FLD – Forschungsdaten der LFU Innsbruck online

Die Forschungsleistungsdokumentation (FLD) ist seit kurzem online verfügbar und gibt mit über 30.000 Daten erstmals umfassend Auskunft über die Forschungsleistungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der LFU Innsbruck.
FLD Online
Bild: FLD Online

Profilbildung, Exzellenz, Wettbewerb – das sind die Schlagworte, die auch für die universitäre Forschungslandschaft sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene zunehmend an Bedeutung gewinnen. Dabei wird es für die Universitäten immer wichtiger, ein transparentes Bild ihrer Tätigkeit in Forschung und Lehre zu zeichnen. Was an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck im Bereich Lehre schon seit Jahren Tradition hat, gibt es nun auch für den Bereich Forschung: Eine strukturierte, umfassende Datenbank aller Forschungsleistungen von MitarbeiterInnen der LFUI: die Forschungsleistungsdokumentation (FLD).

 

Die seit dem Jahr 2003 bestehende Datenbank konnte bisher nur als zentrales Verwaltungsinstrument für das erforderliche Berichtswesen genutzt werden, seit Frühjahr 2006 steht die FLD aber als umfassendes Informationsportal im Web zur Verfügung. Auf den Forschungsseiten der Universitätshomepage wird somit den WissenschaftlerInnen, den Wirtschafts- und Forschungspartnern der LFU Innsbruck wie auch einer breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit geboten, sich über das vielfältige Spektrum an Forschungsaktivitäten der LFUI zu informieren. Vizerektor Tilmann Märk zeigt sich sehr erfreut darüber, dass "das hervorragende Forschungspotential der WissenschaftlerInnen unserer Universität nun auch nach außen hin sichtbar ist".

 

Die FLD enthält derzeit über 30.000 Daten aus den Bereichen Publikationen, Vorträge, Drittmittelprojekte, Kongressorganisation, Funktionen und Mitgliedschaften, akademische und sonstige wissenschaftliche Leistungen. Verschieden kombinierbare Suchfunktionen erlauben es dem Interessierten, nach individuellen Kriterien durch die Datenbank zu "surfen". "Möglich ist dies alles nur durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Instituten und deren MitarbeiterInnen, welche für die dezentrale Datenerfassung verantwortlich sind", erklärt Dr. Birgit Stehno, die für die inhaltliche Administration verantwortliche Sachbearbeiterin der Stabsstelle Forschungsdokumentation.

 

Ein gut strukturiertes Datenmodell gewährleistet individuelle und flexible Auswertungen, die für die verschiedenen Berichtspflichten der Universität wie Wissensbilanz, Formelbudget, F&E-Erhebung der Statistik Austria, Profilbildungsfragebogen, Rankings etc. notwendig sind. Für Institute bzw. MitarbeiterInnen besteht zudem die Möglichkeit, die Datenbank in ihre eigene Homepage zu integrieren. Damit gehören lästige Doppel- und Mehrfacherfassungen der Forschungstätigkeiten der Vergangenheit an.