Wirtschaft und Kultur: ein spannendes Verhältnis

„Wa(h)re Sprache“ hieß es vergangene Woche bei der Tagung des Europäischen Forums Alpbach an der Universität Innsbruck. Im Mittelpunkt stand dabei das Spannungsverhältnis zwischen Kultur und Wirtschaft.
Erhard Busek eröffnete das Symposium "Wa(h)re Sprache".
Bild: Erhard Busek eröffnete das Symposium "Wa(h)re Sprache".

Seit zwei Jahren hält das Europäische Forum Alpbach bereits Tagungen zum Verhältnis zwischen Kultur und Wirtschaft ab. Dieses Jahr stand beim Symposium an der Universität Innsbruck die Analyse und Beurteilung der gegenwärtigen Literatur und des Literaturbetriebes an. Hierfür kamen zahlreiche ReferentInnen aus Österreich, Deutschland, Frankreich, der Schweiz und England nach Innsbruck.

 

 

Das Besondere am Buch und Wort

 

Im Mittelpunkt der Vorträge standen die Fragen nach dem Besonderen an der Ware Buch, dem Wert eines Buches und wie es um die Ware Text steht. So sprach Klaus Stadler, Sachbuchlektor des Piper Verlags in München zum Thema „Bücher und ihr Wert – es geht nicht immer nur ums große Geld“. Dieter Borchmeyer, Präsident der Bayrischen Akademie der Schönen Künste, widmete sich dem Wort und referierte „Ich kann das Wort so hoch unmöglich einschätzen.“

 

 

Das Buch lebt immer noch

 

Bei der Eröffnung des Symposiums freute sich Erhard Busek, der Präsident des Europäischen Forums Alpach, über die zahlreich erschienen ZuhörerInnen. Gleichzeitig wies er auf die Wichtigkeit des Themas hin. „So oft ist das Buch schon totgesagt worden und es lebt immer noch.“

 

 

Das dreitägige Symposium wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Europäischen Forum Alpbach und der Gedächtnisstiftung Peter Kaiser an der Universität Innsbruck abgehalten. In der zweijährigen Geschichte der Tagung wurde das Verhältnis zwischen Kultur und Wirtschaft aus wissenschaftlicher, wirtschaftlicher, kultureller und politischer Sicht behandelt.