Jubiläumsfonds fördert fünf Forschungsprojekte

Der Generalrat der Oesterreichischen Nationalbank hat am 9. Dezember 2004 die Finanzierung von 103 Forschungsprojekten mit 5,88 Millionen Euro aus Mitteln des Jubiläumsfonds zur Förderung der Forschungs- und Lehraufgaben der Wissenschaft genehmigt. Unter anderem fiel die Wahl auch auf vier Projekte der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.
OENB
Bild: Logo der Österreichischen Nationalbank


Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
  • Neuroendokrine Reaktionen auf psychischen Stress: Die protektive Rolle des lateralen Septums (Karl EBNER, Institut für Pharmazie)
  • Kreditrisikomessung von Bankenportfolios: Schätzung der Verlustfunktionen auf der Basis strukturierter Modelle mit Hilfe von Simulationstechniken und neuronalen Netzen (Matthias BANK, Institut für Betriebliche Finanzwirtschaft)
  • "Bertha von Suttner revisited". Biographie und richtungsweisende Beiträge der ersten österreichischen Nobelpreisträgerin. Aufarbeitung weißer Flecken der bisherigen Literatur und Forschung (Erna APPELT, Institut für Politikwissenschaft)
  • Aufarbeitung hebräischer Handschriftenfragmente in österreichischen Bibliotheken (Josef OESCH, Institut für Bibelwissenschaften und Fundamentaltheologie)

Medizinische Universität Innsbruck
  • Intrazelluläre Signale im Elektronenmikroskop abgebildet (Michael W. HESS, Institut für Anatomie, Histologie und Embryologie)
  • Untersuchung balancierter Chromosomenaberrationen (Dieter KOTZOT, Institut für Medizinische Biologie und Humangenetik)
  • Effekte unterschiedlicher Antipsychotika der zweiten Generation auf den Glukosestoffwechsel (Christoph EBENBICHLER, Universitätsklinik für Innere Medizin)
  • DNA-Methylierung im Zuge der Entstehung von Brustkrebs (Heidi FIEGL, Universitätsklinik für Frauenheilkunde)
  • Nicht-invasive elektromechanische Bildgebung des Herzens (Franz Xaver ROITHINGER, Universitätsklinik für Innere Medizin)

Institut für Biomedizinische Alternsforschung Innsbruck
  • Naive T Zellen im Alter (Beatrix GRUBECK-LOEBENSTEIN, Institut für Biomedizinische Alternsforschung)



Vielfältige Forschungsfinanzierung




(mer)