Wissenschaftsfonds zahlt Studiengebühren

Mit der Anhebung der Personalkosten um jährlich 10.000 Schilling gleicht der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) die ab Herbst eingehobenen Studiengebühren für alle vom FWF finanzierten DoktorandInnen ab.
Gute Nachrichten für FWF-Doktoranden
Bild: Gute Nachrichten für FWF-Doktoranden

Fast 1.000 DoktorandInnen, die im Rahmen von FWF-geförderten Projekten forschen, sind von dieser Massnahme betroffen. Für sie entfällt während der Beschäftigung durch den FWF de facto die Studiengebühr, die ab dem kommenden Wintersemester an allen österreichischen Universitäten eingehoben wird. Um eine Senkung der Einkommen um rund fünf Prozent zu verhindern, hat der FWF beschlossen, die Bezahlung so anzuheben, dass der Einkommensverlust ausgeglichen wird.

In diesem Zusammenhang werden auch die Gehälter für wissenschaftliche MitarbeiterInnen mit abgeschlossenem Doktorat (Postdocs) angehoben. Laut FWF sind die Erhöhungen auch deshalb wichtig, weil offensichtlich das Interesse der Studierenden an einer weiterführenden wissenschaftlichen Ausbildung sinkt. Der FWF sieht diesen Trend mit Sorge und will ihm durch Heranführung der Gehälter an ein internationales Niveau entgegenwirken.