Greenhorn Meeting 2007 in Innsbruck

Anfang April kamen Nachwuchswissenschaftler aus der Quantenoptik in Innsbruck zu einem Greenhorn Meeting zusammen. Mehr als 30 junge Diplomanden und Doktoranden aus Mitteleuropa sammelten dabei erste Erfahrungen auf einer internationalen Tagung und gaben ihren Kolleginnen und Kollegen einen Einblick in ihr Forschungsgebiet.
Die TeilnehmerInnen am Greenhorn Meeting 2007
Bild: Die TeilnehmerInnen am Greenhorn Meeting 2007

Das Greenhorn Meeting soll jungen Quantenoptikern die Möglichkeit geben, in ungezwungener Atmosphäre erste Erfahrungen mit Auftritten auf internationalen Konferenzen zu sammeln. Die Tagung wird deshalb auch von den Diplomanden und Doktoranden selbst organisiert und ausschließlich von ihnen besucht. Mehr als 30 Jungforscherinnen und -forscher aus 18 deutschsprachigen Arbeitsgruppen in Frankreich, der Schweiz, Deutschland und Österreich folgten in diesem Jahr der Einladung nach Innsbruck. In kurzen, anspruchsvollen Vorträgen wurden die Forschungsprojekte der verschiedenen Arbeitsgruppen vorgestellt. Das Spektrum reichte dabei von molekularen Bose-Einstein-Kondensaten bis zu neuen Einzelphoton-Quellen basierend auf speziellen Diamantstrukturen. Die anschließenden, in freundschaftlicher Atmosphäre geführten Diskussionen brachten für die TeilnehmerInnen interessante Einblicke, wie sie auf großen Konferenzen oft nicht möglich sind.

 

Internationale Kontakte

Die wissenschaftlichen Diskussionen wurden am Abend in gemütlichem Rahmen fortgesetzt, wobei viele, die Arbeitsgruppen und Herkunftsländer übergreifende Freundschaften geschlossen wurden. Im diesem Rahmen hat sich auch der Veranstalter des nächstjährigen Greenhorn-Meetings 2008 herauskristallisiert: ein Doktorand der Arbeitsgruppe um Prof. Tilman Pfau in Stuttgart. Das Greenhorn Meeting 2007 wurde von Philipp Schindler, Gerhard Kirchmair und Thomas Monz organisiert und von der Universität Innsbruck und dem Institut für Experimentalphysik unterstützt.