Mathematiker trafen sich in Innsbruck

Die Arbeitsgruppe Numerik des Institutes für Mathematik unter der Leitung von Prof. Alexander Ostermann veranstaltete Mitte September zum vierten Mal in Folge einen internationalen Workshop in Innsbruck. In diesem Jahr war das dreitägige Treffen dem Thema "Time Integration of Evolution Equations" gewidmet.
Die TeilnehmerInnen  auf dem Hafelekar
Bild: Die TeilnehmerInnen auf dem Hafelekar

TeilnehmerInnen aus aller Welt präsentierten jüngste Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Numerik von gewöhnlichen und partiellen Differentialgleichungen. Der aktuelle Workshop, der wieder in Kooperation mit Mathematikern der Universität Triest stattfand, wurde dankenswerterweise vom Italienzentrum der Universität Innsbruck finanziell unterstützt.

 

Differentialgleichungen

Das Forschungsgebiet der Numerik von Differentialgleichungen hat in Innsbruck eine langjährige Tradition; es reicht zurück bis in die 60er Jahre, als Mitglieder des Mathematikinstitutes Berechnungen für die NASA durchführten. Heute liegen numerische Herausforderungen unter anderem auf dem Gebiet der Simulation und Analyse partieller  Differentialgleichungen und reichen von Reaktions-Diffusionsgleichungen bis hin zu nichtlinearen Schrödingergleichungen.

 

Positives Echo

Seit 2004 werden jeweils zu Herbstbeginn mehrtägige Workshops zu aktuellen Themen auf dem Gebiet der Numerischen und Angewandten Mathematik organisiert. Aufgrund des großen Erfolges der vergangenen Treffen entschlossen sich die Organisatoren Alexander Ostermann und Mechthild Thalhammer vom Institut für Mathematik auch im heurigen Jahr einen Workshop zu veranstalten. Wie schon in den Vorjahren zeigten sich die TeilnehmerInnen begeistert von der Veranstaltung, die nicht nur renommierte Wissenschafterinnen und Wissenschafter anzieht, sondern auch junge Forscherinnen und Forscher ermutigen möchte, ihre Resultate erstmals in kleinerem Kreis vorzustellen.

 

Das Bildungshaus Seehof auf der Hungerburg bot den rund 30 TeilnehmerInnen beste Rahmenbedingungen sowohl für wissenschaftlichen Austausch als auch für Entspannung zwischendurch. Viel Anklang fand außerdem das ansprechende Rahmenprogramm: eine Seilbahnfahrt auf das Hafelekar sowie eine Stadtbesichtigung, die durch ein Abendessen in der Ottoburg mit lokalen Spezialitäten abgeschlossen wurde. Das positive Echo der TeilnehmerInnen bestärkt die Organisatoren in ihrem Vorhaben, auch in der Zukunft Workshops zu organisieren.

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