Innsbruck.
Studierende
Bild: Studierende

„Es freut uns, dass die Frauenquote an allen Fakultäten vor allem in den technischen Fächern erhöht werden konnte“, erklärt Prof. Eva Bänninger-Huber, Vizerektorin für Lehre und Studierende. Der Frauenanteil ist an der Fakultät für Bildungswissenschaften am höchsten. Er beträgt über 84%.

 

Viele Studierenden haben Heimvorteil

 

Insgesamt studieren derzeit 20.139 Studierende (+1%) an der LFU Innsbruck. Davon kommen 14.258 aus dem Inland und 5.881 aus dem Ausland. Das Bundesländerranking wird von 9.260 TirolerInnen angeführt, gefolgt von 2.449 VorarlbergerInnen und 938 SalzburgerInnen. Bei den internationalen Studierenden geben die SüdtirolerInnen mit 3.243 HochschülerInnen den Ton an. An zweiter Stelle liegen 1.247 Studierenden aus Deutschland (+29%). Fremdsprachenkenntnisse sind vor allem an der Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaft (ausländischer Anteil an Studierenden 34,3%) und traditionell an der Katholisch-Theologischen Fakultät (33,6%) gefragt.

 

Betriebswirtschaft führt die „Hitliste“ an

 

Das beliebteste Studium ist die Betriebswirtschaftslehre: Jeder zehnte Studierende besucht die Fakultät für Betriebswirtschaft. Insgesamt sind es 3.023 HochschülerInnen. An zweiter Stelle liegt das österreichweit einzigartige Studium der Internationalen Wirtschaftswissenschaften mit einem verpflichtenden Auslandsjahr (2.033). Auf den Plätzen folgen die Rechtswissenschaften (1.958), Psychologie (1.920) und die Pädagogik (1.869). Im Studienjahr 2004/05 haben insgesamt 2.455 Studierende ihr Studium abgeschlossen.

 

Auswahlverfahren ausgesetzt – Ausnahme Psychologie

 

Die Auswahlverfahren für die Studien Betriebswirtschaft, Biologie und Pharmazie konnten frühzeitig ausgesetzt werden. „An diesen Fakultäten wird versucht, durch Mehrleistungen in der Lehre die Studierenden bestmöglich zu betreuen“, so Bänninger-Huber. In der Psychologie war allerdings schon bisher das Betreuungsverhältnis angespannt: „Hier kann der Studienansturm vor allem aus Deutschland nicht mehr kompensiert werden“, bestätigt Prof. Barbara Juen, Fakultätsstudienleiterin für Psychologie und Sportwissenschaften. Die Studierendenzahl aus Deutschland ist in der Psychologie von 11 im Vorjahr auf 133 heuer angestiegen. Insgesamt zählt die Psychologie 430 StudienanfängerInnen. Die Kapazitätsbeschränkung liegt bei 240.