Buch zur italienischen Gesellschaftsrechtsreform wurde vorgestellt

Am Freitag, den 9. Februar wurde im Spiegelsaal des Landeshauses I in Bozen das an der LFU Innsbruck erstellte Sammelwerk mit dem Titel „Die Reform des italienischen Gesellschaftsrechts“ vorgestellt.
Die Anwesenden freuten sich über die gelungene Buchvorstellung.
Bild: Die Anwesenden freuten sich über die gelungene Buchvorstellung.

Neben LH Luis Durnwalder folgten zahlreiche VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft der Einladung zur Buchpräsentation. Das Einführungsreferat hielt der Vertreter der LFU Innsbruck, Vizerektor Tilmann Märk, der gleichzeitig auch den Innsbruck University Press-Verlag vorstellte und auf die rege Publikationstätigkeit der Universität Innsbruck verwies. Er hob dabei auch die besondere Relevanz dieser Forschungsaktivitäten für Südtirol hervor.

 

Landeshauptmann Durnwalder betonte in seiner Ansprache die Brückenfunktion Nord- und Südtirols zwischen dem deutschsprachigen und dem italienischsprachigen Raum und hob hervor, dass die rechtsvergleichende Arbeit, die an der Universität Innsbruck durchgeführt und von Südtirol gefördert wird, den Wirtschaftstreibenden des gesamten deutsch- und italienischsprachigen Raums zugute kommt. Damit zeige sich Südtirol auch für die Unterstützung erkenntlich, die dieses Land in der Vergangenheit erfahren habe.

 

Die Herausgeber

Prof. Peter Hilpold zeigte in seiner Einführung die Tragweite der italienischen Gesellschaftsrechtsreform auf, die einen wesentlichen Schritt zur Modernisierung der italienischen Rechtsordnung darstelle. „Am Buch haben führende Rechtswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und Italien mitgewirkt, damit hat die Universität Innsbruck erneut unter Beweis gestellt, dass sie eine zentrale Anlaufstelle für Forschung im Bereich der Rechtsvergleichung und des internationalen Rechts darstellt“, so Hilpold.

 

Prof. Walter Steinmair betonte, dass die von der Leitung der LFU Innsbruck unternommene Schwerpunktsetzung im Bereich des italienischen Rechts in vielfältiger Form Früchte trage und die Rolle der Universität Innsbruck als Landesuniversität für ganz Tirol bekräftige. Insbesondere werde dabei auch ein wichtiger Impuls zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses gegeben.

 

Dr. Christof Perathoner unterstrich die europäische Vorbildwirkung der italienischen Gesellschaftsrechtsreform.

 

Vertreter der verschiedenen Berufskammern hoben die Bedeutung hervor, die die an der LFU Innsbruck erstellten wissenschaftlichen Kommentare im Bereich des italienischen Rechts für die berufliche Tätigkeit ihrer Mitglieder in Italien haben und wie sehr die tagtägliche Umsetzung der Südtiroler Autonomie aus dem diesbezüglichen Beitrag der Landesuniversität Innsbruck Nutzen zieht.

 

Das Buch:

 

Wissenschaftler aus Italien, Österreich und Deutschland analysieren in diesem Band Inhalt und Reichweite der Reform des italienischen Gesellschaftsrechts aus europäischer Perspektive.