Studierende feiern Einstand in Innsbruck

Gestern wurden die Studierenden auf Kosten von Stadt Innsbruck und Land Tirol zur Welcome Party zum gegenseitigen Kennen lernen in die Stadtsäle eingeladen. Unter Ihnen war auch der 65jährige Dipl.-Vw. Herbert Koller, der nach einer längeren Pause wieder das VWL-Studium aufgenommen hat. Für Rektor Manfried Gantner kein Unbekannter: Koller war damals sein Studienkollege.
Studierende sind stolz auf ihre Universität
Bild: Studierende sind stolz auf ihre Universität

Die Gastgeber Landesrat Sebastian Mitterer und Bgm. Hilde Zach begrüßten die zahlreich erschienenen Studierenden in der Universitätsstadt Innsbruck. Für LR Mitterer sind die Studierenden „das Salz in der Suppe Tirols“ und Bgm. Hilde Zach wies auf die Vorzüge der Stadt Innsbruck hin: „Innsbruck ist sicher einer der schönsten Plätze zum Studieren und seine Freizeit sinnvoll zu gestalten, denn hier lässt städtisches Flair, Natur und Kultur vereinen.“ Neu-Vizerektor Roland Staudinger von der Medizinischen Universität, selbst Erstsemestriger in seinem Amt, begrüßte die Studierenden „in der ersten Liga der Medizin-Ausbildung.“

 

„Die Innsbrucker Universitäten sind in allen Bereichen, in denen sie tätig sind, voll konkurrenzfähig“, ergänzt Rektor Manfried Gantner: „Die LFU Innsbruck ist auf Platz 165 in der Welt, unter den besten drei Prozent in Europa und auf dem dritten Platz in Österreich.“ Den Studierenden hat er dazu geraten, „das eigene Fach ernst zu nehmen, aber die Studienzeit auch dafür zu nutzen, um andere Disziplinen kennenzulernen: „Die LFU Innsbruck ist eine von der drei Volluniversitäten in Österreich. Schauen Sie über den eigenen Zaun hinaus und nützen Sie das Studienangebot in seiner ganzen Breite.“

 

„Das Studium ist auch ein wichtiger Teil der Persönlichkeitsbildung. Es entstehen beim Studieren und gemeinsamer Freizeit, Freundschaften, die oft ein Leben lang halten“, so Gantner. Er selber hat gestern am Abend mit Dipl.-Vw. Herbert Koller einen alten Studienkollegen wieder getroffen. Koller hat erst heuer nach einem Vortrag an der LFU Innsbruck wieder Lust aufs Studieren bekommen: „Ich war selber in der E-Wirtschaft tätig und habe mich immer für das Thema Stromliberalisierung interessiert. Mit einer Dissertation möchte ich nun in diesem Bereich selber forschen“, erklärt Koller. Probleme mit der jüngeren Generation sieht er keine: „Wir haben alle dasselbe Ziel, nämlich unser Wissen zu mehren.“

 

Koller stellt nicht nur altersmäßig unter den 3.383 geladenen LFU-Ersemestrigen eine Ausnahme dar. Der Großteil sind MaturantInnen, aus den Ländern Tirol, Südtirol und Vorarlberg, die heuer ihr Studium in Innsbruck beginnen. Das Showprogramm gestalteten eine Turnergruppe des Universitätssportinstituts (USI) und der Physiker und Akrobat Walter Mooshammer beim Aufbau eines sechs Meter hohen Kartenhauses.