Universitäts-Sportinstitut (USI) im Höhenleistungszentrum Innsbruck/Kühtai integriert

Das USI positioniert sich gemeinsam mit dem Institut für Sportwissenschaften als Trainingsstätte des Höhenleistungszentrums Innsbruck/Kühtai weiter als Partner für den nationalen und internationalen Spitzensport. Am Montag, den 23. Mai, wurden die Sportanlagen des USI den interessierten Vereinen und Verbänden im Zuge einer Begehung und anhand themenspezifischer Vorträge vorgestellt.
v.l.: Dkfm. Dr. Hubert Klingan, Obmann des TVB Innsbruck & seine Feriendörfer, Vizebürgermeister Dr. Christoph Platzgummer, Prof. Mag. Helmut Weichselbaumer, Direktor USI
Bild: v.l.: Dkfm. Dr. Hubert Klingan, Obmann des TVB Innsbruck & seine Feriendörfer, Vizebürgermeister Dr. Christoph Platzgummer, Prof. Mag. Helmut Weichselbaumer, Direktor USI

Während der Trainierende im Kühtai auf 2.020 Meter wohnt und in dieser Höhenlage nur ein leichtes Ausdauertraining absolviert, kann das wettkampfnahe Training bei freien Kapazitäten auf den Anlagen des USI auf rund 600 Metern stattfinden. Leistungsorientierte Sportlerinnen und Sportler können 2006 erstmals von diesem wissenschaftlich belegten Trainingskonzept profitieren, das unter dem Motto „live high - train low“ bekannt ist.

 

Das Institut für Sportwissenschaften ist maßgeblich an der wissenschaftlichen Betreuung des Höhenleistungszentrums beteiligt. Der in rund 2.000 Metern herrschende Sauerstoffmangel bewirkt eine Verbesserung der Ausdauerfähigkeit. Ein zu intensives Training in so hohen Lagen kann die Leistungsfähigkeit jedoch vermindern. Deshalb werden bei dem Modell „live high- train low“ während der trainingsfreien Zeit sowie bei Trainingseinheiten mit niedriger Intensität die Höhenbedingen genützt, das intensive Training zur Wettkampfvorbereitung findet in niedrigen Höhen statt.