Ökologen der LFU Innsbruck untersuchten Einfluss der Kimaerwärmung auf alpine Seen

In der November Ausgabe der höchstgereihten Zeitschrift Limnology and Oceanography zeigten Limnologen des Institutes für Ökologie der LFU Innsbruck wie sich die Klimaerwärmung auf die Funktion alpiner Seen auswirken wird.
Der Gossenköllsee in Kühtai
Bild: Der Gossenköllsee in Kühtai

Dr. Perez und Prof. Sommaruga verwendeten eine elegante aber zeitaufwendige Methode (Microautoradiographie und Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung MICRO-FISH) zur Untersuchung wie und welche Gruppen von Bakterien auf klimatisch bedingte Veränderungen von Konzentration und Quelle des organischen Materials reagieren.

 

Die Methode wurde in einem Experiment im Gossenköllesee, Kühtai durchgeführt und erlaubte einen Einblick in die „black box“ der Bakterien. Das Experiment zeigte welche Bakteriengruppen dominierten und welche davon aktiv waren.  Die Ergebnisse belegten erstmals, dass Veränderungen von im See produziertem organischen Material zu einer Veränderung in der Zusammensetzung der bakteriellen Gemeinschaft sowie zu höheren Produktionsraten führen wird.

 

Diese Studie wurde vom FWF durch ein Lise-Meitner Projekt unterstüzt.