Größter Blindensport-Event der Welt in Innsbruck

Von 05. bis 09. September spielten die besten TorballspielerInnen der Welt im Innsbrucker Landessportcenter um den Weltmeistertitel. Das Österreichische Herren-Team erreichte bei der Torball-WM 2007 den 3. Platz.
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Bild: Das österreichische Team zeigte eine ausgezeichnete Abwehr. [Foto: Torball-WM]

Ein Mitglied des erfolgreichen österreichischen Teams ist Vladimir Vasic, Mitarbeiter in der Telefonzentrale der Uni Innsbruck. Neben seiner Tätigkeit als Nationalspieler war er auch General-Manager der Torball WM 2007 in Innsbruck. „Bei einer Heim-WM eine Medaille zu holen ist für jeden Sportler etwas ganz Besonderes“, freut sich Vladimir Vasic, der gemeinsam mit Ufuk Acikgöz, Andreas Bergmann, Franz Czuk, Erwin Moser und Christoph Prettner die Swarovskimedaille entgegen nehmen konnte.

 

„Das ist das beste WM-Ergebnis, das die österreichischen Männer bisher erreicht haben“, freute sich auch der Trainer der Teams, Markus Fischnaller. „Ich bin stolz auf meine Burschen!“ Die WM in Innsbruck war die vierte Torball-Weltmeisterschaft. Die österreichische Damenmannschaft konnte sich leider nicht für das Halbfinale qualifizieren. Sie belegten den fünften Platz. Weltmeister wurde bei den Damen das italienische Team, die sich im Finalspiel gegen Belgien durchsetzen konnten; bei den Herren gewann Deutschland vor Belgien.

 

Der WM-Veranstalter ist mit dem Ablauf der Veranstaltung sehr zufrieden. „Wir hatten viele Zuschauer und alle Spielerinnen und Spieler haben uns für die Durchführung gelobt“, erklärt Barbara Hoffmann, Sprecherin der WM.

 

Rasante Ballsportart

Torball ist eine Blinden- und Sehbehindertensportart und zählt zu den rasantesten Ballspielen der Welt. Die SpielerInnen sind ausschließlich auf ihr Gehör angewiesen, um den bis zu 90 km/h schnellen Ball zu spielen. Das Geräusch des verwendeten Klingelballs ist die einzige Orientierungshilfe für die blinden und sehbehinderten TorballerInnen. Damit Chancengleichheit zwischen TeilnehmerInnen mit und ohne Sehrest besteht, tragen alle SpielerInnen eine lichtundurchlässige Brille.

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