Handelsblatt-Ranking 07: Innsbrucker Volkswirte unter den Besten

Die Innsbrucker Volkswirte forschen besonders fleißig: Das ergab das jüngste Ranking der deutschen Tageszeitung Handelsblatt. Gleich in mehreren Bereichen sind WissenschaftlerInnen der Universität Innsbruck vorne dabei. Matthias Sutter belegt in der Kategorie „Aktivste Volkswirte seit 2003“ Platz 7 von 1168.
Innsbrucker Volkswirte unter den Besten
Bild: Innsbrucker Volkswirte sind beim Handelsblatt-Ranking 2007 unter den Besten

Das Handelsblatt-Ranking misst Forschungsoutputs in den Bereichen Volkswirtschaftslehre und Statistik und zählt zu den umfassendsten und aussagekräftigsten Studien im deutschsprachigen Raum. Die Innsbrucker Volkswirte erreichen im Ranking 2007 wieder Spitzenplätze. Im Vergleich zum Vorjahr haben sie sich sogar nochmals verbessert.

 

Top-Platzierungen unter den Nachwuchsökonomen

Matthias Sutter belegt den herausragenden 7. Platz unter 1168 erfassten Forschern in der Kategorie „Aktivste Volkswirte seit 2003“. Michael Pfaffermayr folgt auf Platz 16. Damit kommen zwei der 20 produktivsten Volkswirte aus dem gesamten deutschen Sprachraum aus Innsbruck. Nur die Hochburgen deutschsprachiger Spitzenforschung in Zürich, Bonn und Mannheim haben drei oder vier Spitzenforscher unter den Top 20 seit 2003.

 

In der Kategorie „Top-Forscher unter 40 Jahren“ erreicht Matthias Sutter Platz 6. Ein weiteres Indiz für die Forschungsstärke, insbesondere der jüngeren Innsbrucker Ökonomen, sind die Plätze 28 bzw. 46 für Martin Kocher bzw. Jesus Crespo-Cuaresma. Beide würden in einem im Handelsblatt nicht extra ausgewiesenen Ranking „Unter 35 Jahren“ die hervorragenden Plätze 2 bzw. 8 belegen.

 

Eine Einschränkung des Rankings auf Österreich würde in den Kategorien „Aktivste Volkswirte seit 2003“ und „Unter 40 Jahren“ Matthias Sutter, der seit 2006 vier Rufe auf Professuren im Ausland erhalten hat, als produktivsten Volkswirt Österreichs ausweisen.

 

Erfolgreiche Forschungspolitik

 

In einem innerösterreichischen Fakultätenranking belegt die Innsbrucker Fakultät für Volkswirtschaft und Statistik den zweiten Platz hinter der Universität Wien. Im Fakultätenranking des Handelsblatts befindet sich Innsbruck auf Platz 17 von ca. 90 erfassten Fakultäten bzw. Departments im gesamten deutschen Sprachraum. Gegenüber 2006 ist das eine Verbesserung um 2 Plätze. Für Dekan Lukesch ist dies ein Erfolg der anreizorientierten Forschungspolitik innerhalb der Fakultät sowie der Strategie der Innsbrucker Universität insgesamt und der gelungenen Neuberufungen des Rektorats in den letzten Jahren. Mittelfristig sieht Dekan Lukesch es als Ziel an, die Innsbrucker Fakultät an die Top 10 der forschungsstärksten Institutionen im gesamten deutschen Sprachraum anzunähern.

 

Über die Spitzenplatzierungen der Innsbrucker Volkswirte und der gesamten Fakultät für Volkswirtschaft und Statistik freut sich Dekan Lukesch aber nicht nur im Hinblick auf das damit verbundene Renommee in der Forschung. Internationale Forschungsrankings werden im internationalen Wettbewerb um die besten StudentInnen und NachwuchswissenschaftlerInnen immer bedeutender. Ausgezeichnete Platzierungen in Rankings haben einen sich selbst verstärkenden Effekt, weil sie die Attraktivität einer Universität gleichermaßen bei StudentInnen, DoktorandInnen und auch ProfessorInnen für Neuberufungen deutlich erhöhen und auch das Potenzial für die Einwerbung von Drittmitteln positiv beeinflussen.