„Forschungsorientierte Lehre“ im Mittelpunkt der Klausur der Fakultät für Bildungswissenschaften

Wie jedes Jahr zog sich die Fakultät für Bildungswissenschaften zu Beginn der Semesterferien auch dieses Jahr zu ihrer Fakultätsklausur, diesmal ins Tiroler Bildungszentrum Grillhof zum Thema „Forschungsorientierte Lehre“, zurück.
Die Fakultät für Bildungswissenschaften ging in Klausur.
Bild: Die Fakultät für Bildungswissenschaften ging in Klausur.

„Viele reden davon“, meint Prof. Josef Christian Aigner, der die Klausur im Auftrag von Dekanin Prof. Heidi Möller organisiert hatte, „wir machen etwas zu unserer eigenen Fortbildung“. Erstaunlicher Weise war es gar nicht leicht, einen Experten bzw. eine Expertin zum Thema „Forschungsorientierte Lehre“ zu finden. Schließlich wurde Prof. Aigner aber beim Zentrum für Hochschuldidaktik an der Universität Dortmund - das sich seit längerer Zeit mit diesen Fragen beschäftigt - fündig. „`Forschungsorientierte Lehre´ ist tatsächlich ein geflügeltes Wort, unter dem viele etwas anderes verstehen. Meistens handelt es sich dabei um recht unscharfe Vorstellungen, die hauptsächlich zur Abgrenzung gegenüber Fachhochschulen dienen", so Aigner.

 

Auf der Jahresklausur der Fakultät für Bildungswissenschaften wurden unter Begleitung des Hochschuldidaktischen Zentrums der Uni Dortmund drei wichtige Aspekte bearbeitet:

Forschungsorientierte Lehre dient demnach:  

  • der Einbeziehung eigener Forschungen und Forschungsergebnisse in die Lehre,
  • dem Kompetent-Machen der Studierenden in Forschungsfragen, Forschungsmethodologie und Forschungsmethoden und
  • der Beteiligung von Studierenden an Forschungsvorhaben und –projekten.

 

Anhand bereits bestehender Projekte an den Instituten der Fakultät wurden Schwierigkeiten, Hindernisse und Verbesserungsvorschläge diskutiert. Beispiele aus deutschen Universitäten ebenso wie geplante Forschungsvorhaben aus dem Bereich der Erziehungswissenschaft, der LehrerInnenbildung und Schulforschung und aus dem Bereich der Psychotherapie- und Organisationsforschung dienten dazu, gemeinsam kreative und umsetzbare Lösungen für die Zukunft zu erarbeiten.

 

„Wir gehen wieder ein Stück motivierter und kreativer in die Planung unserer Lehre“, schilderte Prof. Aigner das gewinnbringende Ergebnis der Fakultätsklausur.