Fünf Stationen der Uni Innsbruck mit der Lupe ausgezeichnet

Rund 7000 BesucherInnen kamen am 7. November zur Langen Nacht der Forschung, um an über 100 Forschungsstationen die Forschungsbereiche der Innsbrucker Universitäten und der außeruniversitären Forschungsstätten kennenzulernen. Nun wurden fünf Stationen der Uni Innsbruck bei der Lupe – dem Stationswettbewerb der Langen Nacht der Forschung - in der Kategorie Wissenschaft ausgezeichnet.
Die VertreterInnen der ausgezeichneten Stationen der Uni Innsbruck
Bild: Die VertreterInnen der ausgezeichneten Stationen der Uni Innsbruck

Das SMS-Voting, bei dem die Besucherinnen und Besucher der Langen Nacht der Forschung ihre Lieblingsstation nominieren konnten, und die Bewertung der vorab eingereichten Konzepte der einzelnen Stationen waren die Entscheidungskriterien für die Nominierung zur LUPE für hervorragende Wissenschaftskommunikation – dem offiziellen Stationswettbewerb der Langen Nacht der Forschung.

 

Am 18. November wurden folgende fünf Stationen der Universität Innsbruck mit der Lupe ausgezeichnet:

 

Warum leuchtet und knallt Chemie?, Institut für Allgemeine, Anorganische und Theoretische Chemie

Seit den Anfängen der modernen Chemie sind spektakuläre chemische Experimentalvorlesungen eine lange Tradition an chemischen Instituten. Die Station präsentierte die Entfesselung von chemisch gebundener Energie anhand von wunderschönen Farbreaktionen, spannenden Verbrennungen und atemberaubenden Explosionen.

 

Wie kann ich geheime Botschaften entschlüsseln?, Institut für Informatik

Bei dieser Station konnten alle kleine AgentInnen und SpionInnen sein – anhand eines Detektivblocks mit geheimen Botschaften  konnten die BesucherInnen lernen, wie die Codes geknackt und die Nachrichten entschlüsselt werden können.

 

Was verrät unser Ausdrucksverhalten?, Institut für Psychologie

Wie gut können Sie Emotionen erkennen? Woran sieht man, dass jemand lügt? Wie nahe lässt man verschiedene Personen an sich heran? Welche Rolle spielt der Gesichtsausdruck im Gespräch? Mehr dazu erfuhren die BesucherInnen an dieser Station, an der Sie einen Film zur nonverbalen Kommunikation ansehen, aber auch Emotionsactivity spielen oder einen Emotionserkennungstest durchführen konnten.

 

Bist du besser als Google?, Institut für Informatik

Das Internet beinhaltet für den Menschen kaum vorstellbar große Datenmengen. Google und viele andere Suchmaschinen ermöglichen erst die Suche und Nutzung der Informationen in dieser unüberschaubaren Datenflut. An dieser Station konnten vor allem Kinder die komplexen Aufgaben einer Suchmaschine auf spielerische Weise verstehen und erleben.

 

Wie gut kennen uns Google und Co. wirklich?, Institut für Informatik

Das Internet wird zum allgegenwärtigen Begleiter im Leben und bietet uns eine exponentiell ansteigende Menge an Informationen. Zahlreiche Internetfirmen, wie z. B. Google oder Facebook, stehen im Verdacht, den Datenschutz der User zu missachten. An dieser Station konnten die Besucher erfahren, welche technischen Möglichkeiten hier bestehen und welche Information tatsächlich über unsere Persönlichkeit und unsere Privatsphäre im Internet zu finden sind.

(sr)

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