Präsentation der Festschrift Altertum und Mittelmeerraum

Mit 47 aktuellen Forschungsbeiträgen zur antiken Welt diesseits und jenseits der Levante wurde am 6. Dezember ein langjähriges, in Lehre und Forschung verdientes Mitglied des Instituts für Alte Geschichte und Altorientalistik, zum 60. Geburtstag geehrt.
v.l.: Dr. Brigitte Truschnegg, .Prof.Dr.Peter Haider, Prof. Robert Rollinger (Institutsleiter)
Bild: v.l.: Dr. Brigitte Truschnegg, .Prof.Dr.Peter Haider, Prof. Robert Rollinger (Institutsleiter)

Ao. Univ. Prof. Peter W. Haider arbeitet seit 1977 am Institut für Alte Geschichte in Forschung und Lehre, wo er seit 1983 die Dozentur für Alte Geschichte und Vergleichende Geschichte früher Kulturen innehat. Für seine Habilitationsschrift erhielt er 1984 den Preis der Landeshauptstadt Innsbruck.

 

Seine umfangreichen und vielseitigen Publikationen offenbaren sein breites Arbeitsfeld. Von seinen Forschungsschwerpunkten seien hier neben seiner Auseinandersetzung mit dem Raum Kleinasien-Syrien-Ägypten auch die Beschäftigung mit der Geschichte des Alpenraumes in der Antike hervorgehoben. Das 17 Seiten umfassende Schriftenverzeichnis der Festgabe legt darüber anschaulich Zeugnis ab.Seine vielen Exkursionen und Veranstaltungen für außeruniversitäre Bildungseinrichtungen dienen der Vermittlung der Ergebnisse seiner universitären Arbeit an alle Interessierten und zeigen, dass ihm die Kommunikation zwischen der Universität und ihrem Umfeld immer ein Anliegen war und ist.

 

Die hohe internationale Beteilung an der 878 Seiten umfassenden Festschrift spiegelt einerseits die Anerkennung von Peter W. Haider in der Fachwelt wider. Andererseits repräsentieren die Beiträge aktuelle Forschungen zum gesamten Mittelmeerraum, dem breiten Arbeitsfeld des Geehrten. Sie behandeln Themen aus Kleinasien, Syrien, Mesopotamien, Iran, Ägypten, Nordafrika, Spanien, Alpenraum, Italien und Ägäis und widmen sich darüber hinaus der Fremdvölkerwahrnehmung sowie der Geschichtstheorie und der Wissenschaftsgeschichte. Die Bandbreite der Aufsätze reicht dabei von Festungsarchitektur in Libyen über Kampfrichter und reiselustige Frauen in Ägypten bis zu einer Darstellung der letzten Tage des ‚Ötzi’. Auch Univ. Prof. Konrad Spindler konnte kurz vor seinem frühen Tod noch einen Betrag für die Festschrift seines Kollegen leisten.

 

Verknüpft mit den besten Wünschen seiner Kolleginnen und Kollegen aus dem In- und Ausland leitete die Übergabe der Festgabe an Peter W. Haider zur anschließenden Feier für den Geehrten über.