Abschreiben verboten!

Im Internet sind alle Informationen verfügbar. Eine Tatsache, die vor allem für Studierende bei ihren Recherchearbeiten von Vorteil ist. Aber die Nutzung des Internets hat auch seine Grenzen.
Studierende dürfen nicht pauschal verurteilt werden.
Bild: Studierende dürfen nicht pauschal verurteilt werden.

Das wissenschaftliche Arbeiten an Universitäten unterliegt klaren Regeln und Richtlinien: Zitate müssen belegt und Quellen müssen angegeben werden. Wer Arbeiten oder Teile von Arbeiten aus dem Internet kopiert und unter dem eigenen Namen veröffentlicht, hat mit Konsequenzen zu rechnen. Aber diese Gruppe von so genannten „schwarzen Schafen“ ist in der Minderheit: „Unsere Studierenden dürfen nicht pauschal vorverurteilt oder kriminalisiert werden. Gestern haben wir die Studentin des Jahres an der SOWI gekürt und insgesamt investieren wir 2005 eine Forschungsmillion in unseren wissenschaftlichen Nachwuchs. Sie alle haben sich ihre Auszeichnungen und Förderungen redlich erworben. An ihren Studienleistungen wie an den zahlreichen ausgezeichneten Prüfungsnoten unserer 22.000 Studierenden besteht überhaupt kein Zweifel“, so LFU-Rektor Manfried Gantner.

 

Schon bisher wurden die Arbeiten sehr sorgfältig beurteilt und Verstöße gegen das wissenschaftliche Arbeiten wurden geahndet: „Es handelt sich hier nicht um ein Vergehen wie bei rot über die Straße zu gehen. An angloamerikanischen Universitäten werden Studierende, die sich des Plagiarismus schuldig machen, von der Hochschule verwiesen“, erklärt Dekan Stephan Laske, Laudator der gestrigen Student of the Year – Verleihung.

 

„An der Innsbrucker Universität ist das Problembewusstsein vorhanden und es wird aktiv dagegen gesteuert. Die Qualität der Lehre an der LFU Innsbruck ist sehr gut. Die zahlreichen Auszeichnungen und Preise, die unsere Studierenden erhalten, und erfolgreichen Projekte, die unsere Hochschüler initiieren, sind ein Beleg für zwei wichtige Säulen unserer Universität: engagierte und motivierte Studierende sowie eine breite und hochwertige Berufsvorbildung von über 2.400 Lehrenden in über 3.300 Lehrveranstaltungen“, so Rektor Gantner. Die Qualitätssicherung in der Lehre ist eine wichtige Aufgabe der FakultätsstudienleiterInnen an den fünfzehn Fakultäten und dem Vizerektorat für Lehre und Studierende.