Symposium zu Ehren Hugo Penz

Das Institut für Geographie der Universität Innsbruck und die Innsbrucker Geographische Gesellschaft luden vergangene Woche zu einem Symposium anlässlich des 65. Geburtstages von Prof. Hugo Penz.
 Rund 120 Personen lauschten den Vorträgen während des Symposiums „Strukturwandel im ländlichen Raum“.
Bild: Rund 120 Personen lauschten den Vorträgen während des Symposiums „Strukturwandel im ländlichen Raum“.

Der ländliche Raum Europas erlebt seit mehr als 50 Jahren einen dramatischen Strukturwandel. In manchen Gemeinden ist die landwirtschaftliche Bevölkerung zwischen 1971 und 2001 um bis zu 70 % zurückgegangen. Mit dem Phänomen und seinen Folgen hat sich am Institut für Geographie der Universität Innsbruck Prof. Dr. Hugo Penz intensiv auseinandergesetzt.

 

Aus Anlass seines Geburtstages und seiner Pensionierung trafen sich am 14. 12. über 120 Wissenschaftler, Kollegen, Schüler und Freunde, um noch einmal mit dem scheidenden Geographen und vier eingeladenen Vortragenden über diese - vor allem auch im Alpenraum festzustellende - Problematik zu diskutieren. Und dies nicht nur aus Sicht der Forschung sondern auch aus politischer Sicht.

 

Nach einer Würdigung von Hugo Penz durch Prof. Martin Seger, Klagenfurt, sprach Prof. Jörg Maier aus Bayreuth über Perspektiven für den ländlichen Raum, Prof. Axel Borsdorf über Alpenforschung und Hofrat Dr. Fritz Staudigl über die europäische Regionalpolitik.

 

Zum Abschluss des hochrangigen Symposiums wurde Prof. Hugo Penz der Ehrenvorsitz der Innsbrucker Geographischen Gesellschaft verliehen. Ferner wurde ihm eine Festschrift „Alpine Kulturlandschaft im Wandel“ überreicht, in der seine Innsbrucker Kollegen Anregungen, die sie von Hugo Penz erhielten, in eigenen Forschungsfragen weitergeführt haben.  

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