Forum AVT holte sich neue Impulse

Die jüngste Veranstaltung des interdisziplinären Forum AVT hat die TeilnehmerInnen zum Flughafen Innsbruck, zur Geotechnik der Baufakultät und zur Eröffnung des „Zentrums für Erneuerbare Energien“ (Schwaz) geführt.
R. Friedrich (Uni Innsbruck), U. Putz (Tiroler Zukunftsstiftung), J. Nussbaumer (Uni Innsbruck), A. Stotter (Flughafen Innsbruck), H. Kleindienst (Grid IT), J. Friedl (AVT)
Bild: R. Friedrich (Uni Innsbruck), U. Putz (Tiroler Zukunftsstiftung), J. Nussbaumer (Uni Innsbruck), A. Stotter (Flughafen Innsbruck), H. Kleindienst (Grid IT), J. Friedl (AVT)

Vor acht Jahren hat DI Franz Markowski mit den Gesellschaftern der Vermessung AVT das Forum gegründet. Es folgt dem Motto: „Dialog Technik – Gesellschaft“. Seit 2004 ist auch die Tiroler Zukunftsstiftung an Bord. Gründer Markowski zur Interdisziplinarität, die wesentlich von der Universität bestimmt wird: „Für uns Techniker ist die Vielfalt der InteressentInnen und damit der Meinungen und Stellungnahmen faszinierend. Das bringt neue Impulse und Innovationsgedanken“.

 

Erste Station: Flughafen

In der intensiven Diskussion erklärt Flughafen – Direktor Reinhold Falch: „Wir sind und bleiben ein `regionaler Flughafen`, der den Bedarf an Luftverkehr für unsere Region abdeckt. Damit anerkennen wir die Grenzen, die uns Natur, Umwelt und Lebensqualität der AnwohnerInnen setzen. Das heißt: ein Maximum an Einsatz für diese Kriterien durch den Flughafen. Deshalb waren wir auch nicht bereit, `Billiglinien` zu ultimativ geforderten Sonderkonditionen zu akzeptieren“. Flughafen – Prokurist Ewald Dworschak verweist auf das beispielhafte Umweltmanagement – etwa auf die österreichweit strengsten Betriebszeitenregelungen, die Umweltzertifizierung und die lärmabhängigen Landegebühren. Tenor der Diskussion: Die Bedeutung dieser wichtigen Verkehrsinfrastruktur für die gesamte Tiroler Wirtschaft, insbesondere für den Tourismus, das Kongresswesen und die Wissenschaft.

 

Zweite Station: Baufakultät – Geotechnik und Tunnelbau

Die Professoren Kolymbas und Fellin zeigten in breit gespannten Einführungsbeiträgen die Notwendigkeit geotechnischer Untersuchungen und gewährten mit allgemein verständlichen Worten und vielen praktischen Beispielen einen Einblick in die Geheimnisse der Geotechnik-Wissenschaften. Nach einem kleinen Umtrunk in den Räumen des Arbeitsbereiches fesselte Prof. Wolfgang Fellin im Geotechniklabor die Teilnehmer mit theoretisch fundierten Grundlagenversuchen. „Die können`s nicht nur mit der `Jungen Uni` sondern auch mit uns, von der älteren Sorte“ – so ein Forumsteilnehmer bei den begeisternden Präsentationen. Sie galten schwerpunktmäßig den Phänomenen Sand und Wasser. Der Leistungsbericht des Arbeitsbereiches Geotechnik und Tunnelbau durch Prof. Dimitrios Kolymbas dürfte zu mancher Kooperation führen.

 

Nächstes Ziel:Schwaz

Die nächsten Veranstaltungen des Forums gelten dem Bezirk Schwaz. Die Teilnahme an der Eröffnung des „Zentrums für Erneuerbare Energien“, das Zusammentreffen mit  DI Norbert Pfurtscheller und Bürgermeister Dr. Hans Lintner sind „thematische Vorerkundung“, so Zukunftsstifter Dr. Harald Gohm.