Schülerwettbewerb - Junge Forscher gesucht!

Unter dem Motto „Junge Forscher gesucht“ laden die Universität Innsbruck, die EURAC Bozen, die Provincia Autonoma di Trento und die Academia Engiadina ambitionierte Jungendliche ein, ihren Forschergeist zu entfalten. Bei der der Präsentation des zweiten Schülerwettbewerbs der Jungen Uni stellten SchülerInnen der HAK Hall ihr eingereichtes Projekt vor.
JungforscherInnen von der HAK Hall mit LR Erwin Koler (3. v.l.), HAK Hall Direktor Dietmar Wiener (4. v.l.) und Lehrer Erwin Schreckensperger (5. v.l.).
Bild: JungforscherInnen von der HAK Hall mit Silvia Prock (2.v.l, LR Erwin Koler (3. v.l.), HAK Hall Direktor Dietmar Wiener (4. v.l.) und Lehrer Erwin Schreckensperger (5. v.l.).

Beim zweiten Schülerwettbewerb „Junge Forscher gesucht!“ können Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren Forschungsprojekte aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen einreichen. „Die Universität richtet den Wettbewerb mit dem Ziel aus, Jugendliche für die Wissenschaft und Forschung zu begeistern. Das Besondere und Einmalige an diesem Schülerwettbewerb ist, dass sich Tiroler Schülerinnen und Schüler mit Kolleginnen und Kollegen aus Südtirol, Graubünden und dem Trentino messen können“, erklärte  Dr. Silvia Prock vom Vizerektorat für Forschung der Universität Innsbruck, die den Bewerb von Seiten der Universität organisiert.

 

„Die SchülerInnen sollen nicht nur in Wissenschaft und Forschung hineinschnuppern können, sondern auch vom Wettbewerb profitieren können“, betonte Prock das Anliegen der Universität Innsbruck. Auch der Direktor der Handelsakademie Hall Dietmar Wiener war überzeugt davon, dass die Teilnahme am Schülerwettbewerb für die berufliche Zukunft der Schüler wichtig ist. „Bei solchen Projekten lernen die Schülerinnen und Schüler über den Zaun zu schauen“, so Wiener.

 

Unterstützung durch das Land Tirol

Als „Rosinen im Schulalltag“ bezeichnete Bildungslandesrat und Landesschulratspräsident Dr. Erwin Koler den Schülerwettbewerb, der vom Land unterstützt wird. „Für das Land Tirol und den Landesschulrat ist die Förderung unserer Jugend ein vordringliches Anliegen“, verdeutlichte Koler. Projekte wie der Schülerwettbewerb seien gerade in Anbetracht der aktuellen Diskussionen rund um die Schulreform ein positives Signal in Hinblick auf das österreichische Schulsystem, so Koler bei der Pressekonferenz. Besonders erfreut zeigte sich Koler über die völlig freie Themenwahl sowie über die Tatsache, dass die Projektpräsentation in Innsbruck stattfinden wird.

 

 

BIO 4 GAS – a resource 4 Afrika!

Schülerinnen und Schüler der der IV A und IV B der Handelsakademie Hall stellten bei der Pressekonferenz das Forschungsvorhaben vor, das sie für den Wettbewerb eingereicht haben. Im Rahmen ihres Projekt „BIO 4 GAS -  a resource 4 Afrika!“ beschäftigen sich die JungwissenschaftlerInnen mit der Erzeugung von Gas und Strom aus biogenen Abfällen und der Frage, ob die Errichtung einer BIO-4-GAS-Anlage in Burkina Faso möglich und sinnvoll ist. Die Schüler werden von ihrem Lehrer Mag. Erwin Schreckensperger und HR Dir. Dietmar Wiener, dem Direktor der HAK in Hall, unterstützt und arbeiten mit dem Mikrobiologen Prof. Heribert Insam und dem Soziologen Prof. Markus Schermer von der Universität Innsbruck zusammen. Frei nach dem Motto „Raus aus der Schule – rein ins Leben“ möchten sie auch andere Schülerinnen und Schüler dazu motivieren, beim Schülerwettbewerb mitzumachen.

 

Projekte aus allen Wissenschaftsrichtungen

JungforscherInnen können Projekte aus allen Wissenschaftsrichtungen einreichen – naturwissenschaftliche Projekte genauso wie künstlerische, technische, wirtschaftliche oder geisteswissenschaftliche. Sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen bis zu maximal 5 Personen können mitmachen. Auf Innovationspotential, Orginalität, Kreativität und Interdisziplinarität der Arbeiten wird besonderer Wert gelegt. Die Entscheidung wird in allen teilnehmenden Regionen von einer lokalen Jury getroffen, die sich aus VertreterInnen der Wissenschaft, des Landesschulrates sowie der Schulen zusammensetzt.

 

Die Anmeldung der Projekte sollte bis 30. November 2007 beim jeweiligen Wettbewerbssekretariat erfolgen, bis 31. Jänner können die Berichte eingereicht werden. Die drei Besten aus jeder Region präsentieren vom 3. bis zum 4. April 2008 ihre innovativen Arbeiten an der Universität Innsbruck. Bis zu 8 Projekte werden mit Geldpreisen zwischen 1.500 und 4.000 Euro prämiert. Nähere Informationen sind auf der Homepage http://www.explora-science.net zu finden.

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