Vom Eiblschrofen bis zum Silberwald – Das Forum AVT in Schwaz

Die Schutzmaßnahmen Eiblschrofen, der Schwazer Silberwald, die neue Unterinntaltrasse und das Zentrum für Erneuerbare Energien der Tiroler Zukunftsstiftung standen im Mittelpunkt des AVT-Forums Ende Juni in Schwaz. Mit dabei waren unter anderem auch VertreterInnen der Universität Innsbruck.
Druckluftvortrieb bei der Unterinntaltrasse der Brenner Eisenbahngesellschaft (BEG) Bereich Stans,
Bild: Druckluftvortrieb bei der Unterinntaltrasse der Brenner Eisenbahngesellschaft (BEG) Bereich Stans
Monitoring & Mystisches Flair

 

Die jüngste Veranstaltung des interdisziplinären „AVT-Forums Dialog Technik – Gesellschaft“ führte zur Besichtigung wichtiger Infrastrukturprojekte in den Bezirk Schwaz. Die TeilnehmerInnen machten zunächst Station beim Sicherungs-Auffangebauwerk Felssturzgebiet Eiblschrofen, wo sie direkt vor Ort Informationen über das mit neuesten Technologien entwickelte Messsystem („Monitoring“) erhielten. Mittels eines Lasergerätes werden etwaige Verschiebungen des Eiblschrofens erfasst. Die Auswertung, Visualisierung und Verwaltung der aufgenommenen Datensätze erfolgt mit Hilfe einer eigens entwickelten Software.

 

Auf den Eiblschrofen folgte der Schwazer Silberwald, der die TeilnehmerInnen durch sein mystisches Flair besonders beeindruckte: „Für uns Techniker ist diese Vielfalt und die Einbeziehung des „Emotionalen“ wie beim Silberwald faszinierend und äußerst anregend“, so Roman Markowski und Engelbert Siegele von der Vermessung AVT.

 

Bei der Baustelle der neuen Unterinntaltrasse legten die ForumsteilnehmerInnen erneut einen Stopp ein und ließen sich im Besucherzentrum Schwaz-Vomp durch Mag. Martin Pellizzari (Brenner Eisenbahn GmbH - BEG) in das Projekt „Eisenbahnachse Brenner“ einführen. In Vomp folgte anschließend eine Besichtigung des Druckluftvortriebes.

 

Zukunft erneuerbare Energien

 

Das Zentrum für Erneuerbare Energien der Tiroler Zukunftsstiftung bildete die letzte Station der TeilnehmerInnen im Rahmen des Forums AVT in Schwaz. Erneuerbare Energien sind ein zukunftsträchtiges Feld der heimischen Wirtschaft mit enormen Wachstumschancen. Tiroler Unternehmen investieren bereits seit Jahren in die Weiterentwicklung dieser Technologien. Die Universität Innsbruck plant die Einrichtung einer Stiftungsprofessur für Energieeffizientes Bauen mit spezieller Berücksichtigung des Einsatzes erneuerbarer Energien an der Fakultät für Bauingenieurwissenschaften und ist damit am Puls der Zeit.