Für eine bessere Welt

Das Italien-Zentrum der Universität Innsbruck lud zur Tagung “Ethics in Economic Life”. Internationale Dozenten und Zuhörer setzten sich drei Tage lang mit wirtschaftsethnischen Fragestellungen auseinander.
Prof. Smekal eröffnete die Tagung
Bild: Prof. Smekal eröffnete die Tagung

Das Italienzentrum der Universität lud in Zusammenarbeit mit der Akademie der deutsch-italienischen Studien in Meran internationale Philosophen, Theologen und Wirtschaftswissenschaftler ein, um über die steigende Bedeutung der Ethik zu diskutieren. „Täglich werden wir mit Themen rund um die Ethik konfrontiert, wie Armut, Klimawandel oder die steigende Bevölkerung“, erklärte Prof. Christian Smekal in seiner Eröffnungsrede. Damit wies er gleichzeitig auch auf die Interdisziplinarität des Themas hin. Die Tagung wollte vor allem Gedankenanstöße liefern, um die Zukunft gerechter und friedlicher gestalten zu können. Insbesondere an Wirtschafts- und politische Systeme werden sich in der Zukunft besondere ethische Anforderungen richten, um dieses Ziel erreichen zu können, so Smekal.

 

Mit sozialem Engagement zum Erfolg

So stand auch das Thema der sozialen Verantwortung großer Konzerne im Mittelpunkt der Tagung. Viele Unternehmen sehen heute bereits soziales Engagement als einen Schlüsselfaktor für den wirtschaftlichen Erfolg. Johanna Mair stellte gleich im ersten Vortrag der Tagung Beispiele für Betätigung in diesem Bereich vor, wie z.B. der norwegische Handynetzbetreiber Telenor, der in Bangladesh aktiv ist.

 

Der zweite Teil der Tagung fand im Anschluss in Meran statt. Dort sprachen Emanule Severino und Otfried Höffe zu den TeilnehmerInnen.