Flexibles Lernen mit dem Internet

Das Internet bietet Lernenden und Lehrenden die Möglichkeit, traditionelle Lehr- und Lernformen wie die Präsenzlehre um neue Formen des Lernens zu ergänzen bzw. durch eine andere Organisation des Lernens zu ersetzen. Die eLearning und eTeaching Strategie der LFU diskutierten renommierte ExpertInnen im Rahmen eines gestern zu Ende gegangenen Symposiums.
v.l.: Michael Kindt (Leitung AG Hochschule und Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft - und Raumfahrt/Neue Medien in der Bildung), Vizerektorin Eva Bänninger-Huber, Prof. Rob Koper.
Bild: v.l.: Michael Kindt (Leitung AG Hochschule und Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft - und Raumfahrt/Neue Medien in der Bildung), Vizerektorin Eva Bänninger-Huber, Prof. Rob Koper.

Organisiert von der Abteilung für Neue Medien und Lerntechnologien an der LFU bot das Symposium einen Überblick über den Status Quo des eLearnings und eTeachings, darauf aufbauend wurden Perspektiven für die Zukunft erarbeitet.

 

Vorreiterrolle für LFU

 

2004 wurde Prof. Rob Koper von der Open University der Niederlande mit einer Expertise zum Einsatz von Neuen Medien in der Lehre an der LFUI beauftragt. Aufbauend auf seinen Ergebnissen entwickelte die LFU ihre Strategie zu eLearning und eTeaching, deren zentrale Punkte Aufnahme in den Entwicklungsplan fanden. „Im ersten Jahr trägt das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur 60 Prozent der Gesamtkosten von rund 390.000.- Euro“, freut sich Prof. Eva Bänninger-Huber, Vizerektorin für Lehre und Studierende, über die gelungene Kooperation mit dem Bund.

 

Begrüßt wird die eLearning und eTeaching Strategie der LFU auch von LR Sebastian Mitterer: „Die intensive Zusammenarbeit der LFU mit dem Tiroler Schulwesen, auch im Rahmen der ‚Jungen Uni’, erleichtert uns wesentlich den Umgang und den Einsatz Neuer Medien im Schulbereich.“

 

Die strategischen Positionen zu eLearning und eTeaching

 

Für die verstärkte Umsetzung von eLearning Anteilen in der Lehre sollen didaktisch qualitative und nicht vorrangig ökonomische Aspekte im Vordergrund stehen. Diese sollen insbesondere bei den neu einzurichtenden Studien gemäß Bologna zum Tragen kommen. Außerdem wird eine zusätzliche Erhöhung des eLearning Anteils bei weiter zu führenden Diplomstudiengängen sowie bei Fort- und Weiterbildungsprogrammen angestrebt, die Einführung von Fernstudien soll ermöglicht werden.

 

Weitere Informationen finden Sie unter http://www2.uibk.ac.at/zid/abteilungen/lt/