Gemeinsam für die Biowissenschaften

Das Centrum für Molekulare Biowissenschaften (CMBI) der Universität Innsbruck und das Biozentrum der Medizinischen Universität veranstalteten Ende September gemeinsam das 2. Life Science Meeting Innsbruck in Igls. Damit fand die im vergangenen Jahr gestartete Initiative zur Intensivierung gemeinsamer Forschungsinteressen eine erfolgreiche Fortsetzung.
Jörg Striessnig (links) und Lukas Huber (rechts) mit den beim Meeting ausgezeichneten NachwuchswissenschaftlerInnen.
Bild: Jörg Striessnig (links) und Lukas Huber (rechts) mit den beim Meeting ausgezeichneten NachwuchswissenschaftlerInnen.

Der Forschungs- und Wissenschaftsstandort Innsbruck erhält durch den Neubau Chemie, Pharmazie und Theoretische Medizin am Innrain in den kommenden Jahren die einzigartige Chance, sich national noch besser zu positionieren und international sichtbarer zu werden. Schon im Vorfeld ist es das Ziel der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die künftige erfolgreiche Nachbarschaft zu vertiefen. Aus diesem Grund wurde mit dem „1. Life Science Meeting Innsbruck“ im vergangenen Jahr eine interessante Plattform für den gegenseitigen wissenschaftlichen Austausch gegründet. Ende September fand nun bereits das 2. Life Science Meeting in Igls statt. „Ich freue mich sehr, dass wir mit dem 2. Life Science Meeting die Initiative aus dem vergangenen Jahr zu einer regelmäßigen Veranstaltung machen konnten. Auch heuer bot das Meeting wieder eine hervorragende Gelegenheit, gemeinsame Forschungsinteressen des CMBI und des Biozentrums zu stärken und auch neue Ideen für künftige innovative Kooperationen zu schaffen“, so Univ.-Prof. Dr. Jörg Striessnig, Leiter des CMBI. Neben dem Wissensaustausch zwischen WissenschaftlerInnen beider Universitäten konnten auch heuer wieder hochkarätige internationale Experten als Sprecher gewonnen werden, um die bestehenden Forschungsaktivitäten zu beleben.

Nachwuchsförderung

Ein weiteres wichtiges Ziel des Life Science Meetings stellt die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses dar. „Auch in diesem Jahr stellten unsere jungen Forscherinnen und Forscher beider Zentren wie der exzellente Arbeiten vor. Ein Zeichen, dass es uns gelingt, NachwuchswisenschaftlerInnen für unsere Forschung zu begeistern“, so Prof. Dr. Lukas Huber, Leiter des Biozentrums der Medizinischen Universität. Die besten Nachwuchswissenschaftler beider Zentren wurden zum Abschluss der Tagung auch ausgezeichnet. Die Preise für die besten Vorträge gingen an Domagoj Cikes von der Sektion für Zellbiologie am Biozentrum der Medizinischen Universität sowie an Achim Edtbauer vom Institut für Ionenphysik und Angewandte Physik an der Universität Innsbruck. Bastian E. Bäumer von der Sektion für Neurobiochemie am Biozentrum, Cornelia Thöni von der Sektion für Zellbiologie am Biozentrum sowie Kamilla Bakowska-Zywicka von der Sektion für Genomics und RNomics am Biozentrum wurden mit den Posterpreisen ausgezeichnet.

(sr)

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