Neue Arbeitgemeinschaft „Politik – Religion – Gewalt“

Am 24./25. November fand das 1. Treffen der neu eingerichteten Arbeitsgemeinschaft „Politik – Religion – Gewalt“ der Österreichischen Forschungsgemeinschaft statt. Prof. Wolfgang Palaver, Leiter der ARGE, hatte dazu ForscherInnen aus Wien, Graz, Salzburg, Innsbruck, Augsburg und Duisburg/Essen eingeladen.
Erste ARGE-Sitzung am 24.11.2005
Bild: Erste ARGE-Sitzung am 24.11.2005

Das Spektrum der anwesenden ForscherInnen war sehr breit gefächert: Theologen, Politologen, Philosophen, Historiker, Wirtschaftswissenschafter, Juristen und Mediziner werden in Zukunft gemeinsam rund um das Thema Politik, Religion und Gewalt zusammenarbeiten.

Als feierlicher Rahmen für diese erste Arbeitssitzung wurden bewusst die beiden Raymund Schwager – Innsbrucker Religionspolitologischen Vorlesungen von Aleida Assmann und Jean-Pierre Dupuy gewählt, die in Gedenken an den 70. Geburtstag von Raymund Schwager, dem Initiator und zweijährigen Leiter des interfakultären Forschungsprojektes, abgehalten wurden.

Erfolgreiche Initiative des Innsbrucker Forschungsprojektes „Weltordnung – Religion – Gewalt

Die Initiative zu dieser Arbeitsgemeinschaft ging von Mitarbeitern des interfakultären Forschungsprojektes „Weltordnung – Religion – Gewalt“ der LFU Innsbruck aus. Prof. Palaver und einige weitere MitarbeiterInnen hatten ein Grundkonzept für die ARGE ausgearbeitet und einschlägige österreichische und deutsche Forschungseinrichtungen, die rund um die Forschungsfelder Politik, Religion und Gewalt arbeiten, zur Mitarbeit und zur Vernetzung eingeladen.

Zukünftige Aufgaben und Vorhaben

Die vorrangige Aufgabe der ARGE ist es, österreichische und internationale Forschungsinitiativen, die sich mit den Themen Politik, Religion und Gewalt beschäftigen, miteinander zu vernetzen, gemeinsame Projekte auszuarbeiten und den interdisziplinären Dialog zu pflegen. Dazu dienen vorrangig halbjährliche Arbeitssitzungen, jährliche Symposien, die kontinuierliche Fortführung der Raymund Schwager – Innsbrucker Religionspolitologischen Vorlesungen und gemeinsame Publikationen. Von 8. bis 11. Juni 2006 ist bereits ein erstes gemeinsames Symposium unter dem Titel „PARADISE NOW!? Politik –  Religion – Gewalt im Spiegel des Films“ im Kongresszentrum Seefeld geplant.