Tirol goes Korea: DERI und Korean Telekom besiegeln Zukunftspläne

„Die nächste Generation der IT kann nur durch erfolgreiche Kooperationen führender Unternehmen und Forschungsinstitute erreicht werden“ fasst Prof. Dieter Fensel vom Innsbrucker Forschungsinstitut DERI zusammen. Bei der Umsetzung von Forschungsinhalten in reale Anwendungen spielt DERI mit der weltweit führenden KT (Korean Telekom) in der ersten Liga.
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Bild: v.l.: Rektor Manfried Gantner, Vizepräsident der KTF (Forschungsdivision der Korean Telekom) Kil Ho Song, DERI-Leiter Dr. Dieter Fensel

DERI Innsbruck und KT haben heute die Absichtserklärung für eine Zusammenarbeit für „Ubiquitous Services“ unterzeichnet: Die Forschungsdelegation der KT, Rektor Manfried Gantner und der Leiter des Forschungsinstitutes DERI, Dr. Dieter Fensel freuen sich auf die zukunftsweisende Zusammenarbeit. Rektor Manfried Gantner: „Diese Kooperation ist ein Vorzeigebeispiel für die Internationalität der Forschung an der Universität Innsbruck. Mit besonderer Freude erfüllt mich der IT-Transfer der DERI-Forschung in die Wirtschaft.“

 

Zentrale Inhalte der Zusammenarbeit zwischen der weltweit führenden KT und der DERI-Forschung bilden Technologien und Inhalte, um über die im Internet unterhaltenen sozialen Netzwerke – das sind Communities und Verbindungen verschiedener Art – immer und überall in der selben Güte verfügen zu können. An dieser Weiterentwicklung von mobilen Services (Services für jedermann immer und überall) zu „Ubiquitous Services“ (das richtige Service für die richtige Person zur richtigen Zeit am richtigen Ort) arbeitet eine Forschungsgruppe von DERI Innsbruck.

 

Das Phänomen des „Ubiquitous Computing“, also der Allgegenwärtigkeit der Informationsverarbeitung im Alltag von Unternehmen und Kunden, ist bereits zur Selbstverständlichkeit geworden. KT hat als erstes Unternehmen weltweit die kommerzielle Nutzung von drahtlosen Breitbanddiensten realisiert (WiBRo) und damit die Basis einer neuartigen „ubiquitous“ Infrastruktur geschaffen. Diese neue Technologie ermöglicht es, unabhängig von Endgerät, Zeit, Ort und Geschwindigkeit die Services der sozialen Netzwerke permanent zu nutzen.

 

Das Forschungsinstitut DERI wurde von Prof. Dieter Fensel mit der tatkräftigen Unterstützung von Rektor Gantner gegründet. Eingebunden in ein Internationales Forschungsnetzwerk mit Standorten wie Stanford (USA) und Seoul (Korea) ist DERI Innsbruck federführend in der Erforschung der nächsten, „denkenden“, Internetgeneration durch „Semantics“: Informationen werden in Denkmustern, die denen von Menschen ähnlich sind, abspeichert und ermöglichen so ein einfacheres und vor allem gezielteres Auffinden von Informationen.

 

KTF, die Forschungsdivision der KT, setzt bei der Lösung ihrer „Ubiquitous Services“ auf die Erfahrung der DERI-Wissenschaftler: Die von DERI entwickelten semantischen Services zur Spracherkennung dienen als Schlüssel für das „Ubiquitous Computing“ und die „Ubiquitous Services“. KT bedient im gesamten asiatischen Raum 30 Mio. Kunden und gilt in Korea seit 25 Jahren als das führende Dienstleistungsunternehmen für integrierte Anwendungen und Produkte im Mobil- und Festnetzbereich. KT hat maßgeblich zum heutigen Image Koreas als Hochburg der Informationstechnologie beigetragen.