"Wir sind International" -wiederum ein Volltreffer

Mehrere Jahre schon zu Beginn des Studienjahres veranstaltet das Büro für Internationale Beziehungen gemeinsam mit der Österreichischen Hochschülerschaft, Referat für Internationales eine Informationsveranstaltung zum Thema Auslandsaufenthalt. Auch heuer war die zweitägige Veranstaltung sehr gut besucht.
v.l. ADir. Reinhard Aichner (BIB), Mag. Julia Papst (WK Tirol), Kathatina Gruber (BEP) und Dr. Mathias Schennach (Leiter BIB)
Bild: v.l. ADir. Reinhard Aichner (BIB), Mag. Julia Papst (WK Tirol), Kathatina Gruber (BEP) und Dr. Mathias Schennach (Leiter BIB)

Schon bei der Begrüßung betonte der Leiter des Büros für Internationale Beziehungen Dr. Mathias Schennach die Wichtigkeit solcher Veranstaltungen und konnte die zahlreich anwesenden Studierenden sowie die FakultätsstudienleiterInnen willkommen heißen. Schennach gab auch seiner Freude Ausdruck, dass sich die ReferentenInnen trotz der vielen Termine die Zeit genommen haben über die Vielfältigkeit der Studienmöglichkeiten, Finanzierungen etc, vor allem aber auch über die Neuerungen zu referieren.

Anderen einen Schritt voraus

„Der Vorteil eines Auslandsaufenthaltes liegt darin, dass die Leute sich im Ausland einmal ohne ihre gewohnte Infrastruktur bewegen müssen. Dazu kommt die Möglichkeit die Sprachkenntnis zu verbessern“, erklärt Dr. Mathias Schennach: „Langfristig liegt der Vorteil auch darin, dass bereits viele Arbeitgeber auf einen Auslandsaufenthalt großen Wert legen. Da hat man gegen Zu-Hause-Gebliebene einen ‚Stein im Brett’“.

Dieser Ansicht ist auch Mag. Julia Papst von der Abteilung Außenwirtschaft der Wirtschaftskammer Tirol: „Für die Betriebe sind Auslandsaufenthalte äußerst wichtig. Wir sehen die größte Barriere für Betriebe, die im Ausland arbeiten oder einen Bezug zum Ausland haben darin, dass sie keine Mitarbeiter mit Auslandserfahrung haben, oder die Sprache beherrschen“, betont sie. Außerdem würde innerhalb eines Praktikums bereits der Kontakt zum möglichen späteren Arbeitgeber hergestellt, erzählt Papst aus der Praxis: „Die Wahrscheinlichkeit, dass Praktikanten, die sich bewährt haben, eingestellt werden, ist sehr groß.“

Persönliche Beratung unumgänglich

„Der Sinn dieser Veranstaltung liegt darin, dass die Studierenden und Graduierten so viel Informationen erhalten wie nur möglich, um dann schon mit Vorkenntnissen zu einer persönlichen Beratung, die unumgänglich ist, kommen zu können“, appelliert ADir. Reinhard Aichner vom Büro für Internationale Beziehungen. „Außerdem ist der Zeitpunkt der Veranstaltung so gewählt, dass wir vor allem die neuen Richtlinien für das Studienjahr 2005/2006 bereits an die Studierenden kommunizieren können“, so Aichner weiter.

Michelle Heller, Mag. Erika Mangeng, Elisabeth Neurauter und ADir. Reinhard Aichner vom Büro für Internationale Beziehungen sprachen über Sokrates-Erasmus und über Auslandsstipendien und geförderte Auslandsaufenthalte für Studierende und Graduierte. Werner Enzersfellner von der Studienbeihilfenbehörde und Mag. Marialuise Haslinger referierten über Neuerungen bei der Auslandsbeihilfe und über Auslandsaufenthalt und Studienbeitrag. Über Praktika im Ausland, Organisation eines individuellen Studienaufenthalts und Hilfe bei der Suche eines Praktikumsplatzes im Ausland berichteten Katharina Gruber vom Büro für Europäische Programme. Christine Gasser und Jane Kathrein vom Referat für Internationales stellten die Organisationen ELSA, AIESEC und IAESTE vor. Die Wirtschaftskammer Tirol war vertreten durch Mag. Julia Papst, die über ein Volontariat im Ausland sprach.