Neues FWF-Präsidium gewählt

Mit Christoph Kratky hat der FWF seit gestern einen zukünftigen Präsidenten. Neben ihm wurden die drei VizepräsidentInnen des Wissenschaftsfonds von der Delegiertenversammlung gewählt. Das neue Präsidium wird Mitte September 2005 die Geschäfte vom derzeit amtierenden Präsidium rund um Georg Wick übernehmen.
Der neue FWF Präsident Prof. Christoph Kratky
Bild: Der neue FWF Präsident Prof. Christoph Kratky

In der gestrigen Sitzung der Delegiertenversammlung des FWF wurde in einer mit Spannung erwarteten Wahl der neue Präsident des FWF und seine VizepräsidentInnen gewählt.

Das Team:

Präsident des FWF:
Christoph Kratky

VizepräsidentInnen:
Renée Schroeder zuständig für die Abteilung Biologie und Medizin
Herbert Gottweis zuständig für die Abteilung Geistes- und Sozialwissenschaften
Johann Eder zuständig für die Abteilung Naturwissenschaften und Technik

Drei Präsidentschaftskandidaten

Die Mitglieder der Delegiertenversammlung, vor allem die Rektoren und VizerektorInnen für Forschung der 21 österreichischen Universitäten sowie vier VertreterInnen außeruniversitärer Forschungseinrichtungen, hatten die Wahl. Aus drei bestens ausgewiesenen Kandidaten wurde jene Person bestimmt, die ab September 2005 an der Spitze des FWF als zentrale Institution für die kompetitive Förderung der Grundlagenforschung in Österreich stehen wird. Bereits im 2. Wahlgang wurde Christoph Kratky als zukünftiger FWF-Präsident gewählt. Dies kann als Ausdruck eines sehr hohen Vertrauensvorschusses für den neuen Präsidenten gewertet werden . Er wird ab Mitte September 2005 mit seinem Team, bestehend aus führenden WissenschafterInnen aus den Gebieten Mikrobiologie und Genetik (Renée Schroeder), Politikwissenschaften (Herbert Gottweis) und Informatik (Johann Eder) die Arbeit im Dienste der Wissenschaften in Österreich aufnehmen.