Politischer Filmabend in der SoWi-Aula

Die Behindertenbeauftragten der LFU Innsbruck zeigten am 29. Januar in Zusammenarbeit mit dem Behindertenreferat der ÖH Stanley Kubricks Film „Dr. Seltsam: oder wie ich lernte die Bombe zu lieben“. Der Film war die Auftaktveranstaltung einer Filmreihe an der LFU.
Filmreihe
Bild: v.l.: Julia Wolfer, Behindertenreferentin der ÖH, Barbara Hofmann und Patrizia Egger, Behindertenbeauftragte der LFU.

In dem Film aus dem Jahre 1964 versucht der US Air Force General Jack D. Ripper einen Atomkrieg mit der Sowjetunion auszulösen. Ripper glaubt damit eine sowjetische Verschwörung aufzuhalten. Dafür erteilt er den ihm unterstellten B-52 Bombern den Angriffsbefehl.

 

Der amerikanische Präsident Merkin Muffley kann seinen Plan allerdings weitgehend vereiteln, indem er Kontakt zur Sowjetführung aufnimmt. Dabei müssen die Sowjets gestehen, dass sie eine Weltvernichtungsmaschine konstruiert haben, die einen atomaren Angriff auf ihr Land automatisch mit einem atomaren Fallout beantwortet, der alles Leben auf der Erde vernichtet.

 

Die Gefahr kann trotz aller Anstrengungen nicht beseitigt werden, da ein Bomber aufgrund eines defekten Funkgerätes nicht zurückgeholt werden kann. Seine Besatzung führt den Angriffsbefehl aus und eine atomare Kettenreaktion durch die Weltvernichtungsmaschine beginnt.

 

Das Ende der Menschheit kann aber nur kurz im US-Hauptquartier für Bestürzung sorgen. Schnell entwirft Dr. Seltsam einen Plan, der das Überleben eines kleinen Teils der amerikanischen Gesellschaft in Bergwerksstollen garantieren soll. Ein Zuchtprogramm für Menschen, das auf 100 Jahre angelegt ist, soll die militärische Überlegenheit der Amerikaner sicherstellen.

 

Kubricks Film machte am 29. Januar den Anfang einer Filmreihe, die im März fortgesetzt werden soll. Für eine barrierefreie Vorführung wurde der Film mit deutschen Untertiteln gezeigt. Mit der Veranstaltung soll unter anderem auch der Kontakt zwischen behinderten und nichtbehinderten Studenten gefördert werden.