Nachwuchsförderung an der Universität Innsbruck wurde ausgezeichnet

Am 20. November wurden im Festsaal des Juridicums der Universität Wien die diesjährigen Preise des UniversitätsprofessorInnenverbandes (UVP) vergeben. Der Preis für Universitätsorganisationen im Bereich Nachwuchsförderung ging an den Forschungsvizerektor der Universität Innsbruck, Prof. Tilmann Märk.
SC Mag. Friedrich Faulhammer, Prof. Bernhard Keppler und Prof. Christiane Spiel (stv. Vorsitzende UVP) überreichten den Preis an VR Tilmann Märk.
Bild: SC Mag. Friedrich Faulhammer, Prof. Bernhard Keppler und Prof. Christiane Spiel (stv. Vorsitzende UVP) überreichten den Preis an VR Tilmann Märk.

„Ich habe diesen Preis als Vertreter der Universität Innsbruck entgegen genommen, denn hinter dem Nachwuchsförderungsprogramm, das ausgezeichnet wurde, steht auch Altrektor Manfried Gantner und die MitarbeiterInnen der Universität, mit deren Hilfe sich dieses Programm so erfolgreich entwickeln konnte“, so VR Märk zu der Auszeichnung.

 

Der Preisverleihung in Wien wohnten zahlreiche Ehrengäste, wie Prof. Bernhard Kempen, Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Prof. Georg Winckler, Rektor der Universität Wien und Prof. Bernhard Keppler, Vorsitzender des UVP, bei. Der Antrag auf die Zuerkennung des Preises an die Universität Innsbruck wurde von Prof. Wolfgang Zach, Professor am Institut für Anglistik der Uni Innsbruck, gestellt.

 

In seiner Laudatio stellte Sektionschef  Mag. Friedrich Faulhammer, Leiter der Sektion VII "Universitäten und Fachhochschulen" des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, die Nachwuchsförderungsprogramme – Doktoratsstipendien und Förderung von Habilitationen – vor und betonte vor allem den hohen Frauenanteil von 53,5 % bei den vergebenen Doktoratsstipendien.

 

„Das ausgezeichnete Projekt reiht sich in eine Fülle von Maßnahmen ein, die die Universität Innsbruck setzt, um den Nachwuchs zu fördern. Mit Projekten wie Junge Uni, Grüne Schule, Lange Nacht der Forschung oder Schülerwettbewerben setzen wir dabei bereits bei den Kleinsten an, um ihr Interesse für Forschung zu wecken“, erklärt Märk und weiter: „Es ist für jede gesellschaftliche Gruppe von zentraler Bedeutung, den Nachwuchs zu fördern, denn: ohne Nachwuchs – keine Zukunft.“

 

Nachwuchsförderungsprogramm an der Universität Innsbruck

In den beiden Tranchen I.-IV. 2005 und I.-III.2006 wurden an der Universität Innsbruck 270 Anträge auf ein Doktoratsstipendium gestellt. Davon wurden die besten 157 Anträge genehmigt und diesen besten Köpfen ein monatliches Stipendium in Höhe von 605 Euro für ein Jahr zuerkannt.

 

Die Ausschreibung von Projektförderungsmitteln aus der Nachwuchsförderung soll in der Folge jungen promovierten WissenschaftlerInnen ermöglichen, selbständig zu forschen und somit die wissenschaftliche Startphase wesentlich attraktiver zu gestalten. In den Jahren 2005 und 2006 wurden 27 Anträge für diese Fördermittel eingereicht; davon wurden 20 Anträge mit einer Gesamtfördersumme von 375.000 Euro bewilligt.

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