Uni und Forschung

  • 20050112
  • 20122004
  • 20040119
  • 20030422
  • 20030117
  • Frauenspezifische Forschung an der Universität Innsbruck
  • Verleihung des Liechtenstein-Preises an Innsbrucker Wissenschaftler

    Die Regierung des Fürstentums Liechtenstein verleiht heute den Liechtenstein-Preis für wissenschaftliche Forschung an der Universität Innsbruck. Der Preis in der Höhe von insgesamt ATS 100.000 wird seit 1983 alljährlich an Studierende und AssistentInnen mit herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten vergeben.

  • Mediziner mit AVENTIS-Preis ausgezeichnet

    Am Freitag, 23. März 2001, wurde in festlichem Rahmen der mit 135.000,- ATS dotierte AVENTIS-Preis 2000 an drei Mediziner der Universitätsklinik Innsbruck verliehen. Der Preis wurde von der AVENTIS-Stiftung (ehemals HOECHST-Stiftung) bereitgestellt.

  • Forschung im "Wohnzimmer" der Fische

    Die steigende Nachfrage nach bestimmten Meeresfischen führt zu Fischfang und zu Fischzucht in großem Stil. Beides sind Faktoren, die natürliche Populationen bedrohen. Zoologen der Universität Innsbruck wollen mit ihren Grundlagenforschungen besonders das natürliche Vorkommen bestimmter Meeresfische bewahren.

  • Wissenschaftsfonds zahlt Studiengebühren

    Mit der Anhebung der Personalkosten um jährlich 10.000 Schilling gleicht der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) die ab Herbst eingehobenen Studiengebühren für alle vom FWF finanzierten DoktorandInnen ab.

  • Egalitäre Differenz - Tagung an der Uni Innsbruck

    Die feministische Wissenschaft hat sich in Innsbruck mit einer hochkarätig besetzten Tagung erneut zu Wort gemeldet: Gemeinsam mit der Interfakultären Koordinationsstelle für feministische Forschung und Lehre veranstaltete der Feministische Theoriebereich am Institut für Erziehungswissenschaften vergangene Woche eine dreitägige Ringvorlesung zum Thema "Egalitäre Differenz. Einsätze, Ansätze und Auseinandersetzungen im Kampf um Anerkennung und Gerechtigkeit".

  • Best of Biotech geht in die zweite Phase

    Im Mai fand in Innsbruck ein Workshop des Wettbewerbs Best of Biotech- Ideen fürs Leben statt. Der Wettbewerb, der von Jänner bis Oktober 2001 läuft, will Wissenschaftler und Studierende aus Österreich, Slowenien, Ungarn, der Tschechischen sowie der Slowakischen Republik im Bereich Life Science motivieren, innovative, anwendungsorientierte Ideen und Forschungsergebnisse wirtschaftlich zu verwerten und den Schritt ins Unternehmertum zu wagen. Die Initiative stammt vom Impulsprogramm Biotechnologie der Innovationsagentur (Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur).

  • Frauen und Technologien - Zum Einsatz neuer Medien in der Lehre

    Lehrende und Studierende der Universität Innsbruck setzten sich zwei Semester lang mit dem Einsatz neuer Medien in der Lehre auseinander. Vergangene Woche präsentierten sie im Madonnensaal der Theologischen Fakultät die Ergebnisse ihrer Arbeit und diskutierten über die Möglichkeiten und Probleme des Studiums im virtuellen Raum.

  • START-Preise für zwei Innsbrucker Nachwuchsforscher

    Der START-Preis, die höchste österreichische Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftler, wurde heuer auch an zwei Wissenschaftler der Universität Innsbruck verliehen. Michael Buchmeiser vom Institut für Analytische Chemie und Radiochemie und Clemens Sedmak vom Institut für Christliche Philosophie wurde gestern im Rahmen der Wittgenstein-Preisverleihung der diesjährige START-Preis von Wissenschaftsministerin Elisabeth Gehrer überreicht.

  • Sosnovsky-Preis verliehen

    Thomas Lörting vom Institut für Allgemeine, Anorganische und Theoretische Chemie erhielt im Rahmen einer kleinen akademischen Feier den Georg-und-Christine-Sosnovsky-Preis für die beste Dissertation im Fachbereich Chemie verliehen.

  • Forschen in der Nano-Welt

    Mit der Entstehung der Quantentheorie zu Beginn des letzten Jahrhunderts wurde zum ersten Mal klar, dass in der Mikrowelt der Atome andere Gesetze herrschen, als in der uns umgebenden, wahrnehmbaren Welt. Eine von Prof. Erminald Bertel geleitete Arbeitsgruppe am Institut für Physikalische Chemie widmet sich der Erforschung selbststrukturierender, gestaltbildender Kräfte in der Nano-Welt.

  • Wetter- und Klimaforscher trafen sich in Innsbruck

    Die 8. Tagung der Internationalen Gesellschaft für Meteorologie und Atmosphärische Wissenschaften geht heute Mittwoch im Innsbrucker Congress zu Ende. Teilnehmer aus den USA, China, Japan und Europa tauschten hier am weltweit größten Symposium dieser Art die neuesten Erfahrungen und Ergebnisse auf dem Gebiet der Wetter- und Klimaforschung aus.

  • Mikroorganismen lieben Kunst

    Historische Wandgemälde sind ein besonders beliebter Aufenthaltsort für Pilze, Bakterien und Algen. Die in den Gemälden vorhandenen Farbpigmente und Fixierungen bieten den idealen Nährboden für die Verbreitung und das Wachstum der schädlichen Populationen. Die Restauratoren stehen dem Phänomen aber großteils hilflos gegenüber. Ein gentechnisches Verfahren soll hier in Zukunft Abhilfe schaffen.

  • Kein Chaos bei der Entnahme von "Ötzi"-Proben

    Die ersten Untersuchungen der Gletschermumie "Ötzi" an der Universität Innsbruck seien keineswegs chaotisch verlaufen, stellte Rektor Prof. Moser heute in einer Pressekonferenz klar. Entgegen verschiedenen Aussagen in den Medien gab es für die Entnahme von Proben ein klar geregeltes Verfahren, das bis ins Detail dokumentiert ist. Dies alles geschah unter der Aufsicht einer von Südtirol nominierten Expertenkommission.

  • Schädlinge ade! - Erfolgreiche biologische Schädlingsbekämpfung

    Auch bei Regen und Nässe ist gestern der erste Einsatz der sogenannten Säschlitzmaschine auf den steilen Wiesen in Kasern/Schmirntal auf 1600 m gelungen. Mit Hilfe der Maschine kann erstmals im EU-Raum maschinell ein Pilzgranulat auch in steile Hänge eingebracht werden, das die Engerlinge des Gartenlaubkäfers befällt und nach zwei bis fünf Wochen abtötet.

  • "Dreiländertagung" der Elektronenmikroskopie

    Die internationale Tagung für Elektronenmikroskopie und verwandte Techniken, das bedeutendste Meeting seiner Art in Mitteleuropa, ist schon zum zweiten Mal im Innsbrucker Congress zu Gast. Von Forschern der Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Fakultät der Universität Innsbruck und der österreichischen Gesellschaft für Elektronenmikroskopie ausgerichtet, findet dieses Event heuer vom 9. bis 14. 9. statt.

  • Symposium über Herz- und Hirnforschung

    Methoden zur Bestimmung von Herz- und Hirnstörungen durch Messungen der elektrischen Ströme an der Körperoberfläche stehen im Mittelpunkt des 3. Internationalen Symposiums über "Nichtinvasive Quellenrekonstruktion in Herz und Hirn" (NFSI 2001), das von 6. - 9. September an der Universität Innsbruck stattfindet.

  • "Wissen muss für alle Menschen zugänglich sein!"

    Das Ultimatum ist abgelaufen und niemand weiß so recht, wie es jetzt weitergeht. Vor einem Jahr haben sich einige Naturwissenschaftler zusammengeschlossen, um das wissenschaftliche Publikationswesen zu reformieren. Über 27.000 Wissenschaftler aus 171 Ländern haben sich ihnen inzwischen angeschlossen. Mit einer Boykottdrohung wollen sie die etablierten Verlage zur Freigabe des von ihnen produzierten Wissens zwingen.

  • Ein neues Wissenschaftsmagazin schafft Überblick

    IT'S T.I.M.E. heißt die neue Wissenschaftszeitschrift der Austrian Research Centers Seibersdorf für angewandte Wissenschaft. Damit möchte Österreichs größtes anwendungsorientiertes Forschungszentrum ein Lücke schließen: Die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift gibt Entwicklern und Anwendern von Technologien einen Überblick über die neuesten Forschungsergebnisse und Trends.

  • Hertha-Firnberg-Nachwuchsstelle an Innsbrucker Wissenschaftlerin

    Rechtzeitig zum 50. Todestag von Ludwig Wittgenstein hat Monika Seekircher vom Forschungsinstitut "Brenner Archiv" für die Erfassung und Kommentierung seines Briefwechsels eine der neun Hertha-Firnberg-Nachwuchsstellen zur Frauenförderung in der Wissenschaft erhalten. Die Verleihung der Stellen durch Frau Bundesministerin Gehrer findet am 1. Oktober 2001 statt.

  • Förderung von Neuen Medien in der Lehre

    Die Abteilung für Neue Medien der Universität Innsbruck ruft Interessierte zur Teilnahme an der Initiative "Neue Medien in der Lehre an der Universität und Fachhochschulen" auf, die vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur zur Förderung von Neuen Medien in der Lehre initiiert wurde.

  • Alpine Geologie im Mittelpunkt

    In Obergurgl trafen sich im September renommierte Alpen-Geologen aus aller Welt zum "5th Workshop of Alpine Geological Studies". Der Workshop beschäftigte sich nicht nur mit der Geologie der Alpen sondern auch mit den Auswirkungen des Gebirgsbaues der Alpen, wie etwa Ursachen und Voraussehbarkeit von Hangrutschungen und Felsstürzen, oder den Problemen beim Bau superlanger Tunnels wie der Brenner-Basistunnel.

  • Wissenschaftler als Unternehmer

    Unter den 10 Sieger-Projekten der zweiten Phase des internationalen Businessplan-Wettbewerbes für Life Science "BOB - Best of Biotech" befinden sich drei Projekte von Innsbrucker Wissenschaftsteams. Sie möchten jetzt auch den Sprung ins Unternehmertum wagen.

  • Ministerin besucht Innsbrucker Forscher

    Zu einem kurzfristigen Besuch einiger Forschungseinrichtungen weilte Wissenschaftsministerin Elisabeth Gehrer gestern Abend an der Uni Innsbruck. Sie ließ sich dabei die Forschungsvorhaben erläutern, die im Rahmen der Verbesserung der Forschungsinfrastruktur mit insgesamt 191 Mio. ATS (13,88 Mio. Euro) unterstützt werden. Am Rande nahm Gehrer auch Stellung zu der Kritik an den Ausgliederungsplänen des Ministeriums.

  • Akademie der Wissenschaften prämiert Innsbrucker Forscher

    Die österreichische Akademie der Wissenschaften verleiht heute hohe Auszeichnungen auch an zwei Innsbrucker Wissenschaftler: Prof. Bernhard Kräutler vom Institut für Organische Chemie erhält mit dem Erwin Schrödinger Preis die höchste Auszeichnung der ÖAW, dem Physiker Prof. Ignacio Cirac wird der Felix Kuschenitz-Preis verliehen.

  • Tausende Zeitungsausschnitte über Literatur im Netz

    Die neue online Datenbank des Innsbrucker Zeitungsarchiv wird auf der Frankfurter Buchmesse 2001 präsentiert. Tausende Zeitungsausschnitte zur deutschen und fremdsprachigen Literatur werden in einem digitalen Archiv gesammelt und über Internet der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

  • Forschungsförderung des Wissenschaftsfonds

    Der Wissenschaftsfonds (FWF) fördert durch verschiedene Preise und Programme im Auftrag des Wissenschaftsministeriums die Forschung an Österreichs Universitäten. START- und Wittgenstein-Preise sind die bedeutendsten Wissenschaftspreise Österreichs, mit dem Hertha-Firnberg-Programm wird die wissenschaftliche Karriere von Frauen gefördert.

  • Erfolgreiche Innsbrucker Projektanträge

    Bei der letzten Kuratoriumssitzung wurden vom Wissenschaftsfonds (FWF) insgesamt 97 Projekte als förderungswürdig anerkannt. Nicht weniger als 16 dieser Projekte wurden von Innsbrucker Forscherinnen und Forschern eingereicht. Damit kann die Universität Innsbruck 16,5 % der bewilligten Anträge für sich verbuchen.

  • Herrschaft des Marktes - Abschied vom Sozialstaat?

    Der Abbau sozialstaatlicher Leistungen und die Unterordnung sozialer Fragen unter ökonomische Dogmen stehen heute Abend im Mittelpunkt einer Diskussion im HS 3 der SoWi mit Prof. Heinz Barta, Sigrid Marinell, Georg Schärmer, Gerhard Schneider und Alexandra Weiss. Alternative Modelle zur Sicherung des sozialen Netzes in Zeiten steigender Armutsgefahr sollen gesucht werden.

  • FWF genehmigt 12 Innsbrucker Projekte

    In der letzten Kuratoriumssitzung hat der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) zwölf Projekte von an der Universität Innsbruck tätigen Wissenschaftlern bewilligt. Damit kommen 16 Prozent der vom FWF in dieser Sitzung genehmigten Projekte aus Innsbruck.

  • Mit den Quanten in die Zukunft

    Gemeinsam mit einem chinesischen und einem amerikanischen Kollegen haben Prof. Juan Ignacio Cirac und Prof. Peter Zoller vom Institut für Theoretische Physik in der letzten Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature einen Beitrag zur Quantenkommunikation veröffentlicht.

  • Psychoanalyse an der Universität

    Am Donnerstag und Freitag vergangener Woche fand die erste Tagung der Gesellschaft für Psychoanalyse an der Universität Innsbruck statt. Die Tagung, die von Rektor Moser eröffnet wurde, war der Verbindung der Psychoanalyse mit den verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen gewidmet.

  • Innsbrucks Naturwissenschaftler sind Spitze!

    Mit 16 Beiträgen in den renommierten Zeitschriften "Science" und "Nature" in den vergangenen vier Jahren sind Innsbrucks Naturwissenschaftler im österreichischen Vergleich ganz vorne mit dabei. Besonders erfolgreich waren dabei die Forscher des Instituts für Theoretische Physik mit vier Artikeln.

  • Überleben in der Lawine

    Die Zahl der Lawinenunfälle ist auch diesen Winter hoch und nach wie vor ist die Überlebenschance in einer Lawine sehr gering. Wie die Atemsituation eines Verschütteten aussieht, das untersuchte ein Ärzteteam der Abteilung für Allgemeine und Chirurgische Intensivmedizin an der Universitätsklinik Innsbruck.

  • Sprache der Muskeln

    Hinter selbstverständlich erscheinenden Bewegungsabläufen verbirgt sich ein ausgeklügeltes Zusammenspiel von rund 500 Skelettmuskeln. Ein raffiniertes Kommunikationsnetzwerk in Muskel- und Nervenzellen bildet dafür die Basis. Wie dieses aber genau funktioniert, ist noch nicht entschlüsselt und deshalb weltweit Thema intensiver Untersuchungen.

  • Innovationspreis für angewandte Lasertechnik

    Die Berthold Leibinger Stiftung hat einen Innovationspreis für angewandte Lasertechnik ausgeschrieben. Thema ist die Lasermedizin und Laser in der Produktionstechnik. Eine internationale Jury wird im Juli drei Preisträger küren. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 31. März.

  • Die Musikgeschichte Tirols

    Das Institut für Musikwissenschaft präsentiert am Donnerstag den ersten Band einer Trilogie zur Geschichte der Musik in Tirol. Der von Monika Fink und Kurt Drexel herausgegebene Band umfasst den Zeitraum bis etwa 1600 und ist im Universitätsverlag Wagner in der Reihe Schlern-Schriften erschienen.

  • Auf der Suche nach Identität

    An der Geisteswissenschaftlichen Fakultät hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, die Fragen von Identität und Differenz zu einem interdisziplinären Forschungsschwerpunkt machen möchte. Heute und morgen werden in einem Workshop Grundlagen für die Schaffung eines solchen Schwerpunktes gesucht.

  • Spezialforschungsbereich auf Herz und Nieren geprüft

    Österreichs Quantenphysiker trafen sich letzten Freitag in Innsbruck. Eine hochkarätige Jury evaluierte die Teilprojekte des FWF - Spezialforschungsbereichs "Control and Measurement of Coherent Quantum Systems". Anfang März entscheidet das Kuratorium des Wissenschaftsfonds über die Weiterfinanzierung der Projekte.

  • AplusB-Zentrum für Innsbruck bewilligt

    Die Universität Innsbruck wird mit dem "Center for Academic Spin-offs Tyrol (CAST)" künftig ein Projekt im Rahmen des vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bm:vit) entwickelten Förderungsprogramm AplusB (Academia plus Business) stellen.

  • Mit Katalysatoren zur optimalen Synthese

    Einer seiner Forschungsschwerpunkte sind recyclebare Katalysatoren, die die Herstellung von komplizierten organischen Verbindungen erst ermöglichen. Ao.Univ.-Prof. Dr. Michael Buchmeiser vom Institut für Analytische Chemie und Radiochemie erhielt für seine Arbeiten zur Optimierung von Katalysatoren den Novartis-Preis 2001 für Chemie.

  • Spinnen - Nützliche Hausbewohner

    Sie hat auffallend lange Beine und einen hellbraun-gefleckten Hinterleib, ist bis zu 18 mm lang und wohnt in Häusern und Schupfen im Stadtgebiet. Jeder von uns hat sie schon einmal im Keller oder der Garage gesehen. Die Haus-Winkelspinne ist eine von 20 Spinnenarten, die sich in Tirol auf ein Leben in den vier Wänden spezialisiert hat.

  • Neuropeptide kontrollieren dendritische Zellen

    Das war das Thema von Dr. Stefan Dunzendorfer und seiner Co-Autoren, die am Montag mit dem medizinischen Forschungsförderungspreis der Aventis-Pharma-Stiftung ausgezeichnet wurden.

  • Symposium über magnetische Kernresonanzspektroskopie

    Im Igler Kongreß-Zentrum fanden am 7. und 8. Februar die 5. Igler NMR-Tage statt, ein internationales Symposium über die magnetische Kernresonanz-Spektroskopie (NMR-Spektroskopie). Mit dieser Methode lassen sich in einem starken Magnetfeld zerstörungsfrei komplexe chemische Verbindungen, funktionsfähige biologische Systeme und sogar menschliche Körper analysieren.

  • Innsbrucker Mathematiker in führenden Journalen vertreten

    In den jeweils neuesten Heften des Bulletin of the American Mathematical Society und der Jahresberichte der Deutschen Mathematikervereinigung findet man derzeit die Namen von Innsbrucker Mathematikern. Mit Wolfgang Gröbner und Leopold Vietoris kann die Universität Innsbruck auf eine überaus erfolgreiche Tradition in der mathematischen Wissenschaft zurückblicken.

  • "Kernfusion" unter Reaktorbedingungen

    Prof. Siegbert Kuhn und seine Mitarbeiter vom Institut für Theoretische Physik tragen, unterstützt vom FWF und in Zusammenarbeit mit ausländischen Forschergruppen, mit Teilchensimulationsstudien von Divertorplasmen erfolgreich zu den Bemühungen bei, "Kernfusionen" unter Reaktorbedingungen möglich zu machen und reihen sich damit in die internationalen Aktivitäten auf diesem Gebiet ein.

  • Den Motiven für wirtschaftliche Entscheidungen auf der Spur

    Heute wurde das neue Zentrum für Experimentelle Ökonomik am Institut für Finanzwissenschaft vorgestellt. Dank der großzügigen Unterstützung durch die Raiffeisen-Landesbank Tirol können Prof. Manfried Gantner und seine Mitarbeiter nun verstärkt wirtschaftliche Entscheidungsprozesse mit experimentellen Methoden untersuchen.

  • Gefährliches Rauschen

    Umweltbelastungen durch den Straßenverkehr konnten europaweit zumindest bei einzelnen Schadstoffen verringert werden. Belastungen durch Lärm - vor allem durch Verkehrslärm - nehmen dagegen weiter zu. Wie eine Untersuchung in Tirol nun gezeigt hat, reagieren besonders Kinder sehr empfindlich auf Verkehrslärm.

  • 12 Innsbrucker Projekte vom FWF genehmigt

    In der letzten Kuratoriumssitzung hat der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) zwölf Projekte von an der Universität Innsbruck tätigen Wissenschaftlern bewilligt. Damit kommen 11,5 Prozent der vom FWF in dieser Sitzung genehmigten Projekte aus Innsbruck.

  • Kindheit - Neue Perspektiven

    „Von einer neuen Eigenständigkeit der Kinder, auf die Familie und Staat noch nicht adäquat reagiert haben“ sprachen die wichtigsten deutschsprachigen Kindheitsforscher auf einer Tagung über die Kindheit, die vom Institut für Erziehungswissenschaften organisiert wurde. Kindliche Selbstbestimmung ist in, Fremdbestimmung durch Erwachsene out.

  • Milzbrand- und Pesterreger sicher und schnell erkennen

    In Innsbruck treffen sich heute und morgen Experten aus Georgien, Deutschland und Österreich um die Diagnose der gefürchteten Infektionskrankheiten Milzbrand, Pest und Tularämie zu diskutieren. Innsbruck verfügt mit seinem L3-Sicherheitslabor international über einen herausragenden Ruf in der Diagnostik solcher Erreger.

  • Interaktiver multimedialer Tirol-Atlas

    Mit einem Auftaktsymposium wurde am Freitag das Projekt "Tirol Atlas - Internaktiver Multimedialer Atlas" vorgestellt. Unter Federführung des Instituts für Geographie soll in den kommenden Jahren ein digitaler Tirolatlas erstellt werden. Bereits im Herbst 2002 werden vorhandene Karten online abrufbar sein, die dann bis 2007 ergänzt werden.

  • Außerirdische Intelligenzen scheinen rar

    Gibt es sie oder gibt es sie nicht? An der Suche nach außerirdischen Intelligenzen beteiligten sich in den letzten 20 Jahren auch die Innsbrucker Astronomen Ronald Weinberger und Herbert Hartl. Trotz ihrer neu eingeführten Methode, der Identifizierung von "frozen optical messages" bestätigen sie die negativen Ergebnisse anderer Teams.

  • Meeting zur Tumor-Immuntherapie in Innsbruck

    Am Wochenende diskutierten in der Innsbrucker Klinik Experten aus ganz Europa neue Entwicklungen in der immunologischen Behandlung von Krebserkrankungen. Im Zentrum des Interesses standen sogenannte dendritische Zellen, die Immunreaktionen gegen Eindringlinge wie Bakterien oder Viren, aber eben auch gegen Tumore auslösen können.

  • Experten der Ökotoxikologie kommen in Wien zusammen

    Am kommenden Wochenende findet im Wiener Messezentrum die heurige europäische Jahrestagung über Ökotoxikologie der "Society of Environmental Toxicology and Chemistry" statt. Mitarbeiter des Instituts für Zoologie und Limnologie der Uni Innsbruck zeichnen maßgeblich für die Organisation und inhaltliche Gestaltung dieser Konferenz verantwortlich.

  • Die erfolgreichen FWF-Projektanträge

    In der vergangenen Woche hat der Wissenschaftsfonds (FWF) neun Innsbrucker Projekte bewilligt. Von 91 genehmigten Projekten stammen damit 9,9 % von Einreichern aus Innsbruck. Eines dieser Projekte ist am Tiroler Krebsforschungsinstitut angesiedelt. Besonders erfolgreich war diesmal die Geiwi, die mit drei bewilligten Projekten vertreten ist.

  • EU-Projekt zu Staudammsicherheit mit Innsbrucker Beteiligung

    Große Staudämme werden oft als Bedrohung für die Bevölkerung gesehen. Bei Unfällen können plötzlich entweichende Wassermassen große Schäden an Land und Leuten anrichten. Die Sicherheit solcher Bauten ist daher von größter Bedeutung. Die EU hat nun ein Projekt zur Evaluierung der Technik für die Berechnung von Staudämmen aus Beton genehmigt.

  • Auf den Spuren der Zukunft

    Von heute bis Freitag treffen sich führende Quantenphysiker in Innsbruck, um über das Potential von Quanteninformationssystemen zu diskutieren. Dabei geht es vor allem darum, die Möglichkeiten für die Entwicklung von Quantencomputern zu analysieren und junge Nachwuchsforscher für diesen zukunftsträchtigen Bereich zu gewinnen.

  • Lautloses Artensterben

    Der Inn und seine Nebenflüsse sind in ökologisch bedenklichem Zustand: Die Hälfte der ursprünglichen Fischarten ist bereits ausgestorben, die restlichen 17 Arten oft bis auf Einzelexemplare dezimiert. Dies zeigte die Innstudie 2000, die von Mitarbeitern des Instituts für Zoologie und Limnologie in Zusammenarbeit mit dem technischen Büro Thomas Spindler in dreijähriger Arbeit erstellt wurde.

  • Experten und Sachverständige

    Die Komplizierung unserer Lebensverhältnisse sowie das Anschwellen des Wissens- und Erfahrungsstoffes bewirken, dass Politiker, Richter, Verwaltungsbeamte und sonstige Entscheidungsträger nur selten über das spezielle Wissen verfügen, das im jeweils aktuellen Fall vonnöten ist. Sie sind daher auf den Rat von Sachverständigen angewiesen.

  • Von Süßwasserorganismen lernen

    Die dünner werdende Ozonschicht lässt immer mehr kurzwellige, ultraviolette Strahlung zur Erde vordringen, die die Erbsubstanz von Lebewesen zerstören kann. Besonders akut ist die Gefahr in den Polarregionen, wo sich regelmäßig sogenannte "Ozonlöcher" bilden. Lebewesen reagieren ganz unterschiedlich auf diese Bedrohung.

  • Innsbruck mit FWF-Projektanträgen überaus erfolgreich

    Sehr erfolgreich waren Innsbrucks Forscherinnen und Forscher diesmal mit ihren Projektanträgen beim Wissenschaftsfonds. Das Kuratorium des FWF hat 17 Innsbrucker Forschungsprojekte und Stipendien bewilligt. Von 105 genehmigten Projekten kommen damit nicht weniger als 16,2 % von Einreichern an der Universität Innsbruck.

  • Neuer Forschungsschwerpunkt geplant

    Auf Initiative des Dekans der Theologischen Fakultät, Raymund Schwager, trafen sich gestern Vertreter der Fakultäten, um ihre Ideen und Ansätze bezüglich eines neuen Forschungsschwerpunktes zum Thema „Religion-Gewalt-Kommunikation-Weltordnung“ zu präsentieren.

  • "Kabelbrand" im Gehirn

    8.000 Menschen leiden in Österreich an Multipler Sklerose (MS). In Tirol sind es 700. Diese häufigste Erkrankung des zentralen Nervensystems im jungen Erwachsenenalter zerstört - ähnlich einem "Kabelbrand" - durch Entzündungen in Gehirn und Rückenmark bestimmte Nervenleitungen. International renommierte Beiträge zur Früherkennung von MS kommen auch aus Innsbruck.

  • Protein mit Potential

    30 bis 50 % aller Todesfälle in den westlichen Industrienationen werden laut WHO durch Arteriosklerose verursacht. Während Cholesterin bei der Arterienverkalkung seit Jahren als Risikofaktor gilt, ist einem anderen Faktor, dem Apolipoprotein A-IV (kurz ApoA-IV), bislang wenig Beachtung gewidmet worden.

  • Innsbrucks Jungwissenschaftler erfolgreich

    Der wissenschaftliche Nachwuchs an der Uni Innsbruck gibt erfreuliche Lebenszeichen auf EU-Ebene von sich. Im Bereich Improving the Human Research Potential (IHP) des 5. Rahmenprogramms für Forschung und technologische Entwicklung der EU sind die Innsbrucker Wissenschaftler überdurchschnittlich stark vertreten.

  • Fuß-Spuren unter der Lupe

    Jeder von uns geht, setzt täglich einen Fuß vor den anderen. Im "Ganglabor" der Innsbrucker Universitätsklinik für Orthopädie wird diese Bewegungsart untersucht. Verbessertes Erkennen und Behandeln von Gehbehinderungen und ausgeklügelte Bewegungsabläufe für Spitzensportler sind der praktische Nutzen solcher Studien.

  • Mit Innsbrucker Forschern in die Arktis

    Anfang dieser Woche begab sich ein Team von Wissenschaftlern der Universität Innsbruck nach Kanada, um im arktischen Norden Fische zu fangen. Die Untersuchung der Tiere soll Aufschluss über den Klimawandel geben. Die Universität berichtet erstmals live im Internet über die Expedition der Forscher in die Arktis.

  • Gefangen zwischen Eisschollen und Nebel

    Nebel behindert derzeit die Arbeit der High-Arctic-Forscher im Norden Kanadas. Hubschrauberflüge zum Fischfang in entlegenen Seen sind derzeit nicht möglich, deshalb fischen die drei Innsbrucker in der Umgebung ihres Basislagers, der Forschungsstation in Resolute. Die Wissenschaftler berichten täglich über ihre Arbeit im arktischen Norden.

  • Unterdrückte Immunabwehr schützt vor Arteriosklerose

    Ein internationales Team unter Führung von Innsbrucker Forschern aus den Univ. Kliniken für Neurologie und Innere Medizin hat einen genetisch veränderten Rezeptor des Immunsystems untersucht, der die Abwehrreaktion des Körpers dämpft und gleichzeitig Schutz gegen Verkalkung und Verstopfung der Arterien bietet. Die Wissenschaftler erwarten von diesen Erkenntnissen Impulse für die Entwicklung von neuen Behandlungsmethoden.

  • Zurück aus der Arktis

    Müde aber wohlbehalten sind am Wochenende Günter Köck, Burkhard Berger und Harald Niederstätter aus dem hohen Norden Kanadas zurückgekehrt. Zehn Tage lang haben sie in arktischen Seen Saiblinge gefangen und Sedimentbohrungen vorgenommen. Die Auswertung des gesammelten Materials erfolgt in den Labors der kanadischen Kooperationspartner sowie in Innsbruck.

  • Ein gutes Pflaster für Innsbrucks Meteorologiestudenten

    Utah war schon bei den Olympischen Spielen im letzten Winter ein gutes Pflaster für Österreichs Wintersportler. Einige Monate später räumten Innsbrucks Jungwissenschaftler auf der 10. Internationalen Gebirgsmeteorologie-Konferenz in Park City alle Preise für die besten studentischen Beiträge ab.

  • Forschungssondermittel früher verfügbar

    Mittel aus der zweiten Tranche der Sondermittel für Forschung und Technologieentwicklung sollen bereits 2003 zur Verfügung stehen. Dies teilte Infrastrukturminister Mathias Reichhold im Rahmen der Technologiegespräche in Alpbach mit. Die Regierung hatte das mit 509 Mill. Euro dotierte Sonderbudget zunächst für 2004 vorgesehen.

  • Innsbrucker Mathematiker schon jetzt Weltklasse

    Im Jänner stellte Prof. Trefethen in Zusammenarbeit mit der "Society of Industrial and Applied Mathematics" (SIAM) eine Reihe von anspruchsvollen mathematischen Problemen. Vier Innsbrucker Mathematiker nahmen die Herausforderung dieses "100 Dollar-100 Digits" Wettbewerbs an und gewannen als einziges österreichisches Team einen ersten Preis.

  • Wirbellose Tiere als Bioindikatoren?

    Eine von vielen Fragen, mit der sich vom 4.-8. September 20 Wissenschaftler aus Europa, den USA, Russland und Australien bei einem internationalen Workshop in Obergurgl beschäftigten. Organisiert von Rüdiger Kaufmann und Leopold Füreder (Institut für Zoologie und Limnologie) wurde diese Veranstaltung im Rahmen der Initiative "Global Mountain Biodiversity Assessment" durchgeführt.

  • Die Bergwälder als Chance begreifen

    Im Rahmen der internationalen Tagung "Ecological and Economic Benefits of Mountain Forests" trafen sich am Mittwoch Experten und Studierende zur "6. Akademie im Congress". Bei dieser kostenlosen Veranstaltung im Congress Innsbruck wurde über die Bedeutung der Bergwälder für unser Leben diskutiert.

  • Privatisierung und Deregulierung

    In den vergangenen Tagen trafen sich die Mitglieder des Vereins für Socialpolitik zu ihrer Jahrestagung in Innsbruck. Dabei diskutierten international renommierte Wirtschaftswissenschaftler in der SoWi Fragen der Privatisierung, Deregulierung und Marktverfassung. Organisiert wurde die Tagung von Prof. Hannelore Weck-Hannemann und Prof. Christian Smekal.

  • Innsbrucks Jungchemiker gewinnen Preise

    Michael Oberhuber hat der Natur neue Erkenntnisse über den Abbau des Chlorophylls und die herbstliche Farbenpracht unserer Wälder entlockt. Dafür wurde er letzte Woche mit dem Preis für die beste österreichische Dissertation im Fach Chemie ausgezeichnet. Christian Schwenk erhielt für seine Diplomarbeit ebenfalls einen Preis.

  • Neues Notfall-Medikament bei Herzstillstand

    Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören nach wie vor zu den häufigsten Todesursachen in der westlichen Welt. Seit über 100 Jahren ist Adrenalin das Standard-Medikament, das bei einem plötzlichem Herz-Kreislauf-Stillstand eingesetzt wird. Innsbrucker Forscher haben nun die Wirksamkeit eines neuen Medikament nachgewiesen.

  • Kulturtransfer zwischen Orient und Okzident

    In den kommenden Tagen findet an der Universität Innsbruck ein Kongress über die Kulturen der Alten Welt statt. Bis 8. Oktober diskutieren über 50 Wissenschaftler aus 11 Ländern die Bedeutung des Kulturtransfer zwischen den vielfältigen Kulturen des Alten Orients, der Ägäis und des Mittelmeer-Raumes.

  • FWF bewilligt 18 Innsbrucker Projekte

    In der letzten Kuratoriumssitzung hat der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) achtzehn Projekte von an der Universität Innsbruck tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bewilligt. Damit kommen 13,5 Prozent der vom FWF in dieser Sitzung genehmigten Projekte aus Innsbruck.

  • Der Blick in die Kristallkugel

    Wahlbörsen sind ein relativ neues Instrument der Wahlforschung. Überraschend ist, dass die Ergebnisse von Wahlbörsen mindestens genauso treffsicher sind, wie jene von herkömmlichen Umfragen. Wissenschaftler der Universität Innsbruck haben gemeinsam mit der "Presse" eine Wahlbörse zur kommenden Nationalratswahl eingerichtet.

  • Nanoteilchen werden trotz Wärmezufuhr kälter

    Innsbrucker Ionenphysikern ist gemeinsam mit französischen Kollegen der sensationelle Nachweis gelungen, dass Nanoteilchen trotz Energiezufuhr abkühlen können. Dieses paradoxe Verhalten wurde zwar schon länger theoretisch vorhergesagt, von vielen Physikern jedoch mit großer Skepsis beurteilt.

  • Ohne Bevölkerung kein Naturschutz

    In zwei Akzeptanzstudien haben die Universität Innsbruck und die Europäische Akademie Bozen nachgefragt, wie die Bevölkerung und die Gäste zum Nationalpark Stilfserjoch stehen. Überraschendes Ergebnis: Unerwartet viele Südtirolerinnen und Südtiroler sprechen sich für den Nationalpark aus.

  • Über Stock und Stein

    Zum Bild des "Bergfexen" gehört der Wanderstock ebenso wie der Rucksack. Der Wanderstock soll beim Abwärtsgehen angeblich den Körper entlasten. Eine Studie von Wissenschaftlern der Universität Innsbruck beweist nun das Gegenteil.

  • Vom Bildungsideal zur Brauchbarkeit

    Prof. Elke Gruber aus Klagenfurt eröffnete gestern eine Tagung zum Thema "Bildung - Geschlecht - Ökonomie", die von der Koordinationsstelle für feministische und frauenspezifische Forschung und Lehre an der Uni Innsbruck organisiert wurde. Die Zukunft der Bildung in Zeiten von Globalisierung und Privatisierung steht dabei im Mittelpunkt.

  • Wittgensteins Briefe

    Über 2.300 Briefe hat Ludwig Wittgenstein zeit seines Lebens geschrieben und erhalten. Monika Seekircher vom Innsbrucker Brennerarchiv hat gemeinsam mit Kollegen Wittgensteins gesamten Briefwechsel erstmals elektronisch erfasst. Sechs Jahre lang hat sie diese Briefe gesucht, strukturiert und in einer Datenbank erfasst.

  • Impfung gegen Krebs?

    An der Innsbrucker Universitätsklinik für Urologie testet das Team von Martin Thurnher und Lorenz Höltl seit 1997 eine neue Form der Tumor-Immuntherapie. Die jetzt in einem renommierten Journal veröffentlichte Studie zeigt erfreuliche Ergebnisse bei der Behandlung des Nierenzellkarzinoms mit Dendritischen Zellen.

  • Ökologie und Wasserkraftnutzung

    Neueste Forschungsergebnisse zur Auswirkung der Wasserkraftnutzung auf Struktur und Funktion von Lebensräumen in und an Fliessgewässern werden in diesen Tagen in Innsbruck diskutiert. Am Institut für Zoologie und Limnologie treffen sich über hundert Experten aus Österreich und den umliegenden Ländern.

  • Polarforscher in Innsbruck

    Österreichs Polarforschung stand an diesem Wochenende im Zentrum einer Tagung in Innsbruck. Die heimischen Polarexperten wollen ihre künftige wissenschaftliche Arbeit bündeln und verstärkt mit ausländischen Kooperationspartnern zusammenarbeiten.

  • Bündelung und Integration der europäischen Forschung

    Das 6. EU-Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung steht ganz im Zeichen der Schaffung eines Europäischen Forschungsraums. Schwerpunktsetzungen und neue Instrumente sollen die europäische Zusammenarbeit stärken, die Mobilität steigern und die Dynamik von Forschung und Entwicklung steigern.

  • 15 Innsbrucker Projekte vom FWF bewilligt

    In der letzten Kuratoriumssitzung hat der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) fünfzehn Projekte von an der Universität Innsbruck tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bewilligt. Damit kommen 18 Prozent der vom FWF in dieser Sitzung genehmigten 84 Projekte aus Innsbruck.

  • Wenn Missverständnisse tödlich enden

    Forschern der Universität Innsbruck und am Institut für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien ist es gelungen, einen Mechanismus der Signalübertragung in Zellen aufzuklären. Von der Entdeckung erwarten die Wissenschaftler Aufschlüsse über die Entstehung von Krebs und neue therapeutische Ansätze.

  • Quantenphysikern gelingt erneut sensationeller Durchbruch

    Zum ersten Mal weltweit ist es der Gruppe um Prof. Rudolf Grimm am Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck gelungen, aus Cäsiumatomen ein Bose-Einstein-Kondensat herzustellen. Das erfolgreiche Experiment wird heute erstmals in der renommierten Fachzeitschrift Science vorgestellt.

  • Innsbrucks Biomedizin ganz vorne mit dabei

    Das Wissenschaftsministerium hat vor kurzem einen Bericht zur biomedizinischen Forschung in Österreich veröffentlicht. Den Innsbrucker Forschern wurden dabei Spitzenleistungen ausgewiesen. Das Institut für Biochemische Pharmakologie belegte in zwei untersuchten Kategorien den ersten Platz.

  • Auszeichnung für Innsbrucker Forschungsprojekt

    Im Rahmen des European Academic Software Award (EASA) wurde das GABEK- WinRelan Projekt, entwickelt von Prof. Dr. Josef Zelger, letzte Woche in Schweden mit dem Prädikat "exceptional quality" ausgezeichnet. Den Preis überreichte der schwedische Forschungs- und Bildungsminister Thomas Östros.

  • Die Zukunft der Vergangenheit

    Ende vergangener Woche befasste sich eine hochkarätig besetzte Tagung des Instituts für Baugeschichte und Denkmalpflege mit der Erneuerung von Gebäuden der klassischen Moderne. Überlegungen zur Nutzung und Erhaltung dieser lange vernachlässigten Baudenkmäler standen im Zentrum der Konferenz.

  • Ein Blick genügt - wenn man einen Quantencomputer hat

    Innsbrucks Quantenphysikern ist ein weiterer, wichtiger Schritt auf dem Weg zum Quantencomputer gelungen. Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass Ionenfallen geeignete Bausteine für zukünftige Computer sein könnten. Die renommierte Fachzeitschrift "Nature" berichtet darüber in ihrer jüngsten Ausgabe.

  • Freier Zugang zu Fachzeitschriften

    Um den freien Zugang zum Wissen zu sichern, haben sich vor zwei Jahren Wissenschaftler aus aller Welt zusammengeschlossen und die Public Library of Science gegründet. In diesem Jahr sollen zwei wissenschaftliche Zeitschriften für die Bereiche Biologie und Medizin geschaffen werden, deren Beiträge frei und allgemein zugänglich sind.

  • Wie kommt der Wahnsinn vom Rind in das menschliche Hirn?

    Innsbrucker Wissenschaftler rund um Prof. Georg Wick haben gemeinsam mit Kollegen aus Wien und Edinburg möglicherweise jenen Weg entdeckt auf dem Prionen ins Gehirn gelangen. Daraus ergeben sich völlig neue Gesichtspunkte für die Diagnose, Prävention und vielleicht auch Therapie der gefürchteten Creutzfeldt Jakob Krankheit.

  • Erfolgreiches Forschungsjahr für Innsbruck

    Innsbrucks Forscherinnen und Forscher waren im vergangenen Jahr mit ihren Projektanträgen beim österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) überaus erfolgreich. Die Universität Innsbruck konnte sich hinter der Universität Wien mit fast 14 Prozent der genehmigten Anträge erneut an zweiter Stelle platzieren.

  • Finanzwissenschaft: Berichte aus Theorie und Praxis

    Vergangene Woche fand an der SoWi-Fakultät der 1. Workshop aus Finanzwissenschaft statt. Rund 30 Wissenschafterinnen und Wissenschaftler haben an der zweitägigen Veranstaltung teilgenommen, die eine Schnittstelle zwischen finanzwissenschaftlicher Forschung und finanzpolitischer Umsetzungspraxis sein soll.

  • Schnee ist nicht gleich Schnee

    Einer der weltweit renommiertesten Experten für Geomechanik gibt in dieser Woche sein Wissen an Forscherinnen und Forscher aus Österreich und den Nachbarländern weiter. Prof. Dr. Kolumban Hutter vom Fachbereich Mechanik der Universität Darmstadt hält in Obergurgl einen Fortbildungskurs zum mechanischen Verhalten von Schnee und Eis.

  • "Gewalt. Macht. Hunger...

    ... Geschichte und Ökonomie schwerer Hungerkatastrophen seit 1845", lautet der Titel des erst kürzlich erschienen Werkes von Prof. Josef Nussbaumer. Letzte Woche wurde diese systematische Aufarbeitung von Hungerkatastrophen vergangener Jahrhunderte in Innsbruck vorgestellt.

  • FWF bewilligt 11 Innsbrucker Projekte

    In der letzten Kuratoriumssitzung hat der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) elf Projekte von an der Universität Innsbruck tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bewilligt. Damit kommen 14 Prozent der vom FWF in dieser Sitzung genehmigten 79 Projekte aus Innsbruck.

  • Hochschulforscher tagten in Innsbruck

    Am vergangenen Wochenende fand die 6. Jahrestagung der wissenschaftlichen Kommission "Hochschulmanagement" im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft an der SoWi-Fakultät statt. Stephan Laske vom Institut für Organisation und Lernen wurde als Kommissionsvorsitzender wiedergewählt.

  • Dem Strömungsverhalten auf der Spur

    Die Kenntnis des Strömungsverhaltens von Flüssen, Muren und Lawinen ist für die Vorhersage von solchen Ereignissen von entscheidender Bedeutung. Die iPoint-Redaktion sprach mit Prof. Dr. Peter Rutschmann vom Institut für Wasserbau über die Simulation solcher Phänomene am Computer.

  • Beidseitige Unterarm- und Handtransplantation

    Am vergangenen Montag gelang dem Ärzteteam der Univ.-Kliniken für Plastische- und Wiederherstellungschirurgie sowie Unfallchirurgie die erste beidseitige Unterarm- und Handtransplantation. Gestern berichteten die Ärzte vor der Presse über den Verlauf der Operation und den Gesundheitszustand des Patienten.

  • Elite der Quantenphysik trifft sich in Obergurgl

    In dieser Woche versammeln sich Quantenphysiker aus der ganzen Welt im Bundessportheim Obergurgl zu einer Konferenz, die von Prof. Peter Zoller und Prof. Helmut Ritsch organisiert wurde. Thema der Tagung sind die neuesten Entwicklungen im Bereich Quantencomputer, Quanteninformation und kalter Quantengase.

  • Symposium über Massenspektrometrie

    Im Igler Kongreß-Zentrum fanden vergangene Woche die 5. Igler Massenspektrometrie-Tage statt, ein hochkarätig besetztes Symposium über biostrukturelle und analytische Massenspektrometrie. Mit Hilfe dieser Methode lassen sich chemische Verbindungen und die Bestandteile funktionsfähiger biologischer Systeme identifizieren und analysieren.

  • Mikrobiologen trafen sich am Mondsee

    Vergangene Woche konferierten am oberösterreichischen Mondsee Mikrobiologen aus insgesamt neun Ländern über Fragen der "Variabilität in der Aquatischen Mikrobiellen Ökologie". Eines der Tagungsziele war es, Standardisierung und Vergleichbarkeit der Forschungsmethoden zu verbessern.

  • Das Frauenbild in der Antike

    Frauenbild und Geschlechterrollen in der antiken Ethnographie stehen im Mittelpunkt zweier internationaler Workshops an der Uni Innsbruck. Die vom Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik organisierte Tagung läuft noch bis 12. März und bildet den Abschluss eines langjährigen FWF-Projekts.

  • Georg Wick neuer Präsident des Wissenschaftsfonds

    Bei der Bilanzpressekonferenz des Wissenschaftsfonds (FWF) stellte der scheidende Präsident Prof. Arnold Schmidt seinen neu gewählten Nachfolger und dessen Stellvertreter vor: den Innsbrucker Prof. Georg Wick und die neuen Vizepräsidenten, die Slawistin Prof. Juliane Besters-Dilger und den Mathematiker Prof. Karl Sigmund.

  • FWF bewilligt 9 Innsbrucker Projekte

    In der letzten Kuratoriumssitzung hat der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) neun Projekte von an der Universität Innsbruck tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bewilligt. Damit kommen fast 17 Prozent der vom FWF in dieser Sitzung genehmigten 54 Projekte aus Innsbruck.

  • Zukunft mit Cultural Studies

    Vergangene Woche trafen sich in Innsbruck Kultur- und Sozialwissenschaftler aus ganz Österreich und dem Ausland, um die Chancen für eine Institutionalisierung von Cultural Studies in Österreich zu diskutieren. Namhafte Wissenschaftler aus Großbritannien stellten ihre Arbeiten vor und brachten ihre Erfahrung in die Diskussion ein.

  • DNA-Labor entspricht internationaler Norm

    Das DNA-Labor des Instituts für Gerichtliche Medizin der Uni Innsbruck ist vor kurzem nach der internationale Norm ISO EN ÖNORM 17025 als Prüflabor akkreditiert worden. Es ist das erste derartige Institut im deutschsprachigen Raum dem diese Auszeichnung zuteil wurde.

  • Neues aus dem Gebiet der Radiopharmazie

    Aktuelle Entwicklungen im Bereich radioaktiv markierter Arzneimittel werden dieser Tage beim elften Europäischen Symposium für Radiopharmazie und Radiopharmazeutika in Innsbruck präsentiert. Das Symposium, an dem 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teilnehmen, läuft noch bis morgen.

  • Erste eigenständige Jahrestagung für Neurologen

    Im Congress Innsbruck versammeln sich noch bis zum Samstag die Mitglieder der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie zum ersten Mal zu einer eigenständigen Jahrestagung. Hauptthemen sind die neusten Entwicklungen in Therapie, Prävention und Diagnostik neurodegenerativer Erkrankungen.

  • Baustein für Quantencomputer entwickelt

    Ein großer Schritt auf dem Weg zum Quantencomputer gelang jetzt den Innsbrucker Experimentalphysikern, die zeigen konnten, dass sich einzelne gespeicherte Atome sehr gut als Träger von Quantenbits eignen. Sie haben damit ein bereits 1995 von Innsbrucker Physikern vorgeschlagenes Modell für einen Quantencomputer erstmals experimentell realisiert.

  • Neue Wege im Hochwasser-Management

    Die Hochwasserkatastrophe des letzten Jahres ist noch in guter Erinnerung. Beobachter hatten damals das Krisenmanagement kritisiert. 59 europäische Forschungsgruppen, mit Innsbrucker Beteiligung, haben dies zum Anlass genommen, das EU-Forschungsprojekt "Safe Blue Danube" für ein integriertes Hochwassermanagement einzureichen.

  • Neue Materialien als Schwerpunkt

    Die Entwicklung neuer Materialien zählt den zukunftsträchtigsten Gebieten der Naturwissenschaft. In einem interdisziplinären Forschungsschwerpunkt wollen mehrere Arbeitsgruppen der Naturwissenschaftlichen Fakultät im Spannungsbogen von Grundlagenforschung und angewandter Forschung neue Problemlösungen entwickeln.

  • Innsbrucker forschen in den peruanischen Anden

    Insgesamt sieben Expeditionen in die Cordillera Blanca unternahm die "Innsbruck Tropical Glaciology Group" vom Institut für Geographie. Drei Jahre forschte die Gruppe im Rahmen eines FWF-Projekts. Projektleiter Prof. Georg Kaser berichtet vom extremen Forschungsalltag und den Ergebnisse der Arbeit.

  • Himmlische Tage in Innsbruck

    Wahrhaft Kosmisches stand in den vergangenen Tagen am Institut für Astrophysik auf dem Programm: die Österreichische Gesellschaft für Astronomie und Astrophysik traf sich zu ihrer jährlichen Tagung in Innsbruck. Die Himmelsspezialisten berichteten über die neuesten Forschungsergebnisse.

  • Schlafmedizin in Innsbruck

    Über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Schlafmedizin und Schlafforschung wurde letztes Wochenende beim Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung an der Innsbrucker Klinik informiert. Fachärzte und Praktiker aus ganz Österreich nahmen daran teil.

  • Auf dem Weg zu einer europäischen Verfassung

    Die Europäische Union soll bald eine eigenständige Verfassung erhalten. Vor dem Hintergrund dieses historischen Prozesses versuchen derzeit Experten eine Verortung der Thematik in geschichts- und politikwissenschaftlicher sowie in komparativer Hinsicht. Die Konferenz in Innsbruck ist Ergebnis einer transatlantischen Kooperation.

  • Auch energiearme Elektronen können biologische Materialien zerstören

    Dies konnte die Forschergruppe um Prof. Tilmann Märk vom Institut für Ionenphysik nun erstmals nachweisen. In einem heute erscheinenden Beitrag in den Physical Review Letters berichten die Wissenschaftler, dass auch Elektronen mit sehr geringer kinetischer Energie bereits zur Zerstörung von Zellmaterial führen können.

  • Plattform für Proteomforschung gegründet

    Heute konstituiert sich eine hochkarätige Expertenkommission unter der Leitung von Prof. Lukas A. Huber in Innsbruck. Im Rahmen der österreichischen Bemühungen im Bereich der Genomforschung wird diese Expertengruppe neue Technologiekonzepte auf dem Gebiet der Proteomforschung entwickeln.

  • FWF bewilligt 14 Innsbrucker Projekte

    In der letzten Kuratoriumssitzung hat der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) vierzehn Projekte von an der Universität Innsbruck tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bewilligt. Damit kommen fast 15 Prozent der vom FWF in dieser Sitzung genehmigten 94 Projekte aus Innsbruck.

  • Zentrum für Experimentelle Ökonomik

    Vor knapp eineinhalb Jahren wurde das Zentrum für Experimentelle Ökonomik am Institut für Finanzwissenschaften eingerichtet. Gestern wurden die ersten Ergebnisse präsentiert und unter reger Beteiligung der Studierenden ein Life-Experiment veranstaltet.

  • Das Rätsel der Herbstverfärbung wird gelöst

    Chlorophyll ist das farbgebende Pigment der grünen Pflanzen und deren zentraler Motor in der Photosynthese. Sein Entstehen im Frühjahr und sein Verschwinden im Herbst sind sichtbare Zeichen des Lebens. Der herbstliche Chlorophyll-Abbau war bis vor kurzem noch ein biologisches Rätsel, zu dessen Klärung Arbeiten am Institut für Organische Chemie Wichtiges beigetragen haben.

  • Zur Rolle der Leidenschaften

    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt tagen seit Mittwoch an der Theologischen Fakultät. In Referaten und Diskussionen erörtern Theologen, Philosophen, Sozialwissenschaftler und Wirtschaftsexperten die Rolle der Leidenschaften in Politik, Wirtschaft und Medien. Der Kongress dauert noch bis Samstag.

  • FWF setzt Bewilligungen aus

    Das Kuratorium des FWF hat auf Grund der prekären finanziellen Lage in seiner letzten Sitzung keine Forschungsprojekte und Druckkostenbeiträge bewilligt. Die prinzipiell positiv beurteilten Anträge werden auf eine Warteliste gesetzt. Über ihre Bewilligung wird frühestens im Herbst entschieden. Auch 14 Innsbrucker Projekte sind betroffen.

  • Wasser ist Leben

    In der Aula präsentierte gestern die neu eingerichtete Arbeitsgruppe Wasser eine Publikation zum Jahr des Wassers. Darin werden die Aktivitäten der Universität im Bereich Wasser dargestellt. Am Abend luden Studierende der Geisteswissenschaftlichen Fakultät zu einer Lesung zu Gunsten des Projekts "Wasser für Israel".

  • Europäische Ombudsleute in Innsbruck

    Für einen Tag war die Universität Innsbruck gestern das Zentrum der europäischen Ombudsleute. Über 100 Vertreterinnen und Vertreter dieser Zunft aus ganz Europa trafen sich bei einem Symposium zur Rolle des Ombudsmanns in alten und neuen Demokratien an der juridischen Fakultät.

  • Mobilitäts- und Frauenprogramme bewilligt

    Der FWF hat - wie bereits berichtet - in der letzten Kuratoriumssitzung keine Forschungsprojekte genehmigt. Ausgenommen davon waren Projekte in den Mobilitäts- und Frauenprogrammen. Von insgesamt 29 bewilligten Projekten kamen nicht weniger als 12 von Angehörigen der Universität Innsbruck.

  • Junge Talente ausgezeichnet

    Dissertationen, Diplomarbeiten sowie Projekte von jungen Wissenschaftlern der Natwi-Fakultät sind gestern in feierlichem Rahmen ausgezeichnet worden. Der mit insgesamt € 50.000 dotierte Preis für junge Wissenschaftler(innen) wurde heuer erstmals vergeben. Arbeiten von 22 Forscherinnen und Forschern wurden prämiert.

  • Wilde Bäche "zähmen"

    Besonders im Sommer schätzen wir das kühlende Nass der Wildbäche. Die Kraft dieser Fliessgewässer wirkt sich aber mit Hochwasser und Muren schnell negativ aus. Um diese Gefahren besser einschätzen zu können, nimmt die Geographin Gertraud Meißl wilde Bäche unter die Lupe. Das Ziel: Eine bessere Einschätzung der Hochwassergefahr.

  • Von Plattwürmern lernen

    Die Stammzellen-Forschung ist heute in aller Munde. Auch Innsbrucker Zoologen untersuchen die grundlegenden Mechanismen der Zellerneuerung durch Stammzellen, allerdings nicht am Menschen sondern an Plattwürmern. Diese evolutionsgeschichtlich sehr alten Tiere zeigen ein erstaunliches Regenerationsvermögen.

  • Innsbrucker Forscher in der Arktis

    Heute fliegt ein Team der Uni Innsbruck zu einer Expedition in die Arktis. Projektkoordinator Günter Köck und Harald Niederstätter haben von der kanadischen Nationalparkverwaltung die selten erteilte Forschungsgenehmigung für den nördlichsten Nationalpark der Welt, das Ellesmere Island National Park Reserve, erhalten.

  • Stumm in einer lauten Welt

    Sich verbal gut ausdrücken zu können, ist eine der wichtigsten Kompetenzen und auch Voraussetzung für eine adäquate berufliche Entwicklung. Die Bedingungen für einen normalen Spracherwerb werden jedoch immer ungünstiger. Schlagworte, Floskeln, Sprechblasen treten an die Stelle von genauen verbalen Beschreibungen.

  • Wissen und Glauben

    Über das Verhältnis von Wissen und Glauben in Wissenschaft und Religion diskutieren in dieser Woche 200 Wissenschaftler in Kirchberg am Wechsel. Dort findet derzeit das 26. Internationale Wittgenstein-Symposium statt, für dessen Organisation unter anderem Innsbrucker Theologen verantwortlich zeichnen.

  • Erster Spezialforschungsbereich abgeschlossen

    1993 als erster Spezialforschungsbereich Österreichs eingerichtet, wurde der SFB "Biologische Kommunikationssysteme" vor kurzem nach zehnjähriger Förderung durch den Wissenschaftsfonds mit einer Begutachtung abgeschlossen. Den Forschern der Uni Innsbruck wurde eine produktive und erfolgreiche Arbeit attestiert.

  • Zurück aus der Arktis

    Die Innsbrucker Forscher Günter Köck und Harald Niederstätter sind nach drei Wochen in der Arktis wieder nach Tirol zurückgekehrt. Sie hatten die seltene Gelegenheit im nördlichsten Nationalpark der Welt am Lake Hazen Proben nehmen zu können. Die iPoint-Redaktion sprach mit den beiden Wissenschaftlern.

  • Schritt in die Quantenwelt der Moleküle

    Den Quantenphysikern um Prof. Rudolf Grimm gelang erstmals die direkte Beobachtung von ultrakalten Molekülen, die in einem Bose-Einstein Kondensat von Atomen kontrolliert erzeugt werden. Damit eröffnet sich den Wissenschaftlern eine ganz neue Welt: die vollständige Kontrolle des Quantenzustands von Molekülen.

  • Zur politischen Rolle und Bedeutung von ATTAC

    Seit Juli arbeiten vier Nachwuchswissenschaftler unter der Leitung von Prof. Alan Scott an einem Forschungsprojekt über die politische Rolle der Anti-Globalisierungs-Organisation ATTAC. Das zweijährige Projekt wird im Rahmen des New Orientations for Democracy in Europe (NODE)-Schwerpunkts durch das Wissenschaftsministerium gefördert.

  • Die Klimaspezialisten

    Der Mensch muss sich im Hochgebirge sorgfältig gegen starke Strahlung und Wetterstürze schützen. Hochalpine Pflanzen hingegen haben sich in Millionen Jahren der Anpassung zu wahren Klimaspezialisten entwickelt. Arbeitsgruppen vom Institut für Botanik der Universität Innsbruck sind dieser natürlichen Wehrhaftigkeit auf der Spur.

  • Internationale Auszeichnung

    Anlässlich einer internationalen Tagung in Ungarn wurde Prof. Günther Bonn vom Institut für Analytische Chemie und Radiochemie der Universität Innsbruck der Halasz Medal Award 2003 verliehen. Als bisher jüngster Wissenschaftler erhielt er die Auszeichnung für seine Pionierarbeiten auf dem Gebiet der Hochleistungstrenntechniken.

  • Vorgeschichtliches Heiligtum am Goldbichl

    Großes Publikumsinteresse fanden die neuesten Grabungen des Instituts für Ur- und Frühgeschichte am bronze- und eisenzeitlichen Heiligtum am Goldbichl bei Igls. Am 10. September nutzten 120 Interessierte die Gelegenheit, das gigantische Mauerwerk ein letztes Mal zu besichtigen.

  • EuroDendro 2003

    Letzte Woche fand in Obergurgl die vom Institut für Hochgebirgsforschung ausgerichtete Konferenz der europäischen Dendrochronologen bzw. Jahrringforscher "EuroDendro" statt. 100 Wissenschaftler aus 25 Ländern diskutierten neueste Ergebnisse zu Fragen der Umwelt- und Klimaentwicklung sowie der archäologischen und bauhistorischen Datierungen.

  • Wilde Bäche "zähmen"

    Sie "schlängeln" sich durch Bergwälder und Weiden. Besonders im Sommer schätzen wir ihr kühlendes Nass: Wildbäche. Die Kraft dieser kleineren Fliessgewässer wirkt sich mit Hochwasser und Muren schnell negativ aus. Die Innsbrucker Geographin Gertraud Meißl nimmt wilde Bäche unter die "Lupe".

  • Forschungsevaluation der Medizin und Natwi

    Von Gregor Retti vom Büro des Vizerektors für Evaluation wurde eine ausführliche Forschungsleistungsdokumentation der Medizinischen und der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Jahre 1997-2002 erstellt. Als Datenbasis diente der Institutional Citation Report.

  • Der programmierte Zelltod

    Andreas Villunger vom Institut für Pathophysiologie und seine Kooperationspartner in Melbourne konnten nachweisen, dass zwei Proteine, die den Zelltod fördern, eine wesentliche Rolle bei der Behandlung gewisser Tumore spielen. Sie erhoffen sich dadurch neue Erkenntnisse für die Krebsbehandlung. Ihre Ergebnisse wurden im Science veröffentlicht.

  • "...das Wort ist in deinem Herzen"

    Vom 17.-21. September 2003 fand in Matrei am Brenner zum ersten Mal in Tirol und Österreich ein Kongress der Internationalen Deutschen Newman-Gesellschaft statt. Die Verantwortung für die Veranstaltung lag heuer beim zweiten Vorsitzenden der Gesellschaft, Univ.-Prof. Dr. Roman Siebenrock von der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck.

  • Humanismus in der Medizin

    Am 19. und 20. September fand in Alpbach die dritte Tagung "Humanismus in der Medizin" zum Thema "Heilung - Organtransplantation - Tod" statt. Ziel des Veranstalters Paul König, Nephrologe an der Universitätsklinik für Innere Medizin und Nephrologie in Innsbruck war es, die Sensibilität von Fachleuten aus medizinischen Bereichen sowie Laien für das heikle Thema "Organtransplantation" zu fördern.

  • Gender Studies - Vernetzungstreffen an der Universität Innsbruck

    Auf Einladung von Frau Mag.a Elisabeth Grabner-Niel, verantwortlich für den Bereich "Gender Studies" an der Universität Innsbruck, fand das heurige Herbsttreffen der Leiterinnen der verschiedenen universitären Einrichtungen Österreichs für Frauen- und Geschlechterforschung/Gender Studies erstmals in Innsbruck statt.

  • HistorikerInnen aus den Alpenländern in Innsbruck

    Namhafte Historikerinnen und Historiker aus allen sieben Alpenländern (Frankreich, Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, Österreich, Italien, Slowenien) trafen sich an der Universität Innsbruck, um aus historischer Sicht über Chancen und Gefahren des Tourismus im Alpenraum zu referieren und zu diskutieren.

  • Simulierte Höhe für Therapie und Training

    Am 27. und 28. September wurde am Institut für Sportwissenschaften der Universität Innsbruck ein internationaler Kongress zur Thematik "Leistungssteigernde und therapeutische Wirkungen simulierter Höhe" in Zusammenarbeit mit der Hypoxia Medical Academy in Moskau durchgeführt.

  • Internationales Bergbausymposium in Schwaz

    Das unter dem Thema "Wasser - Fluch und Segen" stehende Symposium fand von 24. bis 28. September statt. Konzipiert und organisiert wurde die Tagung von Prof. Wolfgang Ingenhaeff und Prof. Johann Bair vom Institut für Österreichische, Deutsche und Vergleichende Rechtsgeschichte unter der Mitarbeit von Martin Fankhauser und Gerhard Werth.

  • Mathematikertreffen in Bozen

    Unter der Federführung der Landessektion Tirol veranstaltete die Österreichische Mathematische Gesellschaft in Kooperation mit den italienischen Schwestergesellschaften Unione Matematica Italiana und Società Italiana di Matematica Applicata e Industriale vergangene Woche ihre diesjährige Tagung in Bozen.

  • Katalyse - Mögliches möglich machen

    Katalytische Prozesse in Natur und Technik beeinflussen unser tägliches Leben in ungeahntem Maße. Im September trafen sich 1.350 Forscherinnen und Forscher aus aller Welt in Innsbruck, um gemeinsam mit der Industrie die Fortschritte in der Katalyseforschung zu diskutieren. An unserer Universität hat die Katalyseforschung eine lange Tradition.

  • Tunnelbau ist (k)eine Kunst ?!

    Über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten in der vom Institut für Geotechnik und Tunnelbau Anfang Oktober veranstalteten Summerschool RATUN von international führenden Tunnelbau-Experten, dass Tunnelbau eine kunstvolle Ingenieurstätigkeit ist und keine Kunst.

  • Neuer Spezialforschungsbereich genehmigt

    Der FWF hat gestern den Spezialforschungsbereich "Zellproliferation und Zelltod in Tumoren" in Innsbruck bewilligt. Dies konnten die Initianten im Rahmen des Semester-Kick-Off Events für das zweites Studienjahr des Doktoratsstudienprogramms "Molecular Cell Biology" gestern Abend bekannt geben.

  • Lügen haben lange Beine

    Jeder von uns lügt, und wer das Gegenteil behauptet, der lügt auch. Mit dem Phänomen der Lüge beschäftigt sich ein Team um Prof. Eva Bänninger-Huber vom Institut für Psychologie. Zwischen Frauen und Männern wurden deutliche Unterschiede in der Motivation zu Lügen gefunden, nicht aber in der Häufigkeit des Lügens.

  • 22 Innsbrucker Projekte vom FWF genehmigt

    In der letzten Kuratoriumssitzung hat der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) 22 Projekte von an der Universität Innsbruck tätigen Wissenschaftlern bewilligt, darunter einen Spezialforschungsbereich sowie ein Projekt der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

  • Gemeinsame Tourismus- und Kulturforschung

    Eine Forschungskooperation zwischen dem Innsbrucker Institut für Europäische Ethnologie/Volkskunde und dem Center for Tourism and Cultural Change an der Sheffield Hallam University (UK) soll Einblicke in die moderne Festkultur geben. Nun waren erstmals zwei Vertreter des britischen Partnerinstituts in Innsbruck zu Gast.

  • Essstörungen: Ein Hilfeschrei der Seele

    Rund 200.000 Menschen leiden in Österreich irgendwann in ihrem Leben an einer Essstörung, jedes Jahr kommen 1.500 neue Patienten dazu. 95 Prozent davon sind Frauen. In Alpbach diskutieren ÄrztInnen und TherapeutInnen derzeit neue Strategien, um dem zunehmenden Gesundheitsproblem beizukommen.

  • Im Gedenken an Moritz Lazarus

    Die diesjährige Tagung des Instituts für Europäische Ethnologie/Volkskunde auf der Brunnenburg in Dorf Tirol ist dem Lebenswerk des einst weltberühmten Völkerpsychologen Moritz Lazarus gewidmet. Seit Mittwoch diskutieren Erzählforscherinnen und -forscher dort über "Völkerpsychologie" und Narrativistik.

  • Die Schule von morgen

    Vergangene Woche trafen sich in Innsbruck 100 Expertinnen und Experten aus Schulen und Universitäten in Europa, den USA und Australien, um die Förderung von Leadership-Fähigkeiten im Bereich der Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht zu diskutieren.

  • Phantomschmerz ade

    Einem Team von Medizinern rund um Prof. Gerd Bodner und Dr. Hannes Gruber ist es gelungen, Phantomschmerzpatienten mittels einer neu entwickelten Injektionstechnik zu behandeln. Das Gros der so therapierten Patienten zeigt ein gutes bis sehr gutes Ansprechen auf diese neue Behandlungsmethode.

  • Biomolekülstruktur im Fokus

    Dr. Kathrin Breuker, unabhängige Forscherin in der Arbeitsgruppe von Prof. Bernhard Kräutler am Institut für Organische Chemie, ist ein wesentlicher Schritt hin zur Charakterisierung der Struktur von Biomolekülen auf molekularer Ebene mittels Massenspektrometrie gelungen. Ihre neuesten Ergebnisse erschienen in der angesehenen Zeitschrift "Angewandte Chemie".

  • Wissenschaftsfonds hautnah

    Bei der gestrigen Vorstellung des Wissenschaftsfonds und seiner Fördermöglichkeiten platzte die Aula aus allen Nähten: Über 250 Interessierte waren der Einladung von Forschungsvizerektor Prof. Tilmann Märk und des projekt.service.büros gefolgt und informierten sich über Bedingungen und Chancen der FWF-Forschungsförderung.

  • Elektronenmikroskopie im Zeitalter der Proteomforschung

    Innsbrucker Forscher haben die Ultrastrukturforschung belebt und setzen sie interdisziplinär in hervorragenden Forschungsprojekten ein. Das nebenstehende Bild aus dem Forschungslabor von Prof. Kristian Pfaller wurde von Nature zum Bild des Monats gekürt und im Oktober in Nature Cell Biology und Nature Reviews veröffentlicht.

  • Paul Engelmann - Architekt, Kulturphilosoph, Literat

    Seit 1996 befassen sich MitarbeiterInnen des Brenner-Archivs mit Paul Engelmann, einem wichtigen Vertreter der "kritischen Moderne" in Wittgensteins Wien. Zum Abschluss dieses überaus ergebnisreichen Projekts gratulierte die Jewish National and University Library in Jerusalem zur herausragenden Forschungsarbeit.

  • Literaturwissenschaft als kritische Wissenschaft

    Vergangene Woche veranstaltete das Institut für deutsche Sprache, Literatur und Literaturkritik gemeinsam mit dem nunmehr seit vierzig Jahren bestehenden Innsbrucker Zeitungsarchiv ein internationales Symposion zum Thema "Literaturwissenschaft als kritische Wissenschaft".

  • Kosaken in Osttirol

    Mit einem fächerübergreifende Studienprojekt wollen Harald Stadler vom Institut für Ur- und Frühgeschichte sowie Mittelalter- und Neuzeitarchäologie und Karl Berger vom Institut für Europäische Ethnologie/Volkskunde die Kosakentragödie in Osttirol und Oberkärtnen volkskundlich und archäologisch untersuchen.

  • Innsbrucks Quantenphysiker an der Weltspitze

    Den Wettlauf um die Erzeugung des ersten Bose-Einstein-Kondensats aus Molekülen haben Prof. Rudolf Grimm und seine Mitarbeiter vom Institut für Experimentalphysik für sich entschieden. Mehrere Forschergruppen weltweit wetteiferten in den letzten Monaten um die Erreichung dieses für die Physik bahnbrechenden Meilensteins.

  • Zur Funktion von Biofilmen in Gewässern

    In der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift Nature berichten Wissenschaftler aus Innsbruck, Wien und Philadelphia über ihre Erkenntnisse zur Funktion von Biofilmen in Gewässern. Erstenmal konnte der Einfluss des Biofilms auf Hydrodynamik und Aufenthaltszeit von Wasser und gelösten Substanzen nachgewiesen werden.

  • Biologische Vielfalt braucht mehr Aufmerksamkeit

    Für den Alpenraum sind internationale Verträge wie die Alpenkonvention und die Biodiversitätskonvention von besonderer Bedeutung, um dem Verlust biologischer Vielfalt entgegenzuwirken. Wie die Konventionen zielgerichteter umgesetzt werden können, untersuchte ein Forschungsprojekt unter Mitarbeit von Ulrike Tappeiner.

  • FWF genehmigt 7 Innsbrucker Projekte

    In der letzten Kuratoriumssitzung hat der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) sieben Projekte von an der Universität Innsbruck tätigen Wissenschaftlern bewilligt. Insgesamt wurden in der Kuratoriusmsitzung 38 Projekte genehmigt.

  • Kreativität und Multiple Intelligenzen

    Wie fördert man das Talent und kreative Potential von Schülern? Diese Frage beantwortete Prof. Jack Sanger am Montag bei einem Gastvortrag am Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung (ILS). Der selbständige Organisations- und Managementberater stellte dabei sein 7-Faktoren-Modell der Multiplen Intelligenzen vor.

  • Codice Civile neu

    Am letzten Wochenende fand in Bozen eine internationale Tagung über die Reform des italienischen Gesellschaftsrechts statt, die von der Uni Innsbruck mitgetragen wurde. Wissenschaftler der Rewi haben gemeinsam mit italienischen Experten die Grundelemente dieser Reform in vergleichender Weise analysiert.

  • Nationalbank fördert 12 Innsbrucker Projekte

    Der Generalrat der Österreichischen Nationalbank hat am 11. Dezember die Finanzierung von 122 Forschungsprojekten mit 6,91 Millionen Euro aus Mitteln des Jubiläumsfonds zur Förderung der Forschungs- und Lehraufgaben der Wissenschaft genehmigt. 12 dieser Projekte kommen von Innsbrucker Wissenschaftlern.

  • Einzeller - Quirlige Lebewesen des Mikrokosmos

    Sie jagen und fressen einander, vergiften Beute und Konkurrenten, suchen ihr Heil in der Vermehrung, paaren sich um jung zu bleiben, werden krank wie wir und können genesen, in Zysten überdauern sie schlechte Zeiten und lassen sich vom Wind verbreiten: die Protozoen oder Einzeller.

  • Überlebenschancen bei Herz-Kreislauf-Stillstand verbessert

    Das Ergebnis einer dreijährigen Studie präsentierten Prof. Dr. Volker Wenzel und sein Team von der Universitätsklinik für Anästhesie und Allgemeine Intensivmedizin am Freitag. Die Studie belegt, dass die in Innsbruck entwickelte Vasopressin-Therapie die Überlebenschance von Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand um bis zu 40% verbessert.

  • Intelligenter Assistent für das Internet

    Das "Next Generation Web"-Team des Instituts für Informatik an der Uni Innsbruck arbeitet an einer Technologie, die die Nutzung der enorme Informations- und Wissensmenge im Internet erleichtern soll. Das Projekt "Semantic Web Fred" wurde nun im Rahmen des Wettbewerbs "Co Operate Vienna 2003" ausgezeichnet.

  • Durchschlagender Erfolg für Innsbrucker Mathematik

    Einem Forschungsteam um Prof. Herwig Hauser gelang ein international viel beachteter Durchbruch auf dem Gebiet der Singularitätentheorie, einem wichtigen Gebiet der algebraischen Geometrie. Die Innsbrucker Mathematiker vereinfachten einen der wichtigsten und schwersten Beweise diese Fachgebiets auf radikale Weise.

  • Eis - ein heißes Thema der Forschung

    Eis existiert in 18 verschiedenen Formen - eine wurde erst vor kurzem von Innsbrucker Forschern im Rahmen eines vom Wissenschaftsfonds geförderten Projektes entdeckt. Aufsehen erregte das Projekt von Prof. Andreas Hallbrucker auch mit der Bestimmung genauer Temperatur- und Druckverhältnisse zur Herstellung zahlreicher Eistypen.

  • Proteom-Experten tagen in Seefeld

    Derzeit tagen Vertreter dieser neuen Sparte der Genomforschung in Seefeld. Knapp 200 Nachwuchswissenschaftler haben die Möglichkeit an der von Prof. Günther Bonn und Prof. Lukas Huber organisierten Tagung mit den weltweit führenden Forschern dieser Disziplin zu diskutieren. Wissenschaftsministerin Gehrer kam persönlich zur Eröffnung nach Seefeld.

  • Akademischer Alpiner Verein fördert Nachwuchs

    Am Donnerstag konnten Dr. Stefan Mayr, Dr. Verena Murschetz und Dr. Astrid Tangl den Forschungsförderungspreis des Akademischen Alpinen Vereins Innsbruck entgegennehmen. Der Preis in Höhe von 5.000 Euro wird alle zwei Jahre an Nachwuchswissenschaftler der Universität Innsbruck vergeben.

  • FWF genehmigt 18 Innsbrucker Projekte

    In der letzten Kuratoriumssitzung hat der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) 18 Projekte von an den Innsbrucker Universitäten tätigen Wissenschaftlern bewilligt. Insgesamt wurden in der Kuratoriumssitzung 103 Projekte genehmigt.

  • Erfolg für Innsbrucker Neurowissenschaftler

    Eine Arbeit, die in der Abteilung Neuroanatomie der Medizinischen Universität entstanden ist, schaffte es jetzt auf die Titelseite der renommierten Fachzeitschrift Neuroscience. Das Ergebnis der Studie über Wachstumsfaktoren in Nervenzellen lässt auf Therapiemöglichkeiten für degenerative Erkrankungen des Nervensystems hoffen.

  • Umwelttechnologiezentrum "BioTreaT"

    In Innsbruck soll ab 2005 eine international führende Forschungseinrichtung entstehen. Unter dem Namen "BioTreaT" wird die Errichtung eines Kompetenzzentrums für biologische Behandlungs- und Recyclingtechnologien angestrebt. Dies kündigte Rektor Prof. Manfried Gantner am Freitag an.

  • Innsbrucker Astronomen entdecken Riesen-Jets

    Zwei benachbarte kosmische Jets von gewaltigen Ausmaßen in nur 200 Lichtjahren Entfernung haben Ronald Weinberger und Birgit Armsdorfer entdeckt. Die symmetrischen Strukturen sind nicht nur als Einzelobjekte von großem Interesse, sondern werden neue Einblicke in das im Universum weitverbreitete Jet-Phänomen erlauben.

  • Werden die Gletscher verschwinden?

    Dieser und ähnlichen Fragen widmeten sich über 70 Gletscherexperten aus ganz Europa vergangene Woche am Institut für Lawinen und Wildbachforschung in der Innsbrucker Hofburg. Das 8. Alpine Glaciology Meeting wurde dabei erstmals vom neugegründeten "Innsbruck University Network of Climate and Cryospheric Research" mitveranstaltet.

  • Psychologische Forschung in Österreich mit Besucherrekord

    Letzte Woche fand die 6. Wissenschaftliche Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Psychologie (ÖGP) an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck statt. Das Institut für Psychologie organisierte zum ersten Mal die Veranstaltung und konnte einen Besucherrekord verbuchen.

  • Blutsaugern und Lebensprozessen auf der Spur

    Im Igler Kongresszentrum fand am 26. und 27. Februar ein internationales Symposium über biomolekulare Kernresonanz-Spektroskopie statt. Auf der Tagung stand die Erforschung von Lebensprozessen im Zentrum. Auch der Speichel blutsaugender Insekten erweckte dabei das besondere Interesse der Wissenschaftler.

  • Was ist Textkritik?

    Letzte Woche richtete das Institut für deutsche Sprache, Literatur und Literaturkritik die 10. Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft für germanistische Edition an der Universität Innsbruck aus. Das Thema "Was ist Textkritik?" stand dabei im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen.

  • Wie wirken Klimaveränderungen auf unsere Gewässer?

    In dieser Woche treffen sich 130 Wissenschaftler in Innsbruck zum ersten Projektmeeting des EU-Projekts "Euro-limpacs". Das Institut für Meteorologie und Geophysik und das Institut für Zoologie und Limnologie gehören zum internationalen Wissenschaftsnetzwerk, das die Auswirkungen des Klimawandels auf Süßwasser-Ökosysteme untersucht.

  • Kühlidee aus Innsbruck erstmals realisiert

    Forscher am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching haben einen neuen Kühlmechanismus für die Quantentechnologie verwirklicht. Die Idee dazu kam aus Innsbruck: Prof. Helmut Ritsch und seine Kollegen vom Institut für Theoretische Physik publizierten vor sechs Jahren erstmals die theoretische Beschreibung des Verfahrens.

  • FWF genehmigt drei Projekte der Uni Innsbruck

    In der letzten Kuratoriumssitzung hat der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) drei Projekte von Forschern der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck bewilligt. Insgesamt wurden nur 46 Projekte genehmigt. Aus finanziellen Gründen kann der FWF derzeit beinahe nur jedes vierte eingereichte Projekt annehmen.

  • Wenn die Grenzen der Wissenschaftsdisziplinen verschwimmen

    Jeder Raucher hat sie an den Fingern und auch auf so manchem Gemüse sitzen sie, die Tabakmosaik-Viren. Sie sind harmlos für den Menschen und doch interessieren sich Wissenschaftler sehr für diese Wesen. In Flüssigkeiten formen sich die Viren durch Selbstorganisation zu Kristallstrukturen, ein Verhalten das man sonst vorwiegend aus der anorganischen Natur kennt.

  • Berstender Eisriese

    Seit letztem Oktober blockierte der zentrale Ausläufer des Moreno Gletschers den Südarm des Lago Argentino in Südamerika. In der vergangenen Woche zerbrach der natürliche Damm und gab das gestaute Wasser frei. Prof. Helmut Rott und sein Team vom Institut für Meteorologie and Geophysik beobachten den Gletscher bereits seit zehn Jahren.

  • Gletscherforschung am Kilimanjaro

    In der internationalen Presse sorgt derzeit der Gletscherrückgang am Kilimanjaro für hitzige Debatten. Forscher des Instituts für Geographie stehen dabei gemeinsam mit internationalen Kollegen im Mittelpunkt. Ihre provokante These lautet, dass die globale Erwärmung der Atmosphäre, wenn überhaupt, dabei nur eine geringe unmittelbare Rolle spielt.

  • Dem Wind-Monster auf der Spur

    Ein Forscherteam rund um die beiden Meteorologen Prof. Georg Mayr und Dr. Alexander Gohm beteiligt sich an einer internationalen Feldmesskampagne zur Untersuchung von starken Windstürmen im Lee des Sierra Nevada Gebirges in Kalifornien. Diese sogenannten Rotoren werden wegen ihrer Gefährlichkeit für den Flugverkehr auch Monster genannt.

  • alpS dankt seinen Partnern

    Das Kompetenzzentrum alpS besteht nun seit eineinhalb Jahren und kann auf ein erfolgreich abgeschlossenes erstes Geschäftsjahr zurückblicken. Dies bot am Dienstag Anlass zu einem Empfang in kleinem Rahmen, um den maßgeblichen Partnern von alpS Dank auszusprechen, den Stand der Entwicklung von alpS aufzuzeigen und einen Blick in die Zukunft zu werfen.

  • Hohe wissenschaftliche Auszeichnung für Vizerektor Märk

    In einer Sondersitzung des Präsidiums der Akademie der Wissenschaften der tschechischen Republik in Prag wurde Vizerektor Tilmann Märk vergangenen Freitag die J.Heyrosvsky Ehrenmedaille überreicht. Die Medaille, die nach dem tschechischen Nobelpreisträger Heyrovsky benannt ist, wurde damit erstmalig an einen Österreicher verliehen.

  • Erster Europäischer Verkehrsforschungspreis ging nach Innsbruck

    In Opatija, Kroatien, fand am vergangenen Donnerstag die Verleihung des ersten Europäischen Verkehrsforschungspreises im Zuge des 3. Europäischen Verkehrskongresses statt. Einer der beiden Preise zur Förderung des Nachwuchses im Verkehrsbereich ging an eine junge Wissenschaftlerin aus Innsbruck, Frau Mag. Liebgard Fuchs.

  • FISU-Kongress zur Winteruniversiade 2005

    Das Universitäts-Sportinstitut Innsbruck ((USI) war letzte Woche Schauplatz der "FISU SKI Commission", einer Tagung, die zur Koordination der internationalen studentischen Wettkämpfe und auch zur Vorbereitung auf die kommende Winteruniversiade 2005 in Innsbruck diente.

  • Bizarre Welt der Vielteilchensysteme

    Seit der Entdeckung des Bose-Einstein-Kondensats (BEC) im Jahr 1995, ein völlig neuer Zustand der Materie bei tiefsten Temperaturen, ist ein weltweiter Forschungsboom an Gasen nahe dem absoluten Nullpunkt ausgebrochen - und in diesem Wettrennen ist zur Zeit ein Team von Experimentalphysikern unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Rudolf Grimm an vorderster Front mit dabei.

  • Forschungsprojekt zur Kosaken-Tragödie von 1945

    Im Mai und Juni 1945 drangen 25.000 Kosaken, Kaukasier und Ukrainer in das Gebiet von Oberkärnten und Osttirol ein und wurden nach einmonatiger Verweildauer an die Sowjetunion ausgeliefert. Eine Gruppe von zehn Studierenden sowie zwei Wissenschaftlern der Leopold-Franzens-Universität beschäftigten sich in einem Forschungsprojekt mit diesen Ereignissen, wo nun erste Ergebnisse vorliegen.

  • Den Engerlingsräubern auf der Spur

    Engerlinge sind als Bodenschädlinge weltweit von großer Bedeutung, allein in Tirol sind bis zu 5000 ha von ihnen betroffen. Im Rahmen eines FWF-Projektes wollen nun Michael Traugott und Anita Juen vom Zentrum für Berglandwirtschaft der LFU Innsbruck mittels DNA-Methoden jene räuberische Insekten, die als natürlichen Fressfeinde von Mai-, Juni- und Gartenlaubkäfer gelten, identifizieren.

  • Die Entdeckung der Entstehung massereicher Sterne

    In der Titelstory der neuen Ausgabe der Wissenschaftszeitschrift Nature berichtet ein europäisches Wissenschaftsteam, darunter auch der Innsbrucker Astrophysiker Stefan Kimeswenger, über die Entdeckung eines bisher unbekannten, massereichen Sterns. Auch seine Entstehungsgeschichte konnte erstmals enträtselt werden.

  • FWF genehmigt zehn Projekte aus Innsbruck

    In der letzten Kuratoriumssitzung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) wurden insgesamt acht von Wissenschaftlern der Leopold-Franzens-Universität eingereichte Projekte bewilligt. Zwei Projekte sind an der Medizinischen Universität positiv beschieden worden. Insgesamt wurden 64 Projekte genehmigt, 15% kommen aus Innsbruck.

  • Zivilrecht.online

    Mit der Webausgabe des Lehrbuchs "Zivilrecht - Grundriss und Einführung in das Rechtsdenken" eröffnet Univ.-Prof. Dr. Heinz Barta von Institut für Zivilrecht eine neue Dimension der wissenschaftlichen Publikation. Das Buch und die Internetversion erfüllen die didaktischen Ansprüche einer zeitgemäßen und innovativen universitären Lehre.

  • Grenzverwischungen

    Letztes Wochenende fand die internationale Tagung "Grenzverwischungen" statt, die sich mit Fragen zur Gestaltung geschlechtlicher und sexueller Existenz- und Lebensweisen in unterschiedlichen Altersstufen beschäftigte. Sie wurde vom Institut für Erziehungswissenschaften in Kooperation mit dem Geschäftsbereich Gender Studies organisiert.

  • Landwirtschaft als Thema in Lehre und Forschung

    Der Landwirtschaft kommt eine Schlüsselstellung in der Entwicklung des alpinen Raumes zu. Aus diesem Grund erhob das 2002 gegründete "Zentrum für Berglandwirtschaft" der LFU Innsbruck in einer Umfrage, in welchen Bereichen unserer Alma Mater aktuell an landwirtschaftlichen Themen in Forschung und Lehre gearbeitet wird.

  • Aufbruch in die Arktis

    Letzten Donnerstag war es wieder soweit: Projektkoordinator des High-Arctic-Teams Dr. Günther Köck vom Institut für Zoologie und Limnologie brach zusammen mit seinem kanadischen Forschungskollegen Charles Talbot zu einer neuerlichen zweiwöchigen Forschungsexpedition in die Arktis auf. Am weltweit größten arktischen See, Lake Hazen in Kanada, werden diesmal Echolotmessungen zur Erstellung einer Tiefenkarte durchgeführt sowie Sedimentproben entnommen.

  • So hart wie Diamanten

    Gestern wurden die Verträge für die Errichtung des Christian-Doppler-Labors für "Advanced Hard Coatings" an der Uni Innsbruck unterzeichnet. Ziel der neuen Forschungseinrichtung ist die Entwicklung von Werkzeugen - beinahe - für die Ewigkeit.

  • "Der Tag danach" - Globaler Klimawandel in Tirol

    Letzte Woche lief der neue Action-Streifen "The Day after Tomorrow" in den Tiroler Kinos an. Der Film prognostiziert eine neue Eiszeit auf der nördlichen Halbkugel. Doch Klimaforscher beobachten weltweit eher einen Anstieg der Temperaturen.

  • Rechenübung für Fortgeschrittene

    Innsbrucker Quantenphysikern gelingt ein neuer Schritt in Richtung Quantencomputer: Ein Quantenregister wird selektiv ausgelesen und das Quantenprogramm reagiert dann aktiv auf diese Messung. Die technologische Anwendung quantenmechanischer Eigenschaften soll die Datenverarbeitung in Zukunft wesentlich leistungsfähiger machen, als dies derzeit mit den modernsten Supercomputern möglich ist.

  • Schuldirektoren lernen "Leadership"

    Mit einem "Leadership"-Workshop sollen Schuldirektoren demnächst lernen, wie sie Schule zukünftig gestalten. Ein Konzept dazu wurde nun beim Schulkongress in St. Johann in Pongau an diesem Wochenende vorgestellt. Großseminare mit bis zu 300 TeilnehmerInnen sind geplant.

  • Uni Innsbruck setzt auf den Nachwuchs

    Gestern wurden zehn Jungforscherinnen und Jungforscher an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck ausgezeichnet. Insgesamt wurde dem Nachwuchs ein Betrag von Euro 50.000 zur Verfügung gestellt. Rektor Manfried Gantner und Vizerektor Tilmann Märk gratulierten.

  • 6.GEO-Tag der Artenvielfalt

    Am Wochenende fand der 6. GEO-Tag der Artenvielfalt im Raum Innsbruck statt, der vom Reportage-Magazin GEO in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Umweltschutz der Tiroler Landesregierung organisiert wurde. Unter den rund 300 Teilnehmern befanden sich 22 Experten der Universität Innsbruck, die interessante Neufunde präsentieren konnten.

  • Von optischen Pinzetten und Zahnrädern

    Schon die Anhänger des ägyptischen Sonnenkults stellten vor 3.500 Jahren Sonnenstrahlen als Greifarme dar. Die moderne Physik macht es nun möglich, diese Vorstellung durchaus wörtlich zu nehmen. Durch die Ausnutzung mechanischer Lichteffekte können mit Hilfe von Laserlicht sehr kleine Objekte exakt kontrolliert werden. Holographische Laserpinzetten versprechen weitere Fortschritte.

  • Zurück vom Ausflug in die Schwerelosigkeit

    Nach insgesamt 90 Parabelflügen kehrte der Innsbrucker Astrophysiker Gernot Grömer wieder auf heimischen Boden zurück. Mit einem internationalen Team junger Wissenschaftler führte er letzte Woche im Rahmen der 37. ESA Parabelflugkampagne in Bordeaux, Frankreich, zum ersten Mal erfolgreich Vergleichsstudien zum Atemwegsmanagement in der Schwerelosigkeit durch.

  • Erste Teleportation mit Atomen

    Forscher der Universität Innsbruck und des neugegründeten Akademie-Instituts für Quantenoptik und Quanteninformation haben gemeinsam mit einem Physiker des Los Alamos Labors in den USA die Teleportation des Quantenzustands eines Atoms zu einem zweiten Atom demonstriert. Dies ist das erste Mal, dass tatsächlich der Zustand eines atomaren Teilchens (im Gegensatz zu Lichtstrahlen) in vollständig kontrollierter Weise teleportiert wurde.

  • Der Schatzfund vom Piller kehrt heim

    Im Mai 2001 wurde von einem Team des Institutes für Ur- und Frühgeschichte sowie Mittelalter- und Neuzeitarchäologie und dem Verein „ArchaeoTirol“ der größte Schatzfund der mittleren Bronzezeit (ca. 1550-1330 v. Chr.) Europas geborgen. Die Fundstücke können nun in einer Ausstellung, die am vergangenen Samstag im Rahmen eines Symposiums im neu gestalteten Archäologiemuseum in Fließ, Bezirk Landeck, eröffnet wurde, bewundert werden.

  • Universitätszentrum Obergurgl startet durch

    Das gestern in einer Pressekonferenz präsentierte neue Universitätszentrum Obergurgl als hochalpine Außenstelle der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck steht ab sofort WissenschaftlerInnen aus aller Welt als neues Tagungs- und Forschungszentrum zur Verfügung. Neben Veranstaltungen und Tagungen soll das Zentrum auch sportliche Aktivitäten und Erholung ermöglichen.

  • Auszeichnung für Vizerektor Märk

    Letzte Woche bekam Vizerektor Univ.-Prof. Dr.Dr.h.c. Tilmann Märk das Ehrendoktorat der Université Claude Bernard in Lyon verliehen. Neben der J. Heyrovsky Ehrenmedaille, die ihm im April von der Akademie der Wissenschaften der tschechischen Republik verliehen wurde und der Goldenen Ehrenmedaille der Comenius Universität Bratislava, die ihm von der Universität Bratislava im Mai überreicht wurde, ist dies heuer schon die dritte internationale wissenschaftliche Ehrung für Prof. Märk.

  • Erste Ergebnisse des Lake Hazen-Teams

    Die Erstellung einer Tiefenkarte vom weltweit größten arktischen See, dem Lake Hazen, war das Ziel der Forschungsexpedition, zu der Dr. Günther Köck vom Institut für Zoologie und Limnologie, zusammen mit seinem kanadischen Forschungskollegen Charles Talbot Anfang Juni aufbrachen. Zehn Tage nach seiner Rückkehr berichtet Dr. Köck nun über erste Ergebnisse und über die Erlebnisse während der Forschungsarbeiten.

  • Vormarsch der Biowissenschaften an der Uni Innsbruck

    Mit der Errichtung des Centrums für molekulare Biowissenschaften (CMBI) hat die Leopold-Franzens Universität die erste interfakultäre Forschungseinrichtung geschaffen, die sich vorwiegend mit Grundlagenforschung auf molekularer Ebene befasst. Das Centrum setzt sich aus insgesamt 15 Arbeitsgruppen zusammen, die aus den Fakultäten für Physik, Biologie und Chemie, sowie Pharmazie, Informatik und Mathematik stammen und die Aufgabe haben, biologische Prozesse auf molekularer Ebene aufzuschlüsseln.

  • Atlas der Galaxienhaufen

    Einem Team von internationalen Astrophysikern, darunter die Innsbrucker Wissenschaftlerin Sabine Schindler vom Institut für Astrophysik, ist erstmals eine weiträumige Kartierung von Galaxienhaufen gelungen. Ergebnisse der zwölfjährigen Arbeit sind ein Katalog der 447 hellsten Galaxienhaufen am Südhimmel und die Bestätigung der Theorie, dass sich das Universum ausdehnt.

  • Teleportation mit offenem Ausgang

    Erstmals haben Physiker in China die kontrollierte Verschränkung von fünf Photonen experimentell realisiert. Basierend auf diesem Experiment konnte die Forschergruppe um Univ.-Prof. Jian-Wei Pan eine Teleportation mit unbestimmtem Zielort durchführen. Den theoretischen Anstoß dazu gaben Univ.-Prof. Hans J. Briegel und seine Mitarbeiter vom Institut für Theoretische Physik an der Universität Innsbruck. Die Fachzeitschrift Nature berichtet darüber in der aktuellen Ausgabe.

  • Notbeatmung im Weltraum

    Anfang Juni wurden bei der 37. Parabelflugkampagne der Europäischen Weltraumorganisation ESA verschiedene Beatmungstechniken in der Schwerelosigkeit ausprobiert. Zwei Mitglieder der Crew, der Innsbrucker Astrophysiker Gernot Grömer und der Weltraumjurist Alexander Soucek, präsentierten mit einem Ärzteteam der Medizin-Uni am Freitag die ersten Ergebnisse.

  • Schulen, Kindergärten und Horte fit für die Zukunft

    Bereits 1999 beschloss die Stadt Innsbruck ein Schul-, Kindergarten- und Horterneuerungsprogramm (SEP) zu starten. Ein Jahr später wurde eine aus sechs Gruppen zusammengesetzte Plattform eingeführt, die sich gezielt und unter der Begleitung der Leopold-Franzens-Universität mit Verbesserungen in den städtischen Kindergärten, Horten und Schulen auseinandergesetzt hat. Nach über vier Jahren Laufzeit wurden die Ergebnisse nun präsentiert.

  • Nachwuchsförderung hat oberste Priorität

    Die Hypo Tirol Bank zeichnete gestern über 20 exzellente Forscher der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck - großteils aus dem eigenen Nachwuchs - aus. Insgesamt werden 36.000 Euro für die 18 Projekte zur Verfügung gestellt. Mit dieser finanziellen Unterstützung soll ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung des Lebensstandards in Tirol geleistet werden.

  • Vermehrung von Trüffeln ohne Sex

    Wissenschaftlern der Universitäten Wien und Innsbruck gelang der erste Nachweis von asexuellen Vermehrungsstadien bei Trüffeln. Sie hoffen, dass die Entdeckung auch dazu beiträgt, die Kultivierung der sündteuren, aber umso bekömmlicheren Pilze zu vereinfachen.

  • Produktion und Vermarktung von Bio-Produkten

    Drei Jahre lang beteiligten sich Teams des Institutes für Wertprozessmanagement und des Zentrums für Berglandwirtschaft an dem EU-geförderten Projekt OMIaRD. Zentrale Aufgabenstellung des international angelegten Projektes war die Untersuchung von Initiativen, die sich mit der Produktion und Vermarktung von biologischen Lebensmitteln beschäftigen. Die Ergebnisse der Studien werden demnächst in einer Buchreihe erhältlich sein.

  • Tiroler Wirtschaft kooperiert mit Informatik Institut der LFU

    Die IT-Offensive an der Leopold-Franzens-Universität trägt weiter Früchte. Über zahlreiche Forschungsprojekte wird vor allem der Technologietransfer von unserer Alma Mater auf klein- und mittelständische Unternehmen sichergestellt. Das Institut für Informatik ist ein Teil dieser IT-Offensive des Landes Tirol gemeinsam mit der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Im Endausbau soll diese aus drei "Zwiebelschalen" bestehen.

  • Forschung an der Schnittstelle zwischen Natur- und Sozialwissenschaften

    Die Nationalkomitees für die beiden von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) verwalteten internationalen Forschungsprogrammen "Man and Biosphere (MAB)" und "Global Change" haben jeweils neue Schwerpunktsetzungen für ihre Forschungsbereiche beschlossen und starten einen Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen.

  • SummerTrans I

    Das Institut für Translationswissenschaft veranstaltet von 15.- 27. Juli die "International Translation Summer School". Unter dem Motto "Translationstheorie trifft Translationspraxis" bieten renommierte Vortragende ein hochkarätiges Fort- und Weiterbildungsprogramm für Studierende und praktizierende Übersetzer und Dolmetscher.

  • Ausgrabungen im Herzen Armeniens

    Erstmals wird ein Team von Archäologen der Leopold-Franzens-Universität archäologische Ausgrabungen in der Nähe der Stadt Jerevan in Armenien durchführen. Möglich machte dies ein von Rektor Manfried Gantner abgeschlossener Vertrag mit der Universität Jerevan Radik Martirosyan in Armenien. Für die Grabungsarbeiten, bei denen auch Studierende der LFU teilnehmen werden, ist die Akropolis einer urartäischen Stadt ausgewählt worden.

  • Die spannende Welt der Kompostkrabbler

    Bei der ersten von insgesamt fünf Familienveranstaltungen, die im Rahmen des Innsbrucker Ferienzuges und der Kinder-Sommer-Uni 2004 von der Grünen Schule des Botanischen Gartens angeboten werden, trafen sich trotz Badewetter am vergangenen Samstag elf Familien im Botanischen Garten, um einen Blick in die Welt der "Kompostkrabbler" und was sonst noch so auf dem Boden unter unseren Füßen existiert zu werfen.

  • Der Suprafluidität auf der Spur

    Das Physiker-Team um Univ.-Prof. Dr. Rudolf Grimm vom Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck beschäftigt sich mit einem neuen Materiezustand bei tiefen Temperaturen, dem Fermi-Kondensat, und konnte erstmals überzeugende Indizien für die reibungsfreie Strömung der Teilchen (Suprafluidität) in solchen Fermi-Kondensaten finden.

  • Besuch aus Russland im Quantenlabor

    Eine russische Delegation mit dem Atomphysiker Prof. Vladimir Mokhov und Wirtschaftsvertretern aus dem High Technology Bereich wurde gestern von Prof. Ferdinand Schmidt-Kaler vom Institut für Experimentalphysik durch die Quanten-Labors geführt. Es ging um Informationsaustausch und erste Gespräche bezüglich Kooperationen.

  • Der Mikrokosmos unserer Badeseen

    In einem Milliliter Seewasser leben Millionen Bakterien und Viren, tausende Algen und um die 10.000 tierische Einzeller. Die Lebewesen sind für den Menschen unbedenklich, für das Ökosystem aber sehr wichtig, vor allem die Bakterien, mit denen sich der Limnologe Thomas Posch in einem neuen FWF-Projekt beschäftigt.

  • Forschungsgelder für beide Universitäten

    Vor kurzem wurde von der EU und dem Konsortium "Pro-KinaseResearch" ein Forschungsvertrag unterzeichnet. Das Konsortium soll Medikamente zur Krebsbekämpfung erforschen. Beteiligt sind neben 27 Labors aus 11 Ländern auch die Arbeitsgruppen von Univ.-Prof. Dr. Thierry Langer (Institut für Pharmazie der LFU) und von Univ.-Prof. Dr. Johann Hofmann (Institut für Medizinische Chemie und Biochemie der Medizin-Uni).

  • Ausgrabungen am Arzler Kalvarienberg

    Seit mehr als einem Monat ist der Kalvarienberg in Arzl Schauplatz von archäologischen Ausgrabungen, die im nordwestlichen Teil des Hügels unter der Leitung von Dr. Dietrich Feil vom Institut für Klassische und Provinzialrömische Archäologie der Leopold-Franzens-Universität in Zusammenarbeit mit Heinz Müller von ArchaeoTirol durchgeführt werden.

  • Weltraum-Sommerschule Alpbach

    Die schon traditionelle, von der Austrian Space Agency (ASA) veranstaltete Sommerschule Alpbach widmete sich heuer Ende Juli dem Thema "Geburt, Leben und Sterben der Sterne". Unter den 61 jungen Doktoranden, Wissenschaftlern und Ingenieuren aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA befanden sich auch zwei Innsbrucker Studierende.

  • Besuch beim Forstwirtschaftlichen Versuchszentrum Laimburg in Südtirol

    Anfang August besuchten Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Tilmann Märk, die Leiterin der Stabstelle für Südtirolagenden Mag. Rosa-Maria Reinalter-Treffer und die Leiterin des Italien-Zentrums Dr. Barbara Tasser, das Land- und Forstwirtschaftliche Versuchszentrum Laimburg in Südtirol. Der Besuch in Südtirol sollte in erster Linie zu einem Gespräch über bereits bestehende Kooperationen zwischen Universität und Versuchszentrum dienen und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit erörtern.

  • Innsbrucker Biologe forscht wieder in der Arktis

    Bereits zum zweiten Mal heuer führten Forschungsarbeiten den Innsbrucker Biologen Günter Köck in den hohen Norden Kanadas, von wo aus er vor knapp einer Woche zurückkehrte. Im Rahmen eines bereits seit mehr als sieben Jahren laufenden Forschungsprojekts konzentrierten sich Köck´s Arbeiten diesmal in erster Linie auf die Untersuchung von Saiblingen aus arktischen Seen und der Entnahme von Sedimentbohrkernen.

  • Bulgarische WissenschaftlerInnen in Obergurgl

    In der ersten Augustwoche nahm eine Gruppe bulgarischer Botaniker der Universität Sofia im Universitätszentrum Obergurgl an einem alpinbiologischen Kurs unter der Leitung von Dozent Dr. Georg Gärtner vom Botanischen Institut in Innsbruck teil. Für die meisten der jungen AssistentenInnen und DoktoratsstudentenInnen war dies der erste Kontakt mit der hochalpinen Pflanzenwelt der Zentralalpen.

  • Die kulturgeschichtliche Bedeutung von Übersetzungen

    Im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach ging vorgestern ein einwöchiges Seminar zum Thema Literaturübersetzung zu Ende. Bei der Tagung, die von Prof. Wolfgang Pöckl vom Institut für Translationswissenschaft in Zusammenarbeit mit dem bekannten Klagenfurter Verleger Lojze Wieser geleitet wurde, diskutierten die TeilnehmerInnen in erster Linie über geistesgeschichtliche, sprachhistorische und kulturpolitische Aspekte von Übersetzungen.

  • Der Gesamtbriefwechsel Ludwig Wittgensteins

    Das Brenner- Archiv hat vor kurzem der New Yorker Firma InteLex, dem weltweit größten elektronischen Verleger philosophischer Schriften, eine CD-Rom mit dem Gesamtbriefwechsel Ludwig Wittgensteins übergeben. Die Wittgenstein-Briefausgabe umfasst über 2.355 Korrespondenzstücke, Schriftstücke mit 143 Briefpartnern in deutscher, englischer, norwegischer und russischer Sprache. Im Herbst wird InteLex eine elektronische Ausgabe der Sammlung auf den Markt bringen.

  • Schmerzmittel ohne Nebenwirkungen

    An der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck arbeitet mit der Arbeitsgruppe um Prof. Helmut Schmidhammer am Institut für Pharmazie eine der weltweit führenden akademischen Gruppen in der Opioid-Wirkstoff- entwicklung. Der Arbeitsgruppe ist es gelungen, eine neue Generation von stark wirksamen Schmerzmitteln zu entwickeln. Diese wirken stärker als Morphin und weisen gleichzeitig eine wesentlich verminderte Nebenwirkungsrate auf.

  • Nachlässe österreichischer Autorinnen und Autoren in israelischen Archiven

    Im Juni 2004 hat der Generalrat der Österreichischen Nationalbank die Finanzierung von 104 Forschungsprojekten des Jubiläumsfonds zur Förderung der Forschungs- und Lehraufgaben der Wissenschaft genehmigt. Fünf geförderte Projekte stammen von WissenschaftlerInnen der Leopold-Franzens-Universität, darunter auch das Forschungsinstitut des Brenner-Archivs.

  • Feuersteinabbaustelle aus der Steinzeit entdeckt

    Im Zuge der für das Sommersemester 2004 angekündigten Lehrveranstaltung "Silexprospektion in den Lechtaler- und Allgäuer Alpen" ist es einer Gruppe von StudentInnen um den Steinzeitforscher Univ. Prof. Dr. Walter Leitner vom Institut für Ur- und Frühgeschichte gelungen, im Gemsteltal - einem Seitental des Kleinwalsertales in Vorarlberg - die wohl ältesten und höchstgelegenen Spuren des bergmännischen Abbaus von Feuerstein (Silex) in Mitteleuropa zu entdecken.

  • Media Naturae zu Gast im Botanischen Garten

    Am vergangenen Wochenende waren Studentinnen und Studenten des internationalen Hochschullehrganges "Media Naturae" der Universität für Bodenkultur Wien zu Gast im Botanischen Garten der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, um sich mit pädagogisch didaktischen Methoden der Naturvermittlung auseinander zu setzen.

  • Drittmittelprojekte - Impulse für die Forschung

    Derzeit werden uniweit von externen Geldgebern wie Unternehmen, Forschungsfonds und der EU über 500 Projekte - so genannte Drittmittelprojekte - finanziert. Oftmals stellen solche Drittmittelprojekte für viele Jungforscher einen Einstieg in die Uni-Karriere dar. Zudem liefern sie wertvolle Impulse für die Forschung.

  • Die Rückkehr der Scherenritter

    Flusskrebse waren einst weit in Europa verbreitet und wohl jedes Kind kannte in seiner Umgebung ein Gewässer mit Flusskrebsen. Heute reihen sich die heimischen Krebse in die lange Liste der höchst gefährdeten und vom Aussterben bedrohten Arten ein. Nun soll aber durch nationale und internationale Aktivitäten den früher besser bekannten und geschätzten "Panzerrittern" unserer Gewässer wieder der notwendige Stellenwert eingeräumt werden.

  • UV-Strahlung und Planktonorganismen in Hochgebirgsseen

    Zusammen mit einem italienischen Forscherteam wird der Limnologe Prof. Ruben Sommaruga von der Universität Innsbruck in den kommenden Wochen die UV-Strahlung und Planktonorganismen in Hochgebirgsseen in den über 6000 m hoch gelegenen Seen rund um den Mt. Everest untersuchen. Als Basisstation wird die höchstgelegene Forschungsstation der Welt, die Pyramide unter dem Pumo Ri (Sagarmatha, Mt. Everest) dienen.

  • Polnisch-österreichische Literaturtagung in Innsbruck

    Seit den siebziger Jahren treffen sich polnische und österreichische Literaturwissenschaftler alle zwei Jahre abwechselnd in einer polnischen und in einer österreichischen Universitätsstadt zu einem Symposion über österreichische Literatur. Unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Sigurd Paul Scheichl vom Institut für deutsche Sprache, Literatur und Literaturkritik findet das Treffen heuer zum dritten Mal in Innsbruck statt.

  • Life Science-Experten treffen sich in Innsbruck

    Im Rahmen ihrer Jahrestagung präsentieren international renommierte Wissenschaftler aus den USA, Australien und Europa in Innsbruck drei Tage lang die neuesten Entwicklungen und Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Biochemie und Molekularbiologie, Genetik und Gentechnik sowie Biotechnologie und Gentherapie.

  • Konflikte um Werte und Ziele

    GABEK (Ganzheitliche Bewältigung von Komplexität) ist ein qualitatives Sozialforschungsverfahren, das von Univ.-Prof. Dr. Josef Zelger vom Institut für Philosophie der LFU entwickelt wurde und bereits in über 200 Projekten weltweit zum Einsatz kam. Das diesjährige Symposium, das am Mittwoch zu Ende ging, stand unter dem Schwerpunktthema "Konflikte um Werte und Ziele".

  • Ehrenzeichen an Wittgenstein-Experten

    Im Rahmen eines zweitätigen Wittgenstein-Symposiums wurde am Freitag, dem 25. September 2005, Prof. Brian McGuinness das große Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst der Republik Österreich überreicht. McGuinness gilt als der bekannteste Wittgenstein-Biograf und ist Herausgeber zahlreicher Schriften des österreichischen Philosophen.

  • Ausgrabungsarbeiten in Pompeji

    Die im Jahre 79 n. Chr. durch den Ausbruch des Vesuvs zerstörte römische Stadt Pompeji gehört seit ihrer Wiederentdeckung im 18. Jahrhundert zu den bedeutendsten Zentren archäologischer Forschung. Seit 2003 gräbt hier - als erstes österreichisches Universitäts-Institut - auch das Institut für Klassische und Provinzialrömische Archäologie der Leopold-Franzens-Universität.

  • Im Mikrokosmos des Lebens

    Biomoleküle - wie zum Beispiel Proteine - sind die Baustoffe und "Motoren" des Lebens. Sie stehen unter anderem im Zentrum der Biowissenschaften. Das neue Zentrum für molekulare Biowissenschaften (CMBI) der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck begibt sich mit einer ganzen Palette an Forschungsarbeiten mitten hinein in diesen faszinierenden Mikrokosmos des Lebens.

  • Zweite Internationale "Mountain Research" Konferenz in Südtirol

    Welche Auswirkungen haben die Eingriffe des Menschen auf sensible Lebensräume in den Berggebieten und welchen Zweck hat die Erforschung von Schutzgebieten in den Alpen? Diese beiden Fragestellungen waren die Schwerpunkte der vom Institut für Botanik und vom Institut für Wirtschaftstheorie, -politik und -geschichte mitorganisierten Tagung, die letzte Woche im Nationalparkhaus Trafoi (Nationalpark Stilfser Joch, Südtirol) abgehalten wurde.

  • FWF bewilligt sieben Projekte von WissenschaftlerInnen der LFU

    Bei der 220. Kuratoriumssitzung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) am 4. und 6. Oktober wurden insgesamt sieben von Wissenschaftlern der Leopold-Franzens-Universität eingereichte Projekte bewilligt. Insgesamt wurden in der Sitzung 77 Projekte bewilligt.

  • Dem Numinosen auf der Spur

    Bereits zum 18. Mal veranstaltete das Institut für Europäische Ethnologie vergangene Woche seine jährliche interdisziplinäre Tagung zur Erzählforschung. Drei Tage lang diskutierten Erzählforscherinnen und Erzählforscher aus ganz Europa in Innsbruck über Erfahrungen des Numinosen im Spiegel der populären Erzähltraditionen, der Kunst und Literatur.

  • Neue Schädlinge - neue Herausforderungen

    Über neueste Erkenntnisse bei der Bekämpfung von Bodenschädlingen diskutierten WissenschaftlerInnen in den letzten drei Tagen in Innsbruck. Veranstaltet wurde die Tagung, die alle drei Jahre stattfindet, von der Internationalen Organisation für biologische und integrierte Bekämpfung von schädlichen Insekten und Pflanzen (IOBC) in Zusammenarbeit mit der LFU sowie der Landeslandwirtschaftskammer für Tirol.

  • Ein Atom bewegt die Welt

    Transistoren sind heute in der Technik, Elektronik und Physik nicht mehr wegzudenken. Viele elektronischen Geräte funktionieren nur aufgrund von Transistoren. Der erste Transistor wurde im Jahre 1948 erfunden. Nun gibt es eine neue Variante - den Ein-Atom Transistor, entwickelt von Physikern aus Innsbruck und Oxford.

  • "BOB" geht in die dritte Runde

    Am Montag startete der internationale Businessplanwettbewerb für Life Sciences "Best of Biotech (BOB) - get your business started!" nun bereits zum dritten Mal in ganz Österreich. BOB richtet sich nicht nur an Studierende und WissenschaftlerInnen aller Universitäten, sondern auch an außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die Hilfe und Unterstützung beim Schritt ins Unternehmertum suchen.

  • Naturgefahren Management 2004 in Galtür

    Zum fünften Mal jährt sich dieses Jahr das Lawinenunglück von Galtür, dem Schauplatz des heurigen Symposiums Naturgefahren Management 2004, das von alpS und der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck veranstaltet wurde. Drei Tage lang wurden hier aktuelle Fragen der Naturgefahrenforschung durch ein international zusammengesetztes Team bearbeitet.

  • Herbstverfärbung der Laubbäume

    Ein spannendes Naturphänomen, das jedes Jahr im Herbst zu beobachten ist, jedoch von den wenigsten Beachtung findet, ist die Herbstverfärbung der Laubbäume. Pionierarbeiten zu dieser Thematik wurden - unterstützt vom FWF – von einer Forschungsgruppe rund um Univ.-Prof. Dr. Bernhard Kräutler vom Institut für Organische Chemie und dem neu gegründeten Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (CMBI) an der LFU erbracht.

  • "Gesichtslandkarte" unterscheidet Zwillinge

    Prof. Otmar Scherzer vom Institut für Informatik und Prof. Manfred Husty vom Institut für Technische Mathematik, Geometrie und Bauinformatik arbeiten gemeinsam an dem FWF Forschungsschwerpunktprogramm „Industrial Geometry“. Unter vielen Anwendungen der geometrischen Industrie ist vor allem der „Gesichtsscan“ beeindruckend. Diese Verfahren arbeiten hoch effizient, sodass sogar Zwillinge unterschieden werden können.

  • Archäologische Ausgrabungen in Armenien erfolgreich abgeschlossen

    Rechtzeitig zu Semesterbeginn kehrten 38 TeilnehmerInnen der ersten österreichischen Ausgrabung in Armenien mit reichhaltigen Forschungsergebnissen in die Heimat zurück. Unter der Projektleitung von Dr. Wilfrid Allinger-Csollich, Prof. Peter Haider und Prof. Robert Rollinger vom Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik sowie Univ. Doz. Jasmine Dum-Tragut (Salzburg) nahmen über 20 Studierende an der Lehrgrabung im Orient teil.

  • Landnutzung und Klimaerwärmung

    Wie wirken sich Änderungen in der Landnutzung auf die CO2-Konzentration der Atmosphäre aus? Diese und andere Fragen sind für die Zukunft des Alpenraums von großer Bedeutung, denn eine Zunahme von Kohlenstoff in der Atmosphäre würde massiv zur Klimaerwärmung beitragen und beeinträchtigt auch die Stabilität von Gebirgsökosystemen. Einige dieser Wissenslücken wurden nun durch das EU-Projekt „CARBOMONT“ geschlossen.

  • Mathematiker-Workshop in Innsbruck

    Vergangener Tage trafen sich insgesamt 37 Mathematiker aus ganz Europa in Innsbruck, um im Rahmen eines dreitägigen Workshops über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Zeitdiskretisierung gewöhnlicher und partieller Differentialgleichungen zu diskutieren. Veranstaltet wurde dieser Workshop von Alexander Ostermann und Mechthild Thalhammer von der Fakultät für Mathematik, Informatik und Physik.

  • Auf der Suche nach neuen Strategien gegen gefährliche UV-Strahlung

    Kürzlich war Prof. Ruben Sommaruga vom Institut für Zoologie und Limnologie drei Wochen lang im Gebiet des Himalaja und untersuchte dort die Auswirkungen der UV-Strahlung auf Hochgebirgsseen, die sich in einer Höhe von bis zu 5.400 Metern befinden. Die Forschungsergebnisse zur UV-Strahlung, denen diese Seen im Himalaja ausgesetzt sind, werden nun mit den Werten alpiner Hochgebirgsseen verglichen.

  • Ökologische Langzeitforschungsplattform "Austrian High Alps"

    Veränderungen in unserer Umwelt vollziehen sich in Zeiträumen von Jahrzehnten und länger. Um diese zu untersuchen, reichen kurze Forschungsprojekte nicht aus, es müssen neue Langzeit-Forschungsstrategien entwickelt werden. Seit diesem Sommer beteiligt sich Österreich am Aufbau eines internationalen Netzwerkes für ökologische Langzeitforschung, an dem auch Innsbrucker WissenschaftlerInnen maßgeblich beteiligt sind.

  • Die Schirmherren des Waldes

    In Österreich gibt es rund 5.000 höhere Pilzarten. Etwa fünf Prozent davon - 200 Sorten - sind essbar. Unter den restlichen 95 Prozent oder 4.800 Arten sind 20 für den Menschen sehr gefährlich. Zärtling, Samthäubchen, Ziegenlippe, Klumpfuss, Mistkahlkopf, Säufernase - Pilze haben häufig poetische Namen. Zum Schwammerlgulasch als „Gedicht“ eignen sich aber die wenigsten.

  • Umweltschonendes Verfahren für die Textilindustrie ausgezeichnet

    Innsbrucker Forscher haben ein umweltfreundliches Verfahren für das Färben von Textilien für die heimische Wirtschaft entwickelt. Kürzlich wurde ihnen für ihre Forschungsarbeit der „Society of Dyers and Colourists (SDC) Innovation Award 2004“ in Birmingham (UK) verliehen.

  • „Gewalt.Macht.Hunger“ – Teil II

    Das Phänomen Armut gehört zu den größten Problemen der Menschheit. Dies gilt sowohl für historische Zeiten als auch für die Gegenwart. Eine der schlimmsten Formen der Armut ist das Hungern bzw. Verhungern. Univ.-Doz. Dr. Josef Nussbaumer, der an der Fakultät für Volkswirtschaft und Statistik Wirtschaftsgeschichte lehrt, beschäftigt sich seit Jahren mit der Geschichte großer Hungersnöte.

  • Chemiker optimieren katalytische Reaktionen am Edelmetall Palladium

    Katalysatoren bewirken den Ablauf unzähliger Vorgänge in der Natur, und nur wenigen von uns ist bewusst, dass katalytische Prozesse in Industrie und Technik unser heutiges Leben entscheidend mitbestimmen. Forschergruppen aus Innsbruck, Berlin und Dresden haben gemeinsam ein Forschungsprogramm zur Optimierung katalytischer Reaktionen am Edelmetall Palladium erarbeitet, welches von der deutschen Max-Planck-Gesellschaft gefördert wird.

  • Langzeitforschung – ein wichtiges Instrument für neue Frühwarnsysteme

    Österreich ist seit kurzem mit den zwei Regionen Eisenwurzen und den „High Alps“ im internationalen Club der Langzeitforschung (LTER – Long Term Ecosystem Research) vertreten. Dazu zählen z.B. die Gebiete Obergurgl, Patscherkofel und Kühtai, in denen die Universität seit Jahrzehnten Untersuchungen durchführt. Die Langzeituntersuchung über den natürlichen Schutz vor Umweltkatastrophen einer Landschaft ist nur ein Beispiel.

  • Sterne im intergalaktischen Raum

    Der intergalaktische Raum ist nicht so leer, wie bis jetzt angenommen. Wie Astronomen erst seit kurzem wissen, ist auch der Raum zwischen den Galaxien in den großen Galaxienhaufen auch mit teils leuchtenden Himmelskörpern erfüllt. Doch woher stammen diese intergalaktischen Sterne überhaupt? Mit dieser Frage beschäftigt sich derzeit Sabine Schindler vom Institut für Astrophysik zusammen mit ihren Kollegen aus der Schweiz und Italien.

  • Weichen für die Forschung werden gestellt

    Letztes Wochenende arbeiteten das Rektorat und die fünfzehn neuen Dekane mit hohen Vertretern der österreichischen Hochschulpolitik an den künftigen Forschungsschwerpunkten der Uni Innsbruck im hauseigenen Universitätszentrum Obergurgl. Mit einem klaren, finanzierbaren Profil soll Spitzenforschung in Innsbruck weiter forciert werden.

  • Was ein Cluster mit einem Fußball gemeinsam hat

    Eine kürzlich erschienene Arbeit des Instituts für Ionenphysik, zunächst im Journal of Chemical Physics 121(2004) 2137 publiziert, wurde nun von einer Jury für die Veröffentlichung im Virtual Journal of Nanoscale Science & Technology ausgewählt. Dieses Journal veröffentlicht bahnbrechende Arbeiten aus der Spitzenforschung.

  • „Horizonte des Alterns“

    Aus den unterschiedlichsten Perspektiven wurden vergangene Woche im Rahmen des Kongresses „Horizonte des Alterns“ von prominenten Vertretern verschiedenster wissenschaftlicher Provenienz Fragen zum Thema des Alter(n)s diskutiert und aufbereitet. Veranstaltet wurde diese Tagung vom Institut für Kommunikation im Berufsleben und Psychotherapie.

  • Förderung für engagierte WissenschafterInnen

    Gleich drei begabte WissenschafterInnen wurden am Dienstag für ihre Leistungen mit dem Dr.-Otto-Seibert-Wissenschafts-Förderungspreis sowie dem Preis zur Förderung wissenschaftlicher Publikationen ausgezeichnet. Mit Dr. Stefan Huber und Dr. Florian Mast kommen zwei der drei Preisträger aus dem Bereich der Rechtswissenschaften. Die dritte Kandidatin, Dr. Alexandra Koschak, ist Biologin und Universitätsassistentin am Institut für Pharmazie.

  • Kampf dem Krebs

    Mag. Isabel Feuerstein vom Institut für Analytische Chemie und Radiochemie der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck wurde beim 25™ International Symposium of Chromatography (ISC 25™) in Paris im Oktober mit ihrer Präsentation und ihren Ergebnissen über die neu entwickelte Methode zur Krebsdiagnostik mit dem „Young Scientists Award“ ausgezeichnet.

  • Höchste Auszeichnung im deutschsprachigen Raum an Prof. Peter Zoller

    Prof. Peter Zoller, vom Institut für theoretische Physik, der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, erhält die „Max-Planck-Medaille 2005“ für theoretische Physik, der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Seine Forschungsschwerpunkte im Bereich der Quantenoptik und der Wechselwirkung von Laserlicht mit Atomen gelten als wichtige Schritte hin zur Realisierung des Quantencomputers.

  • Elektronen im Gänsemarsch liefern neue Erkenntnisse

    Ein Team der Leopold-Franzens-Universität hat es geschafft, Elektronen in Metallen zu geordneten Bewegungen entlang vorgegebener Bahnen zu zwingen. Dieses in Metallen erstmals beobachtete Verhalten liefert wichtige Erkenntnisse über die Wechselbeziehungen von Elektronen und darüber, wie es zu dem als Supraleitung bezeichneten Phänomen des Stromflusses ohne Verlust kommen kann.

  • Germanistische Reihe feiert 30-jähriges Bestehen

    Letzten Freitag feierte die „Germanistische Reihe“ der „Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft“ an der Leopold-Franzens-Universität ihr 30-jähriges Bestehen. Das Institut für deutsche Sprache, Literatur und Literaturkritik lud aus diesem Anlass zu einer Veranstaltung mit Vorträgen und Buchpräsentationen ins Forschungsinstitut Brenner-Archiv.

  • Ein „mathematischer“ Adventskalender

    Von heute an wird auf dem i-point bis 24. Dezember ein Adventskalender der etwas anderen Art zu sehen sein. Er zeigt animierte Bilder von "Singularitäten", die von einer Gruppe um Herwig Hauser am Institut für Mathematik vorbereitet wurden. Singularitäten sind Punkte von geometrischen Gebilden, die einzigartig sind im Vergleich zu den meisten anderen Punkten: Spitzen, Kanten, Grate, Schnitte.

  • Weinberge statt Skilifte

    Vergangene Woche fand der erste Österreichische Meteorologentag, organisiert vom Institut für Meteorologie und Geophysik der Leopold-Franzens-Universität und der österreichischen Gesellschaft für Meteorologie, statt. Zentrale Themen waren die Klimaveränderung im Alpenraum und die Verbesserung der Prognosesicherheit im Raum Innsbruck.

  • Preis für frauenspezifische Forschung vergeben

    Beim Festakt am Dienstag wurde zum vierten Mal der Preis für frauenspezifische Forschung der LFU vergeben. Im Beisein von Vizerektor Prof. Tilmann Märk wurde diese Auszeichnung von Prof. Stephan Laske, dem Stifter des diesjährigen Preises, an Mag<sup>a</sup> Christine Klapeer übergeben. Erstmalig wurde ein Förderungspreis zur Veröffentlichung einer preiswürdigen einschlägigen Diplomarbeit vom Vizerektor Märk zur Verfügung gestellt. Er ging an Mag<sup>a</sup> Birgit Unterlechner.

  • Kinder als „männliche Entwicklungshelfer“

    Vor kurzem fand im Innsbrucker Haus der Begegnung der 2. Internationale Elternbildungskongress zum Thema „Sag mir, wo die Väter sind…?“ statt. Eltern und Fachleute aus ganz Österreich, aus Süddeutschland und der Schweiz diskutierten Konzepte und Ideen, wie man auch Männer besser in Elternbildungsinitiativen einbinden könnte. Hauptinitiatoren dieser Veranstaltung sind MitarbeiterInnen und AbsolventInnen des Instituts für Erziehungswissenschaften.

  • Studenten-Know-How verhalf Benni Raich zum Sieg

    Kürzlich errang Benni Raich den ersten Platz beim Weltcup-Slalom in Beaver Creek in den USA. Zum ersten Mal verwendete er den an der LFU entwickelten Schienbeinschützer von Peter Happ, Absolvent des ISW. Dieser wurde aufgrund einer Diplomarbeit in Zusammenarbeit mit dem ÖSV und dem ISW entwickelt. Er ermöglicht eine bessere gesteuerte Ablenkung der Torstange und führt somit zu weniger Fahrfehlern und Ausfällen.

  • FWF bewilligt neun Projekte von WissenschafterInnen der LFU

    Bei der 221. Kuratoriumssitzung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) am 29. und 30 November wurden neun von Forschern der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck eingereichte Projekte bewilligt. Insgesamt wurden in der Sitzung 84 Projekte genehmigt. Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung.

  • Aktuelle Fragen der Vertragsgestaltung im Tief- und Tunnelbau

    Bereits zum fünften Mal lud das Institut für Baubetrieb, Bauwirtschaft und Baumanagement (i3b) der Leopold-Franzens-Universität zur jährlich stattfindenden zweitägigen Veranstaltungsreihe „International Consulting and Construction“ ein. In einem ausgebuchten Fachforum mit über 100 Spezialisten aus dem In- und Ausland wurde das Thema „Aktuelle Fragen der Vertragsgestaltung im Tief- und Tunnelbau“ diskutiert.

  • Schmelzwasser der Arktis verursacht globale Auswirkungen

    Mitte November wurde in Reykjavik die Studie „Arctic Climate Impact Assessment“ (ACIA), erstellt von 300 WissenschafterInnen aus mehreren Ländern, der Öffentlichkeit präsentiert. Dr. Günter Köck, Wissenschafter am Institut für Zoologie und Limnologie und Projektmanager an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, ist der einzige österreichische Mitautor dieses Berichts.

  • Erste Ergebnisse der Grabungen am Kalvarienberg und Scheibenbichl

    Von Juli bis Oktober 2004 haben in Arzl (Innsbruck) auf dem Kalvarienberg und anschließend am Scheibenbichl archäologische Ausgrabungen unter der Leitung von Dietrich Feil vom Institut für Klassische und Provinzialrömische Archäologie und Heinz Müller von ArchaeoTirol, stattgefunden. Erste Ergebnisse und ausgewählte Funde der Grabungen wurden vor kurzem im Rahmen einer Ausstellung vorgestellt.

  • Neues Forschungsnetzwerk stärkt die Tiroler Wirtschaft

    Gestern wurde die Westösterreichische Initiative für Nanonetzwerke (W INN) an der Uni Innsbruck vorgestellt. Sie ermöglicht die Zusammenarbeit aller Tiroler Forschungseinrichtungen mit der heimischen Wirtschaft mit dem Ziel des Wissens- und Technologietransfers auf Grundlage der Nanowissenschaften. Diese neuartige Technologie revolutioniert die Produktentwicklung wie bei der Herstellung biokompatibler Implantate und beinahe unzerstörbarer Werkzeuge.

  • Institut für Wasserbau setzte sich gegen europäische Konkurrenz durch

    Das Institut für Wasserbau (IWI) der Uni Innsbruck gewann vor einem Jahr eine internationale Ausschreibung zur Untersuchung eines Staudammmodells in Afrika. Neuartige Methoden in der Fertigung und in der Messdatenerhebung ermöglichen eine Ersparnis von Zeit und auch von Arbeit und machen das Institut für Wasserbau so zu einem Top-Anbieter auf dem internationalen Markt der wasserbaulichen Modelltechnologie.

  • Wissenschaftspreis der Stadt Innsbruck 2004

    Letzten Donnerstag hat die Stadt Innsbruck den „Preis der Landeshauptstadt Innsbruck für die wissenschaftliche Forschung an der Universität Innsbruck“ an insgesamt fünf WissenschaftlerInnen der LFU vergeben. In diesem Jahr wurden außergewöhnliche Leistungen in den Bereichen Naturwissenschaft sowie Bauingenieurwesen und Architektur gewürdigt.

  • Innsbrucker Quantenphysiker in den wissenschaftlichen Top Ten von Science

    Das renommierte Wissenschaftsmagazin Science kürte heuer wie jedes Jahr die wissenschaftlichen Top Ten Durchbrüche des Jahres 2004. Diesmal dabei das Innsbrucker Team rund um Prof. Rudolf Grimm mit der Erforschung eines neuen Materiezustands. Im so genannten Fermionen-Kondensat finden sich bei extrem tiefen Temperaturen Atome, die normalerweise als Einzelgänger auftreten, zu Paaren zusammen und ermöglichen so reibungsfreie Ströme.

  • Himmlische Bescherung für Innsbrucker Astrophysiker

    Eine Bescherung der besonderen Art wurde den Mitarbeitern des Instituts für Astrophysik vor kurzem zuteil. Ihnen gelang die Einwerbung von Messzeit - oder "Beobachtungszeit", wie Astronomen sagen - an mehreren Geräten der Spitzenklasse für das nächste Jahr. So wird Prof. Sabine Schindler und ihr Team mit dem Röntgenstrahlen-Satelliten XMM Messungen ausführen und somit detaillierte Einblicke in die Entwicklung von Galaxienhaufen gewinnen können.

  • Xquadrat plus Ypsilonquadrat Zetderdritten gleich Zethochvier

    Geheimsprache oder Kinderei? Letternschlange oder Kauderwelsch? Gleich werden wir es wissen! Auf jeden Fall spielen ein Spion, eine Agentin und ein Undercover die Hauptrollen in einer kleinen Geschichte rund um unser letztes Bild im Adventkalender, mit dem das i-point-Redaktionsteam der Leopold-Franzens-Universität ihren treuen Lesern ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht.

  • Jubiläumsfonds fördert fünf Forschungsprojekte

    Der Generalrat der Oesterreichischen Nationalbank hat am 9. Dezember 2004 die Finanzierung von 103 Forschungsprojekten mit 5,88 Millionen Euro aus Mitteln des Jubiläumsfonds zur Förderung der Forschungs- und Lehraufgaben der Wissenschaft genehmigt. Unter anderem fiel die Wahl auch auf vier Projekte der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.

  • Das Zahlungsmoralverhalten von Zeitungslesern

    Prof. Gerald Pruckner und Dr. Rupert Sausgruber von der Fakultät für Volkswirtschaft und Statistik untersuchten in ihrem jüngsten Forschungsprojekt das Zahlungsmoralverhalten von Zeitungslesern bei der Entnahme einer Tageszeitung aus Zeitungsständern. Insgesamt wurden von den beiden Wissenschaftern mehr als 400 solcher Entnahmen beobachtet.

  • Dr. Hobmayer vom Institut für Zoologie und Limnologie erforscht die Evolutionsgeschichte der Tiere

    Bisher galt die Meinung unter Evolutionsbiologen, dass höher entwickelte Lebewesen auf genetischer Ebene deutlich komplexer sind, als einfach organisierte Lebewesen. Diese Theorie wird nun von Dr. Bert Hobmayer, vom Institut für Zoologie und Limnologie der Universität Innsbruck, und seinen KollegInnen mit neuesten Forschungsergebnissen, die die Titelgeschichte der Ausgabe von NATURE vom 13. Januar darstellen, in Frage gestellt.

  • “The Future of Infant Nutrition” im Universitäts-Zentrum Obergurgl

    Vom 15. bis 19. Jänner 2005 trafen sich im Universitäts-Zentrum Obergurgl 35 Wissenschafter aus 13 europäischen Ländern und den USA, um über aktuelle Erkenntnisse zu den Auswirkungen der Säuglingsernährung auf die kindliche Gesundheit sowie über zukünftige Herausforderungen für die Forschung zu diskutieren. Veranstaltet wurde die Tagung von der gemeinnützigen Stiftung Kindergesundheit in Kooperation mit dem Dr. von Haunerschen Kinderspital der Universität München.

  • Aus jedem Modell das Beste

    Bei der ersten Informationsveranstaltung zum Thema Bologna-Prozess an der LFU Innsbruck präsentierten Professoren renommierter Universitäten ihre Erfahrungen mit der Umsetzung des Bologna-Prozesses. Alle Aspekte der Modelle stießen unter den Zuhörern nicht auf Zustimmung, jedoch kann sich die Leopold-Franzens-Universität aus jedem Modell das Beste herausholen.

  • Fördermittel aus dem Swarovski-Förderungsfonds übergeben

    Im Rahmen einer kleinen Feier überreichten gestern Vizerektor Tilmann Märk, Dr. Karlheinz Kolb und Dr. Christian Riml vom International PR Department Swarovski Fördermittel aus dem "D. Swarovski - Leopold - Franzens - Universität Innsbruck Förderungsfonds". Diese Fördergelder vergibt Swarovski jährlich an evaluierte, ausgewählte Projekte, wissenschaftliche Arbeiten, Veröffentlichungen und Veranstaltungen. Heuer wurden 24 WissenschafterInnen bedacht.

  • Forschung lernt aus alpinen Katastrophen

    Als Reaktion auf das Lawinenunglück von Galtür wurde 2002 das Zentrum für Naturgefahren Management alpS in Innsbruck gegründet. Die Leopold-Franzens-Universität stellt als wichtigster Forschungspartner ihr Know-how zur Verfügung und ist derzeit weltweit führend in der Erforschung von alpinen Naturgefahren.

  • Netzwerke steigern Innovationspotential

    Vor kurzem fand an der Baufakultät die Abschlusskonferenz der COST Aktion C12 „Improving buildings structural quality by new technologies“ statt. Die Konferenz war Veranstaltungsschwerpunkt und zugleich Abschluss der vierjährigen Forschungskooperation und gab einen Überblick über die neuesten Entwicklungen im Bereich des konstruktiven Ingenieurbaus, der Architektur und der Forschungsschwerpunkte der beteiligten Organisation.

  • Von den Besten lernen

    Vergangene Woche diskutierten über 200 WissenschafterInnen aus dem Bereich der Proteomforschung im Rahmen des 2. Internationalen Symposiums der Austrian Proteomic Platform in Seefeld über neueste Forschungsansätze im zukunftsträchtigen Bereich der Life–Sciences. Die Veranstaltung wurde von Prof. Günther Bonn (LFU) und Prof. Lukas Huber (Medizinische Universität) organisiert.

  • Innsbrucker „Schadstoff-Nase“: Erfolgreiches Produkt eines Uni-Spin-off’s

    Schadstoffbelastungen der Luft sind speziell im Winter ein Thema. Transit und Hausbrand gelten als Verursacher. Um die Belastungen genau messen zu können, wurde am Institut für Ionenphysik ein Analyseverfahren namens PTR-MS entwickelt. Vom 29. Jänner bis 3. Februar findet in Obergurgl ein Erfahrungsaustausch zwischen 80 AnwenderInnen statt.

  • FWF bewilligt fünf Projekte von WissenschafterInnen der LFU

    In der ersten Kuratoriumssitzung in diesem Jahr, dem 24. und 25. Jänner, bewilligte der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) fünf von Forschern der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck eingereichte Projekte. Insgesamt wurden in der Sitzung 54 Projekte genehmigt. Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung.

  • Innsbrucker Wissenschafter berät Italienisches Umwelt-Ministerium

    Der Innsbrucker Ökotoxikologe Prof. Reinhard Dallinger beriet letzte Woche das italienische Umweltministerium in Rom in einer Gesetzesfrage. Zentrale Frage war der Einsatz von biokompatiblen Tensiden, - umweltverträgliche, oberfächenaktive Substanzen - zur Reinigung betroffener Meeresregionen nach Öl-Unfällen.

  • Internet und internationale Politik

    Die seit Oktober 2004 bestehende Stiftungsprofessur für Europäische Sicherheitspolitik am Institut für Politikwissenschaft bewies am vergangenen Samstag, dass sie sich keineswegs nur mit militärischen Aspekten befasst. Bei der Tagung Internet und internationale Politik gaben zahlreiche Referenten einen Einblick in gesellschaftliche und kommunikative Aspekte internationaler Sicherheit.

  • Quantenelite trifft sich in Innsbruck

    Dem neu gegründeten Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften wurde letzte Woche die Ehre zu Teil, die europäischen Spitzenforscher im Bereich der Quantenphysik zu beherbergen. Von Montag bis Mittwoch fand in Innsbruck ein Review-Meeting für den Bereich Quanteninformationsverarbeitung und Quantenkommunikation (QIPC) im EU-Forschungsschwerpunkt Information Society Technologies (IST) statt.

  • SoWi begrüßt Fulbright Professor Todd Mooradian

    Anlässlich der Fullbright-Professur wurde Todd Mooradian als Gastprofessor in Innsbruck willkommen geheißen. Am Institut für Unternehmensführung konnte er neue Kontakte zu seiner derzeitigen Wahlheimat Tirol knüpfen.

  • Forscher entschlüsseln die molekularen Aufgaben von Nukleinsäuren

    Den genauen Funktionen der Ribonukleinsäure (RNA), der kleinen Schwester der Erbinformation DNA sind Wissenschafter um Prof. Ronald Micura vom Institut für Organische Chemie auf der Spur. Mit Hilfe einer speziellen Synthesemethode können sie mit Selen künstlich veränderte RNA darstellen und diese für die Aufklärung der dreidimensionalen Struktur nutzen.

  • Neueste Forschungsergebnisse über das Tragverhalten von Beton

    Gestern ging das 460. EUROMECH Colloquium zu Ende. Es fand seit Montag an der Fakultät für Bauingenieurwesen statt. An diesem Colloquium nahmen rund 50 WissenschafterInnen aus Europa und den USA teil. Es wurden neueste Forschungsergebnisse über die numerische Modellierung der Rissbildung von Beton präsentiert. Die beiden Organisatoren waren Prof. Günter Hofstetter vom Institut für Baustatik, Festigkeitslehre und Tragwerkslehre der Universität Innsbruck und Prof. Günther Meschke von der Ruhr Universität Bochum.

  • Klimaforscher untersuchen Eisrückgang am Kilimanjaro-Gipfel

    In Zusammenarbeit mit dem Climate System Research Center der University of Massachusetts führt die Tropical Glaciology Group des Instituts für Geografie der LFU gegenwärtig ein Klimaforschungsprojekt am Kilimanjaro durch. Ziel ist es, den seit ca. 1880 andauernden Gletscherrückgang am Kibo, dem vergletscherten Gipfel des Kilimanjaro-Massiv im Blickwinkel des globalen Klimawandels zu untersuchen.

  • RLB fördert Innsbrucker Wissenschaft

    Der RLB-Förderungsfond besteht bereits seit mehreren Jahrzehnten. Jedes Jahr stellt die Raiffeisen Landesbank der Uni Innsbruck Fördermittel zur Unterstützung in Forschung und Lehre zur Verfügung. Heuer wurden neun Förderwerber mit einer Summe von 15.000,- Euro bedacht. Diese wurden von Vizerektor Tilmann Märk und Vorstandssprecher der RLB Tirol AG Dir. MMag. Reinhard Mayr an die ausgewählten Forschenden der Uni Innsbruck übergeben.

  • Quantenphysik in luftiger Höhe

    Quantenphysiker aus der ganzen Welt treffen sich diese Woche im Universitätszentrum Obergurgl im Ötztal. Thema der Tagung von 27. Februar bis 5. März sind die neuesten Entwicklungen im Bereich Quantencomputer, Quanteninformation und kalter Quantengase.

  • Geodäten trafen sich in Obergurgl

    Das Universitätszentrum Obergurgl erfreut sich in letzter Zeit regen Besuchs. Waren es in der letzten Woche die Physiker, so trafen sich vom 20. bis 26. Februar die Geodäsie-Spezialisten zu einem Erfahrungsaustausch im Vermessungswesen zur „Internationalen Geodätischen Woche“. Wissenschafter, Behördenvertreter und Praktiker tauschten Erfahrungen aus und testeten neue Geräte.

  • Evolution auf dem Saturnmond Titan simuliert

    Am Freitag starteten Landesrat Dipl.-Vw. Mag. Sebastian Mitterer und Rektor Manfried Gantner das weltweit erste Titan-Simulationsexperiment nach dem Bekanntwerden der Daten der Raumsonde Huygens.

  • Innsbrucker Physiker lieferte Idee für neuen Quantencomputer

    Eine Arbeitsgruppe um Prof. Anton Zeilinger konnte in Wien erstmals das Konzept für einen so genannten messungsbasierten oder Einweg-Quantencomputer experimentell bestätigen. In der letzten Ausgabe der Zeitschrift Nature berichten die Wissenschaftler darüber. Der theoretische Entwurf dazu kam vom Innsbrucker Physiker Prof. Hans Briegel.

  • EU-Projekt untersucht Verkehrsauswirkungen entlang von Alpentransitrouten

    Das Projekt ALPNAP ist ein internationales Projekt zur Überwachung und Minimierung von Lärm und Luftverschmutzung durch Verkehr entlang der Alpentransit-Routen. Elf Partner aus Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich nehmen daran teil. Die Universitäten in Innsbruck beteiligen sich mit zwei Instituten an dem drei Jahre dauernden Projekt. Ziel des Projekts ist es, zu einer Verringerung der Belastung durch Verkehr in den Alpen beizutragen.

  • Digitale Bibliothek feiert 3. Geburtstag

    Die Arbeitsgemeinschaft Austrian Literature Online (ALO) feiert den 3. Geburtstag ihrer digitalen Bibliothek. Anlass genug, um die berühmteste Handschrift aus der Sammlung der Universitätsbibliothek Innsbruck - Die Liederhandschrift des Oswald von Wolkenstein - zu digitalisieren und in ALO einzuspielen. Zudem ist die Liederhandschrift exklusiv für alle Besucher und Freunde bis Ende April 2005 zum Download freigegeben.

  • Forschungsprojekt soll Gletscherbestand sichern

    Die Gletscher in den Alpen gehen immer mehr zurück. Mit einem Projekt soll der Fortbestand gesichert werden: Die Gletscher werden teilweise eingepackt, um sie vor der Sonnenstrahlung zu schützen und so einen Energieeintritt zu verhindern. Auf Testflächen konnten erste Erfolge erzielt werden.

  • Suche nach neuen Hemmstoffen

    Proteinkinasen sind Enzyme, die Vorgänge in der Zelle steuern. Ziel eines EU-Projekts mit Innsbrucker Beteiligung ist es, neue Substanzen zu finden, die eine bestimmte Kinase oder eine Gruppe von Kinasen hemmen können, um sie später eventuell als Medikamente gegen Krankheiten einzusetzen.

  • Arthur-Haidl-Preis ausgeschrieben

    Die Stadt Innsbruck vergibt heuer -im Gedenken an den 1979 verstorbenen Vizebürgermeister- wieder den mit 9000 Euro dotierten Arthur-Haidl-Preis . Der Preis wird für Projekte und Initiativen vergeben, die für das Wohl der Stadt Innsbruck einen Beitrag geleistet haben. Bewerben können sich Personen bis zum 33. Lebensjahr.

  • ErfinderberaterInnen tagten in Innsbruck

    Am 14. und 15. März wurde in Innsbruck im ICT-Technologiepark eine Fortbildungsveranstaltung im Rahmen des uni:invent Programms abgehalten. Ziel des Zusammentreffens war einerseits die Weiterbildung der ErfinderberaterInnen aller österreichischen Universitäten, sowie ein Informationsaustausch zwischen den Patentberatern und der für das Programm zuständigen Verwertungsagentur aws/tecma.

  • Die Rolle der NATO im 21. Jahrhundert

    Mitte März organisierte der Stiftungslehrstuhl für Europäische Sicherheitspolitik an der Sowi eine Vortragsveranstaltung mit Dr. Knut Kirste vom NATO - Hauptquartier in Brüssel. Mitgrund für die Veranstaltung war das zehnjährige Jubiläum der Mitgliedschaft Österreichs im NATO-Programm „Partnership für Peace“.

  • Ultrakalte Paarung erfolgreich

    Mit Experimenten am absoluten Nullpunkt machen Innsbrucks Quantenphysiker immer wieder von sich reden. Nun ist den Forschern um Prof. Rudi Grimm neuerlich ein Durchbruch gelungen. Zum ersten Mal weltweit konnten sie ausgehend von einem Bose-Einstein-Kondensat komplexe Moleküle herstellen. Sie haben dabei Moleküle aus zwei Cäsiumatomen zu vierteiligen Quantenclustern gepaart.

  • Physiker und Mikrobiologen „riechen“ Fleischqualität

    Innsbrucker Ionenphysiker entwickeln eine neue Methode um die Frische von Lebensmitteln festzustellen. In Versuchen behandeln sie Fleisch mit Ozon und verlängern so die Haltbarkeit. Die hohe Produktqualität ändert sich dadurch nicht.

  • "Wiedergeburt" eines alten Sterns mit Überraschungen

    Eine internationale Gruppe von Astrophysikern mit Beteiligung des Innsbrucker Astrophysikers Prof. Stefan Kimeswenger nützte die Gelegenheit, ein Jahrhundert-Ereignis zu beobachten. Ein alter Stern war unerwartet schnell zu neuem Leben erwacht. Der Stern war bereits am Ende seines normalen Lebens angekommen. In seltenen Fällen „zündet“ ein solcher Stern nochmals, anstatt stellare Schlacke zu werden.

  • 625.000 Euro - Mikroskop ermöglicht Spitzenforschung an der Uni

    „Die Universität Innsbruck wird mit dieser Investition als attraktiver Forschungsstandort der Region bestätigt“, erklärt Rektor Manfried Gantner anlässlich der Vorstellung des neuen Elektronenmikroskops. Am Institut für Zoologie und Limnologie, Abteilung Ultrastrukturforschung und Evolutionsbiologie kommt das leistungsfähige Energiefilter-Transmissions-Elektronenmikroskop jüngster Generation zum Einsatz. Damit soll die Weiterentwicklung der international anerkannten ultrastrukturellen Forschung in der Biologie an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck gewährleistet werden.

  • Neue Hörimplantate fördern das Sprachverständnis

    „Die Pionierarbeit an der Universität Innsbruck hat bereits vielen tauben und schwerhörigen Menschen helfen und ihre Lebensqualität entscheidend verbessern können“, freut sich Rektor Manfried Gantner: „Mit der Einrichtung des neuen Christian Doppler Labors für ‚Active Implantable Systems’ kann die Forschungskompetenz in Innsbruck in diesem wichtigen Teilbereich des Gesundheitswesens weiter ausgebaut werden.“

  • Uni trauert um Ötzi-Forscher

    Am Sonntag ist der Ur- und Frühgeschichtler Prof. Konrad Spindler nach schwerer Krankheit plötzlich in Innsbruck gestorben. Als Erforscher der steinzeitlichen Gletschermumie von Hauslabjoch wurde Spindler weltbekannt. Er trug nicht nur als Wissenschafter, sondern auch als kompetenter und streitbarer Vortragender und Diskutant viel zur Popularität des einzigartigen Fundes bei.

  • Astronomietag am Institut für Astrophysik

    Im Rahmen des österreichweiten Astronomie-Tages bot das Institut für Astrophysik auf der Beobachtungsplattform am Dach des Viktor-Franz-Hess-Hauses interessierten Besuchern Gelegenheit, die Sonne etwas näher kennen zu lernen. Der Astronomietag der am Samstag schon zum dritten Mal stattfand, stand unter dem Ehrenschutz von Bundesministerin Elisabeth Gehrer.

  • Ausstellung zu Flusskrebsen eröffnet

    Historische Dokumente belegen, dass die heimischen Flusskrebse in der Vergangenheit in einer Vielzahl von Gewässern vorkamen. Heute sind sie vom Aussterben bedroht. Eine Sonderausstellung zu Flusskrebsen, gestaltet vom Institut für Zoologie und Limnologie und dem Naturmuseum in Bozen, wurde am Montag in Südtirol von LH Luis Durnwalder und dem Präsidenten der Landesmuseen Bruno Hosp eröffnet.

  • Innsbrucker Psychologen entwickelten sensibles Auto mit

    Ein Auto, das die Stimmung des Fahrers erkennt und darauf reagiert, das klingt wie Zukunftsmusik. Der Schweizer Autobauer Rinspeed konnte in Zusammenarbeit mit einer Forschergruppe um Prof. Sachse vom Institut für Psychologie der Uni Innsbruck und anderen Forschern ein solches Fahrzeug –zumindest als ersten Prototyp- realisieren. Einzelne Ergebnisse der Forschungen sollen bald im täglichen Leben zu finden sein.

  • Chemiker stellen Titan-Ursuppe vor

    Am vergangenen Freitag wurden am Institut für Anorganische Chemie erste Ergebnisse des seit sechs Wochen laufenden Titan-Simulations-Experiments präsentiert. Bundesministerin Elisabeth Gehrer, Landesrat Dipl. VW. Mag. Sebastian Mitterer, Rektor Manfried Gantner und Vizerektor Tilmann Märk überzeugten sich vom Fortschritt des Experiments und durften an der entstandenen Titan-Ursuppe riechen.

  • Visualisierung der Welt hinter Gleichungen

    Das Institut für Astrophysik der Universität Innsbruck veranstaltete vom 20. bis 24. April 2005 in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) einen Workshop über „Visualisierungsmethoden wissenschaftlicher Daten“ im Universitätszentrum Obergurgl.

  • IT-Governance optimiert IT-Einsatz in Unternehmen

    Über 70 IT-Spezialisten folgten kürzlich der Einladung des Instituts für Informatik der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und des Transferzentrums trans-IT zum Workshop „Software-Engineering-Live“. Die Experten hatten Gelegenheit, sich über neueste Trends in der industriellen Software-Entwicklung auszutauschen. Unter ihnen gab Dr. Franz Jenewein, IT-Verantwortlicher bei der TIWAG, einen Einblick in IT-Governance.

  • Ionenphysiker klären Mechanismus von Strahlenschäden

    Wenn energiereiche Strahlung - wie etwa natürliche radioaktive Strahlung oder Strahlung aus Radiodiagnostik und Radiotherapie - auf biologisches Gewebe trifft, kommt es zu einer Reihe von molekularen Prozessen, die letztendlich zur Schädigung der Zellkerne und der Erbsubstanz (DNA, RNA) führen. Unter anderem kommt es zur Bildung von Sekundärstrahlen, wobei diese im Wesentlichen aus niederenergetischen Elektronen bestehen.

  • Innsbrucker Umwelttechnik sorgt in Indien für Trinkwasser

    Bei der Gewinnung von Wasser aus flussnahen Brunnen wird die Uferbank als natürlicher Reinigungsfilter auf dem Weg vom Fluss zum Brunnen genutzt. Diese kostengünstige „Technologie“ zur Vorbehandlung des Trinkwassers hat sich an Europas Flüssen seit 150 Jahren bewährt. Im Rahmen des EU-India Economic Cross Cultural Programme werden in den nächsten zwei Jahren Erfahrungen zum Thema Uferfiltration mit indischen Partnerinstitutionen ausgetauscht und Möglichkeiten der Anwendung in Indien diskutiert.

  • FWF genehmigt 12 Innsbrucker Projekte

    In seiner 224. Kuratoriumssitzung hat der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) neun Projektförderungen an der LFU bewilligt. Drei Projekte der Medizin-Uni wurden ebenfalls als förderwürdig erachtet. Insgesamt sind in der letzten Sitzung 84 Projekte genehmigt worden. 14 Prozent der Projekte kommen aus Innsbruck.

  • Faszination Waldgrenze

    Die Arbeitsgruppe von Prof. Stefan Mayr erforscht seit einigen Jahren den Wasserhaushalt von Bäumen an der alpinen Waldgrenze. In der Mai-Ausgabe der Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft“ wird über ihre Ergebnisse berichtet. Im Bayrischen Fernsehen wird heute um 19.30 Uhr im Rahmen der Sendung „Faszination Wissen“ ein Beitrag über die Aktivitäten dieses Forschungsteams ausgestrahlt.

  • Sportökonomen diskutieren öffentliche Sportförderung

    Kürzlich trafen sich 55 Sportökonomen, Sportwissenschaftler und Sportfunktionäre aus Deutschland und Österreich in Innsbruck, um im Rahmen der zweitägigen Jahrestagung des deutschsprachigen Arbeitskreises für Sportökonomie über „Effizienz und Effektivität öffentlicher Sportförderung“zu diskutieren.

  • Dreiervorschlag für die Wahl des FWF-Präsidenten fixiert

    Mit Helmut Konrad, Christoph Kratky und Peter Schuster stehen die Namen der drei Kandidaten für die Nachfolge von Georg Wick für das Präsidentenamt des Wissenschaftsfonds FWF fest. Wermutstropfen bleibt allerdings, dass sich für das Präsidentschaftsamt keine Wissenschafterin beworben hat.

  • Überraschungsfund der Innsbrucker Archäologen in Pompeji

    Die Ausgrabungen, die das Institut für Klassische und Provinzialrömische Archäologie der Universität Innsbruck seit 2003 unter der Leitung von Dr. Luigi Pedroni und Dr. Dietrich Feil in Pompeji durchführt, haben heuer unter einem glücklichen Vorzeichen begonnen.

  • Kristallstruktur des Tirolit bestimmt

    Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Volker Kahlenberg am Institut für Mineralogie und Petrographie beschäftigt sich intensiv mit der Strukturchemie von Festkörpern. Die Bandbreite reicht dabei von anorganisch-mineralogischen Proben bis hin zu pharmazeutisch relevanten Materialien. In einem momentan laufenden Forschungsprojekt konnte erstmals die Kristallstruktur des „Landesminerals“, des Tirolits bestimmt werden.

  • Verbesserungen für die Biomüllsammlung

    In den heißen Sommermonaten können bei der Sammlung von Biomüll Geruchsbelästigungen auftreten. Die Institute für Mikrobiologie und für Ionenphysik der Universität Innsbruck haben nun in Kooperation mit den Firmen Ionicon GmbH und Pro-Tech GmbH sowie mit der Umweltwerkstatt Landeck Daten zur Verbesserung der Bioabfallsammlung erarbeitet.

  • „Trainingszentrum“ für wissenschaftliche Elite an Uni

    An der Universität Innsbruck wurde gestern eine neue Konferenz-Idee präsentiert. In Zusammenarbeit mit der European Science Foundation (ESF) und dem Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) werden ab dem Jahr 2006 internationale Konferenzen auf höchstem wissenschaftlichen Niveau angeboten. Veranstaltungsort der österreichweit einzigartigen Konferenzen ist das Universitätszentrum Obergurgl im Ötztal.

  • Kanadischer Theaterwissenschafter vom IZA begeistert

    Prof. Piet Defraeye ist Ende April als Gastprofessor von Edmonton in Kanada nach Innsbruck gekommen, um einen Monat lang eine Blocklehrveranstaltung zum Thema „Film and Theater“ am Institut für Amerikastudien abzuhalten. Im Innsbrucker Zeitungsarchiv erlebte der Theaterforscher eine freudige Überraschung.

  • Die Kunst der Zahlen

    Wenn Mathematiker zu einer Ausstellung laden, dann hört sich das etwas seltsam an, verbindet man doch mit der Mathematik eher Zahlen als Kunst. Dass man aus Formeln wunderschöne Bilder zaubern kann, haben die Mathematiker schon vergangene Weihnachten mit einem Adventkalender bewiesen. Derzeit können die Bilder - entstanden aus Formeln - in einer Ausstellung am USI besichtigt werden.

  • Forschungsmillion für den wissenschaftlichen Nachwuchs

    Mit einer Million Euro aus dem laufenden Budget wird die Förderung des Forschungsnachwuchses an der LFU im Jahr 2005 unterstützt. Über diese österreichweit einzigartige Initiative zur Forschungsförderung werden Stipendien für herausragende Doktorate vergeben. Das bm:bwk stellt im Vergleich allen österreichischen Unis insgesamt 468.848,70 Euro für die Nachwuchsförderung zur Verfügung.

  • Spezialforschungsbereich für Quantenphysik verlängert

    Der Österreichische Wissenschaftsfonds (FWF) hat im März die Weiterfinanzierung des Spezialforschungsbereichs für Kohärente Quantensysteme beschlossen. Damit stehen den österreichischen Quantenphysikern in den kommenden drei Jahren rund 4,9 Millionen Euro für ihre Forschungen zur Verfügung.

  • Obergurgl im Zeichen eines lebenswichtigen Vitamins

    Im Universitätszentrum Obergurgl fand Ende Mai 2005 das Innsbrucker EU-B12-Symposium statt. Es war dies ein hochkarätig besetztes Symposium über das lebenswichtige Vitamin B12. Die aus sieben Ländern Europas stammenden Teilnehmer berichteten über neueste Erkenntnisse der Wirkung des Vitamins im menschlichen Körper und in anderen Organismen.

  • Neues FWF-Präsidium gewählt

    Mit Christoph Kratky hat der FWF seit gestern einen zukünftigen Präsidenten. Neben ihm wurden die drei VizepräsidentInnen des Wissenschaftsfonds von der Delegiertenversammlung gewählt. Das neue Präsidium wird Mitte September 2005 die Geschäfte vom derzeit amtierenden Präsidium rund um Georg Wick übernehmen.

  • Virtuelles europäisches Forschungszentrum

    Das Institut für Textilchemie und Textilphysik der Universität Innsbruck ist seit Mai 2005 Partner im internationalen Forschungsnetzwerk EPNOE (European Polysaccharides Network of Excellence). Das CD-Labor für „Chemie Cellulosischer Fasern und Textilien“ liefert besondere Forschungskompetenz.

  • Prof. Rudolf Grimm von der Uni Innsbruck erhält Wittgenstein-Preis 2005

    Bundeskanzler Wolfgang Schüssel gab heute im Rahmen eines Festaktes im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur die diesjährigen Wittgenstein- und START-PreisträgerInnen bekannt und überreichte gemeinsam mit Georg Wick, Präsident des Wissenschaftsfonds (FWF) die Urkunden an die anwesenden ForscherInnen.

  • Kernfusions-Forschungsreaktor in Frankreich

    Der Internationale Thermonukleare ExperimentalReaktor ITER hat einen europäischen Standort gefunden: in Cadarache in Südfrankreich. Der Forschungsschwerpunkt „Ionenphysik/Plasmaphysik“ der Uni Innsbruck hat seit vielen Jahren auf dem Gebiet der Kernfusion geforscht und mit seinen Aktivitäten noch offene Fragestellungen für den Bau dieses europäischen Großprojektes geklärt.

  • Untersuchung neuartiger Diamantschichten

    Ein Innsbrucker Forschungsteam am Institut für Physikalische Chemie der Leopold-Franzens-Universität entwickelt Methoden zur Charakterisierung von nanokristallinen Diamantschichten. Die Nanostruktur von Diamantschichten führt zu einer Anzahl von unerwarteten Eigenschaften, die in Zukunft neue Anwendungsbereiche in der Medizin, in der Elektronik und in der Bio-Sensorik eröffnen.

  • Sensationsfund in der Universitätsbibliothek

    Ein Sensationsfund in der Unibibliothek Innsbruck begeistert die Mittelalterhistoriker: In einem 700 Jahre alten Pergamentcodex wurden rund 200 Abschriften von Briefen und Mandaten des römisch-deutschen Kaisers Friedrich II., seines Sohnes Konrad IV. und anderer Persönlichkeiten des 13. Jahrhunderts entdeckt. Rund 130 der Dokumente des Codex waren der Forschung bisher noch nicht bekannt.

  • Uni Innsbruck an neuem EU-Netzwerk beteiligt

    Der im März 2005 eingereichte Antrag „ITS LEIF“ (für „Ion Technology and Spectroscopy at Low Energy Ion Beam Facilities“) wurde soeben als sechsbester von insgesamt 20 positiv gereihten Vorhaben evaluiert und nun von der EU-Kommission zur Finanzierung mit bis zu 4,8 Mio Euro über 48 Monate vorgeschlagen.

  • Innsbrucker Geologen verhelfen Klimaforschung zu Durchbruch

    Ein 20 cm großer Tropfstein aus dem Tuxer Tal Tirol ist ein Indikator zur Feststellung, dass die Klimaerwärmung keine ungewöhnliche Entwicklung darstellt, wie viele Wissenschafter denken. Diese Tatsache, erforscht von der Arbeitsgruppe rund um Prof. Spötl vom Institut für Geologie und Paläontologie liefert nun wertvollen Diskussionsstoff.

  • Europa - Macht und Ohnmacht

    Das Thema des heurigen Europäischen Forum Alpbach, welches seit nunmehr 60 Jahren besteht, befaßt sich mit der Rolle Europas in Anbetracht globaler wirtschaftlicher und politischer Umbrüche.

  • Erstes interdisziplinäres Nachschlagewerk

    Unter der Leitung von Prof. Helmut Reinalter, Institut für Geschichte, wird derzeit ein wissenschaftliches Großprojekt umgesetzt. 120 AutorInnen arbeiten am Lexikon der Geisteswissenschaften mit. Das Nachschlagewerk ist methodisch interdisziplinär orientiert und dadurch einzigartig.

  • ESCI als wesentlicher Beitrag der Wissenschaft zu Frieden und Sicherheit

    Als Auftakt zum Europäischen Sicherheits-Congress Innsbruck ESCI vom 9. bis zum 11. September 2005 gaben Univ.-Prof. Dr. Manfried Gantner, Rektor der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Landesrat Dipl.-Vw. Mag. Sebastian Mitterer, sowie der Initiator des ESCI, Univ.-Prof. Dr. Alexander Siedschlag, einen Ausblick auf die bevorstehende Veranstaltung.

  • „Schröder hat also gewonnen. Na und?“

    Univ.-Prof. Dr. Anton Pelinka, Dekan der Fakultät Politikwissenschaft und Soziologie, analysiert das TV-Duell der Spitzenkandidaten zur deutschen Bundestagswahl, Angela Merkel und Gerhard Schröder, vom vergangenen Sonntag.

  • „Die Theorie wird dem Experiment ebenbürtig!“

    Vom 5. bis zum 7. September 2005 war das Innsbrucker Congresshaus Schauplatz des 41. Symposiums für Theoretische Chemie, welches vom Institut für Theoretische Chemie der LFU unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Bernd Rode organisiert wurde.

  • Universitätszentrum Obergurgl als internationales Sport-, Forschungs- und Kongresszentrum

     Das Universitätszentrum Obergurgl hat sich unter der Verantwortung von Vizerektor Dr. Tilmann Märk und der Leitung von Dr. Ruth Jochum-Gasser in kurzer Zeit sehr erfolgreich als internationales Ausbildungs-, Sport- und Kongresszentrum etabliert. Deshalb fand dort kürzlich der Spatenstich zur Erweiterung der Räumlichkeiten des Universitätszentrums statt.

  • Quantenphysiker bestätigen internationale Spitzenposition

    Die Innsbrucker Forscher um den diesjährigen Wittgenstein-Preisträger Univ.-Prof. Dr. Rudolf Grimm lassen wieder einmal aufhorchen. Mit einer Arbeit über fermionische Molekülkondensate stellt die Gruppe in diesem Jahr eine der weltweit meistzitierten Publikationen aus dem Bereich der Physik.

  • Universität Innsbruck aktiv im Alpenraum

    DIAMONT heißt ein ehrgeiziges Interreg IIIB-Projekt der EU, welches mit maßgeblicher Unterstützung von Forschern der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck zur Beobachtung der Regionalentwicklung im Alpenraum und Beurteilung ihrer Nachhaltigkeit beitragen wird.

  • Wissenschaftsrat für ESO-Beitritt Österreichs

    Die universitäre Lehre und Forschung der Astrophysik ist in Österreich auf drei Standorte verteilt. An der Universität Wien existiert eine Studienrichtung Astronomie, an den Universitäten Innsbruck und Graz wird Astrophysik im Rahmen des Studiums für Physik angeboten.

  • 2nd Annual CMBI Meeting, Sep. 30 - Oct. 1, 2005

    Am vergangenen Freitag und Samstag hielt das Centrum für Molekulare Biowissenschaften Innsbruck (CMBI) seinen 2. Jahreskongress im Meeting Center Grillhof in Vill ab.

  • Ingenieure und Geologen blicken hinter die Tunnelfassade

    Mit wesentlichen Fragestellungen des modernen Tunnelbaus befasste sich der internationale Kurs „Rational Tunnelling“, den das Institut für Geotechnik und Tunnelbau vom 3. bis zum 6. Oktober in Innsbruck veranstaltete. Im Bildungshaus Seehof auf der Hungerburg fanden sich über 20 TeilnehmerInnen aus der ganzen Welt ein, um verschiedene Experten zum Thema Tunnelbau zu hören.

  • Loschmidt-Medaille zum ersten Mal an einen Forscher in Tirol

    Die Gesellschaft Österreichischer Chemiker hat ihre höchste wissenschaftliche Auszeichnung Herrn o. Univ. Prof. Dr. Bernhard Kräutler verliehen.

  • BMW prämiert Idee für neuen Quantencomputer

    Kürzlich wurden in Leipzig die Scientific Awards 2005 der BMW Unternehmensgruppe vergeben. Unter den Preisträgern war Robert Raußendorf, der in seiner Doktorarbeit die Theorie für einen völlig neuartigen Quantencomputer formulierte. Sein Doktorvater, Prof. Hans J. Briegel, forscht und lehrt an der Universität Innsbruck.

  • Wem gehört der Mond?

    Seit Frühjahr 2005 besteht an der Universität Innsbruck ein Subpoint Space Law. Dieser ist am Institut für Völkerrecht, Europarecht und Internationale Beziehungen angesiedelt. Er wird von dem Institutsleiter, Univ.-Prof. Dr. Schroeder, LL.M. (Berkeley), sowie dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Markus Kraus, Maître en Droit (Bordeaux) betreut.

  • Abfälle fordern Einfälle

    Abfallstoffe als wertvolle Ressourcen wieder in den Wirtschaftskreislauf einzubringen ist das Ziel des neuen Research Studios BioTreaT (Biological Treatment and Recycling Technologies), das dafür Technologien zu mikrobiologischer Behandlung und Recycling entwickelt.

  • PTR-MS lernt Sommeliers das Fürchten

    Belebend am Gaumen, spritzig im Abgang – Merkmale von Spitzenweinen stellten bis jetzt ausschließlich Sommeliers durch Verkosten fest. Diese Zeiten sind vorbei. PTR-MS – die „Aromanase“ des Instituts für Ionenphysik - übernimmt nun diese Aufgabe. Durch objektive Aromabestimmung anhand verschiedener Analysemethoden wird ein Vergleich über geographische und zeitliche Grenzen hinweg möglich

  • 50 Jahre Staatsvertrag und immerwährende Neutralität

    Mit zwei Referaten zur aktuellen und zukünftigen Bedeutung des Staatsvertrages von Wien-Belvedere 1955 sowie zur zukünftigen Funktion der immerwährenden Neutralität als sicherheits- und verteidigungspolitische Maxime Österreichs innerhalb und außerhalb der EU ging am Dienstag das hochkarätig besetzte Symposium “50 Jahre Staatsvertrag und immerwährende Neutralität“ zu Ende.

  • Wirtschaftsnobelpreis 2005 an zwei Spieltheoretiker – VWL-Forschungsschwerpunkt „Experimentelle Ökonomik und angewandte Spieltheorie“ ist heiß

    Der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften zeigt einmal mehr die Aktualität des Forschungsschwerpunkts „Experimentelle Ökonomik und angewandte Spieltheore“ an der Fakultät für Volkswirtschaft und Statistik der Universität Innsbruck.

  • Internationale Palynologen, Paläoklimatologen und Archäobotaniker tagen in Innsbruck

    Vom 21. bis 24. Oktober 2005 fand am Institut für Botanik der Universität Innsbruck die Tagung der deutschen Reinhold-Tüxen-Gesellschaft statt, an der mehr als 60 Fachleute aus Österreich, Deutschland, Polen und der Schweiz teilnahmen.

  • Moderne Physik für alle

    Am Wochenende luden die PhysikerInnen der Innsbrucker Universitäten die Tiroler Bevölkerung zu einem gut besuchten Physik-Symposium der besonderen Art. Im Internationalen Jahr der Physik informierten ForscherInnen aus dem In- und Ausland in allgemein verständlicher Weise über die Geheimnisse von Galaxienhaufen, Quantencomputern und relativistischen Effekten.

  • DERI verstärkt die Zusammenarbeit mit der Industrie zur Entwicklung der nächsten Internet Generation

    Das Digital Enterprise Research Institute (DERI) in Innsbruck, das zu den weltweit führenden Instituten in der Erforschung und Entwicklung neuer Technologien zur vermehrten Nutzung des Internet gilt, wird nun in diesen Prozess verstärkt die Anforderungen und Erfahrung der Industrie einbeziehen.

  • FWF genehmigt acht Innsbrucker Projekte

    In seiner 226. Kuratoriumssitzung hat der Fonds zu Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) acht Projektförderungen an der LFU genehmigt. Weiter acht von der Medizinischen Universität werden ebenfalls gefördert. Insgesamt wurden in der letzten Sitzung 135 Projekte bewilligt. 10,8 Prozent der Projekte kommen von der LFU.

  • Uni Innsbruck entwickelt für Profisport

    ForscherInnen der LFU Innsbruck entwickeln Methoden, neue Software sowie innovative Analyse- und Trainingsgeräte zur Optimierung der Bewegungsabläufe der Österreichischen Spitzensportler. Der Erfolg bei internationalen Wettkämpfen heimischer SportlerInnen bestätigt die Zusammenarbeit.

  • Keine Hilfe in Sicht?

    Das Universitätszentrum in Obergurgl war letzte Woche Schauplatz des alpS-Symposiums 2005 mit dem Thema „Recht im Naturgefahren Management“. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von alpS und dem Institut für Öffentliches Recht, Finanzrecht und Politikwissenschaft der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck organisiert.

  • Erfolgreicher Start der Ariane-Rakete 5

    Die Stabilität bei der Europäischen Trägerrakete Ariane wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Baustatik, Festigkeitslehre und Tragwerkslehre der LFU berechnet. Diese Woche startete die Ariane-5 ECA erneut erfolgreich ins All. An Bord von Europas stärkster Trägerrakete befinden sich die über acht Tonnen schweren TV- und Telekommunikationssatelliten Spaceway 2 und Telekom 2.

  • Terminologie-Datenbank geht online

    Die Terminologie-Datenbank des Instituts für Translationswissenschaft ist eine Sammlung von terminologischen Diplomarbeiten von Studierenden des Instituts. Derzeit umfasst sie 164 Arbeiten aus verschiedenen Fachbereichen, wobei die Bereiche Medizin, Technik und Sport besonders stark vertreten sind. Kürzlich ging die Datenbank online.

  • Uni Innsbruck bei FWF-Anträgen Top

    Seit Herbst 2005 besucht der neue Präsident des FWF, Christoph Kratky, im Rahmen einer „Präsentations-Tour“ mit einem FWF-Team alle österreichischen Universitäten. Gestern hielt er eine Informationsveranstaltung an der LFU ab und stellte ihr ein gutes Zeugnis bezüglich der Erfolgsquote bei FWF-Anträgen aus.

  • Wo das Chaos System hat

    Bunt, lebendig und spannend waren die 4. Aktionstage der Jungen Uni letztes Wochenende. Während am Freitag 2.100 SchülerInnen aus Nord- und Südtirol den Hauptplatz des Technik-Campus fast „überfüllten“, genossen am Samstag Familien in Ruhe die 32 Stationen der Forschungsstraße und des Laborlehrpfads.

  • LFU erhält beste Bewertung für EU-Projekt der Grünen Schule

    Im internationalen Ranking erhielt das EU-Projekt „Plantscience Gardens“ des Botanischen Institutes der LFU in einem hochselektiven Auswahlverfahren die beste Bewertung von 107 eingereichten Projekten. Es wird innerhalb des 6. Rahmenprogramms der Europäischen Kommission im Programm „Science and Society“ über die Laufzeit von 24 Monaten mit einer Gesamtsumme von 700.000 Euro finanziert.

  • DERI Innsbruck erfolgreich in FIT-IT Ausschreibung

    Drei der fünf von DERI Innsbruck bei der diesjährigen FIT-IT Ausschreibung eingereichten Projektanträge wurden vor kurzem offiziell angenommen. Ein Projektantrag, GRISINO – Grid Semantics and Intelligent Objekts, wurde in seiner Kategorie mit dem 2. Platz prämiert. Insgesamt wurden 18 Projektanträge eingereicht, die sich um die zur Verfügung stehende Fördersumme von € 3 Mio. bewarben.

  • 100 m² Regenwald als Weihnachtsgeschenk

    Bereits seit dem Jahre 1990 besteht der „D. Swarovski-Leopold-Franzens-Universität Innsbuck Förderungsfonds“. Jedes Jahr stellt die Firma Swarovski der LFU insgesamt 45.000,- Euro zur Unterstützung aller Fakultäten in Forschung und Lehre zur Verfügung. Heuer wurden 18 Projekte und 25 Personen mit der Forschungsförderung bedacht.

  • Intelligente Programmentwicklung für das Grid mit ASKALON

    Am Institut für Informatik der LFU Innsbruck wurde von Wissenschaftern der Gruppe Verteilte und Parallele Systeme (DPS) unter der Leitung von Prof. Thomas Fahringer ein neues System namens ASKALON entwickelt, welches das Erstellen und das Ausführen von Grid-Anwendungen substantiell vereinfacht.

  • „Durchbruch der Quantenphysiker ist ein Erfolg für die gesamte LFU Innsbruck“

    Die Forschungsgruppe um Rainer Blatt, vom Institut für Experimentalphysik, konnte einen Durchbruch auf dem Weg zur Realisierung von Quantencomputern erreichen. Weltweit ist es erstmals gelungen eine größere Anzahl von Atomen zu verbinden und ein Quantenbyte, wichtiger Bestandteil eines Quantencomputers, zu erzeugen. „Nature“ berichtet in der aktuellen Ausgabe über diesen „Quantensprung".

  • Neue Arbeitgemeinschaft „Politik – Religion – Gewalt“

    Am 24./25. November fand das 1. Treffen der neu eingerichteten Arbeitsgemeinschaft „Politik – Religion – Gewalt“ der Österreichischen Forschungsgemeinschaft statt. Prof. Wolfgang Palaver, Leiter der ARGE, hatte dazu ForscherInnen aus Wien, Graz, Salzburg, Innsbruck, Augsburg und Duisburg/Essen eingeladen.

  • Tabelle 100qm Regenwald als Weihnachtsgeschenk

     

  • FührungsspielerInnen müssen richtig eingesetzt werden

    Prof. Stefan Kühl von der Uni der Bundeswehr Hamburg referierte gestern im Rahmen der Veranstaltungsreihe Kommunikations-Management-Organisation am Institut für Kommunikation im Berufsleben und Psychotherapie. In seinem Vortrag „Wandel von Strukturen – Strukturen des Wandels“. analysierte er Möglichkeiten von Strukturveränderungen in Organisationen.

  • Wasserkraftexperte erzählt aus der Praxis

    Modellversuche zur Realisierung von Wasserkraftwerken in Bhutan zählen zu einer Reihe von Projekten, die am Institut für Wasserbau der LFU durchgeführt werden. In einem Vortrag wurden drei realisierte Wasserkraftwerke in Bhutan von Dipl. Ing. Johann Aichinger, Geschäftsbereichsleiter der Firma Bernard vorgestellt. Kontakte mit der Praxis erhöhen die Berufchancen für Studierende.

  • Workshop Kreditrisikomanagement

    'Kreditrisikomanagement' stand im Zentrum des Workshops, der am 25. und 26. November im Universtiätszentrum Obergurgl stattfand. Auf Einladung von Prof. Matthias Bank und Prof. Michael Hanke kamen neben NachwuchswissenschafterInnen auch hochkarätige VertreterInnen des Faches um aktuelle Forschungsansätze aus dem Bereich Kreditrisiko zu diskutieren.

  • Neuartiger Quantenzustand ist „Physik-Top Story 2005“

    Die Innsbrucker Quantenphysik sorgt regelmäßig mit herausragenden Ergebnissen international für Aufsehen. Davon profitiert auch der Nachwuchs, der an der LFU und am angeschlossenen IQOQI ein ideales Forschungsumfeld vorfindet. Eine Arbeit von Nachwuchsforscher Dr. Johannes Hecker Denschlag wurde nun vom American Institute of Physics (AIP) zu einer der Physik-Top Stories 2005 gewählt.

  • Flexibles Lernen mit dem Internet

    Das Internet bietet Lernenden und Lehrenden die Möglichkeit, traditionelle Lehr- und Lernformen wie die Präsenzlehre um neue Formen des Lernens zu ergänzen bzw. durch eine andere Organisation des Lernens zu ersetzen. Die eLearning und eTeaching Strategie der LFU diskutierten renommierte ExpertInnen im Rahmen eines gestern zu Ende gegangenen Symposiums.

  • „Fußbälle“ als neue Parasiten der Weinrebe entdeckt

    WissenschafterInnen des Instituts für Mikrobiologie der LFU und des Instituts für Zoologie der Universität Mainz entdeckten in den Wurzeln der Weinrebe einen bisher unbekannten Parasiten. Der Parasit Sorosphaera viticola verursacht ein Absterben von Wurzelgewebe und öffnet somit die „Tür“ für andere Schädlinge. Weitere mögliche Schäden werden derzeit noch untersucht.

  • Transatlantische Sicherheitskonferenz organisiert

    Das Institut für Politikwissenschaft der LFU richtete Anfang Dezember die jährliche Konferenz der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft aus. Die an der Landesverteidigungsakademie in Wien abgehaltene Konferenz stand unter dem Ehrenschutz von Bundespräsident Heinz Fischer. Thema war der Zustand der transatlantischen Beziehungen im Bereich der Sicherheitspolitik.

  • Neues Labor ist Weihnachtsgeschenk für Rektor

    Österreichs erstes Labor für optisch-stimulierte Lumineszenz (OSL) zur Datierung von Sedimentproben befindet sich an der LFU Innsbruck. Die neue Forschungsstätte am Institut für Geologie und Paläontologie wurde gestern feierlich eröffnet.

  • Wissen für über 13.000.- Euro

    Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu publizieren ist ein elementarer Bestandteil universitärer Forschung. Die LFU unterstützt ihre ForscherInnen dabei in Form eines Druckkostenzuschusses.

  • Neues Technologiezentrum Ski- und Alpinsport an der LFUI

    Das im Oktober 2005 gegründete Technologiezentrum Ski- und Alpinsport GmbH mit Sitz im „Pulverturm“ des Instituts für Sportwissenschaften der LFU wurde am Montag der Öffentlichkeit präsentiert. Als Wissensplattform soll es durch Bündelung von Know-how entscheidende Impulse für Innovationen im Bereich des Breiten- und Spitzensports liefern.

  • Physic Top Story 2005

    Die Nachwuchswissenschaftler an der LFU Innsbruck und am Akademie-Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) profitieren von einem idealen Forschungsumfeld. Eine Arbeit von Nachwuchsforscher Dr. Johannes Hecker Denschlag wurde nun vom American Institute of Physics (AIP) zu einer der Physik-Top Stories 2005 gewählt.

  • Auszeichnung der American Philosophical Society an LFU-Lehrbeauftragte

    Dr. Bernhard Tilg und Dr. Friedrich Pöhl, Lehrbeauftragte an den Instituten für Erziehungswissenschaften und Europäische Ethnologie der LFU, konnten mit einem Projekt zu Franz Boas und der Geschichte der Moderne eines der begehrten Library Resident Fellowships der American Philosophical Society, Philadelphia, für sich gewinnen.

  • Positive Leistungsbilanz für die LFUI im Programm uni:invent

    Im zweiten Jahr des nationalen Programms uni:invent liegt die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck mit Ende 2005 auf dem 2. Platz. Von den 21 österreichischen Universitäten haben sich 14 an dieser Initiative beteiligt. Der große Erfolg der LFUI ist nicht zuletzt auf die konstruktive Zusammenarbeit von ForscherInnen und Innovationsberaterinnen zurückzuführen.

  • Von der goldenen Brücke zu teuren Hochwasserschäden

    Gestern Abend fanden zwei Vorträge der Baufakultät statt. Prof. Ekkehard Ramm vom Institut für Baustatik der Universität Stuttgart referierte zum Thema „Die Golden Gate-Bridge in San Francisco – von den Anfängen bis heute“. Anschließend informierte Dr. Ing. Wolfgang Kron von der Münchner Rückversicherungs-Gesellschaft AG über „Hochwasserschäden aus der Sicht der Versicherer“.

  • Das Schiffswrack von Gnalić (Kroatien)

    The Heritage of Serenissima – Das Erbe Venedigs nennt sich ein Forschungsvorhaben im Rahmen des Kultur 2000 Projektes der Europäischen Kommission. Anhand von Fallstudien untersuchen mehrere international besetzte Teams von Archäologen den Einfluss der Handelsmacht Venedig auf die Gebiete im Alpen-Adria Raum, insbesondere an der östlichen Adriaküste. Auch die LFU ist beteiligt.

  • Innsbrucker Plasmaphysiker maßgeblich an wissenschaftlichem Durchbruch des Jahres beteiligt

    Zum Jahreswechsel kürte das angesehene Wissenschaftsmagazin Science die 10 wichtigsten wissenschaftlichen Durchbrüche des Jahres 2005. Darunter ist die Entscheidung zum Bau des internationalen Fusionsexperiments ITER in Europa.

  • Lebenslange elektronische Gesundheitsakte

    Das Projekt health@net will die konventionelle Befundanforderung der ärztlichen Praxis revolutionieren und digitalisieren. Die Vorteile elektronischer Medien werden einfach und kostengünstig genutzt. Das online-Portal für den Befundversand ist bereits erfolgreich online. Die Forschungsgruppe Quality Engineering rund um Prof. Ruth Breu ist Projektpartner.

  • Spritzbeton als Brandschutzmethode im längsten Eisenbahntunnel der Welt

    Vergangene Woche trafen sich über 250 Fachleute zur 8. Internationalen Fachtagung Spritzbeton - Technologie im Congress Centrum Alpbach, um neueste Erkenntnisse auszutauschen. Gastgeber war das Institut für Konstruktion und Materialwissenschaften, Vorstand Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jürgen Feix, der Fakultät für Bauingenieurwissenschaften der LFU Innsbruck.

  • Gemeinsamer Spezialforschungsbereich erstmals evaluiert

    Vor zwei Jahren wurde der FWF-Spezialforschungsbereich ‚Zellproliferation und Zelltod in Tumoren’ in Innsbruck aus der Taufe gehoben. Vergangenen Freitag stellten sich die Forschergruppen beider Innsbrucker Universitäten erstmals einer Evaluation durch ein internationales Gutachtergremium.

  • FWF genehmigt acht Innsbrucker Projekte

    In seiner 3. Kuratoriumssitzung 2006 hat der Fonds zu Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) acht Projektförderungen an der LFU genehmigt. Weitere drei von der Medizinischen Universität werden ebenfalls gefördert. Insgesamt wurden in der letzten Sitzung 86 Projekte bewilligt. 11 Prozent der Projekte kommen von der LFU.

  • Martin Ehrendorfer im Gastkommentar zum Winter 2005/2006

    Wenn auch der heurige Winter weder aus klimatologischer, noch aus astronomischer Sicht zu Ende ist, ist es doch von Interesse, eine kurze Bilanz zu den Witterungsverhältnissen der vergangenen beiden Wintermonate zu ziehen. Eine Bilanz ist umso mehr von Interesse, als der subjektive Eindruck eines strengen Winters mit langandauern-den Kälteperioden und ergiebigen Schneefällen überwiegt.

  • Ordnung im Chaos der Plasmawirbel

    Am Institut für Theoretische Physik der LFU ist ein zweijähriges EU-Projekt zu „Turbulenz und Transport in begrenzten Plasmen“ erfolgreich abgeschlossen worden.

  • 4. ECSS Tagung in Innsbruck

    Die ECCS (European Cooperation for Space Standardization) tagte am 2. und 3. Februar 2006 auf Einladung der INTALES GmbH und der Leopold-Franzens-Unversität Innsbruck in den Räumlichkeiten des trans IT – Technologie- und Transfercenter der Universität Innsbruck - im ICT-Park.

  • Erwin-Schrödinger-Medaille verliehen

    Davide Bassi, ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Ionen-Molekülreaktionen und seit November 2004 Rektor der Universität von Trient und der Laserspezialist Martin Quack, Träger zahlreicher Auszeichnungen, von der ETH in Zürich erhielten Mittwochabend im Universitätszentrum Obergurgl die Erwin-Schrödinger-Medaille.

  • ISW gratuliert den Olympiasiegern Andreas und Wolfgang Linger

    Seit einigen Jahren hat das ISW eine Kooperation mit dem Österreichischen Rodelverband. Unter der Leitung von Prof. Christian Raschner, Carson Patterson M.A. und Mag. Hans-Peter Platzer sichert ein Expertenteam mit Know-how und Testapparaturen die Anwendung neuer sportwissenschaftlicher Erkenntnisse. Das Ergebnis ist Olympiagold für die „Rodel-Brüder“ Andreas und und Wolfgang Linger.

  • 7. „Igler” NMR-Tage

    Vom 12.-15. Februar 2006 fanden im Universitätszentrum in Obergurgl die 7. „Igler” NMR-Tage statt. Ein spannendes wissenschaftliches Programm, die schöne Umgebung und das wunderbare Wetter machten die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg.

  • SPEED: Spoken English in Early Dialects

    Ferdinand de Saussure und Noam Chomsky, die beiden Gründerväter der modernen Linguistik des 20. Jahrhunderts, haben zu Recht den Systemcharakter von Sprachen hervorgehoben. Eine Folge dieses methodischen Postulats war aber, dass lange ein zu einseitiges Interesse an der schriftlichen Standardsprache der Gegenwart vorherrschte.

  • Philosophieren am Berg

    Das Institut für Christliche Philosophie veranstaltete vom 24.-27.2.2006 eine hochkarätig besetzte internationale Tagung zum Thema „Die menschliche Seele – brauchen wir den Dualismus?“ im Bildungshaus St.Michael bei Matrei. Sie war Teil des Forschungsschwerpunkts „Naturalismus und die menschliche Person“.

  • Archäologische Forschungen in Ascoli Satriano (Italien)

    Im Jänner diesen Jahres wurde vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) das Projekt „Archäologische Forschungen in Ascoli Satriano“ genehmigt. MitarbeiterInnen des Instituts für Archäologien der LFU Innsbruck untersuchen dabei die 2500 Jahre alten Überreste der Daunischen Kultur in Süditalien.

  • Geheimnisvolle Quantenzustände erstmals beobachtet

    Den Innsbrucker Experimentalphysikern rund um Rudolf Grimm und Hanns-Christoph Nägerl ist es erstmals gelungen, so genannte Efimov-Zustände zu beobachten. Diese wurden vor über 35 Jahren vom Russen Vitali Efimov theoretisch vorhergesagt und waren seither begehrtes Objekt zahlloser Forschungsgruppen. Die Zeitschrift Nature berichtet darüber in ihrer aktuellen Ausgabe.

  • Europa Forum Claudiana: Sicherheits- und Verteidigungspolitik

    Im Rahmen der Vortrags- und Diskussionsreihe des EUROPA FORUM CLAUDIANA fand am 7. März 2006 die erste Veranstaltung mit dem Thema Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP) – Eine Momentaufnahme statt. Als Referent konnte Brigadier Mag. Wolfgang Wosolsobe, Leiter der Abteilung Militärpolitik und EU-Koordination im Verteidigungsressort, gewonnen werden.

  • Die Zukunft der Entwicklung von IT-Systemen im Brennpunkt – Modellierung 2006

    Vom 21. bis zum 24. März 2006 tagen in Innsbruck ca. 100 ForscherInnen und PraktikerInnen des Software Engineering. Im Zentrum stehen innovative Techniken der Programmierung und Konzeption von Systemen.

  • FWF genehmigt sieben LFU-Projekte

    In seiner 4. Kuratoriumssitzung 2006 hat der Fonds zu Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) sieben Projektförderungen an der LFU genehmigt. Insgesamt wurden in der letzten Sitzung 54 Projekte bewilligt. Rund 13 Prozent der Projekte kommen von der LFU.

  • Steinzeitliche Menschenreste in Vorarlberg

    Gut Ding braucht Weil. Über 50 Jahre schlummerten wertvolle menschliche Knochenreste in den Depots des Vorarlberger Landesmuseums in Bregenz. Jetzt wird das Material im Rahmen einer Diplomarbeit von Frau Sonja Laus, Institut für Archäologien der LFU Innsbruck, bearbeitet.

  • LFU Innsbruck unterstützt Höhenleistungszentrum Innsbruck/Kühtai

    „Live high – train low“ lautet das Motto des neuen Höhenleistungszentrum Innsbruck/Kühtai. Perfekte Trainingsbedingungen sowie ein Rundum-Betreuungspaket versprechen optimale Bedingungen für SpitzenathletInnen und FreizeitsportlerInnen. Das ISW der LFU ist wissenschaftlicher Partner und das USI stellt die Sportanlagen zur Verfügung.

  • Die Zukunft der Entwicklung von IT-Systemen im Brennpunkt

    Von 21. – 24. März 2006 tagten in Innsbruck über 100 ForscherInnen und PraktikerInnen auf dem Gebiet des Software Engineering. Im Zentrum der Konferenz Modellierung 2006 standen innovative Techniken der Programmierung und Konzeption von Systemen.

  • Algenforscher unterwegs – von den Alpen nach Kanada

    Prof. Eugen Rott verbringt auf Einladung von Prof. John S. Richardson einen sechsmonatigen Forschungsaufenthalt an der University of British Columbia (UBC). Zusammen mit einem Team von Fließgewässerexperten beschäftigt er sich intensiv mit der Veränderung der Algengemeinschaften in Abhängigkeit von Nährstoffen, Umweltbedingungen und Konsumenten.

  • Gebirge als Indikatoren des globalen Wandels

    Mit 1. April 2006 nimmt die neue Forschungsstelle „Gebirgsforschung: Mensch und Umwelt" der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Innsbruck unter der Leitung von Axel Borsdorf und seinem Stellvertreter Georg Grabherr ihren Betrieb auf.

  • Eisforscher entdecken Eis XIII und Eis XIV

    Wissenschaftlern der LFU gelang es zwei bisher unbekannte Eisformen herzustellen und deren atomare Struktur aufzuklären. Die beiden neuen Eisformen wurden als Eis XIII und Eis XIV bezeichnet.

  • „Newton“ berichtet über Wirbelsturm im Physiklabor

    Das ORF-Wissenschaftsmagazin „Newton“ begibt sich am Sonntag auf die Spurensuche nach Tornados und nimmt dabei auch die Innsbrucker Quantenphysik ins Visier. Die LFU-Forscher bauten zum Jahr der Physik 2005 einen künstlichen Tornado im Kleinformat. Diese Woche fanden im Labor des Instituts für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) Dreharbeiten für die Fernsehsendung statt.

  • E-Learning in der Kunst- und Kulturvermittlung

    Am Donnerstag, den 6. April 2006, wurden VertreterInnen aus Museen und Archiven zur Präsentation der Ergebnisse des Forschungsprojekts KUKUK – Kunst, Kultur, Kommunikation in das Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck eingeladen.

  • 2. Österreichischer PhilosophInnen-Tag in Salzburg

    Zum zweiten Mal lud die Österreichische Gesellschaft für Philosophie (ÖGP) kürzlich zum Österreichischen PhilosophInnen-Tag in Salzburg, die speziell der Nachwuchsförderung gewidmet ist.

  • Mag. Haltmeier gewinnt den CAST Life Sciences Business Award 2006

    Der CAST Life Science Business Award 2006 ging letzte Woche ins Finale der diesjährigen Veranstaltungsrunde. Drei von einer Fachjury ausgewählte Verwertungsvorhaben haben ihre Siegerschecks entgegengenommen. Insgesamt sind 6.500,- Euro an Preisgeldern vergeben worden. Mag. Markus Haltmeier vom Institut für Informatik der LFU erzielte den ersten Platz.

  • Praxisnahe Hochwasserforschung an der Baufakultät

    Seit jeher sind Flüsse - insbesondere in gebirgigen Regionen - Anziehungs-punkte für die menschliche Besiedelung. Die zunehmend intensivere Nutzung der wirtschaftlich attraktiven Standorte in den Flusstälern machte in den letz-ten Jahrhunderten und insbesondere Jahrzehnten großräumige Flussverbau-ungen notwendig.

  • Potential Risks of Microbials

    Am 12. und 13. April findet im Hotel Grauer Bär ein Internationaler Workshop zum Thema „Potentielle Risiken von Mikroorganismen“ statt. Der Workshop wird im Rahmen des EC-Projektes „Regulation of Biological Control Agents“ (REBECA FP6-2004-SSP-4) von MitarbeiterInnen des BIPESCO Teams (Leiter Dr. Hermann Strasser) am Institut für Mikrobiologie der LFU Innsbruck organisiert.

  • EUSIDIC Annual Conference

    Vom 9. bis 11. April fand im Rathaussaal in Innsbruck die Jahreskonferenz der EUSIDIC (The European Association of Information Services) statt. Eröffnet wurde die Konferenz durch Rektor Manfried Gantner.

  • Erfolgreiche interuniversitäre Zusammenarbeit

    Die Ribosomen sind die Fabriken in den Zellen, die die in der mRNA gespeicherte genetische Information in molekulare Maschinen, die Proteine, übersetzen. In enger Zusammenarbeit konnten nun Forscher der Leopold-Franzens-Universität und der Medizinischen Universität Innsbruck eine neue Methode zur Untersuchung des katalytischen Mechanismus dieses fundamentalen Zellpartikels etablieren.

  • LFU feiert 100 Jahre Botanischer Garten

    Unter dem Motto „Tor zu einer anderen Welt“ fand Mittwoch Abend die Eröffnung der 100 Jahr Feierlichkeiten des Botanischen Gartens statt. Neben den vielen außergewöhnlichen Pflanzen wurde der neue Zubau der Öffentlichkeit präsentiert.

  • Vorzeige-Labor an der LFU Innsbruck wurde evaluiert und verlängert

    Im April 2004 wurde das Christian Doppler Labor für „Advanced Hard Coatings“ (Hartstoffschichten) gegründet. Heute ist es eines der Vorzeigelabors der Christian Doppler Gesellschaft und wurde auf internationale Empfehlung um weitere fünf Jahre verlängert.

  • Eine Milliarde US-Dollar für ein Molekül

    In feierlichem Rahmen eröffnete Donnerstagabend Prof. Hermann Stuppner, Leiter des Instituts für Pharmazie an der LFU, im Kaiser-Leopold-Saal der Katholisch-Theologischen Fakultät die 19. Wissenschaftliche Tagung der Österreichischen Pharmazeutischen Gesellschaft ÖPhG.

  • Ausstellung zu Schmuck und Tracht der Steinzeit

    Am 21. April 2006 wurde in Schloss Runkelstein bei Bozen eine Ausstellung mit dem Titel „Schöne Steinzeit“ eröffnet. Als Kurator fungierte Prof. Walter Leitner vom Institut für Archäologien, der LFU. Damit erreicht diese Exposition, die mit einer Seminarveranstaltung zum Thema experimentelle Archäologie am ehemaligen Institut für Ur- und Frühgeschichte begann, internationalen Status.

  • Europäischer Brandschutzkongress

    Die aktuellsten europäischen Entwicklungen auf dem Gebiet des Brandschutz- engineering (Fire Saftey Engineering – FSE) war Gegenstand einer der hervorragendsten Konferenzen auf diesem Gebiet in Europa, die am 25. April 2006 an der Baufakultät der LFU Innsbruck stattfand.

  • LFU-SpitzenforscherInnen tagen im Kongressolymp Obergurgl

    Auf 1.940 m Seehöhe inmitten der Alpen trafen sich die SpitzenforscherInnen der LFU Innsbruck im Universitätszentrum Obergurgl zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch sowie zum Vernetzen ihrer Forschungsaktivitäten.

  • LFU prominent vertreten in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW)

    In der letzten Sitzung der ÖAW am 28. April 2006 wurde nicht nur ein neuer Präsident gewählt, sondern auch die wirklichen und korrespondierende Mitglieder bestellt. Dekan Prof. Rudolf Grimm (LFU) wurde einstimmig als wirkliches Mitglied aufgenommen. Prof. Sabine Schindler (LFU) wurde als erste Frau aus Tirol zum korrespondierenden Mitglied gewählt.

  • Eins, zwei, drei bungy

    Kürzlich war das TV-Wissenschaftsmagazin Newton in Tirol zu Gast, um das bungee jumping auf der Europabrücke unter die Lupe zu nehmen. Das Institut für Sportwissenschaft der LFU Innsbruck hat die Sprünge unter der Leitung von Dr. Kurt Schindelwig biomechanisch analysiert.

  • Sonderausstellung zu steinzeitlichen Skelettresten aus Vorarlberg

    Am 1. Mai 2006 wurde in Bregenz eine vom Institut für Archäologien der LFU Innsbruck und dem Vorarlberger Landesmuseum konzipierte Sonderausstellung zu den erst kürzlich bekannt gewordenen ältesten menschlichen Skelettresten aus Vorarlberg eröffnet.

  • „Die Rede von Kommunikation in der Theologie und die Kommunikative Theologie“

    Im Zuge der Forschungen zur „Kommunikativen Theologie“, die vom Institut für Praktische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der LFU Innsbruck koordiniert und betrieben werden, fand vom 5. - 6. Mai 2006 ein Fachsymposium statt, auf dem sich WissenschafterInnen mit der Frage nach der Rede von Kommunikation in der Theologie und in der Kommunikativen Theologie beschäftigten.

  • Ivo Hajnal vertritt LFU in österreichischen Wissenschafts und Hochschulgremien

    Im Rahmen ihrer jährlichen Wahlsitzung vom 28. April hat die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) den Sprachwissenschaftler Ivo Hajnal zum wirklichen Mitglied bestellt. Mit Ivo Hajnal und dem ebenso neu bestellten Physiker Rudolf Grimm stellt die LFU Innsbruck nunmehr zwölf wirkliche Akademiemitglieder.

  • FWF genehmigte neun Projekte der LFU Innsbruck

    In der 5. Kuratoriumssitzung hat der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) neun Projekte von an der LFU Innsbruck tätigen WissenschafterInnen bewilligt. Insgesamt bewilligte der FWF 79 Projekte. Damit kommen 11,4 Prozent der Projekte aus Innsbruck.

  • Mobilität in Theorie und Praxis

    Wenn man als ProjektleiterIn eine/n ausländische/n ForscherIn anstellen will, hat man ohne Zweifel einen administrativen Aufwand zu bewältigen. Durch das neue Bundesgesetz über die Niederlassung und den Aufenthalt in Österreich (Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz, kurz NAG genannt) wurde dieser Aufwand wie auch die zu nehmenden Hürden nicht gerade geringer.

  • Wassermangel in der Cordillera Blanca

    Wie dramatisch sich Klimaänderungen auf das Rio Santa Tal in Peru auswirken könnten, zeigt ein Gletscherabflussmodell von Irmgard Juen und Georg Kaser vom Institut für Geographie, das auf einer 44-jährigen Messreihe von Monatsdaten des Niederschlags und der Temperatur basiert.

  • Universitäts-Sportinstitut (USI) im Höhenleistungszentrum Innsbruck/Kühtai integriert

    Das USI positioniert sich gemeinsam mit dem Institut für Sportwissenschaften als Trainingsstätte des Höhenleistungszentrums Innsbruck/Kühtai weiter als Partner für den nationalen und internationalen Spitzensport. Am Montag, den 23. Mai, wurden die Sportanlagen des USI den interessierten Vereinen und Verbänden im Zuge einer Begehung und anhand themenspezifischer Vorträge vorgestellt.

  • Textiles Bauen – die Zukunft der Architektur?

    Zwei Tage lang stand das Institut für e[x]perimentelle Architektur.Hochbau ganz im Zeichen des textilen Bauens. Um den Architekten, Architekturstudierenden und Architekturinteressierten die Bandbreite der Möglichkeiten im Umgang mit Textilen und verwandten Materialien vom Kleid bis zur gespannten Membran vor Augen zu führen, organisierte das Institut die „Textiltage“.

  • 1. Workshop des Forschungskollegs Architektur

    Kai Vöckler (Stiftung Bauhaus Dessau) und Bernhard Langer (ETH Zürich) waren die Gäste des vom 1. bis zum 3. Juni abgehaltenen Workshops im Rahmen des vom Institut für Gestaltung initiierten Forschungskollegs.

  • Staatsoberhaupt Fischer besuchte Innsbrucker Quantenphysiker

    Die Innsbrucker Quantenphysiker empfingen am Freitag Bundespräsident Dr. Heinz Fischer zu einem Kurzbesuch am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI). In Begleitung von LH DDr. Herwig van Staa und Rektor Manfried Gantner besichtigte das Staatsoberhaupt das Institut und zeigte sich sehr interessiert an den hier entwickelten Grundlagen für die Technologien von morgen.

  • Papiamentu – die Sprache von Aruba, Bonaire und Curaçao

    Was passiert, wenn portugiesischsprachige Sklaven, spanisch-sephardische Juden und niederländische Kolonisatoren auf drei Inseln in der Karibik zusammentreffen? Es entsteht eine neue Sprache. Die Sprache der ABC-Inseln (Aruba, Bonaire und Curaçao) gibt durch ihre einzigartige Mischung und ihren besonderen Reichtum der Sprachwissenschaft Rätsel auf.

  • Keep it simple and go micro!

    Vergangene Woche trafen sich WissenschaftlerInnen und UnternehmerInnen aus aller Welt im Innsbrucker ICT-Technologiepark zur „Microlearning 2006“-Konferenz. Auf dem Programm standen aktuelle Fragestellungen in den Bereichen Micromedia und e-Learning 2.0 sowie neue Microlearning-Anwendungen und zukunftsweisende Konzeptionen mediengestützter Lernprozesse.

  • „Verhängnisvolle Affären“ in der Quantenwelt

    Sie stoßen sich ab und sind gerade deshalb unzertrennlich. Was man aus dem Liebesleben kennt, ist auch in der Welt der Quanten möglich. Zwei Atome bilden ein repulsiv gebundenes Paar. In enger Zusammenarbeit haben Innsbrucker Experimentalphysiker gemeinsam mit Theoretikern den Bindungszustand vor kurzem erstmals nachgewiesen. Die Zeitschrift NATURE berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe.

  • Altschnee-Entsorgung in Tiroler Flüsse birgt hohes Gefahrenpotential

    Kürzlich fand am Institut für Zoologie ein interdisziplinäres Seminar statt, bei dem es um die Umsetzung naturwissenschaftlicher – im Speziellen umwelttoxikologischer - Erkenntnisse in die rechtliche Praxis ging. Der Mediziner und Physiker DDr. Michael Thaler, vormals im öffentlichen Dienst als Arzt und Umweltmediziner, berichtete über den Zwischenstand seiner Dissertation.

  • The Evolution of Human Sociality

    Nach einem 2001 mit großem Erfolg durchgeführten internationale Workshop fand kürzlich die internationale Conferenz „The Evolution of Human Sociality“ statt, die von Tamás Meleghy und Heinz-Jürgen Niedenzu vom Institut für So-ziologie in Zusammenarbeit mit Peter Meyer von der Universität Augsburg or-ganisiert wurde.

  • Politische Kommunikation und die Macht der Kunst

    Herrschergedröhn, disziplinierende Baukunst, lebende Bilder – kürzlich trafen sich WissenschafterInnen und Studierende des Schwerpunkts „Politische Kommunikation und die Macht der Kunst“ zu ihrem dritten transdisziplinären Workshop, um über Ausdrucksformen von Macht und Herrschaft und das Medium der Kunst zu diskutieren.

  • Dreaming off the world

    In der Woche vom 14.6 bis 18.6.2006 fand eine hochkarätig besetzte internationale Fachtagung zum Thema „Hintergrundwissen" in Obergurgl statt, an der Referenten u.a. aus Berkeley und Harvard teilnahmen. Ausgangspunkt für die Gespräche war eine kritische Reflexion des sogenannten Kognitivismus.

  • Anton Roschmanns lateinische Beschreibung der Ruinen von Aguntum 1746

    In seiner letzten Sitzung wurde vom Tiroler Wissenschaftsfonds (TWF) das Projekt „Anton Roschmanns lateinische Beschreibung der Ruinen von Aguntum 1746“ genehmigt. Interdisziplinär soll hierbei von philologischer und archäologischer Seite eine 260 Jahre alte lateinische Handschrift aufgearbeitet und ausgewertet werden.

  • Spitzenforscher und Nobelpreisträger auf 1940 Metern

    Im Universitätszentrum Obergurgl wurde am Sonntag die erste Forschungskonferenz der European Science Foundation (ESF) zum Thema „Biomolecules“ im Beisein prominenter Ehrengäste eröffnet. Das Universitätszentrum ist damit der einzige offizielle Tagungsort der ESF in Österreich.

  • Österreichweit einzigartiges Konsortium Hochleistungsrechnen an der LFU

    Durch die Gründung des Konsortiums Hochleistungsrechnen wurde eine Plattform geschaffen, die der universitären Forschung hilft, in der sehr rechenintensiven internationalen Spitzenforschung wettbewerbsfähig zu bleiben. Neben dem Mehrwert durch intensiven Wissenstransfer soll das Konsortium auch die Anlaufstelle im Bereich Hochleistungsrechnen für den Wirtschaftsraum Tirol werden.

  • Die Bioinformatik – eine Schlüsseltechnologie der modernen Life Sciences – bietet große Chancen für Tirol

    Mehr als 70 Gäste nahmen am 27. Juni 2006 an dem schon traditionellen „Life Science Circle“, diesmal zum Thema „Bioinformatik“, im Innsbrucker Rathaus teil. Drei hochrangige Referenten aus Wirtschaft und Forschung boten den ZuhörerInnen einen spannenden Überblick über die Anwendungsmöglichkeiten und Trends der noch relativ jungen Disziplin für die „Life Sciences“.

  • e-Procurement und Semantic Web: Eine spannende Verbindung

    Am 22. Juni traf sich der Software Circle Tirol (SWCT) bereits zum dritten Mal, um über jüngste Entwicklungen im Bereich IT zu diskutieren. Zahlreiche TeilnehmerInnen aus Wirtschaft und Forschung fanden sich dazu im ICT – Technologiepark ein. Thema des Abends war ein Referat von Dr. Martin Hepp zum Thema "e-Procurement and beyond: Product Representation in the Semantic Web".

  • Innsbruck exportiert Know-how nach Peking

    Unter Prof. Günther Bonn vom Innsbrucker Institut für Analytische Chemie und Radiochemie wurde mit dem Health Science Center der Peking Universität und dem Eurasia-Pacific Uninet ein gemeinsames Biomarker-Zentrum gegründet.

  • Quanten-Nachwuchs in der Sommerschule

    Am Sonntag beginnt die 20. Internationale Konferenz für Atomphysik in Innsbruck. Als Vorbereitung für NachwuchswissenschaftlerInnen findet diese Woche eine Sommerschule statt. Vertreter der Quantenphysik referieren dabei zu aktuellen Themen und diskutieren mit den JungforscherInnen. Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung ist ein Festvortrag von Physik-Nobelpreisträger Roy Glauber.

  • 180 Tage Forschungsinstitut DERI Innsbruck

    Das Forschungsinstitut DERI (Digital Enterprise Research Institute) ist seit 01.01.2006 ein eigenständiges Forschungsinstitut der LFU Innsbruck und führt auf dem Gebiet „Semantischer Systeme“. DERI wurde am 30. Juni mit einer Fachkonferenz „Austria goes Semantic - 180 Tage DERI Innsbruck“ gefeiert.

  • Jubiläumsfonds fördert fünf Forschungsprojekte der LFU

    Der Generalrat der Österreichischen Nationalbank hat Ende Juni 2006 die Finanzierung von 102 Forschungsprojekten mit 5,92 Millionen Euro aus Mitteln des Jubiläumsfonds zur Förderung der Forschungs- und Lehraufgaben der Wissenschaft genehmigt. Es wurden fünf Projekte der LFU Innsbruck ausgewählt.

  • Quantenelite tagt in Innsbruck - Acht Nobelpreisträger nehmen teil

    Über 800 Physiker aus aller Welt treffen sich von 16. bis 21. Juli 2006 in Innsbruck zur 20. Internationalen Konferenz für Atomphysik, unter ihnen 8 Nobelpreisträger und weitere her-ausragende Vertreter der Quantenphysik. Themenschwerpunkte werden unter anderem die Quanteninformationsverarbeitung, kalte Atome und Moleküle und die Präzisions¬spektroskopie sein.

  • FWF bewilligt 8 Projekte der LFU

    Der Wissenschaftsfonds genehmigt in der 6. Kuratoriumssitzung vom 26. bis 27.06.2006 von insgesamt 85 Projekten acht Projekte der LFU Innsbruck.

  • Gipfeltreffen der Quantenphysik

    Ein großer Erfolg war die 20. Internationale Konferenz für Atomphysik, die am Freitag in Innsbruck zu Ende gegangen ist. Die hochkarätigen Vortragenden, der intensive wissenschaftliche Austausch und das attraktive Rahmenprogramm im sommerlichen Innsbruck begeisterten die Physikerinnen und Physiker aus aller Welt. Auch die Öffentlichkeit hatte Anteil an diesem „Fest der Physik“.

  • ÖAW fördert zwei Forschungsprojekte der LFU

    Im Rahmen des Programms „Alpenforschung“ hat die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) kürzlich zwei Projektanträge von ForscherInnen der LFU bewilligt. Eis über und unter der Erde wird die WissenschaftlerInnen in den nächsten zwei Jahren beschäftigen.

  • Das Schmelzen von Permafrost bringt Alpen zum Bröckeln

    Am Mittwoch, den 2. August 2006, brach eine Stützmauer am Ötztaler Gletscher ein und rund 15.000 Kubikmeter Stein, Fels und Geröll kamen in Bewegung. Grund dafür könnte das Auftauen von Permafrostbereichen sein.

  • Livebericht von der Innsbrucker Expedition in die kanadische Arktis

    Am 25. Juli startete der Innsbrucker Zoologe Günter Köck seine diesjährige Arktis-Expedition zum Lake Hazen im äußersten Norden Kanadas. Köck leitet dort ein Langzeitprojekt über die Auswirkungen der Klimaänderungen auf die Entwicklung der Fischbestände in arktischen Seen.

  • Erforschung neuer Betontechnologien

    Das Anwendungszentrum-Bautechnologie (A-BT) der Universität Innsbruck erarbeitet im Auftrag der Südtiroler Landesregierung eine Studie über qualitativ hochwertigen Beton für das Bauen im alpinen Raum. Vor kurzem wurde der Vertrag unterzeichnet.

  • Stiftungslehrstuhl für Holzbau kreiert „Holzhochhaus“

    Unter dem Namen „Wohnbauforschung“ initiierte der Holzcluster Tirol in Kooperation mit Schafferer Holzbau und dem Stiftungslehrstuhl für Holzbau, Holzmischbau und Holzverbundwerkstoffe der LFU ein Projekt für die weitere Optimierung des mehrgeschossigen Holzwohnbaus, insbesondere im schalltechnischen Bereich.

  • Rektor Gantner fordert mehr Landesgeld

    Mit dem Tirol Tag unter dem Motto „Forschungsexzellenz in Tirol am Beispiel der Biowissenschaften“ wurde am vergangenen Sonntag das 62. Forum Alpbach eröffnet. Nach dem traditionellen Auftakt am Dorfplatz waren die ForscherInnen der LFU Innsbruck am Wort. Sie sorgten mit ihren Aussagen für Aufsehen.

  • Jungforschertage im Universitätszentrum Obergurgl vom 16.–18. August 2006

    Vom 16.-18. August 2006 fanden heuer zum zweiten Mal die Jungforschertage statt. 14 Kinder zwischen zehn und vierzehn Jahren und 16 Kinder aus Obergurgl nahmen am von Dr. Suzanne Kapelari geleiteten naturwissenschaftlichen Kurs teil.

  • Sanochemia investiert in Tiroler Spin-off-AlcaSynn

    Mit einer Investition von 12 Millionen Euro beteiligt sich das Wiener Pharmaunternehmen Sanochemia Pharmazeutika AG zu 60 % am Innsbrucker Unternehmen AlcaSynn Pharmaceuticals GmbH. Damit setzt Sanochemia auf die breite Technologiebasis und die vielfältigen Entwicklungsressourcen von AlcaSynn.

  • Neues Mitglied an der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina lehrt an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

    Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina ist eine überregionale Gelehrtengesellschaft mit gemeinnützigen Aufgaben und Zielen. Im ersten Halbjahr 2006 nahm sie 28 neue Mitglieder auf. Eines der neuen Mitglieder ist Prof. Bernhard Kräutler vom Institut für Organische Chemie.

  • Files 2006
  • Genetische Erkrankung gewährt wichtige Einblicke in Sehprozess

    Ein wichtiger Schritt zum Verständnis von für den Sehprozess wichtigen zellulären Signalvorgängen gelang WissenschafterInnen des Instituts für Pharmazie der Universität Innsbruck in Zusammenarbeit mit einer Forschergruppe des Instituts für Biophysik der Universität Linz. Die Ergebnisse wurden soeben im renommieren neurowissenschaftlichen Journal Nature Neuroscience publiziert.

  • Innsbrucker Forscher legt den Grundstein für E-Business im Semantic Web

    Das Digital Enterprise Research Institute (DERI) an der Universität Innsbruck arbeitet schon seit einiger Zeit an der nächsten Generation des Internets. Der Wirtschaftsinformatiker Dr. Martin Hepp hat nun eine wesentliche Komponente präsentiert, damit diese Technologie in E-Business-Szenarien genutzt werden kann.

  • Quantenlogik für eine neue Generation von Atomuhren

    Der Fluss der Zeit kann mit Hilfe von Atomuhren sehr genau gemessen werden. Doch für viele Anwendungen und Grundlagenexperimente suchen Wissenschaftler nach immer neuen Möglichkeiten, atomare Schwingungsfrequenzen noch präziser zu bestimmen.

  • II. Europäischer Sicherheits-Congress Innsbruck

    Vergangenes Wochenende (29. September - 1. Oktober) fand der zweite Europäische Sicherheits-Congress Innsbruck im Hauptgebäude der Leopold-Franzens-Universität statt. Veranstaltet wurde der Congress mit dem Leitthema „Sicherheit in einer Ära der Transformation“ von der Stiftungsprofessur für Europäische Sicherheitspolitik, die damit zugleich ihr zweijähriges Gründungsjubiläum beging.

  • Sieben LFU-Projekte vom FWF genehmigt

    In der letzten Kuratoriumssitzung hat der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) sieben Projekte von der LFU Innsbruck genehmigt.

  • Quantenteleportation zwischen Licht und Materie

    Forschern am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching bei München und am Niels-Bohr-Institut in Kopenhagen gelang es erstmals, die Quantenzustände eines Lichtpulses auf ein materielles Objekt – ein Ensemble aus Atomen – zu übertragen. Das theoretische Konzept dazu kam vom Innsbrucker Dr. Klemens Hammerer und Prof. Ignacio Cirac.

  • Entwicklung eines Trainings- und Messgerätes zur Analyse von Beschleunigungsschlägen im Rennrodeln

    Unabhängig von Kunst- oder Naturbahnrodeln ist der Startvorgang von enormer Bedeutung für die Laufzeit eines Rodlers. Bereits auf den ersten fünf Sekunden kann dabei über Sieg und Niederlage in einem Rodelbewerb entschieden werden

  • LFU Innsbruck ehrt Arbeiten mit Kanada-Bezug

    Im Rahmen eines feierlichen Festaktes wurden gestern, 19.10.2006 die Kanada–Preise des Zentrums für Kanadastudien an der LFU Innsbruck überreicht.

  • Innsbrucker Ökonomen schneiden bei Forschungsranking ausgezeichnet ab

    Mit vorderen Plätzen in einem kürzlich erschienen Ranking der Wirtschaftswissenschafter im deutschsprachigen Raum können die Innsbrucker Ökonomen aufwarten.

  • Die zwei Seiten der Medaille

    Im Zuge von innano – dem ersten Innsbrucker Nano-Symposium, das Ende Oktober 2006 im Congress Innsbruck stattfand – diskutierten 120 nationale und internationale ExpertInnen über Chancen, aber auch über Herausforderungen der Nano-Biotechnologie.

  • 18 000 Euro für die Forschung

    Seit 1991 stellt die Tiroler Wirtschaftskammer der LFU Fördermittel zur Unterstützung der Forschung und Lehre zur Verfügung. Heute konnten im Rahmen eines Festaktes 18 000 Euro an Forscherinnen der LFU übergeben werden.

  • Erster FWF-Preis für Wissenschaftskommunikation

    Der erste FWF-Preis für Wissenschaftskommunikation ging gleich zweimal an Innsbrucker Forscherinnen und Forscher: Stefan Mayr und Suzanne Kapelari vom Institut für Botanik erhielten den mit 30.000 Euro dotierten ersten Preis für ihr Projekt „Flower-Power-Wasserkraft in Pflanzen“, Christine Riccabona vom Forschungsinstitut Brenner-Archiv bekam einen der dritten Preise verliehen.

  • Im Brennpunkt: Literaturübersetzung

    Wer ist am Übersetzen von Literatur beteiligt? Keineswegs nur ÜbersetzerInnen. Es muss ÜbersetzungsdidaktikerInnen geben, die Know-how vermitteln; Verlage, die Aufträge erteilen; LektorInnen, die die Texte vor dem Druck sorgfältig durchsehen; KritikerInnen, die Übersetzungen besprechen; Jurys, die Übersetzungen prämieren; WissenschaftlerInnen, die Übersetzungsforschung betreiben …

  • Frauenforschung an der LFU Innsbruck wird ausgezeichnet

    Bereits zum 6. Mal wurde der Preis für Frauenspezifische Forschung an der LFU Innsbruck am 7. November 2006 vergeben. Die Preisträgerin Mag. Christine Gasser, wurde für ihre Arbeit „Die Tatsache des Geborenseins und dessen symbolische Ordnung. Feministische Theorien im Anschluss an Hannah Arendts Konzept der Natalität“ ausgezeichnet.

  • Globaler Wandel – Regionale Nachhaltigkeit

    Unter diesem Motto trafen sich am vergangenen Wochenende Wissenschaftler des Instituts für Geographie der LFU mit namhaften Fachkollegen aus dem deutschsprachigen Raum im Universitätszentrum Obergurgl zu einem Workshop. Ziel war die Generierung neuer Impulse für die Weiterentwicklung des Forschungsschwerpunkts „Globaler Wandel – Regionale Nachhaltigkeit“.

  • Ökologen der LFU Innsbruck untersuchten Einfluss der Kimaerwärmung auf alpine Seen

    In der November Ausgabe der höchstgereihten Zeitschrift Limnology and Oceanography zeigten Limnologen des Institutes für Ökologie der LFU Innsbruck wie sich die Klimaerwärmung auf die Funktion alpiner Seen auswirken wird.

  • LFU Innsbruck verleiht Förderpreise im Gedenken an den großen Juristen Franz Gschnitzer

    Im Rahmen der Faktultätstage der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der LFU Innsbruck wurden am 10.11. bereits zum 11. Mal die Franz-Gschnitzer-Preise verliehen. Die diesjährigen Preisträger Dr. Gregor Christandl und Dr. Walter Fuchs haben mit ihren Arbeiten überzeugt.

  • Warum schreibt der iranische Präsident einen Brief an George W. Bush?

    Wenn man dem „mächtigsten Mann der Welt“ einen Brief schreibt und ihm darin gehörig die Leviten liest, hat man eines ganz sicher erreicht: Der „mächtigste Mann“ muss sich den Brief bis zum Schluss vorlesen lassen, ohne dass er durch Dazwischenreden oder Fortlaufen am Inhalt etwas ändern kann. Welches klassische Medium kann das schon?

  • Gegenseitige Förderung

    Für 2006 stellte die Hypo Tirol Bank der LFU Innsbruck € 20.000,00 an Forschungsförderungsmitteln zur Verfügung. Die Zuerkennung erfolgte im Rahmen einer feierlichen Übergabe.

  • Wissenschaftspreis der Wirtschafskammer Tirol 2006

    Zwei Diplomanden und ein Dissertant der LFU Innsbruck wurden am 15.11. im Rahmen des Wissenschaftspreises der Wirtschaftskammer Tirol 2006 prämiert. Die mit je € 1.000,- dotierten Auszeichnungen gehen an Arbeiten, die einen hohen Innovationsgrad aufweisen und für Tiroler Unternehmer verwertbare Erkenntnisse bringen

  • Swarovski vergibt Förderpreise

    Die von D. Swarovski & Co ausgeschriebene Aktion zur Forschungsförderung an der LFU Innsbruck besteht seit 1998. Im Rahmen eines Festaktes wurden am 16.11. 45 000 Euro an innovative Forschungsprojekte vergeben.

  • FLD – Forschungsdaten der LFU Innsbruck online

    Die Forschungsleistungsdokumentation (FLD) ist seit kurzem online verfügbar und gibt mit über 30.000 Daten erstmals umfassend Auskunft über die Forschungsleistungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der LFU Innsbruck.

  • Corinna Treisch startet mit Antrittsvorlesung

    Kürzlich hielt Universitätsprofessorin Corinna Treisch im Kaiser-Leopold-Saal der Theologischen Fakultät an der LFU Innsbruck ihre Antrittsvorlesung. Seit September ist Corinna Treisch Professorin für Internationale Steuerlehre an der Fakultät für Betriebswirtschaft. Sie tritt die Nachfolge von em. Prof. Hans Lexa am Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen an.

  • Innsbrucks Neurowissenschaften erfolgreich

    In dieser Woche hat der Österreichische Wissenschaftsfonds (FWF) ein neues Doktoratskolleg für Neurowissenschaften sowie ein nationales Forschungsnetzwerk zur Aufklärung der Funktion von bestimmten Regionen im Gehirn bei der Entstehung von Furcht und Angst bewilligt. Dr. Nicolas Singewald vom Institut für Pharmazie an der LFU Innsbruck ist an beiden Projekten beteiligt.

  • Weltweit schmelzen Gletscher verstärkt

    Der Beitrag der weltweiten Gletscherschmelze zum Meeresspiegel­anstieg hat sich in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts gegenüber dem Messzeitraum 1960 – 1990 mehr als verdoppelt. Der Glaziologe Georg Kaser vom Institut für Geographie an der LFU Innsbruck koordinierte die alarmierende, inter­nationale Studie.

  • Experimentelle Ökonomie: Warum Sie Kindern und Teams nicht trauen sollten

    Finanzwissenschafter Prof. Matthias Sutter eröffnete den ZuhörerInnen bei seiner Antrittsvorlesung interessante und verblüffende Einblicke in die Welt der Wirtschaftswissenschaften. Der ehemalige Student der LFU Innsbruck und schon mehrfach für seine Forschungstätigkeit ausgezeichnete Volkswirt präsentierte die Ergebnisse seiner Studien im Bereich der experimentellen Ökonomie.

  • Aus Abfall Energie gewinnen

    Mit gleich fünf Forschungsthemen ist das Innsbrucker Research Studio BioTreaT (Biologische Behandlungs- und Recyclingtechnologien) bei der Tagung Venice 2006 – from Waste to Energy, die vom 29.November bis 1. Dezember in Venedig stattfindet, vertreten.

  • Innsbruck im Blickpunkt der Sportwissenschaft

    Alle zwei Jahre trifft sich die österreichische Sportwissenschaft, um ihre Nachwuchs-wissenschafterInnen zu Wort kommen zu lassen. Vom 22. bis 24. November fanden sich in Innsbruck/Hungerburg 70 TeilnehmerInnen ein, um mit den jungen Vortragenden über neu entwickelte Methoden, gewonnene Erkenntnisse und deren Anwendbarkeit im Feld von Sport und Bewegung zu diskutieren.

  • Neuerliche Auszeichnung für Quantentheoretiker Peter Zoller

    Er ist einer der Vordenker der Quantenphysik und erhielt für seine Ideen schon zahlreiche Auszeichnungen. Am 2. Dezember wurde Prof. Peter Zoller in Japan der 6. Internationale Preis für Quantenkommunikation verliehen.

  • Förderungspreis für interdisziplinäre Forschung im Alpinen Raum

    Die Forschungsplattform „Alpiner Raum – Mensch und Umwelt“ der Leopold-Franzens -Universität Innsbruck hat 2006 erstmals den Förderpreis für interdisziplinäre Forschung ausgeschrieben. Der mit jeweils 1000 Euro dotierte Preis richtet sich an Studierende im Alpinen Raum und soll interdisziplinäre Ansätze fördern.

  • Ionen- und Plasmaphysik – Meeting an der LFU Innbruck

    Am 2. Dezember fand das erste Meeting des Schwerpunkts Ionen- und Plasmaphysik / Angewandte Physik statt. Insgesamt nahmen ca. 50 TeilnehmerInnen an diesem Meeting teil, wobei es eine besondere Ehre war em. O.Univ. Prof. Dr. Ferdinand Cap unter den interessierten Zuhörern zu sehen.

  • Präsentation der Festschrift Altertum und Mittelmeerraum

    Mit 47 aktuellen Forschungsbeiträgen zur antiken Welt diesseits und jenseits der Levante wurde am 6. Dezember ein langjähriges, in Lehre und Forschung verdientes Mitglied des Instituts für Alte Geschichte und Altorientalistik, zum 60. Geburtstag geehrt.

  • Inhaltsverzeichnis der Festschrift
  • GANGES – am Ursprung des Flusses und am Ende eines Indienprojektes

    Kürzlich fand der Abschlussworkshop des Projektes „EU-India-Riverbank Filtration Network“ statt, bei dem die Möglichkeiten der Trinkwasserversorgung aus Uferfiltrat des Flusses Ganges diskutiert wurden. Im Anschluss haben Prof. Wolfgang Rauch vom Institut für Infrastruktur und der ehemalige Projektleiter Doz. Bernhard Wett den Oberlauf erkundet und die hochgelegene Gangesquelle besucht.

  • LFU Innsbruck vergibt Forschungsmillion

    Mit der Vergabe der Doktoratsstipendien am 13.12.06 und der Vergabe der von Fördermitteln aus der Nachwuchsförderung am 14.12.06 setzt die LFU Innsbruck verstärkt auf die Förderung von wissenschaftlichem Nachwuchs.

  • Gössmann-Preis für Studentinnen der LFU

    MMag. Renate Dissertori und Mag. Christine Gasser erhielten für ihre Diplomarbeiten an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Leopold Franzens-Universität Innsbruck am 21. November 2006 den Elisabeth Gössmann-Preis für hervorragende Arbeiten zur Frauen- und Geschlechterforschung.

  • Ein Projekt schafft Identität für eine ganze Region

    In Pressekonferenz am 15.12. wurde der Spezialforschungsbereich (SFB) „The History of Mining Activities in the Tyrol: Impact on Environment and Human Societies“ vorgestellt. Er verbindet die Forschungskompetenz von fünf Fakultäten und neun Instituten miteinander und umfasst 70 WissenschafterInnen. Zusätzlich werden 40 Stellen für NachwuchswissenschafterInnen geschaffen.

  • 13 Innsbrucker Projekte vom FWF genehmigt

    In der letzten Kuratoriumssitzung hat der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) 13 Projekte von an der LFU Innsbruck tätigen Wissenschaftlern bewilligt. Damit kommen 9,6 Prozent der vom FWF in dieser Sitzung genehmigten Projekte aus Innsbruck.

  • Struktur eines bislang unbekannten Biomoleküls aufgeklärt

    Im Rahmen von zwei am Institut für Mikrobiologie der LFU Innsbruck durchgeführten Diplomarbeiten wurde ein neuer Naturstoff entdeckt, dessen Struktur bis vor kurzem nicht bekannt war. Diese Diplomarbeiten wurden von V. Passler und S. Reiter unter Anleitung von Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c. Kurt Haselwandter vom Institut für Mikrobiologie durchgeführt.

  • „Priestertum und Priesteramt“

    Im Rahmen des dritten offiziell bewilligten Forschungsschwerpunkt der der Katholisch-Theologischen Fakultät Innsbruck „Synagoge und Kirchen“ fand Ende November das Symposium „Priestertum und Priesteramt“ Historische Entwicklungen und gesellschaftlich-soziale Implikationen“ statt.

  • Nationalbank fördert fünf Projekte der LFU Innsbruck

    Der Generalrat der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) hat am 14. Dezember 2006 die Finanzierung von 78 Forschungsprojekten mit EUR 4,75 Mio aus Mitteln des Jubiläumsfonds zur Förderung der Forschungs- und Lehraufgaben der Wissenschaft genehmigt. Fünf dieser Projekte kommen von WissenschaftlerInnen der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.

  • Institut für Psychologie präsentiert Forschungsergebnisse zur Demokratie in Unternehmen

    Das Forschungsprojekt ODEM - Organisationale Demokratie - Ressourcen für soziale, demokratieförderliche Handlungsbereitschaften, das circa 2,5 Jahre dauerte und vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur im Rahmen des Forschungsprogramms "New Orientations for Democracy in Europe" gefördert wurde, konnte kürzlich erfolgreich abgeschlossen werden.

  • Mögliche Antwort auf bislang ungeklärte Frage der Evolution gefunden

    Warum bestehen alle Lebewesen aus linksdrehenden Aminosäuren? Ein Internationales Forscherteam an der LFU Innsbruck findet durch Simulationsexperimente und quantenmechanische Berechnungen eine mögliche Antwort.

  • Wissenschaftskommunikation im Fokus der Frauen- und Geschlechterforschung

    Am 18. Dezember fand der fünfte Workshop des Forschungsschwerpunkts „Geschlechterforschung: Identitäten – Diskurse – Transformationen“ statt. Dieses Mal trafen sich die ForscherInnen in den Räumen des Brenner-Archivs, diskutiert wurde über das Thema Wissenschaftskommunikation.

  • Bisher größter Einweg-Quantencomputer entstand mit Know-how aus Innsbruck

    Eine Forschergruppe in China hat erstmals sechs Photonen miteinander verschränkt und damit den bisher größten Einweg-Quantencomputer gebaut. Die Methode für den erfolgreichen Nachweis dieser Verschränkung hat der Theoretiker Dr. Otfried Gühne vom Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) in Innsbruck beigesteuert.

  • Weltgrößtes Kernfusionsprojekt ITER braucht Innsbrucker Know-How

    Mit zwei Forschungsprojektaufträgen ist kürzlich die europäische Fusionsentwicklungsagentur EFDA (European Fusion Development Agreement) an die Arbeitsgruppe Plasma- und Energiephysik des Instituts für Theoretische Physik der LFU Innsbruck herangetreten.

  • 50.000 Fische für die biologisch medizinische Grundlagenforschung

    Das neu gegründete Institut für Molekularbiologie an der LFU Innsbruck setzt ganz auf den Zebrafisch. Mithilfe des kleinen gestreiften Tropenfischs untersuchen Wissenschaftler unter der Leitung von Prof. Dirk Meyer, welche Gene die Entwicklung von der befruchteten Eizelle zum fertigen Wirbeltier steuern.

  • CD-Labor startet langfristige Zusammenarbeit mit Forschern in China

    Die internationalen Forschungsaktivitäten des Christian Doppler Labors für Aktive Implantierbare Systeme (link:activeimplants.uibk.ac.at) werden seit 1. Jänner 2007 durch einen mehrjährigen Fördervertrag des Österreichischen Austauschdienstes unterstützt.

  • E-Commerce the Wikipedia Way: Forschungsprojekt „myOntology“ prämiert

    Das gemeinsame Forschungsprojekt der LFU Innsbruck mit den drei österreichischen Unternehmen SystemOne, Smart Information Systems, SIEMENS Austria sowie AUSTRIAPRO „myOntology“ wurde kürzlich mit dem zweiten Platz der besten FIT-IT Projekteinreichungen ausgezeichnet.

  • Neon: Ein Edelgas mit Rätseln

    Über hundert Jahre nach ihrer Entdeckung sind Edelgase noch immer für Überraschungen gut. Jüngstes Beispiel: Wissenschaftler des Institutes für Ionen- und Angewandte Physik der LFU Innsbruck haben im Teamwork mit US-Kollegen herausgefunden, dass mehrfach geladene Neon-Tröpfchen – so genannte Cluster – stabiler sind als angenommen.

  • Liebe und Lust im gesellschaftlichen Umbruch

    Die Aula der LFU Innsbruck drohte am Wochenende des 19./20. Jänner aus allen Nähten zu platzen, so groß war der Zulauf zu der von Prof. Dr. Josef Aigner (Institut für Erziehungswissenschaft) gemeinsam mit einem internationalen KollegInnen - Team veranstalteten und von Studienassistentin Ramanie Ramalingam perfekt organisierten Ringvorlesung „Liebe und Lust im gesellschaftlichen Umbruch“.

  • Dem Klima der Nacheiszeit auf der Spur

    Eine neue Studie legt den Schluss nahe, dass Änderungen der Sonnenaktivität maßgeblich das Klima der vergangenen 9000 Jahre in den Ostalpen gesteuert haben.

  • Proteomik im Fokus

    Das jährliche Symposium der Österreichischen Proteomik Plattform (APP) findet derzeit in Seefeld statt. ForscherInnen tauschen sich zu den neuesten Entwicklungen in der Proteomik aus. Ziel ist es u.a. so genannte Biomarker zu finden, anhand derer mögliche Erkrankungen frühzeitig entdeckt werden können und mit deren Hilfe die Therapie individuell auf Patienten angepasst werden kann.

  • Die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes unter der Lupe

    Die Österreichische Nationalbank hat im Dezember ein Forschungsprojekt der LFU Innsbruck zum Gemeinschaftsrecht der Europäischen Union und der Rolle des Europäischen Gerichtshofes für die Förderung mit Mitteln aus dem Jubiläumsfonds ausgewählt.

  • Wie erhält ein Statistiker ehrliche Antworten auf unangenehme Fragen

    Kürzlich hielt Universitätsprofessor Stefan Lang im Kaiser-Leopold-Saal der Theologischen Fakultät an der LFU Innsbruck seine Antrittsvorlesung. Seit Oktober 2006 ist er Inhaber der Professur für Angewandte Statistik an der Fakultät für Volkswirtschaft und Statistik. Herr Prof. Lang tritt damit eine Vorziehprofessur an.

  • PharmakologInnen der LFU Innsbruck beteiligen sich an EU-Forschungsprogramm

    Vor kurzem startete am Institut für Pharmazie der LFU Innsbruck das Forschungsprogramm "CavNet" der Europäischen Union im Rahmen eines Marie Curie Ausbildungsnetzwerks für Nachwuchsforscher. Im Zentrum steht dabei die Erforschung der Rolle von bestimmten Ionenkanälen für die Aktivität elektrisch erregbarer Zellen.

  • Erfolgreiche Tagung zum Thema Betonbauten

    Brücken, Tunnels, Türme, Straßen, Staumauern und viele Hoch- und Industriebauten bestehen aus Beton. Diese Bauten sind überaus dauerhaft. Laufend steigende Beanspruchungen, Abnutzung, Änderungen in der Nutzung, Elementarereignisse, aber auch Fehler in Planung und Ausführung können zur Notwendigkeit einer Instandsetzung oder nachträglichen Verstärkung führen.

  • Innsbrucks Physik im Rampenlicht

    Innsbrucks Quantenphysikern gelang im vergangenen Jahr ein überraschendes Experiment: Sie verbanden zwei Atome zu einem repulsiv gebundenen Paar. Die Teilchen stoßen sich ab und bilden gerade dadurch ein unzertrennliches Paar. Nun wurde der Beitrag vom amerikanischen Magazin „Discover“ zu einer der sechs Top-Physik-Entdeckungungen des Jahres 2006 gekürt.

  • Weltklimabericht mit Know How der Uni Innsbruck

    Der 4. Bericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) hat die Wahrscheinlichkeit, dass der Mensch an der globalen Erwärmung Schuld ist, mit mehr als 90 Prozent beziffert. Dr. Georg Kaser, Professor für Gletscher– und Klimaforschung an der LFU Innsbruck, war als einziger österreichischer Lead-Author in der Arbeitsgruppe 1 dabei.

  • FWF bewilligt 13 LFU - Projekte

    In seiner 9. Kuratoriumssitzung bewilligte der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) insgesamt 91 Projekte. An 13 bewilligten Projekten sind WissenschaftlerInnen der LFU Innsbruck beteiligt.

  • „Forschungsorientierte Lehre“ im Mittelpunkt der Klausur der Fakultät für Bildungswissenschaften

    Wie jedes Jahr zog sich die Fakultät für Bildungswissenschaften zu Beginn der Semesterferien auch dieses Jahr zu ihrer Fakultätsklausur, diesmal ins Tiroler Bildungszentrum Grillhof zum Thema „Forschungsorientierte Lehre“, zurück.

  • Industriekultur – Kulturlandschaft

    Als Auftakt der Aktivitäten 2007 lud der Schwerpunkt der Philosophisch-Historischen Fakultät „Schnittstelle Kultur“ kürzlich zu einem Gastvortrag von Prof. Susanne Hauser. Die Kunst- und Kulturwissenschaftlerin – die als informelle Kooperationspartnerin für den SFB „HiMAT“ gewonnen werden konnte – präsentierte Thesen zur Gegenwart und Zukunft der postindustriellen Kulturlandschaft.

  • Erstes Doktoratsstipendium vom HPC-Konsortium vergeben

    Erstmals wurde im Rahmen des Konsortiums High-Performance-Computing (HPC) der LFU Innsbruck ein Forschungs­stipendium zur Anfertigung einer Dissertation im Bereich "Hochleistungsrechnen und dessen Anwendungen" vergeben. Magdalena Mair (Institut für Astro- und Teilchenphysik) hat das von mils electronic finanzierte Stipendium für das Jahr 2007 erhalten.

  • DEMON® Lizenzverträge wurden unterzeichnet

    Der Begriff DEMON wird zuerst eher mit einem Kinderschreck assoziiert als mit der charakteristisch leuchtend roten Bakterienmasse, die den effizientesten Stickstoffmetabolismus beherrscht. Er steht als Kurzform für Deammonifikation und bezeichnet eine kürzlich in Tirol entwickelte und von der LFUI verlizensierte Technologie zur Reinigung von stark Ammonium-haltigem Abwasser.

  • Alpine Vegetation in den Dolomiten gefährdet

    Die ersten Auswirkungen der kontinuierlichen Klimaerwärmung werden an der alpinen Vegetation bereits sichtbar: Wie eine neue Untersuchung des Institutes für Botanik der Universität Innsbruck zeigt, dringen Waldbäume, Waldgrenzarten und Arten der montanen Stufe in höhere Lagen vor. Kleinwüchsige alpine Pflanzen werden dadurch verdrängt.

  • Bergheu und DNA-Technologie

    In einem grenzüberschreitenden Forschungsprojekt wird derzeit das Nord- und Südtiroler Bergheu auf eine innovative Weise analysiert. Das Forscherteam der Institute für Ökologie und Botanik der LFU Innsbruck und des land- und forstwirtschaftlichen Versuchszentrums Laimburg (Südtirol) bestimmen mittels DNA-Analyse die pflanzliche Zusammensetzung des Heus.

  • LFU-WissenschafterInnen erhielten internationale Auszeichnung

    Mit dem Preis des Fürstentums Liechtenstein für die wissenschaftliche Forschung an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck zeichnete die Regierung des Fürstentums Liechtenstein am 22. Februar 2007 ForscherInnen beider Universitäten aus.

  • Christine Bustas Nachlass ging an das Forschungsinstitut Brenner-Archiv

    Kürzlich konnte das Forschungsinstitut Brenner-Archiv den Nachlass der österreichischen Schriftstellerin Christine Busta (1915-1987) als Schenkung übernehmen.

  • 1. Internationaler Workshop zu Attachment-Forschung im Marketing

    Ab morgen treffen sich internationale ForscherInnen am Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus. Im Rahmen eines zweitägigen Workshops tauschen sie Forschungsergebnisse im Bereich von Konsumentenbeziehungen aus und arbeiten an der Theorieentwicklung.

  • Verleihung der Anerkennungspreise der LFU Innsbruck

    Mit einem Annerkennungspreis für die wissenschaftliche Forschung an der LFU Innsbruck zeichnete die LFU Innsbruck vergangenen Donnerstag zehn hervorragende wissenschaftliche Arbeiten von Forschenden aus.

  • Naturgefahren/Risikowissen: alpS – Bericht über Nachfrageboom

    Das Interesse und die Nachfrage nach angewandter Forschung im Bereich der Naturgefahren und des Risikomanagements steigen rapid an. Das zeigt der soeben erschienene Bericht 2005/06 des in Innsbruck angesiedelten Zentrums für Naturgefahren Management – alpS.

  • Molekulare Methoden revolutionieren Erforschung von Nahrungsbeziehungen

    Die Erforschung von Nahrungsbeziehungen erlebt derzeit eine Revolution: Molekulare Methoden bieten völlig neue Möglichkeiten zur Erhaltung gefährdeter Tierarten und zur nachhaltigen Schädlingsbekämpfung. Das weltweit erste Symposium zu diesem zukunftsweisenden Forschungsgebiet fand vom 1. bis zum 3. März 2007 statt und lockte international renommierte Ökologen an die LFU Innsbruck.

  • Zwischen Frust und Leidenschaft – die Blüten der Kundenbindung

    Im Rahmen des „1st International Workshop on Attachment Research in Marketing“ am Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus der LFU Innsbruck am 1. und 2. März wurde die gesamte Bandbreite von Kundenbindungen und ihre möglichen Folgen für Unternehmen und KonsumentInnen thematisiert.

  • Erotik des Sieges

    Der Sieg kommt als verführerische Frau, leicht bekleidet und mit übermenschlichen Kräften ausgestattet, in rasantem Tempo mit wehenden Kleidern. Ihr Name ist Nike. Dieses Bild des Sieges meißelten die Athener in der Endphase des Peloponnesischen Krieges (ca. 420-410) auf die steinerne Brüstung des Athena Nike Tempels, direkt neben dem Zugang zur Akropolis.

  • Entomologen tagten in Innsbruck

    Vom Montag 26. 2. bis Donnerstag 1.3. 2007 fand an der LFU Innsbruck die Internationale Fachtagung der Entomologen statt, die von der Österreichischen Entomologischen Gesellschaft, der Deutschen Gesellschaft für allgemeine und angewandte Entomologie und der Schweizer Entomologischen Gesellschaft veranstaltet wurde.

  • Tirol goes Korea: DERI und Korean Telekom besiegeln Zukunftspläne

    „Die nächste Generation der IT kann nur durch erfolgreiche Kooperationen führender Unternehmen und Forschungsinstitute erreicht werden“ fasst Prof. Dieter Fensel vom Innsbrucker Forschungsinstitut DERI zusammen. Bei der Umsetzung von Forschungsinhalten in reale Anwendungen spielt DERI mit der weltweit führenden KT (Korean Telekom) in der ersten Liga.

  • LFU Innsbruck veranstaltete 14. Internationale Geodätische Woche in Obergurgl

    Anfang Februar trafen sich Geodäten aus Deutschland, Italien, der Schweiz und Österreich in Obergurgl. Der Arbeitsbereich für Vermessung und Geoinformation der LFU Innsbruck hat zum ersten Mal gemeinsam mit AGEO, dem Österreichischen Dachverband für geografische Information die 14. Internationale Geodätische Woche 2007 veranstaltet.

  • Bodenatmung als wichtiger Faktor im Ökosystem

    Der Boden atmet und setzt dabei jährlich weit mehr CO2 frei als bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entsteht. Die Erforschung der Bodenatmung ist somit von größter Bedeutung für unser Ökosystem. Dr. Michael Bahn vom Institut für Ökologie hat einen internationalen Workshop zu diesem Thema organisiert.

  • Weltweit neue Methode zur Altersdatierung von Bergstürzen in Innsbruck entwickelt

    Zwischen Klimaschwankungen und der Entstehung von Bergstürzen bestehen Zusammenhänge. Um diese genauer erforschen zu können, ist die Bestimmung des Alters von Bergstürzen von erheblicher Bedeutung. Geologen der Universität Innsbruck entwickelten dazu eine völlig neue Methode der Altersdatierung.

  • Kryosphäre im Zeichen des Klimawandels

    Der eisbedeckte Bereich der Erdoberfläche (Kryosphäre) und seine Entwicklungen waren Schwerpunkt der Klausur „Klima und Kryosphäre“ in Obergurgl. Zwanzig Wissenschaftler der Universität Innsbruck trafen sich im verschneiten Universitätszentrum, um zukünftige Arbeiten in diesem Forschungsbereich zu planen.

  • Spielen als Überlebenschance

    Ist Kindheit nur ein Konstrukt der Erwachsenenkultur? – Dieser Frage ging die renommierte australische Wissenschafterin Dr. June Factor am 22. März im Rahmen eines Vortrages des Forschungsschwerpunktes "Kulturen im Kontakt" nach. Unter anderem zeigte Dr. Factor dabei die essentielle Bedeutung des kindlichen Spielens auf.

  • Land Südtirol erhöht Forschungsförderung für Uni Innsbruck

    Das neue Südtiroler Landesgesetz für Forschung und Innovation war ein zentrales Thema beim 32. Treffen des Südtirol-Kontaktkomitees: In Zukunft wird die Universität Innsbruck vom Land Südtirol mehr Geld für Forschungsprojekte bekommen. Der für Universitäten, Bildungsförderung und Forschung zuständige Landesrat Dr. Otto Saurer stellte VertreterInnen der Alma Mater das Gesetz vor.

  • Innsbrucker Physiker wollen Bose-Einstein-Kondensat filmen

    Eine verbesserte Möglichkeit zur Untersuchung von Quantenzuständen kalter Gase, insbesondere von Bose-Einstein-Kondensaten (BEC), wurde von der Gruppe von Prof. Helmut Ritsch vom Institut für Theoretische Physik der Universität Innsbruck aufgezeigt.

  • Gebirgsforschung: Mensch und Umwelt feiert einjähriges Bestehen

    Die Forschungsstelle der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), die von Prof. Axel Borsdorf geleitet wird, stellt eine wichtige Ergänzung der interdisziplinären Gebirgsforschung im Verbund zwischen Universität und außeruniversitären Forschungseinrichtungen dar.

  • Globale Herausforderungen für junge SpitzenforscherInnen

    Der Internationale Rat für Wissenschaft (International Council of Science - ICSU) veranstaltete zu seinem 75-jährigen Bestehen Anfang April in Lindau am Bodensee eine Konferenz für den ausgezeichneten wissenschaftlichen Nachwuchs.

  • Die Quantenphysiker von morgen

    Die erfolgreichen Quantenphysiker von morgen trafen sich in der vergangenen Woche in Innsbruck, um wissenschaftliche Ideen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Unabhängig von den Lehrern und erfahrenen Wissenschaftlern haben die Nachwuchsforscher ihre eigene Konferenz organisiert und präsentierten in lockerer Atmosphäre ihre wissenschaftlichen Resultate.

  • Greenhorn Meeting 2007 in Innsbruck

    Anfang April kamen Nachwuchswissenschaftler aus der Quantenoptik in Innsbruck zu einem Greenhorn Meeting zusammen. Mehr als 30 junge Diplomanden und Doktoranden aus Mitteleuropa sammelten dabei erste Erfahrungen auf einer internationalen Tagung und gaben ihren Kolleginnen und Kollegen einen Einblick in ihr Forschungsgebiet.

  • Uni-Wissenschaftler gaben Einblicke in die Raumfahrt

    Am 2. März 2004 startete mit einer Ariane-5-Rakete die Raumsonde Rosetta. Sie ist auf dem Weg zum Kometen Tschurjumow-Gerasimenko. Prof. Ronald Weinberger (Institut für Astro- und Teilchenphysik) und Ass.-Prof. Hermann Lehar (Institut für Bauingenieur­wissenschaften) gaben am vergangenen Freitag an der Baufakul­tät interessante Einblicke.

  • Gefühle (anders) Denken

    Wie werden Emotionen in den unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen theoretisiert und welche Bedeutung wird der Kategorie Geschlecht darin beigemessen? Diese und viele daran anschließenden Fragen wurden auf der Tagung „Kritik der Gefühle. Feministische Positionen“ Ende März an der Universität Innsbruck diskutiert.

  • Uni Innsbruck bei den Lindauer Psychotherapiewochen stark vertreten

    Die „Lindauer Psychotherapiewochen“ sind die seit 1950 ohne Unterbrechung jährlich stattfindende, heuer zum 57. Mal abgehaltene und ihres Zeichens größte deutschsprachige Kongress-Veranstaltung zu verschiedensten Fragen der Psychotherapie.

  • Dr. Thomas Gstraunthaler erhält Fellowship des Mises-Instituts

    Dr. Thomas Gstraunthaler vom Institut für Rechnungswesen, Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung wurde für seine bisherige liberale Argumentation und seine geplanten Forschungsvorhaben vom renommierten Mises-Institut in Auburn, AL, USA mit einem Fellowship ausgezeichnet.

  • Mit Nachwuchsförderung zu Spitzenleistungen

    Die Universität Innsbruck hat am 21. Mai an 21 DissertantInnen Doktoratsstipendien aus der Nachwuchsförderung vergeben. Mit dieser Förderung sollen optimale Bedingungen für die NachwuchsforscherInnen geschaffen werden. Zum ersten Mal werden auch Südtiroler StudentInnen gefördert.

  • Wieviel ist ein Mensch wert?

    Das 1. Wirtschaftshistorische Symposium an der Universität Innsbruck am 22. Mai beschäftigte sich mit dem Wert und der Bewertung von Menschen. Referenten der Universitäten Innsbruck, Graz, Linz und Münster zeigten an Beispielen von der Antike bis in die Neuzeit auf, aus welchen Gründen und zu welchen Preisen Menschen „versklavt“ wurden.

  • Web-Wissen für Wirtschaft: DERI organisierte Elitetreffen in Tirol

    Auf der ESWC (Europäsche Konferenz für Semantisches Web) präsentieren vom 4. bis 7. Juni renommierte Vortragende ihre Forschungsergebnisse zu den neusten Internettechnologien.

  • Institut für Praktische Theologie veranstaltete Studientag

    Nach dem Thema Aktionsforschung im Dezember 2006 stand beim Studientag des Sommersemesters Ende Mai die Auseinandersetzung mit der Grounded Theory Methodology auf dem Programm.

  • Organisieren von Arbeit als ethisch-ästhetische Praxis

    Das Projektteam bestehend aus Richard Weiskopf, Bernadette Loacker und Mario Vötsch vom Institut für Organisation und Lernen untersucht im FWF-Projekt „Re-creating Organization“ Arbeitsformen und Organisationspraktiken im Kultur- und Kunstbereich.

  • Das Bild des siegreichen Alexanders des Großen

    Am 13. Juni lud der Forschungsschwerpunkt „Schnittstelle Kultur“ an der Philosophisch-historischen Fakultät gemeinsam mit dem Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik und dem Frankreichschwerpunkt zu einem Vortrag des renommierten französischen Althistorikers Pierre Briant.

  • Unterwegs zu einem Völkerrecht der gemeinsamen Fortschrittlichkeit?

    Auf Einladung des Instituts für Philosophie fand kürzlich ein Gastvortrag von Prof. Sienho Yee, Direktor des Silk Road Institute of International Law an der Xi’an Jiaotong Universität in Xi’an, China, statt.

  • Kindheit Down-Under

    Vom 22.6. – 23.6. 2007 fand im Rahmen des Fakultätsschwerpunktes Kulturen in Kontakt die internationale Fachtagung "Antipodean Childhoods: Growing Up in Australia and New Zealand" in Innsbruck statt.

  • Alltagspraktiken subjektiver Absicherung unter der Lupe

    Der Forschungsschwerpunkt Bildung – Generation – Lebenslauf veranstalte am Institut für Erziehungswissenschaften eine Forschungskonferenz zum Projekt „KONGLOMERATIONEN – Alltagspraktiken subjektiver Absicherung“.

  • Verleihung des Georg und Christine Sosnovsky-Preises 2007

    Der diesjährige Georg und Christine Sosnovsky-Preis wurde an Dr. Daniela B. Schuster und Dr. Thomas S. Hofer in Anerkennung ihrer hervorragenden Dissertationen an der Universität Innsbruck vergeben.

  • Universitätszentrum Obergurgl vergibt Stipendien

    Das Universitätszentrum Obergurgl hat am 21. Juni Forschungsförderungsmittel in Höhe 59.700 Euro vergeben. Mit diesen Stipendien soll die wissenschaftliche Forschung in Obergurgl ausgeweitet und intensiviert werden. Die sieben geförderten Projekte kommen aus der philosophisch-historischen Fakultät, aus der Fakultät für Biologie und aus der Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften.

  • Auf den Spuren des Tiroler Landeshistoricus Anton Roschmann

    Die interdisziplinäre Tagung „Mit Fleiß und Feder für Tirol“ beschäftigte sich kürzlich mit dem Landeshistoricus und Vater der Tiroler Archäologie Anton Roschmann. Als Abschluss wurde das neue Buch „Anton Roschmanns lateinische Beschreibung der Ruinen von Aguntum“ von Florian Müller und Florian Schaffenrath präsentiert.

  • European Researchers' Night: Zuschlag für Innsbruck

    Mit der European Researchers’ Night findet ein Forschungsevent der Spitzenklasse in Innsbruck statt. Am 28. September machen die Innsbrucker Universitäten gemeinsam mit der Zukunftsstiftung in einer langen Nacht Appetit auf Forschung. – Das Projekt wurde nicht zuletzt aufgrund der organisatorischen Kompetenz des projekt.service.büros genehmigt.

  • Der exakten Zeit auf der Spur: weltweit einzige mobile Atomuhr in Innsbruck

    In den vergangenen Tagen holten die Experimentalphysiker der Universität Innsbruck die weltweit einzige mobile Atomuhr nach Tirol, um in ihrem Labor einen Standard zu schaffen, mit dessen Hilfe sie auch die Grundlagen für die Entwicklung optischer Uhren erforschen wollen.

  • Universität Innsbruck in internationale Klimaforschung eingebunden

    Vom 1.3.2007 bis 1.3.2009 findet das vierte Internationale Polarjahr statt. Österreich hat erstmals die Chance mitzuwirken. Die Universität Innsbruck wurde in 4 Projekte des Polarjahres eingebunden, ihre Lage in den Alpen ermöglicht es, Polar- und Alpenforschung zu kombinieren.

  • Tirol als erstklassiger Forschungsstandort

    Tirol entwickelt sich zunehmend zu einem erstklassigen Forschungs- und Technologiestandort. Das ist das Ergebnis einer Studie, die im Auftrag der Zukunftsstiftung vom international tätigen Technologie- und Forschungsberater Robert Triendl erhoben wurde. Die Universität Innsbruck leistet zu dieser Entwicklung einen großen Beitrag.

  • Klein, kleiner am kleinsten

    CERN (European Laboratory für Particle Physics) ist das weltweit größte Forschungszentrum für Teilchenphysik, an dem zahlreiche WissenschafterInnen der Universität Innsbruck tätig sind. Dr. Steven Bass vom Institut für Theoretische Physik der Uni Innsbruck veröffentlichte in Science seine neuesten Erkenntnisse zum Quarkmodell.

  • Neue Wege der Bewältigung der finanziellen Folgen von Naturkatastrophen

    Die Zunahme der wirtschaftlichen Schäden durch extreme Naturereignisse verlangt nach neuen Wegen des finanziellen Risikotransfers, darin stimmten die Teilnehmer/-innen einer internationalen Tagung an den Fakultäten für Volkswirtschaft und Statistik und Betriebswirtschaft der Universität Innsbruck am Anfang Juli überein.

  • arqus-Jahrestagung fand in Innsbruck statt

    Die Tagung des Arbeitskreises Quantitave Steuerlehre, auf der Nachwuchswissenschaftler ihre Projekte präsentieren können, fand in Innsbruck statt. Im Rahmen der Tagung wurde auch der Pricewaterhouse-Coopers-arqus-Preis verliehen.

  • Uni Innsbruck erhält 2.8 Millionen Euro aus dem FWF

    Das Kuratorium des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) hat Ende Juni zwölf Projekte der Universität Innsbruck bewilligt. Damit fließen 2.8 Millionen Euro aus dem FWF in Forschungsvorhaben an der Tiroler Alma Mater. – Gleich vier Wissenschaftlerinnen profitieren von speziellen Frauenförderungsprogrammen.

  • FWF Projekte 06/2007
  • Software-Tool soll Entwässerungssysteme optimieren

    Der Arbeitsbereich Umwelttechnik am Institut für Infrastruktur erhielt für die Entwicklung des Software-Tools VIBe (Virtual Infrastructure Benchmarking) eine 50.000 Euro hohe Förderung von transIT.

  • Wissen sinnvoll nutzen

    Die Forschungsarbeit von Kerstin Fink, Professorin am Institut für Wirtschaftsinformatik, Produktionswirtschaft und Logistik wurde kürzlich in der Juni-Ausgabe des Telekom Zukunftsmagazins .copy vorgestellt.

  • Geisteswissenschaften – das ABC der Menschheit

    Exzellent – aktuell – international: Unter diesem Leitgedanken präsentierte die Philosophisch-Historische Fakultät der Universität Innsbruck beim Tirol-Tag des 63. Forums Alpbach ihre Forschung.

  • Rede Rektor Manfried Gantner
  • Rede Vizerektor Tilmann Märk
  • Rede Vizerektorin Margret Friedrich
  • Offene Fragen zum Jahr 1809 und zu Andreas Hofer

    Helmut Reinalter, Professor am Institut für Geschichte und Ethnologie und Leiter des Privatinstituts für Ideengeschichte, leitet zu diesem Thema ein Forschungsprojekt, das Anfang 2009 im Studienverlag in Buchform erscheinen wird.

  • Mit High-tech in die Vergangenheit

    Innsbrucker Archäologen begaben sich mit Georadar auf die Spuren der römischen Vergangenheit in Osttirol und wurden dabei fündig: Sowohl in Nußdorf-Debant als auch in Oberlienz konnten beeindruckende Überreste von zwei römischen Villenanlagen aufgespürt werden.

  • Die romanistische Welt trifft sich in Innsbruck

    Ab heute ist Innsbruck eine Woche lang der Nabel der Romanistik: Die Universität Innsbruck veranstaltet den XXV. Weltkongress für Romanische Sprachwissen­schaft mit über 800 TeilnehmerInnen aus der ganzen Welt, die in über 700 Vorträgen die gesamte Bandbreite der Romanistik erörtern werden.

  • Forschung auf höchstem Niveau

    Die Universität Innsbruck hat am 30. August Stipendien der Nachwuchsförderung an 19 DoktorandInnen vergeben. Mit den Stipendien soll Spitzenleistung in der Forschung der Universität gefördert werden. Von den 19 Stipendiaten sind 12 Frauen.

  • Alle Stipendiaten und ihre Dissertations-Themen
  • Weltweit größte Messkampagne soll Wetterprognosen verbessern

    Das Innsbrucker Institut für Meteorologie arbeitet an der weltweit größten Messkampagne zur Niederschlagsvorhersage mit. Insbesondere starke Niederschläge und Gewitter sollen auf Basis der Forschungsergebnisse genauer prognostiziert werden. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Thema Katastrophenschutz.

  • Wie nachhaltig ist Südtirol?

    In einem mehrjährigen Forschungsprojekt hat ein Forscherteam, an dem die Innsbrucker Professoren Ulrike Tappeiner (Institut für Ökologie) und Gottfried Tappeiner (Institut für Wirtschaftstheorie, -politik und –geschichte) maßgeblich beteiligt waren, ein Nachhaltigkeitsmonitoring für Südtirol entwickelt, das nun online gestellt wurde.

  • Uni Innsbruck ist die Brücke zur Holzwirtschaft

    2002 wurde der Stiftungslehrstuhl für Holzbau, Holzmischbau und Holzverbundwerkstoffe an der Universität Innsbruck eingerichtet und damit der Bedeutung von Holz als Baustoff Rechnung getragen. Nach Ablauf der Stiftungsvereinbarung mit dem Land Tirol und proHolz Tirol wird der Lehrstuhl von der Universität Innsbruck weitergeführt.

  • Weltweit bedeutendste Konferenz zur „allgegenwärtigen Technologie“ in Innsbruck

    Nach Tokio (2005) und Orange County California (2006) rückte dieses Jahr Innsbruck für vier Tage in den Blickpunkt der IT- Forschung. Bei der 9th International Conference on Ubiquitous Computing (Ubicomp) vom 16. - 19. September 2007 präsentierten IT- Experten aus aller Welt ihre neusten Forschungsergebnisse rund um intelligente Arbeitsgegenstände.

  • "Dicke Luft“ im Flieger - Ozon beeinträchtigt Luftgüte an Bord

    Wie gut ist die Luft in einem Flugzeug? Dieser international wenig erforschten Frage sind Innsbrucker Ionenphysiker gemeinsam mit amerikanischen und dänischen Wissenschaftlern im Auftrag der amerikanischen Flugaufsichtsbehörde auf der Spur. Ihr neuestes Ergebnis: Bei Mittel- und Langstreckenflügen kann „dicke Luft“ im Flieger herrschen.

  • „Die PRIMA 2007 war prima!“

    Mitte September fand in Innsbruck die erste internationale Pricing und Marketing (PRIMA) Konfe-renz statt. Die Veranstalter Dr. Sandra Rothenberger (Uni Innsbruck) und Prof. (FH) Florian Siems (FH Salzburg) zeigten sich sehr zufrieden über den Versuch eine Forschungs- und Austauschplatt-form für Preis- und MarketingexpertenInnen zu gründen und aufzubauen.

  • Mathematiker trafen sich in Innsbruck

    Die Arbeitsgruppe Numerik des Institutes für Mathematik unter der Leitung von Prof. Alexander Ostermann veranstaltete Mitte September zum vierten Mal in Folge einen internationalen Workshop in Innsbruck. In diesem Jahr war das dreitägige Treffen dem Thema "Time Integration of Evolution Equations" gewidmet.

  • excellentia - Förderung an der Uni Innsbruck vergeben

    Am 25. September wurde an der Universität Innsbruck die Überbrückungsfinanzierung für promovierte Frauen aus den Mitteln des Programms „excellentia“ an fünf Wissenschaftlerinnen vergeben.

  • European Researchers´ Night

    Am Freitag, den 21. September 2007, informierten Univ.-Prof. Dr. Tilmann Märk, Dr. Harald Gohm, Tiroler Zukunftsstifung, und Dr. Stefan Lohwasser, Medizinische Universität Innsbruck, Medienvertreter über die European Researchers´ Night.

  • Swarovski Crystal Professur: glänzende Aussichten in Forschung und Lehre

    Mit Wintersemester 07/08 wird am Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus ein Stiftungslehrstuhl für Multi-Cultural Brand Research eingerichtet. Die von Prof. Hans Mühlbacher und Swarovski initiierte Professur nimmt eine tragende Rolle im neuen Masterprogramm „Strategisches Management“ ein.

  • Das (neue) Unbehagen in der Kultur und seine Folgen für die Psychoanalytische Pädagogik

    Auf Initiative von Prof. Josef Christian Aigner vom Institut für Erziehungswissenschaften fand die diesjährige Internationale Herbsttagung der Kommission „Psychoanalytische Pädagogik“ der renommierten Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft vom 28. bis 30. September im Universitätszentrum Obergurgl statt.

  • Sappho, Tanzlinden und ein Becher!

    Tausende Besucherinnen strömten am vergangenen Freitag Abend zur European Researchers´ Night. Der „Appetit auf Forschung!“ konnte an über 100 Stationen gestillt werden und die Begeisterung war groß – sowohl bei den Gästen als auch bei den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

  • Handelsblatt-Ranking 07: Innsbrucker Volkswirte unter den Besten

    Die Innsbrucker Volkswirte forschen besonders fleißig: Das ergab das jüngste Ranking der deutschen Tageszeitung Handelsblatt. Gleich in mehreren Bereichen sind WissenschaftlerInnen der Universität Innsbruck vorne dabei. Matthias Sutter belegt in der Kategorie „Aktivste Volkswirte seit 2003“ Platz 7 von 1168.

  • Antike – übersetzt

    Die Bereiche Latinistik und Gräzistik des Instituts für Sprachen und Literaturen luden vom 27. bis 29. September zur bereits traditionellen Pontes-Tagung. Dieses Mal war sie dem Thema „Übersetzung als Vermittlerin antiker Literatur“ gewidmet.

  • Centrum für Molekulare Biowissenschaften tagte in Innsbruck

    Am letzten Septemberwochenende hat das Centrum für Molekulare Biowissenschaften Innsbruck (CMBI) seinen 4. Jahreskongress im Congresspark in Igls abgehalten. Die besten Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlern wurden prämiert.

  • Sensationeller Grabfund in Apulien

    Seit 10 Jahren werden in Ascoli Satriano archäologische Forschungen unter der Leitung von Dr. Astrid Larcher und Mag. Manuele Laimer vom Insitut für Archäologien durchgeführt. Im Zuge der diesjährigen Ausgrabungen der klassischen Archäologen im daunischen Ascoli Satriano (Nordapulien) gelang es, ein besonders ungewöhnliches und reiches Grab zu Tage zu fördern.

  • Neue Akteure im Ozean unter der Lupe

    Ruben Sommaruga, Leiter der Arbeitsgruppe Plankton Ökologie und Aquatische Photobiologie vom Institut für Ökologie verbrachte kürzlich zwei Wochen auf dem Forschungsschiff „Garcia del Cid“.

  • FWF genehmigte neun Innsbrucker Projekte

    In der letzten Kuratoriumssitzung hat der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) neun Projekte von an der Uni Innsbruck tätigen WissenschaftlerInnen bewilligt.

  • Römische Prunkvilla mit größten Mosaikfußböden Tirols gefunden

    Archäologen der Universität Innsbruck unter der Leitung von Mag. Florian Müller und Mag. Manuele Laimer begaben sich auf die Spuren der römischen Vergangenheit in Osttirol und wurden dabei fündig. In Nußdorf-Debant konnten die Überreste einer 1800 Jahre alten römischen Prunkvilla mit ausgedehnten Fußbodenmosaiken und Wandmalerei freigelegt werden.

  • Innsbrucker Sprachwissenschaftler im Fußball-Fieber

    Von 26. bis 28. Oktober fand im Rahmen der Österreichischen Linguistiktagung in Innsbruck ein Workshop zum Thema „Language and Football“ statt. Rund vierzig TeilnehmerInnen aus fünf Kontinenten behandelten ein weites Spektrum rund um Fußball.

  • Frankreich als Vorbild?

    Am Samstag, dem 27.10.2007, fand anlässlich der österreichischen Linguistiktagung in Innsbruck ein Workshop zum Thema „Frankreich als Vorbild? Sprachpolitik und Sprachgesetzgebung in europäischen Ländern“ statt. Auch im Rahmen der EU-Erweiterung sind Sprachfragen von höchster Brisanz – deshalb die Forschungskooperation zwischen Romanisten und Slawisten.

  • Internationaler Workshop in Innsbruck

    Das Institut für Finanzwissenschaft veranstaltete am 18. und 19. Oktober einen Workshop zum Thema „Behavioral Public Economics“.

  • BergbauforscherInnen tagten in Schwaz

    HiMAT, der 2006 vom FWF genehmigte Spezialforschungsbereich (SFB) der Uni Innsbruck zum Thema Bergbau, veranstaltete vom 2. bis 5. November sein zweites Milestone Meeting, diesmal in der geschichtsträchtigen Bergbaumetropole Schwaz.

  • Verleihung der Druckkostenzuschüsse für Dissertationen 2007

    Im Rahmen der Feierlichkeiten erhielten diesmal 20 Dissertantinnen und Dissertanten einen Zuschuss der Uni Innsbruck für die verlagsmäßige Drucklegung ihrer Dissertationen. Insgesamt wurde um Fördermittel in der Höhe von 39.000 Euro angesucht. Damit wird deutlich, dass die Universität mit dieser Förderung dort ansetzt, wo Bedarf besteht.

  • Klimawandel im Fokus

    Am 31.10. hatten Interessierte die Gelegenheit, einen Vortrag des Meteorologen und Geophysikers der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), Dr. Reinhard Böhm, zum Thema „Der Klimawandel im Alpenraum unter der Lupe von HISTALP und IPCC-2007“ zu hören.

  • Internationaler Kongress in Innsbruck

    Am 9. November 2007 veranstaltete das Institut für Rechungswesen, Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung unter der Leitung von Prof. Rudolf Steckel in Kooperation mit dem Institut für Accounting, Controlling und Auditing der Universität St. Gallen die 1. Fachtagung zur Abschlussprüfung in Europa mit dem Schwerpunkt „Aktuelle Entwicklungen und Perspektiven der Qualitätssicherung“.

  • Klares Bekenntnis zur regionalen Selbstverwaltung

    Anlässlich des jährlichen Fakultätstages veranstaltete die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Innsbruck am 12. und 13. November ein Symposium zum Thema „Volksgruppen und regionale Selbstverwaltung in Europa“.

  • Rektorat gratulierte Georg Kaser

    Aufgrund seiner hervorragenden Leistungen als Lead Author beim IPCC-Klimabericht und der Auszeichnung dieser Autoren-Gruppe mit dem Friedensnobelpreis, lud das Rektorat Prof. Georg Kaser am 8. November zu einem Empfang in den Salon des Rektors.

  • Highlight aus Innsbruck

    Im kommenden Jahr feiert das New Journal of Physics (NJP) sein zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass erscheint eine Sonderausgabe, in der einige der wichtigsten Beiträge aus den letzten zehn Jahren vorgestellt werden. Dafür ausgewählt wurde auch eine Arbeit von Prof. Peter Zoller und Dr. Dieter Jaksch über einen „magnetischen Schmetterling“.

  • Frauenforschung an der Universität Innsbruck wird ausgezeichnet

    Bereits zum 7. Mal wurde am 20.11. der Preis für Frauenspezifische Forschung an der Universität Innsbruck vergeben. Rektor Karlheinz Töchterle überreichte den Preis an Mag.a Regine Kramer (Rechtswissenschaftliche Fakultät) und Mag.a Julia Prager (Kulturwissenschaftlich-Philologische Fakultät).

  • Nachwuchsförderung an der Universität Innsbruck wurde ausgezeichnet

    Am 20. November wurden im Festsaal des Juridicums der Universität Wien die diesjährigen Preise des UniversitätsprofessorInnenverbandes (UVP) vergeben. Der Preis für Universitätsorganisationen im Bereich Nachwuchsförderung ging an den Forschungsvizerektor der Universität Innsbruck, Prof. Tilmann Märk.

  • Spammer manipulieren Aktienkurse

    Mag. Florian Hauser und Prof. Michael Hanke vom Institut für Banken und Finanzen der Universität Innsbruck bewiesen in ihrer jüngsten Publikation, dass sich Spam-E-Mails mit fiktiven Börseninformationen tatsächlich in den Aktienkursen niederschlagen. An der Kursmanipulation verdienen allerdings nicht die Spam-Empfänger, sondern nur die Spammer selbst.

  • Hightech-Vermessung im Dienste der Urgeschichte

    Eine Premiere brachte vor kurzem die Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Archäologien und dem Arbeitsbereich für Vermessung und Geoinformation an der Baufakultät: Erstmals wurde an der Universität Innsbruck ein besonderer archäologischer Fund mit einem 3D-Laser-Scanner der neuesten Generation vermessen.

  • 24. Böhm-Bawerk-Vorlesung: Sozialkapital und Demokratie

    Am 21. November luden die Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten zur 24. Böhm-Bawerk-Vorlesung mit anschließender Diskussion in den Kaiser-Leopold Saal ein. Vortragender war der Soziologe und Politologe Prof. Dr. Oscar Gabriel von der Universität Stuttgart.

  • Stipendien der Richard und Emmy Bahr Stiftung vergeben

    Am 26.11. wurde an junge Forscherinnen und Forscher eine Förderung von jeweils 2.170 Euro aus den Mitteln des Nachlasses der Richard und Emmy Bahr Stiftung, die 1947 in Basel ins Leben gerufen wurde, vergeben.

  • Rudolf Grimm zum APS-Fellow gewählt

    Für seine grundlegenden Beiträge zur experimentellen Atomphysik mit ultrakalten Quantengasen wurde Prof. Rudolf Grimm im November zum Fellow der American Physical Society (APS) gewählt. Die wissenschaftliche Gesellschaft würdigt damit die Erfolge der letzten Jahre der Innsbrucker Forschungsgruppe um Rudolf Grimm.

  • Wasserbau: eine runde Sache

    Interessante Projekte, technische Innovationen, aktuelle Forschungsschwerpunkte und zukünftige Aspekte der Lehre – all das präsentierte Prof. Markus Aufleger zum Thema Wasserbau bei seiner Antrittsvorlesung am 29. November.

  • „Accounting for Art“ – TWF fördert die internationale Museumsforschung

    Welchen finanziellen, welchen künstlerischen und welchen kulturellen Wert hat eine Ausstellung bzw. ein ganzes Musuem? Mit dieser Frage beschäftigen sich Thomas Gstraunthaler vom Institut fuer Rechnungswesen, Steuerlehre und Wirtschaftspruefung und Martin Piber vom Institut fuer Organisation und Lernen in einer internationalen Forschungsinitiative mit dem Titel „Accounting for Art“.

  • Erzählen im digitalen Zeitalter

    Der interdisziplinäre Forschungsschwerpunkt „Innsbruck Media Studies“ lud am 3. und 4. Dezember zur internationalen Tagung „Storytelling – Media-theoretical Reflections in the Age of Digitalization“ in die Claudiana.

  • Europa und der transnationale Terrorismus

    Am 3. 12. fand an der Uni Innsbruck die Konferenz „Europe and Transnational Terrorism: Assessing Threats and Countermeasures“ statt. Führende Experten der europäischen Terrorismusforschungwarfen warfen dabei einen kritischen Blick auf die derzeitige und zukünftige Bedrohung Europas durch den transnationalen Terrorismus sowie auf Gegenmaßnahmen seitens der EU und ihrer Mitgliedsstaaten.

  • Hochleistungsrechnen mit Grafikprozessoren

    Zum zweiten Mal wurde im Rahmen der Forschungsplattform Informatik & Applied Computing an der Universität Innsbruck ein Forschungsstipendium zur Anfertigung einer Dissertation im Bereich "Hochleistungsrechnen und dessen Anwendungen" vergeben. Mag. Peter Thoman (Institut für Informatik) hat das von Mils-Electronic finanzierte Stipendium für das Jahr 2008 erhalten.

  • Großer Erfolg für Innsbrucker Finanzwissenschaft

    Der FWF hat in seiner Sitzung vom 5. 12. 2007 das Nationale Forschungsnetzwerk (NFN) „The Austrian Center for Labor Economics and the Analysis of the Welfare State” genehmigt. Es handelt sich dabei österreichweit um das erste NFN im Bereich „Economics“, in dem das Institut für Finanzwissenschaft der Uni Innsbruck stark vertreten ist.

  • Symposium zu Ehren Hugo Penz

    Das Institut für Geographie der Universität Innsbruck und die Innsbrucker Geographische Gesellschaft luden vergangene Woche zu einem Symposium anlässlich des 65. Geburtstages von Prof. Hugo Penz.

  • Diplomandin berechnete Prognosen für die Beschneibarkeit eines Skigebietes

    In ihrer Diplomarbeit am Institut für Meteorologie und Geophysik der Uni Innsbruck beschäftigte sich Mag. Judith M. Käfer mit der Vorhersagbarkeit wichtiger Parameter für die Kunstschneeerzeugung.

  • AkteurInnen der Kulturvermittlung tagten

    Der Forschungsschwerpunkt „Kulturen im Kontakt“ lud am 17. und 18. Dezember zur internationalen Tagung „AkteurInnen der Kulturvermittlung“

  • IAC Thesis Award erstmals vergeben

    Die Forschungsplattform Informatik & Applied Computing der Uni Innsbruck vergab heuer erstmals Förderpreise für herausragende Abschlussarbeiten aus den Bereichen Informatik, Computational Engineering und/oder Hochleistungsrechnen. Die Preisträger 2007 sind Mag. Felix Schüller und Dr. Thomas Hofer.

  • Wissenschaftsminister eröffnete Proteomik-Tagung

    Das diesjährige Symposium der Österreichischen Proteomik Plattform (APP) wurde von Bundesminister Dr. Johannes Hahn am Sonntagabend in Seefeld eröffnet. Bis Mittwoch tauschen sich hier 150 Forscherinnen und Forscher aus aller Welt über die aktuellen Entwicklungen in der Proteomik aus. Schwerpunkt in diesem Jahr sind die Kommunikationsprozesse innerhalb von Zellen.

  • Symposium zum Internationalen Polarjahr in Innsbruck

    Um die Bedeutung des Internationalen Polarjahres auch für Österreich zu unterstreichen, trafen sich vom 10. – 12. Jänner WissenschaftlerInnen der Österreichischen Gesellschaft für Polarforschung zum zweiten Polarsymposium in Innsbruck.

  • Innsbrucker Mikrobiologin erforscht Weinreben-Parasit

    Der FWF bewilligte kürzlich ein Hertha-Firnberg-Projekt von Dr. Sigrid Neuhauser vom Institut für Mikrobiologie der Uni Innsbruck, das sich mit der Erfassung des Lebenszyklus des Sorosphara viticola – einem Parasit der Weinrebe - beschäftigt.

  • Zwei Nationale Forschungsnetzwerke (NFN) mit Sprecher in Innsbruck genehmigt

    Bei der letzten Kuratoriumssitzung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) konnte die Universität Innsbruck einen großen Erfolg verbuchen. Neben zahlreichen Einzelprojekten wurden ebenfalls zwei Nationale Forschungsnetzwerke mit Koordinatoren, im Fachjargon des FWF „Sprecher“ genannt, in Innsbruck genehmigt.

  • „Cruisen“ durch die Quantenwelt

    Eine neue Methode zur Kontrolle des Bindungszustands von ultrakalten Molekülen haben Forscher um Prof. Johannes Hecker Denschlag und Prof. Rudolf Grimm vom Institut für Experimentalphysik der Uni Innsbruck entwickelt. Sie können damit quasi durch die verschiedenen Bindungszustände der Moleküle navigieren. Die Quantenphysiker berichten darüber in der Fachzeitschrift Nature Physics.

  • Land Tirol unterstützt innovative Forschungsvorhaben

    VR Tilmann Märk konnte am vergangenen Freitag 30 WissenschaftlerInnen der Universität Innsbruck eine Förderzusage des Tiroler Wissenschaftsfonds (TWF) überreichen.

  • Länderübergreifende Informationen zur Regionalentwicklung in den Alpen

    Das von der EU geförderte Interreg IIIb-Projekt DIAMONT ging Prozessen und Problemen der regionalen Entwicklung im Alpenraum auf den Grund. Die Ergebnisse des von der Universität Innsbruck koordinierten Forschungsvorhabens liegen nun vor und wurden im Rahmen der DIAMONT Abschlusskonferenz am 1. Februar präsentiert.

  • FWF bewilligte 15 Innsbrucker Projekte

    Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) hat im Dezember 2007 und im Jänner 2008 15 Projekte von an der Uni Innsbruck tätigen Wissenschaftlern bewilligt.

  • Studie zur Wahrnehmung von Sicherheit präsentiert

    „Der Einzelne sieht die Dinge so wie sie sind und nicht auf Basis von Zahlen, Daten und Fakten“! Mit diesen Worten begrüßte Rektor Karlheinz Töchterle letzten Montag die Teilnehmer eines Pressegesprächs an der Fakultät für Betriebswirtschaft zum Thema „Die Bedeutung und Wahrnehmung von Sicherheit und Unsicherheit in Tirol“.

  • Erfolgreiche Suche im „Quanten-Heuhaufen“

    Physikalisches Neuland haben Forscher des Instituts für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) jetzt betreten. Einem Team um Prof. Dr. Rudolf Grimm und Dr. Florian Schreck gelang ein Durchbruch bei fermionischen Quantengasen.

  • Aktion Swarovski geht ins 10. Jahr

    23 WissenschaftlerInnen der Universität Innsbruck erhielten am 14. Februar finanzielle Unterstützung aus dem D. Swarovski Forschungsförderungsfonds. Bei der feierlichen Vergabe der Beiträge konnte D. Swarovski Generalsekretär Dr. Karlheinz Kolb mit einer erfreulichen Nachricht aufwarten.

  • Die Rückkehr der Gemeinschaft?

    Dr. Kai-Uwe Hellmann geht in seiner Forschung dem Phänomen der Commercial Communities auf den Grund. Vergangenen Freitag hielt er dazu einen Vortrag am Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus.

  • Innsbrucker Naturwissenschaften bei Excellence Ranking erfolgreich

    Die Fächer Chemie und Physik der Universität Innsbruck erreichten im aktuell veröffentlichten Ranking of Excellent European Graduate Programmes des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) – kurz: CHE Excellence Ranking - Reihungen in den jeweiligen Top-Groups.

  • Ausgezeichnete Vielfalt

    Im Rahmen einer kleinen Feier erhielten gestern 27 Doktoratsstudierende aus den Händen von VR Tilmann Märk ein Stipendium der Uni Innsbruck. Bei der Vorstellung der StipendiatInnen und ihrer Projekte zeigte sich die gesamte Vielfalt der Themenbereiche und Forschungsansätze, die letztlich das Salz in der Suppe einer Volluniversität darstellen und sie so lebendig machen.

  • DoktoratsstipendiatInnen
  • Innsbrucker Meteorologen untersuchten Luftschadstoffe im Inntal

    Im Rahmen einer dreitägigen Konferenz mit mehr als 200 Teilnehmern wurden die Ergebnisse der dreijährigen Forschungsarbeiten im Rahmen des ALPNAP Projektes in Innsbruck präsentiert. Eine Arbeitsgruppe des Instituts für Meteorologie und Geophysik der Uni Innsbruck war maßgeblich am Projekt beteiligt.

  • Messung
  • START-Preis trägt Früchte

    Ein Team um START-Preisträger Hanns-Christoph Nägerl von der Universität Innsbruck konnte die Wechselwirkung zwischen Atomen in einem ultrakalten Quantengas erfolgreich unterdrücken und damit ein quantenmechanisches Phänomen, so genannte Bloch-Oszillationen, erstmals langfristig und mit hoher Präzision beobachten.

  • Rechenpower für die Fusionsforschung

    Der Plasmaphysiker Alexander Kendl erhielt einen der Extreme Computing Initiative Awards 2008 der Supercomputer-Organisation DEISA. Die Zuerkennung eröffnet ihm den Zugang zu extremen Rechenleistungen auf vernetzten europäischen Großrechnern und damit die Möglichkeit, die Eigenschaften turbulenter Strukturen in Plasmen im Rahmen des internationalen Fusionsexperimentes ITER zu erforschen.

  • Dem Wirtschaftswachstum auf der Spur

    Prof. Jesus Crespo-Cuaresma publizierte als Co-Autor einen Beitrag über die Zusammenhänge zwischen Bildung und Pro-Kopf-Einkommen in Science. Die komplexen Triebkräfte für Wirtschaftswachstum stehen auch im Mittelpunkt eines aktuellen Forschungsprojektes der Europäischen Kommission, an dem der international gefragte Ökonom mitwirkt.

  • Upgrade für "Liveware" zum Hochleistungsrechnen

    Zwei neue Mitarbeiter unterstützen seit kurzem die wissenschaftlichen Anwender des Innsbrucker Hochleistungsrechners LEO. In Sachen Analytik und Administration des parallelen Computerclusters stehen nun Dr. Sabine Kreidl und Gerhard Niederwieser den Usern mit Rat und Tat zur Seite.

  • Rätselhafter Genaustausch zwischen Viren und Meeresbakterien

    Prof. Nicole Frankenberg-Dinkel von der Universität Bochum berichtete vergangenen Donnerstag im Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (CMBI) von einem rätselhaften Gentransfer zwischen den winzigen aber wichtigen Organismen.

  • Österreichs Physik an der Spitze

    In einem von Thomson Scientific erstellen Ranking nehmen Österreichs Physiker erstmals einen Platz unter den Top 20 der am häufigsten zitierten Wissenschaftler ein. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisteten die ForscherInnen des Instituts für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und der Universitäten Innsbruck und Wien.

  • Neugestaltung der EU im Fokus

    Am 10. und 11. März 2008 fand an der Universität Innsbruck ein Symposium zum Thema „Die neue europäischen Union nach dem Vertrag von Lissabon“ statt. Dieses Symposium war österreichweit das erste, das sich mit grundlegenden Fragen des Vertrages von Lissabon beschäftigte.

  • Innsbrucker Psychologen liefern wichtige Impulse für Roboterforschung

    Vom 17. – 19. März fand in Innsbruck erstmals die „International Conference on Human-Computer Interaction“ statt. Ein breites internationales Teilnehmerfeld von Technikern, Informatikern und Psychologen präsentierte die neuesten Forschungsergebnisse aus den Bereichen des Lernens in virtuellen Umwelten, der Mensch-Software-Technik-Interaktion und der Mensch-Roboterforschung.

  • Innsbrucker Wirtschaftsinformatik gewinnt EU-Projekt-Ausschreibung

    In Zusammenarbeit mit einem internationalen Projektkonsortium ist es Prof. Ronald Maier, Bereich Wirtschaftsinformatik an der Fakultät für Betriebswirtschaft der Uni Innsbruck, gelungen, sich mit dem Projekt MATURE gegen 100 konkurrierende Projekteinreichungen durchzusetzen. Das über vier Jahre laufende und mit insgesamt 9,1 Millionen Euro geförderte EU-Projekt begann am 01. 04.

  • Energiegewinnung geht auch anders

    Mit dem Projekt „Kuhle Energie“ startete gestern an der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Rotholz ein innovatives Pilotprojekt: Die erste Biogasanlage mit neuer BIO4GAS-Technologie, die unter der Leitung von Prof. Heribert Insam und Dozent Bernhard Wett von der Uni Innsbruck entwickelt wurde, nahm ihren Testbetrieb auf.

  • Liechtenstein-Preis 2007 vergeben

    Am 7. April wurde in Vaduz der Preis des Fürstentums Liechtenstein für wissenschaftliche Forschung vergeben: Insgesamt 12.000 Euro gehen an drei ForscherInnen der Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck.

  • Jesper Juul: „Die letzten Gehorsamen sitzen hier!“

    Wenn Vortragende es schaffen, ganze Hörsäle zu füllen, ja sie gar zum überquellen bringen, dann muss das Thema einfach interessieren. Und so war es auch als Jesper Juul, erfolgreicher Familientherapeut und gefeierter Buchautor, am Abend des 31. März vor sein Innsbrucker Publikum trat und diesem die Ansätze und Methoden einer neuen und revolutionären Lern- und Erziehungskultur darlegte.

  • Tod oder Leben für die Zelle – die Proteinfamilie Bcl-2 entscheidet

    Prof. Andreas Villunger vom Biozentrum der Medizinuniversität Innsbruck berichtete vergangenen Donnerstag im Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (CMBI) über widerstreitende Proteine der Bcl-2-Familie: Je nachdem, welche Familienmitglieder dominieren, begeht die Zelle Selbstmord – oder sie überlebt.

  • Den kleinsten Dingen auf der Spur

    Die internationale Elite der Trenntechnik-Wissenschaft traf sich vergangenen Montag und Dienstag im Rahmen des 8. Symposiums zur Verleihung der Csaba-Horváth-Medaille in Innsbruck.

  • Universität von ihrer besten Seite

    Drei Tage lang war Obergurgl Zentrum der universitären Forschung. Alle Forschungsschwerpunkte, -plattformen und -zentren präsentierten in einem breiten Bogen ihre Entwicklung, Erfolge und Zukunftsperspektiven. Für alle TeilnehmerInnen bot sich aber auch eine gute Gelegenheit, abseits des Alltags ins Gespräch zu kommen und die Entwicklungen zu diskutieren.

  • Mit Naturstoffen gegen Entzündungen des Herz-Kreislauf-Systems

    Naturstoffe waren stets eine wichtige Quelle für Arzneimittel. Mit der Entwicklung von neuen Konzepten für eine effizientere Wirkstoffsuche stieg die Hoffnung, auch Wirkstoffe gegen Entzündungen im Herz-Kreislauf-System zu finden.

  • Tiroler Astrophysiker schweben im siebten Himmel

    Österreich ist seit gestern 14. Mitglied der European Organisation for Astronomical Research in the Southern Hemisphere (ESO). Damit haben österreichische Astronomen und Astrophysiker endlich Zugang zum weltweit leistungsfähigsten astronomischen Observatorium. Entsprechend groß ist die Freude unter den Innsbrucker HimmelswissenschaftlerInnen, die maßgeblich am Beitritt beteiligt waren.

  • In die Wüste geschickt

    Ein von Dr. Georg Wohlfahrt vom Innsbrucker Institut für Ökologie gemeinsam Dr. Lynn Fenstermaker und Dr. Jay Arnone vom Desert Research Institute (DRI) Nevada (USA), in der Zeitschrift Global Change Biology veröffentlichter Artikel wurde als Forschungshighlight für die Mai-Ausgabe der Nature Reports Climate Change Serie ausgewählt.

  • Mess_Wachstum
  • "heilig – tabu“ im Zentrum des interreligösen Dialogs

    Der im theologischen Forschungsschwerpunkt und in der interfakultären Forschungsplattform Weltordnung – Religion – Gewalt verankerte Forschungskreis Kommunikative Theologie veranstaltete vom 10. bis 12. April den Kongress „heilig – tabu - Faszinierende und erschreckende Facetten multikultureller sowie multireligiöser Begegnung“.

  • Fachzeitschrift zeichnet Ionenphysiker der Universität Innsbruck aus

    Vor 5 Jahren begannen die die Innsbrucker Ionenphysiker um Prof. Tilmann Märk mit der Untersuchung der Wechselwirkung langsamer Elektronen mit Bestandteilen der Erbsubstanz DNA. Eine der ersten Forschungsarbeiten dazu erschien 2003 in der Fachzeitschrift Chemical Physics Letters. Nun wurde die Publikation als meistzitierte Arbeit der Zeitschrift in den vergangenen 5 Jahren ausgezeichnet.

  • Gehobene Bücherschätze – Der Handschriftenkatalog der ULBT

    Vergangene Woche erschien im Rahmen eines von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften getragenen und vom FWF finanzierten Projektes der fünfte Band des Kataloges der Handschriften der Universitäts- und Landesbibliothek für Tirol in Innsbruck. Es ist dies ein wichtiger Baustein zur Erschließung der reichen Bücherschätze dieser Bibliothek.

  • Erfolgreicher Start für die neue Forschungsplattform Geschlechterforschung

    Mit Jahresbeginn wurde der bisherige interfakultäre Forschungsschwerpunkt „Geschlechterforschung: Identitäten – Diskurse – Transformationen“ der Universität Innsbruck zu einer Forschungsplattform umgewandelt und aufgewertet. Am 18.04. präsentierte sich die neue Forschungsplattform in einer Auftaktveranstaltung der Öffentlichkeit.

  • Quantenrechnen ohne Fehler

    Erste Bausteine eines künftigen Quantencomputers wurden im Labor bereits erfolgreich getestet. Innsbrucker Forschern ist es nun erstmals gelungen, ein beinahe fehlerfrei arbeitendes Quanten-Gatter zu bauen. Darüber berichten die Experimentalphysiker um Prof. Rainer Blatt und Dr. Christian Roos in der Zeitschrift Nature Physics.

  • Zidane, Zidane, was hast du getan?

    Sein Kopfstoß gegen Marco Materazzi im Finalspiel der Fußballweltmeisterschaft 2006 veränderte nicht nur den Spielverlauf und die Fußballwelt, sondern beeinflusste auch die Sprache der Sportkommentatoren. Deren unmittelbare Reaktionen untersuchte die „Innsbrucker Fußball-Forschungsgruppe“ und stellte sich mit ihren Ergebnissen der Diskussion mit Experten aus Journalismus und Sport.

  • Eliten und Körperkult

    Xerxes als gepiercter und bemalter Kunstkörper – historische Darstellung des antiken persischen Großkönigs oder Produkt der an Pop- und Comickultur geschulten Filmphantasie des 21. Jahrhunderts?

  • folder_eliten
  • Der Landarzt: Krankengeschichten aus dem 19. Jahrhundert

    Mit den historischen Aufzeichnungen von Dr. Franz von Ottenthal könnte man heute unzählige Arztserien produzieren. Immerhin hat der Südtiroler Landarzt mehr als 87.000 Krankengeschichten dokumentiert. Diese wurden im Rahmen eines EU-Projekts an der Uni Innsbruck in eine Datenbank übertragen und geben Einblick in die medizinische Versorgung der Landbevölkerung im 19. Jahrhundert.

  • Virus an der Nadelspitze

    Prof. Peter Hinterdorfer befestigt einzelne Moleküle, Antikörper oder gar ganze Viren an der Nadel eines Rasterkraftmikroskops und tastet damit biologische Oberflächen ab – auf der Suche nach Bindungsstellen. Dies berichtete der Biophysiker von der Universität Linz vergangenen Donnerstag im Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (CMBI).

  • Akademie wählte neue Mitglieder

    Heute, Mittwoch, heißt die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) im Rahmen eines Festaktes in Wien ihre neuen Mitglieder willkommen. Von der Universität Innsbruck wurden die Historikerin Brigitte Mazohl sowie der Physiker Rainer Blatt zu wirklichen Mitgliedern und der Chemiker Ronald Micura zum korrespondierenden Mitglied dieser traditionsreichen Einrichtung gewählt.

  • Wissenschaftlicher Höhenflug: Innsbrucker Ionenphysiker im Einsatz für die NASA

    In einer großangelegten Messkampagne will die US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA die Luftverschmutzung über der Arktis untersuchen: Für die ARCTAS Mission sind drei Messflugzeuge und rund 125 WissenschaftlerInnen im Einsatz. Die Innsbrucker Ionenphysiker Dr. Armin Wisthaler, Prof. Armin Hansel und ihr Team sind als einzige europäische Forschergruppe daran beteiligt.

  • Exzellente Forscherinnen wurden ausgezeichnet

    Am 15. Mai wurden an der Universität Innsbruck die Mittel aus dem Programm „excellentia“ vergeben. Vier engagierte Nachwuchswissenschaftlerinnen der Universität Innsbruck wird damit die Überbrückung zwischen zwei Forschungsprojekten ermöglicht.

  • Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser

    Dass bei der Benützung von Black Box Programmen Vorsicht geboten ist, bewies kürzlich ein Student der Fakultät für Bauingenieurwissenschaften der Uni Innsbruck: Michael Holzmann entdeckte im Rahmen seiner Untersuchungen zur Anwendbarkeit verschiedener Materialmodelle in FE-Berechnungen mehrere Fehler.

  • Große Auszeichnung für Nachwuchsforscher

    Diese Woche wird der Physiker Dr. Peter Rabl die Ergebnisse seiner an der Universität Innsbruck abgeschlossenen Doktorarbeit vor einem hochkarätigen Publikum in den USA präsentieren. Er ist einer der vier Finalisten des „Outstanding Doctoral Thesis Awards“ der Division of Atomic, Molecular, and Optical Physics (DAMOP) der American Physical Society.

  • FWF bewilligte sieben Innsbrucker Projekte

    Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) hat im Mai 2008 sieben Projekte von Wissenschafltern der Uni Innsbruck mit einer Gesamtfördersumme von rund 1,68 Millionen Euro bewillig

  • „Körpermärkte“: von Eunuchen in der Antike bis zu künstlicher Befruchtung heute

    Am 15. und 16. Mai 2008 fand an der Fakultät für Volkswirtschaft und Statistik das 2. Wirtschaftshistorische Symposium statt. Zum Thema „Körpermärkte“ unterhielten sich dabei Referentinnen und Referenten mit historischem, ökonomischem und medizinischem Hintergrund. Auch die prominent besetzte Podiumsdiskussion zum Thema „Organknappheit“ zog zahlreiches interessiertes Publikum an.

  • Heinz Fischer eröffnete den 7. Österreichischen Zeitgeschichtetag

    Vom 28. bis 30. Mai ist Innsbruck Zentrum der heimischen und internationalen Zeitgeschichtsforschung. Über 200 ZeithistorikerInnen präsentieren beim 7. Österreichischen Zeitgeschichtetag ihre laufenden Forschungsprojekte. Bundespräsident Heinz Fischer war eigens angereist, um diese wichtigste Veranstaltung der österreichischen Zeitgeschichtler zu eröffnen.

  • Warum das Gehirn asymmetrisch ist

    Auch bei Zebrafischen sind linke und rechte Gehirnhälfte verschieden aufgebaut. Prof. Stephen Wilson vom University College London untersucht, wie diese Asymmetrie zustande kommt und wie sie sich auf das Verhalten der Fische auswirkt. Er stellte am vergangenen Donnerstag im Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (CMBI) seine neuesten Forschungsergebnisse vor.

  • Historiker präsentieren Posterausstellung

    Die visuelle Umsetzung von Forschungsvorhaben ist in den Naturwissenschaften bereits seit einiger Zeit etabliert. Prof. Gunda Barth-Scalmani vom Institut für Geschichte sieht hier großen Nachholbedarf für ihre Wissenschaftsdisziplin, weshalb sie mit ihren DiplomandInnen und DoktorandInnen eine Posterausstellung erarbeitete.

  • Wissenswertes über Innsbruck via SMS

    Eine Weltpremiere ist einem Team um Prof. Kurt Promberger und Mag. Felix Piazolo vom Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus gelungen: Sie haben ein intelligentes Informationssystem entwickelt, das den Nutzern interessante Informationen über Innsbruck via SMS direkt auf das Handy schickt. Die Einsatzmöglichkeiten sind weit über den Tourismus hinaus sehr vielfältig.

  • 22 Doktoratsstipendien vergeben

    22 angehende Doktorinnen und Doktoren dürfen sich über finanzielle Unterstützung von ihrer Universität freuen: Am 6. Juni überreichte Vizerektor Tilmann Märk den ersten Teil der Doktoratsstipendien 2008 im UNO-Saal.

  • Gefährliche Nanopartikel im Dieselabgas

    Winzig klein, aber für den Menschen äußerst schädlich sind Nanopartikel in Dieselabgasen: Um die hohen gesundheitlichen Risiken zu verringern, müssen dieselbetriebene Nutzfahrzeuge und Maschinen flächendeckend mit entsprechenden Filtern ausgerüstet werden: Darüber waren die Referenten beim gestrigen Vortragsabend an der Universität Innsbruck einig.

  • Der maßlose Nutzen von Kunst und Kultur

    Wie sieht die Leistung von Museen für die Gesellschaft aus? Wer maßt sich an, sie zu messen? Und wer hat den Nutzen dieser Leistung? Mit derartigen Fragen beschäftigte sich am 11. Juni ein interdisziplinär angelegtes Symposium mit dem Titel „Die Zukunft der Museen – Perspektiven zwischen künstlerischer Exzellenz und externen Zwischenrufen“ in der Innsbrucker Claudiana.

  • Ionische Flüssigkeiten: Chemie mit viel Potenzial

    Ionische Flüssigkeiten gelten als einer der Hoffnungsträger der materialwissenschaftlichen Chemie. Die flüssigen Salze haben verblüffende Eigenschaften und kommen in immer mehr technischen Bereichen zum Einsatz. Eine interdisziplinäre Forschungsgruppe der Universität Innsbruck hat nun etwas Licht in die Frage gebracht, warum diese Substanzen nicht wie andere Salze kristallisieren.

  • Wie Pflanzen sprechen

    Prof.Dr. Wilhelm Boland vom Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena (Deutschland) untersucht, wie Pflanzen auf den Befall von Insekten „antworten“, und Tiere dazu bringen, sie zu schützen. Er ermöglichte am vergangenen Donnerstag am Centrum für Molekulare Biowissenschaften (CMBI) spannende Einblicke in dieses Forschungsgebiet.

  • Wie Zerstören nützlich wird

    Proteasen sind Enzyme, die Proteine in ihre Fragmente abbauen. Der Nobelpreisträger Prof. Robert Huber untersucht mittels Röntgenkristallographie die Struktur und Funktion von Proteinen. Er hielt am vergangenen Donnerstag am Centrum für Molekulare Biowissenschaften (CMBI) einen Vortrag über seine Forschungen.

  • Grenzgänge – „Tiroler Identität(en)“ im Zeitalter der Globalisierung

    Das Projekt „Grenzgänge. Sieben „Tiroler“ Orte des Durch- und Übergangs in zeithistorischer und volkskundlicher Sicht“ untersucht den Prozess der Begrenzung und Entgrenzung hinsichtlich kultureller, wirtschaftlicher, administrativer, rechtlicher und geografischer Aspekte. Ende Juni wurde das Projekt in Trient der Öffentlichkeit vorgestellt.

  • Weltweit erstes Quantengas von chemisch gebundenen Molekülen

    Ultrakalte Gase gelten als ideales Modellsystem für die Erforschung quantenphysikalischer Phänomene. Einem Team um START-Preisträger Hanns-Christoph Nägerl ist es nun erstmals gelungen, ein Quantengas von chemisch gebundenen Molekülen zu erzeugen und die Teilchen quantenmechanisch vollständig zu kontrollieren. Die Forscher berichten darüber in der Fachzeitschrift Science.

  • FWF genehmigt 6 Innsbrucker Projekte

    Mit einer Gesamtfördersumme von 1,48 Millionen Euro unterstützt der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) 6 Projekte von WissenschaftlerInnen der Universität Innsbruck. Im Juni 2008 wurden diese Anträge bewilligt.

  • 23 Graduierten- und Doktoratsstipendien vergeben

    Im Rahmen einer feierlich gestalteten Vergabefeier erhielten 17 angehende DoktorInnen sowie sechs österreichische Graduierte finanzielle Unterstützung von der Universität Innsbruck: Am 7. Juli überreichte Vizerektor Tilmann Märk den StipendiantInnen ihre Urkunde.

  • Quantencomputer-Pionier Rainer Blatt erhält ERC Advanced Grant

    Was der Wittgenstein-Preis in Österreich, ist der Advanced Grant des Europäischen Forschungsrates in Europa: ein hochdotiertes Forschungsbudget für herausragende, grundlagenorientierte Pionierarbeiten von Spitzenwissenschaftlern. Der Quantenphysiker Rainer Blatt erhält nun diese Förderung für seine Ideen zum Bau eines Quantencomputers mit gekühlten, miniaturisierten Ionenfallen.

  • Wie überleben wir unseren Tod? Internationale Philosophie- und Theologie-Konferenz in Obergurgl

    Der biologische Tod bedeutet das Ende des menschlichen Organismus. Trotzdem glauben viele Menschen an ein Weiterleben nach dem Tod. Wie lässt sich der Glaube an ein Weiterleben nach dem Tod denken? Ist dieser Glaube überhaupt rational gerechtfertigt? Eine internationale Konferenz an der Theologischen Fakultät bemühte sich, Licht in das Dunkel dieser Fragen zu bringen.

  • Über 1000 Jahre alte Kirchen gefunden

    In Matrei in Osttirol konnten Archäologen der Universität Innsbruck die Überreste von zwei Vorgängerbauten der romanischen St. Nikolauskirche aus dem Frühmittelalter freilegen.

  • Römischer Gutshof mit Georadar in Osttirol aufgespürt

    Mit Georadar begaben sich Innsbrucker und Wiener Archäologen auf die Spuren der römischen Vergangenheit in Osttirol. Dabei konnte in Oberlienz ein ausgedehnter römischer Gutshof, bestehend aus mehreren Gebäuden, entdeckt werden.

  • RNA-Chemiker verraten ihr „Kochrezept“ in „nature protocols“

    Künstliche Riboschalter und andere synthetische RNA-Moleküle sind derzeit sehr gefragt. Sie maßgeschneidert herzustellen ist allerdings eine hohe Kunst, die nur wenige Labors auf der Welt beherrschen. Die Anleitung dazu geben Ronald Micura und seine Mitarbeiterin Kathrin Lang vom Institut für Organische Chemie in einer aktuellen Veröffentlichung.

  • „Dürfen uns mit gutem Gewissen als ein Zentrum der romanistischen Wissenschaft bezeichnen!“

    Nach dem Weltkongress der Romanischen Sprachwissenschaft, „Congrès International de Linguistique et de Philologie Romanes“, vor einem Jahr findet mit der 6. internationalen Arbeitstagung „Romanisch-deutscher und Innerromanischer Sprachvergleich“ ein weiteres Großereignis auf dem Gebiet der Romanistik an der Universität Innsbruck statt.

  • Tiefer Blick in die Quantenwelt

    Einen ganz neuen Weg zur Präparation von Quantenzuständen in Vielteilchensystemen präsentieren Innsbrucker Physiker um Prof. Peter Zoller in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Physics. Damit könnten sich erstmals auch angeregte Vielteilchenzustände gezielt herstellen lassen, was wiederum große Bedeutung für die Untersuchung von Festkörpern hätte.

  • Innsbrucker Wissenschaftler wollen Beton haltbarer machen

    Forscher der Fakultät für Bauingenieurwissenschaften der Uni Innsbruck arbeiten derzeit an einem internationalen Projekt mit, das die Entwicklung eines hydrophobierenden Zusatzmittels für die Betonwerksteinproduktion zum Ziel hat.

  • Leistung lohnt sich!

    Das Vizerektorat für Forschung der Uni Innsbruck ist für die Abwicklung zahlreicher Ausschreibungen, Preise und Stipendien zuständig. In diesem Jahr kommt auch erstmals der Award of Excellence des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung zur Ausschreibung.

  • Quantenphysik: Moleküle im Griff

    Forscher um Johannes Hecker Denschlag und Rudolf Grimm vom Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck haben ein ultrakaltes Quantengas von Molekülen im Rotations- und Vibrationsgrundzustand erzeugt. Es ist die innere Stabilität solcher Moleküle, die zu einer Reihe von neuen Anwendungen führt, zum Beispiel im Bereich der Chemie.

  • Der Aktienmarkt braucht auch Pessimisten

    Wissenschaftler der Universität Innsbruck äußern Bedenken über das geplante Verbot sogenannter Leerverkäufe an der Wiener Börse. Das von Finanzmarktaufsicht und Nationalbank geforderte Verbot kann die Preise von Wertpapieren verzerren und die ohnehin schon sensible Situation am Finanzmarkt dadurch weiter verschlimmern.

  • Biowissenschaften: Durch Kooperation zum Erfolg

    Von lichtgesteuerten Mäusen, der Entstehung des Lebens und neuen Heilstoffen aus Pflanzen war Ende September im Congresspark Igls die Rede. Die Mitglieder des Forschungszentrums für Molekulare Biowissenschaften (CMBI) trafen sich dort zu ihrer fünften Jahrestagung, um die Zusammenarbeit zwischen den Disziplinen weiter zu stärken.

  • ESA Theorie-Gipfel in Innsbruck

    Die diesjährige Tagung der European Sociological Association (ESA) wurde heuer von deren Sprecher Frank Welz, Soziologe an der Universität Innsbruck, nach Innsbruck geholt.

  • Blau leuchtende Bananen

    Reife Bananen sind gelb, oder? Unter Schwarzlicht leuchten reife Bananen überraschenderweise intensiv blau, wie Wissenschaftler des Instituts für Organische Chemie gemeinsam mit amerikanischen Forschern jetzt entdeckt haben. Wie das Team um Prof. Bernhard Kräutler berichtet, hängt dieses blaue Leuchten mit dem Chlorophyll-Abbau beim Reifen der Bananen zusammen.

  • Gezielter Verschränkungstausch

    Eine wichtige Technik für den zukünftigen Quantencomputer, die deterministische Verschränkungsübertragung, haben Wissenschaftler um Rainer Blatt, Markus Hennrich und Mark Riebe vom Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck nun erstmals im Labor realisiert. Sie berichten darüber in der Online-Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature Physics.

  • Mitten rein in die Forschung

    Im Rahmen der Langen Nacht der Forschung am 8. November präsentieren sich Innsbrucks Forschungsstätten mit 100 Projekten an 12 Standorten. Einen Vorgeschmack auf das, was die BesucherInnen erwartet, gaben heute Vertreter der Innsbrucker Universitäten und der Tiroler Zukunftsstiftung.

  • Entstehung des Universums und des Lebens im Fokus

    Was haben PhysikerInnen und BiologInnen gemeinsam? Die Suche nach dem Ursprung, des Universums und des Lebens brachte sie am 17. und 18. Oktober beim 2. AFI - Symposium in der Claudiana zusammen, um über Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Großen und Kleinen unseres Universums zu diskutieren.

  • Europäisches Netzwerk zur Nachwuchsförderung gestartet

    Im Forschungsinstitut für Textilchemie und Textilphysik der Universität Innsbruck in Dornbirn fand Mitte Oktober das Kick-Off Meeting zum FP7 Marie-Curie Integrated Training Network (ITN) „STEP“ statt.

  • Stanford-Physiker an Uni Innsbruck berufen

    Der Stanford-Physiker Olaf Reimer wechselt im kommenden Jahr an das Institut für Astro- und Teilchenphysik der Universität Innsbruck. Mit seiner Berufung gewinnt der Physikstandort Innsbruck weiter an Bedeutung und erhält Zugang zu zwei renommierten Forschungskollaborationen im Bereich der Astroteilchenphysik.

  • Ein START-Preis geht erneut an Universität Innsbruck

    Der Plasmaphysiker Alexander Kendl erhält einen der heuer acht vom Wissenschaftsministerium und dem Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) vergebenen START-Preise. Der Nachwuchsforscher vom Institut für Ionenphysik und Angewandte Physik erhält damit für seine Forschungsvorhaben eine finanzielle Starthilfe von bis zu 1, 2 Millionen Euro.

  • Ehrung für Innsbrucker Spitzenforscher

    Am 10. November veranstaltete der FWF gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung den Galaabend „Spitzenforschung – made in Austria“, bei dem neben der Verleihung des Wittgensteinpreises und der START-Preise auch die ERC-Grant – Gewinner geehrt wurden.

  • Innsbrucker Botaniker veröffentlichte Arbeit zur Chloroplasten Kommunikation

    Die Cover-Abbildung der gegenwärtigen Ausgabe der Fachzeitschrift „Photochemistry and Photobiology“ zeigt Bilder aus einer Publikation von Andreas Holzinger, Ernest Y. Kwok und Maureen R. Hanson. In dieser Arbeit wurden Chloroplasten von speziellen Mutanten des pflanzlichen Modellorganismus Arabidopsis thaliana untersucht.

  • Klimawandel, Naturgefahren und Megastädte

    Der 2. Tag der Geowissenschaften stand heuer ganz im Zeichen des von der UNO unterstützten Internationalen Jahr des Planeten Erde: Die Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften präsentierte am 25.11. ihre vielfältigen Aktivitäten zu den Themen Klimawandel, Naturgefahren und Megastädte. Auf dem Programm stand auch ein öffentlicher Vortrag der Anthropogeographin Prof. Frauke Kraas.

  • Ökonomie des Rechts im Fokus

    Am 28. und 29. November fand die VI. Jahreskonferenz der „Gesellschaft für Recht und Ökonomik“ am Institut für Zivilrecht der Universität Innsbruck statt. Internationale Experten betrachteten dabei das Recht aus der wirtschaftswissenschaftlichen Perspektive.

  • Substantielle Stärkung des Physikstandortes Österreich

    In seiner Sitzung am 24. November hat der Wissenschaftsfonds (FWF) erneut einen Spezialforschungsbereich für die Quantenphysik genehmigt. Erst zum zweiten Mal ist es dabei einem Forschungsnetzwerk gelungen, aufgrund des großen wissenschaftlichen Erfolges direkt ein entsprechendes Anschlussprojekt zu erhalten.

  • Über 8 Millionen Euro für die Uni Innsbruck

    Mit einer Gesamtsumme von über 4 Millionen Euro unterstützt der Wissenschaftsfonds (FWF) neben dem SFB „Grundlagen und Anwendungen der Quantenphysik“ und dem NFN „Österreichische Nationale Wahlstudie 2010“ 10 weitere Projekte von WissenschaftlerInnen der Universität Innsbruck. Damit wurde ein Gesamtvolumen von über 8,1 Mio. allein für die Uni Innsbruck bewilligt.

  • Internationale Experten diskutierten zum Thema "Governance and Religion"

    Für ein besseres Verständnis der Herausforderungen und Lösungsansätze für die Integration von Muslimen in Europa bedarf es einer vergleichenden Forschungsagenda. Dies war der Tenor einer Tagung über die Herausforderungen der Integration religiöser Minderheiten in europäischen Gesellschaften vom 20.-22.11. im Universitätszentrum Obergurgl.

  • Universität Innsbruck feierte 50 Jahre Plasmaphysik- und Fusionsforschung

    Fest, flüssig, gasförmig - diese Aggregatzustände sind uns wohl vertraut. Weniger bekannt ist, dass Materie bei sehr starker Temperaturerhöhung eine weitere vierte Zustandsform annimmt: Sie wird zum Plasma. Die Physik solcher Plasmen wird an der Universität Innsbruck seit 50 Jahren erforscht. Die Uni Innsbruck feierte bei einem Festkolloquium vergangenen Freitag dieses Jubiläum.

  • Innsbrucker Wissenschaftler erheben Tiroler Flurnamen

    Seit einem Jahr arbeiten die Wissenschaftler am Institut für Sprachen und Literaturen, die Nomenklaturkommission des Landes Tirol sowie die Tiroler Ortschronisten intensiv an der Erfassung und Auswertung Tiroler Flurnamen. Diese Kooperation wurde nun mit einem Vertrag auf eine rechtliche Grundlage gestellt.

  • Universität Innsbruck wird Koordinationsplattform der österreichischen Wahlforschung

    Durch die Einrichtung eines vom FWF mit 3.22 Millionen Euro dotierten nationalen Forschungsnetzwerkes (NFN), das vom Innsbrucker Politologen Fritz Plasser koordiniert wird, wurde die Plattform für ein wissenschaftliches Wahlforschungsprogramm in Österreich gelegt.

  • Einzigartiger Überblick über die Alpen

    Der 2008 erschienene Alpenatlas ist aus dem an der Universität Innsbruck koordinierten EU-Projekt DIAMONT hervorgegangen und enthält mehr als 100 alpenweite Karten zu den Bereichen Soziales, Wirtschaft und Umwelt. Er liefert erstmalig vergleichbare Daten auf Gemeindebasis und bildet eine solide Grundlage für übernationale Politiken im Alpenraum.

  • Internationale Kooperation zur Krebsforschung

    Am Freitag unterzeichneten Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Tilmann Märk und Univ.-Prof. Dr. Günther Bonn, Vorstand des Instituts für Analytische Chemie und Radiochemie einen Vertrag mit der International Agency for Research on Cancer. Ziel ist es, die in Innsbruck entwickelten Biomarker künftig stärker in der internationalen Forschung einsetzen zu können.

  • Psychiatrische Landschaften im historischen Raum Tirol

    An den Instituten für Geschichte und Ethnologie sowie Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck wird im Verlauf der nächsten drei Jahre die Geschichte der Versorgung, Betreuung und Begleitung von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung im geografischen Raum des historischen Tirol erforscht.

  • Die Erde war einmal ein „Super-Treibhaus“

    In 635 Millionen Jahre altem Gestein aus Spitzbergen konnte ein internationales Team von Forschern mit Beteiligung der Innsbrucker Geologie erstmals einen Hinweis auf extrem hohe Kohlendioxid-Konzentrationen in der Atmosphäre finden. Sie berichten darüber in der renommierten Fachzeitschrift Science.

  • Erstmals stark gebundene Moleküle in Quantengasen erzeugt

    Zum wiederholten Male wurde kürzlich ein Forschungserfolg der Innsbrucker Quantenphysiker um Rudolf Grimm vom American Institute of Physics (AIP) zu einem der zehn wichtigsten Fortschritte des Vorjahres in der Physik gekürt. Die Wissenschaftler erzeugten erstmals stark gebundene Moleküle in Quantengasen. Dies unterstreicht einmal mehr die internationale Stellung der heimischen Physik.

  • Faszination Universum

    Mit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Südsternwarte und der Berufung von Stanford-Physiker Olaf Reimer konnte das international erfolgreiche Forschungsfeld der Astro- und Teilchenphysik in Innsbruck im vergangenen Jahr weiter gestärkt werden. Im Rahmen des von der UNO ausgerufenen Jahr der Astronomie 2009 möchte das Institut das Interesse der Menschen für die Astronomie wecken.

  • Auf dem Weg zur personalisierten Medizin

    Die moderne medizinische Forschung sucht Medikamente, die auf einzelne Patienten zugeschnitten sind. Über den Erfolg möglicher Therapien können dabei Biomarker Auskunft geben. Die Proteomik ist eine Schlüsseltechnologie auf der Suche nach solchen Biomarkern. Über die neuesten Entwicklungen in der Proteomik diskutieren derzeit in Seefeld Expertinnen und Experten aus aller Welt.

  • FameLab: Forschung auf die Bühne

    In nur wenigen Minuten eine wissenschaftliche Idee vor einer Expertenjury originell und spannend zu präsentieren, das ist die Idee hinter FameLab. Ausgehend von Großbritannien hat FameLab in nur wenigen Jahren Europa erobert. Neue Talente auf dem Gebiet der Wissenschaftskommunikation sollen damit entdeckt werden.

  • Wissenschaft auf Sinnsuche

    Nach dem Sinn des Lebens fragen viele Menschen, aber nur wenige gehen dabei so radikal empirisch vor wie die Psychologin Tatjana Schnell. Sie beschäftigt sich seit acht Jahren wissenschaftlich mit dem Thema Lebenssinn und stellt ihre Ergebnisse allen Interessierten und Sinnsuchenden auf der Website www.sinnforschung.org zur Verfügung.

  • Fördermittel aus dem TWF vergeben

    Landesrat Bernhard Tilg überreichte im Rahmen eines Festaktes am 14. Jänner die Fördermittel 2008 aus dem Tiroler Wissenschaftsfond (TWF) an ForscherInnen der Universität Innsbruck. Die vom TWF ausgeschriebene Summe von 420.750 Euro geht an 31 Projekte von 11 Fakultäten.

  • Neues Quantengatter gebaut

    Einen weiteren Grundbaustein für einen zukünftigen Quantencomputer haben Forscher um Rainer Blatt vom Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck und dem Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) im Labor erstmals realisiert: ein Rechengatter aus drei Qubits, das sogenannte Toffoli-Gatter. Sie berichten darüber in der Fachzeitschrift Physical Review Letters.

  • ÖAW-Stipendien 2009 vergeben

    Ende Jänner verlieh die Österreichische Akademie der Wissenschaften ihre Stipendien für das Jahr 2009. Insgesamt 93 hervorragende NachwuchsforscherInnen erhielten ein Stipendium aus den verschiedenen Programmen der ÖAW – darunter auch fünf DissertantInnen der Universität Innsbruck.

  • Physik: Innsbrucker Aushängeschild evaluiert

    Einer ausführlichen Evaluation unterzogen sich vergangene Woche die Physikalischen Institute der Universität Innsbruck. Die internationale Begutachtung fand im Rahmen der universitätsinternen Maßnahmen zur Qualitätssicherung in der Forschung statt. In den letzten Jahren evaluierte das Vizerektorat für Forschung bereits knapp ein Viertel aller Institute und Arbeitsbereiche.

  • Genauer Blick auf die Oberfläche

    Für einen sehr grundlegenden chemischen Prozess, der in der industriellen Produktion von großer Bedeutung ist, haben Forscher um Prof. Erminald Bertel vom Institut für Physikalische Chemie nun einige atomare Mechanismen aufgeklärt. Sie berichten in der Fachzeitschrift der Amerikanischen Chemischen Gesellschaft über die durch Halogene ausgelöste Korrosion von Platinoberflächen.

  • Erstmals Efimov-Zustände mit Atomen und Molekülen beobachtet

    Vor drei Jahren sorgten Experimentalphysiker der Uni Innsbruck international für Aufsehen, als sie erstmals sogenannte Efimov-Zustände experimentell nachweisen konnten. Nun fanden sie einen neuen Weg zu diesen schwer nachweisbaren Quantenzuständen und können damit erstmals die universelle Gültigkeit der Theorie im Experiment überprüfen. Sie berichten darüber in Nature Physics.

  • Wie sich Körperformen bilden

    Innsbrucker Biologen um Doz. Bert Hobmayer haben an Untersuchungen von Süßwasserpolypen jene molekularen Prozesse entschlüsselt, mit denen Lebewesen – von einfachen Tieren bis hin zum Menschen – Ausstülpungen am Körper bilden. Die Forscher berichten darüber in der renommierten amerikanischen Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).

  • Petition für die Zukunft der Forschung

    In einem offenen Brief wenden sich WissenschaftlerInnen in Österreich gegen die geplanten Kürzungen bei der Forschungsfinanzierung. Fast 9.000 Personen haben die Petition bereits unterzeichnet. Die Initiatoren fordern eine Rückkehr zu dem im Vorjahr vereinbarten Forschungspfad, der eine planmäßige und kontinuierliche Steigerung des Forschungsbudgets in Österreich vorsieht.

  • Atem unter der Lupe

    Das Gasvolumen, das wir täglich ein- und ausatmen, könnte einen mittelgroßen Heißluftballon füllen. Bis auf die Ebene einzelner Moleküle können Innsbrucker Ionenphysiker die Zusammensetzung dieser Luft mit neuen Messmethoden ermitteln. International gilt dies als Hoffnung in der Frühdiagnose gewisser Krankheiten. Dieses Forschungsfeld war Thema eines Kongresses in Obergurgl.

  • Mit Edelweiß gegen Arteriosklerose

    Aus den Wurzeln des Edelweiß haben Innsbrucker Forscher einen Stoff gewonnen, der die Therapie von Gefäßerkrankungen revolutionieren könnte. Sie erhalten nun vom Bund finanzielle Unterstützung, um die bereits zum Patent angemeldete Idee zur Marktreife weiterzuentwickeln.

  • Ökosysteme sind Kohlendioxid-Pumpen

    Wie eng die Fotosynthese und der Kohlenstoffaustausch des Bodens miteinander zusammenhängen, haben Forscher um Dr. Michael Bahn vom Institut für Ökologie nun erstmals schlüssig nachgewiesen. Mit einem neuen Messverfahren konnten sie zeigen, wie groß der Einfluss des Pflanzenstoffwechsels tatsächlich ist und wie rasch der Kohlenstoff über den Boden wieder an die Atmosphäre abgegeben wird.

  • Statistik als Entscheidungshilfe

    Wissen kann in einem intransparenten Markt zum Nachteil werden. Das bestätigt der Statistiker Dr. Christian Pfeifer in der Fachzeitschrift European Journal of Operational Research. Mit statistischen Methoden hat Pfeifer vor kurzem auch erstmals Ansätze für eine empirisch fundierte Entscheidungsstrategie für Tourengeher entwickelt.

  • FameLab: Von Schnapsmotor und Prostata

    Aufgespießte Prostataäpfel, schnapsbetriebene Wasserstoffautos und Gene in Eierkartons brachten am Freitag drei Teilnehmern bei der Vorausscheidung in Innsbruck den Einzug ins Finale von FameLab Austria 2009. Der Wettbewerb für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler will neue Talente der Wissenschaftskommunikation aufspüren.

  • Krebs: Neues Angriffsziel für Medikamente

    In der Regulation der Zelle spielt das Myc-Gen eine entscheidende Rolle. Bei der Hälfte aller Krebserkrankungen ist dieses Gen verändert. Forscher um Prof. Klaus Bister von der Universität Innsbruck haben nun nachgewiesen, dass der Effekt dieses Onkogens durch das Gen BASP1 gezielt blockiert und damit das für Tumoren charakteristische, überschießende Zellwachstum verhindert werden kann.

  • Projekt zur Entwicklung innovativer Sporttextilien genehmigt

    Eine internationale Jury bewilligte am 11. März das im Rahmen des COMET-Strukturförderprogramms beantragte K-Projekt „Sports Textiles“, an dem die Universität Innsbruck maßgeblich beteiligt ist.

  • Forschungsstandort in Gefahr

    Vertreterinnen und Vertreter der Innsbrucker Universitäten haben sich gestern besorgt über die drohenden Kürzungen der Bundesregierung in der Forschungsfinanzierung, insbesondere beim FWF, gezeigt. Besonders betroffen seien jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Es bestehe die Gefahr, ganze Generationen von Nachwuchsforschern für immer zu verlieren.

  • Wenn Technologien kommunizieren lernen

    Die Innsbrucker Informatikerin und Leiterin der Forschungsgruppe Quality Engineering, Prof. Ruth Breu, forscht an der Entwicklung und Verbesserung von Serviceorientierten Systemen. Im Februar startete ein europaweites Projekt, in dem die Forschungsgruppe gemeinsam mit 12 Partnern an der Verbesserung des Sicherheitsmanagements dieser hochdynamischen Systeme arbeitet.

  • Quantensprung von „drei“ nach „vier“

    Einen neuen Einblick in das außerordentlich komplexe Mehrkörperproblem gibt die Forschungsgruppe um Rudolf Grimm. Die Experimentalphysiker konnten in einem ultrakalten Gas aus Cäsiumatomen erstmals Vierkörperzustände nachweisen, die eng mit den sogenannten Efimov-Zuständen verbunden sind. Die Forscher berichten darüber in der Fachzeitschrift Physical Review Letters.

  • Tunnel im Sandkasten

    Die Konstruktion seicht liegender Tunnel stellt Ingenieure vor allem in sandigem Gelände vor große technische Herausforderungen. Der Bereich des Vortriebs, die sogenannte Ortsbrust, muss dabei besonders gestützt werden. Dr. Ansgar Kirsch vom AB für Geotechnik und Tunnelbau hat experimentell überprüft, wie verlässlich vorhandene Modellrechnungen die notwendige Stützkraft bestimmen.

  • Supercomputer „Leo II“ in Betrieb genommen

    Die größte wissenschaftlich genutzte Rechenanlage Österreichs wurde am Montag an der Universität Innsbruck feierlich in Betrieb genommen. Von kleinsten Phänomenen wie in der Quantenphysik und der Molekularbiologie bis hin zu sehr großen Erscheinungen wie in der Meteorologie und Astronomie reichen die Anwendungen des neuen Supercomputers.

  • Forscher streben Regeneration heimischer Forellen an

    Wissenschaftler der Universität Innsbruck sind an dem Europäische Projekt Trout Exam Invest, einer Untersuchung zur Genotypisierung der heimischen Forellen-Populationen, maßgeblich beteiligt. Vergangene Woche präsentierten die Forscher ihre Ergebnisse im Ötzi-Dorf.

  • Neues Werkzeug zur Erforschung von Antibiotika-Resistenzen

    Chemiker um Ronald Micura vom Institut für Organische Chemie haben einen Weg gefunden, „Designer-Komplexe“ aus RNA und Peptiden herzustellen, die als wertvolles Werkzeug zur Erforschung von Resistenzbildung bei Antibiotika dienen können. Ihre Arbeit wurde als „Very important paper“ in der renommierten Fachzeitschrift „Angewandte Chemie“ eingestuft und jetzt veröffentlicht.

  • Warum der Daumen der rechten Hand links ist

    In der frühen Entwicklung eines Organismus entscheidet die Konzentration weniger Signalmoleküle über das zukünftige Schicksal einzelner Zellen. Molekularbiologen um Dr. Pia Aanstad berichten nun in der renommierten Fachzeitschrift Current Biology, dass unterschiedliche molekulare Mechanismen für die Interpretation der Dosis des Signalmoleküls Hedgehog verantwortlich zeichnen.

  • EURO 2008 – Anstoß zur Nachhaltigkeit?

    Der Frage, ob die Fußball-Europameisterschaft 2008 nur ein kurzfristiges Vergnügen war oder Tirol langfristig davon profitiert, ging ein Innsbrucker GeographInnen-Team nach.

  • 3 Millionen FWF-Förderung für Uni Innsbruck

    Der österreichische Wissenschaftsfonds FWF hat im Zuge der Kuratoriumssitzung im Mai insgesamt 12 Projektanträge, ein Stipendium und eine selbständige Publikation der Universität Innsbruck bewilligt, das entspricht einer Fördersumme von rund 3 Millionen Euro.

  • Tirol stellt sich den Herausforderungen des Klimawandels

    Unter der Federführung der Universität Innsbruck und alpS haben sich 46 wissenschaftliche Partner und 78 Unternehmen zusammengeschlossen, um gemeinsam Anpassungstechnologien für den Klimawandel zu entwickeln. Der Antrag für die Einrichtung eines K2-Kompetenzentrums im Rahmen des COMET-Förderprogramms des Bundes wurde nun eingereicht.

  • Weinbergschnecken sind genetisch gegen Stress gerüstet

    Weinbergschnecken gelten als stressfreie Zeitgenossen. Auch wenn sie sich in ihrer Wahrnehmungswelt gar nicht so langsam bewegen, sind sie gegen Stress genetisch gefeit. Ein hochkomplexes Gen schützt die Weichtiere vor vielfältigem Stress, wie Schwermetallen, Hitze oder Kälte. Über diese Entdeckung eines Innsbrucker Forscherteams berichtet „Molecular Ecology“ in ihrer aktuellen Ausgabe.

  • Dissertantin entwickelte frei formbaren Baustoff

    Die Architektin Valentine Troi erkannte die Möglichkeiten der textilen Verarbeitung von faserverstärktem Kunststoff für die Architektur. Im Rahmen ihrer Dissertation versucht sie, die neue Verarbeitungsmethode für den High-Tech-Baustoff umzusetzen; inzwischen kann sie bereits eine Patentanmeldung vorweisen.

  • Chemie wie auf einem anderen Planeten

    Sie bewegen sich auf einem neuen Gebiet, das vor ihnen noch niemand betreten hat. Die Chemiker um Prof. Hubert Huppertz synthetisieren neue Materialien bei sehr hohen Temperaturen und extrem großem Druck. Über ihre Arbeit wird in der neuen Ausgabe des Magazins „zukunft forschung“ berichtet, dessen Schwerpunkt diesmal den Material- und Nanowissenschaften an der Uni Innsbruck gewidmet ist.

  • Forschungsprojekt bestätigt positive Effekte der Höhenluft

    Eine Forschungsgruppe bestehend aus Ärzten und WissenschaftlerInnen aus Tirol, Italien und Moskau erzielten kürzlich interessante Ergebnisse bei Tests zur möglichen Behandlung der obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).

  • Forscher bestimmen die Größe von gelösten Ionen

    Ionenphysiker um Prof. Paul Scheier haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie Teilchen in flüssige Heliumtröpfchen einpacken und quasi im Flug untersuchen können. Das gab den Forschern erstmals die Möglichkeit, die Größe von gelösten Ionen aus der Gruppe der Halogene elegant zu bestimmen.

  • Geisteswissenschaften bündeln Kompetenzen in neuer Plattform

    Die Begegnung von Kulturen wird an der Uni Innsbruck aus unterschiedlichen Perspektiven erforscht. Die kürzlich initiierte Forschungsplattform Cultural Encounters and Transfers CEnT bündelt nun die vielfältigen, in diesem Bereich vorhandenen Kompetenzen und ist die erste von sieben im neuen Entwicklungsplan vorgesehenen Forschungsplattformen, die ihre Arbeit offiziell aufgenommen hat.

  • Zahlreiche neue Gammapulsare entdeckt

    Ein internationales Forscherteam, unter ihnen der Innsbrucker Astrophysiker Prof. Olaf Reimer, berichtet in der Fachzeitschrift Science über die Entdeckung von 16 Pulsaren, die ausschließlich anhand ihrer Gammastrahlung identifizierbar sind. Überdies konnte die Existenz einer Reihe von Millisekundenpulsaren im Hochenergie-Gammastrahlenbereich nachgewiesen werden.

  • Schon Ötzis Zeitgenossen besiedelten den Himalaya

    Forscher haben die bisher ältesten Spuren von menschlicher Besiedlung im Ost-Himalaya entdeckt. In einer Studie im Königreichs Bhutan konnte ein Team um Dr. Michael Meyer mit Hilfe von Sedimentanalysen, Pollenbestimmungen sowie Radiocarbon- und Lumineszenzdatierungen zeigen, dass die Hochtäler des Himalaya schon in der ausgehenden Jungsteinzeit, also zu Ötzis Zeiten, besiedelt wurden.

  • Belastungstest für Reaktorhülle

    Indische Atomwissenschaftler haben Forscher aus aller Welt zu einem besonderen Wettbewerb eingeladen: Gesucht war die genaueste Prognose des Tragverhaltens eines Reaktorsicherheitsbehälters. Noch heuer sollen die Berechnungen bei einem Belastungstest an einem 16 Meter hohen Modell in Indien überprüft werden. Mit dabei ist auch ein Team der Uni Innsbruck um Prof. Günter Hofstetter.

  • Experimentalphysiker widerlegen nichtkontextuelle Quantenmodelle

    Die Quantenphysik geht davon aus, dass die Eigenschaften eines quantenmechanischen Systems vom Messkontext abhängig sind, ob also andere Messungen an dem System durchgeführt werden. Ein Team um Christian Roos und Rainer Blatt hat nun in einem Beitrag in Nature erstmals experimentell umfassend bewiesen, dass nichtkontextuelle Erklärungsversuche von Quantenphänomenen nicht möglich sind.

  • Neues Exzellenzzentrum an der Uni Innsbruck

    Das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend bewilligte kürzlich im Rahmen des gendergerechten Forschungsförderungsprogramms Laura Bassi österreichweit acht Centres of Expertise. Die Forschungsgruppe Quality Engineering am Institut für Informatik unter der Leitung von Prof. Ruth Breu konnte eines dieser Exzellenzzentren an die Universität Innsbruck holen.

  • Die Nadel im Heuhaufen immer gezielter suchen: Selektive Oberflächen „fischen“ Phosphoproteine

    Die Proteomik ist eine noch junge Technologie, die sich mit der systematischen Erforschung der Eiweißstoffe in biologischen Systemen beschäftigt. Die in Österreich tätigen Experten in diesem Gebiet arbeiten seit 2003 in der Österreichischen Proteomik Plattform (APP) zusammen. Die zweite Phase dieses Programms war so erfolgreich, dass nun eine dritte Periode anläuft.

  • Elektronischer Detektiv findet kleinste Spuren

    Verdorbenes Fleisch aufspüren, versteckten Sprengstoff entdecken oder Luftschadstoffe schnell und einfach messen: All das kann ein in Innsbruck entwickeltes ultraempfindliches Analysegerät. Forscher des Instituts für Ionenphysik und Angewandte Physik und des Spin-off Unternehmens Ionicon Analytik haben das Verfahren nun entscheidend verbessert.

  • Spielerisch zu klügeren Computern

    Viele Herausforderungen im Wissensmanagement können heute dank semantischer Technologien automatisiert erledigt werden. Dem Computer Wissen zu vermitteln, ist allerdings Voraussetzung für solche Methoden. Dieser Prozess ist zeitaufwendig und teuer. Forscher an der Universität Innsbruck untersuchen Methoden, die Anwender zu Wissenserwerb und Erzeugung von semantischen Daten motivieren.

  • Trau keinem unter 16

    Vertrauen ist ein wichtiger Faktor für wirtschaftliches Wachstum. Wie es sich mit zunehmendem Alter entwickelt, untersuchten Matthias Sutter und Martin Kocher vom Institut für Finanzwissenschaft in einem Vertrauensspiel. Ein zentrales Ergebnis der mittlerweile viel zitierten Studie ist, dass Kinder und Jugendliche einander in finanziellen Dingen weniger vertrauen als Erwachsene.

  • Europas Weinbauern sollen mehrsprachig werden

    Sprachbarrieren bei Europas WeinbäuerInnen abbauen und dadurch deren Absatzmöglichkeiten erweitern: Dieses Ziel haben WissenschaftlerInnen der Uni Innsbruck in ihrem kürzlich von der EU genehmigten Projekt VinoLingua. In den nächsten 3 Jahren wollen sie gemeinsam mit internationalen Partnern fachspezifisches Sprachmaterial in den Sprachen der europäischen Weinbauregionen erarbeiten.

  • Asia-Wurm goes USA

    Zu den wichtigsten Ursachen für den globalen Wandel zählen heutzutage invasive fremdländische Arten. Welchen Einfluss die asiatische Regenwurmart Amynthas agrestis auf die Wälder des Great Smoky Mountain National Parks hat, untersucht Dr. Anita Juen vom Institut für Ökologie in einem dreijährigen FWF-Projekt.

  • Die älteste Ingenieurskunst der Welt

    Ein internationales Forscherteam – darunter ein Wissenschaftler der Universität Innsbruck – deckte den Ursprung der Pyrotechnologie auf und veröffentlichte seine Erkenntnisse kürzlich in der Fachzeitschrift Science.

  • Sprengstoff explodiert in Zeitlupe

    Der Sprengstoff TNT explodiert auf molekularer Ebene viel langsamer als bisher angenommen. Zu diesem überraschenden Ergebnis kamen Wissenschaftler um Prof. Paul Scheier vom Institut für Ionenphysik und Angewandte Physik der Uni Innsbruck. Mit einem neuen Verfahren konnten sie den chemischen Prozess in Zeitlupe beobachten.

  • Nachwuchswissenschaftlerin untersucht hochalpine Bodenfauna

    Dr. Julia Seeber untersucht im Rahmen eines kürzlich bewilligten Hertha-Firnberg-Stipendiums die Zersetzerpopulationen im hochalpinen Raum und will herausfinden, warum Regenwürmer keine Gipfelstürmer sind.

  • Oxidativer „Luftangriff“

    Die natürlichen Fette in unserer Haut reagieren mit dem Reizgas Ozon. Bei dieser Wechselwirkung entstehen erstmals nachgewiesene Oxidationsprodukte, die unsere Gesundheit möglicherweise ebenso beeinträchtigen wie das Ozon selbst. Diese neuen Zusammenhänge haben Innsbrucker Ionenphysiker gemeinsam mit amerikanischen Wissenschaftlern erstmals im Detail erforscht.

  • Alternative: Medienaneignung

    Culture Jamming, Swarming und Electronic Street Theatre sind nur einige Formen aktivistischer Medienaneignung, die Univ.-Prof. Theo Hug und Dr. Wolfgang Sützl in einem vom FWF geförderten Projekt untersuchen. Im Brennpunkt ihres Interesses stehen vor allem aktuelle Phänomene, aber auch historische Ausprägungen wie Community-TV werden systematisch beleuchtet.

  • Atome tanzen keinen „Bose Nova“

    Das Verhalten von ultrakalten Quantengasen in einer Raumdimension haben Physiker um Hanns-Christoph Nägerl untersucht. Dabei ist es ihnen erstmals gelungen, einen exotischen Zustand zu erzeugen, bei dem die Gesetze der Quantenmechanik dafür sorgen, dass sich Atome entlang der eindimensionalen Struktur aufreihen. Sie berichten in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Science darüber.

  • Nachwuchsphysiker in Innsbruck ausgezeichnet

    Dr. Andrew Daley wurde am Freitag mit dem Ludwig-Boltzmann-Preis der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet. Die Verleihung fand im Rahmen der ersten gemeinsamen Jahrestagung der österreichischen und der schweizerischen Fachgesellschaften für Physik in Innsbruck statt. Anton Zeilinger begeisterte beim abschließenden öffentlichen Vortrag knapp 500 BesucherInnen.

  • Kunsthistorikerin will Gombrich eine Stimme geben

    Sir Ernst H. Gombrich, einer der bedeutendsten Kunsthistoriker des 20. Jahrhunderts, steht im Zentrum des Forschungsinteresses der Kunsthistorikerin, Prof. Sybille-Karin Moser-Ernst. Neben einer Tagung, die sie anlässlich seines 100. Geburtstages organisiert hat, will sie in ihrem Forschungsprojekt „Warum Gombrich: Jetzt?“ eine intellektuelle Biographie über ihren Lehrer erstellen.

  • Hellblau leuchtende Ringe markieren Zelltod in Bananen

    Erstmals ist es möglich, die Alterung einer Pflanze durch eine leuchtende Substanz optisch wahrzunehmen. Das berichten Forscher um Prof. Bernhard Kräutler von der Universität Innsbruck in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences. Sie haben entdeckt, dass in Bananen Abbauprodukte des Chlorophyll einen hellblau leuchtenden Ring um abgestorbene Zellen bilden.

  • Mehr Sicherheit und Komfort im alpinen Skilauf

    Gesundheitliche Aspekte des alpinen Skisports stehen im Mittelpunkt des Interreg-Projekts „SkiProTech“, an dem Partner aus Österreich und Italien beteiligt sind. Expertinnen und Experten aus verschiedenen Disziplinen haben sich zusammengeschlossen, um im Rahmen des Interreg IV-Projekts gemeinsam an der Verbesserung der Sicherheit und des Komforts im alpinen Skilauf zu forschen.

  • Was bedeutet der Klimawandel? - Eine Übersetzung von Zeit in Raum

    Dass der Klimawandel eine Zunahme der mittleren Jahrestemperatur mit sich bringen wird, ist inzwischen allgemein bekannt. Was diese Zunahme aber bedeutet, ist für viele Menschen zu abstrakt. Ein Wissenschaftler am Institut für Geographie hat nun gemeinsam mit Kollegen aus Norwegen eine Methode entwickelt, um die Auswirkungen des Klimawandels auch graphisch darstellen zu können.

  • Zukunftsweisender Kongress in Innsbruck

    Wie reagieren tierische Organismen auf Umweltreize, wie z.B. zunehmende Umweltbelastungen und die Auswirkungen des Klimawandels? Diese brennende Frage war Thema eines zukunftweisenden Kongresses an der Universität Innsbruck.

  • Integration und Glaube an Allah kein Widerspruch

    Ob sich MigrantInnen in Österreich integrieren oder separieren, hängt von vielen Faktoren ab. Mit der Frage, welche Rolle die Religion im Akkulturationsprozess spielt, haben sich Forscherinnen vom Institut für Psychologie der Universität Innsbruck beschäftigt. Sie liefern ein differenziertes Bild über die Zusammenhänge von Religion und Akkulturation.

  • Gemeinsam für die Biowissenschaften

    Das Centrum für Molekulare Biowissenschaften (CMBI) der Universität Innsbruck und das Biozentrum der Medizinischen Universität veranstalteten am vergangenen Wochenende gemeinsam das ‚1. Life Science Meeting Innsbruck’ in Igls. Mit dieser Initiative sollten bereits bestehende gemeinsame Forschungsinteressen gestärkt und neue Ideen für künftige innovative Kooperationen geschaffen werden.

  • Warum Amerikaner keine Klima-Appelle hören wollen

    Die Autoren einer jüngst erschienenen Studie zum Konsumverhalten amerikanischer Hummer-Fahrer schätzen Obamas Aufruf zur Katastrophenbekämpfung als kontraproduktiv ein. Die Hintergründe erläutert Mitautor Marius Lüdicke von der Universität Innsbruck.

  • „Starburst“-Galaxie sendet Gammalicht aus

    Mit den Gammastrahlen-Teleskopen H.E.S.S. wies eine internationale Forschungsgruppe erstmals Hochenergie-Gammastrahlung aus dem Sternentstehungsgebiet einer Spiralgalaxie nach. Die Wissenschaftler – unter ihnen Prof. Olaf Reimer von der Universität Innsbruck – berichten darüber heute in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Science.

  • Die Vielfalt messbar machen

    Das vom Lebensministerium geförderte proVISION-Projekt „Werkzeuge für Modelle einer nachhaltigen Wirtschaft“ untersucht Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft und Umwelt auf regionaler Ebene, um diese aus dem Blickwinkel einer nachhaltigen Entwicklung messen und bewerten zu können. Erste Ergebnisse wurden am 25. September an der Uni Innsbruck vorgestellt.

  • Neuer Weg zur Struktur von Biomolekülen

    Die Bausteine des Lebens untersucht Dr. Kathrin Breuker mit einem Fourier-Transform-Ionen-Zyklotron-Resonanz-Massenspektrometer. Vor genau einem Jahr wurde das extrem präzise Messinstrument in einem Labor der Universität Innsbruck installiert. Finanziert wurde es aus Mitteln des Uniinfrastrukturprogramms und des START-Preises.

  • Mehr Arten und weniger Fehler dank neuer Methoden-Kombination

    Wie vielfältig die Natur tatsächlich ist, kann niemand genau sagen. Das liegt unter anderem daran, dass sowohl traditionelle als auch moderne Methoden zur Abgrenzung von Arten fehleranfällig sind. Birgit Schlick-Steiner hat nun einen neuen, integrativen Taxonomie-Ansatz entwickelt, der die durchschnittliche Fehlerrate bei der Artabgrenzung von einem Drittel auf etwa 3 Prozent reduziert.

  • Naturstoffe sollen Tumorzelle in den Tod schicken

    Tumorzellen haben raffinierte Tricks, um dem Zelltod durch Chemotherapeutika zu entgehen. Einer dieser Tricks besteht darin, große Mengen des Zelltod-Hemmers XIAP zu produzieren. Wissenschaftler an der Medizinischen Universität und der Universität Innsbruck entwickeln im Rahmen von ONCOTYROL eine Gegenstrategie, indem sie gezielt nach Naturstoffen suchen, die XIAP hemmen.

  • Gemeinsam eine grenzenlose IT-Zukunft gestalten

    IT-Unternehmen, Forschungsstätten, Bildungseinrichtungen und Wirtschaftsförderer aus Tirol und Bayern suchen gemeinsam nach innovativen Lösungen für die Zukunft. Beispiele dazu sind die INTERREG IV A Projekte „netIT“, eine Vernetzungsinitiative und „ilbi“, ein intelligentes Informationssystem. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird von der Europäischen Union finanziell unterstützt.

  • Projekt „Psychiatrische Landschaften“ präsentierte erste Ergebnisse

    Im Rahmen der vom Psychiatrischen Krankenhaus des Landes Tirol und der Projektgruppe „Psychiatrische Landschaften“ an den Instituten für Geschichte und Ethnologie sowie Erziehungswissenschaften an der UMIT veranstalteten Tagung „Geschichte der Psychiatrie“ Anfang Oktober wurden die ersten Ergebnisse des auf drei Jahre angelegten Interreg IV Projekts präsentiert.

  • FWF bewilligte 7 Projekte der Uni Innsbruck

    Der österreichische Wissenschaftsfonds FWF hat im Zuge der Kuratoriumssitzung im Oktober insgesamt sieben Projektanträge der Universität Innsbruck genehmigt.

  • Ein LHC für Software-Pioniere

    Unter der Führung des Innsbrucker Forschungsinstituts STI entsteht in Europa ein neues Software-Experiment, das mit dem Teilchenbeschleuniger LHC am CERN in Genf vergleichbar ist. Statt subatomarer Teilchen wird der „Large Knowledge Collider“ (LarKC) gigantische Mengen an Wissen zusammenführen und als neuartige Entwicklungsplattform für semantische Technologien dienen.

  • Innsbrucker Quantenphysikerin erhält START-Preis

    Für ihre Forschungen zu exotischen Quantengasen erhält die gebürtige Italienerin Francesca Ferlaino aus der Forschungsgruppe um Prof. Rudolf Grimm vom Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck einen START-Preis. Es ist dies die höchste Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftler in Österreich.

  • Physik-Geschichte miterlebt

    Der Entdecker der Efimov-Zustände, der russisch-amerikanische Physiker Vitaly Efimov, war vergangene Woche an der Uni Innsbruck zu Gast. Er besuchte hier jene Forschungsgruppe, die nach 35 Jahren erstmals seine theoretischen Vorhersagen im Experiment nachgewiesen hat: 2006 hatte ein Team um Rudolf Grimm einen Efimov-Zustand in einem ultrakalten Gas aus Cäsiumatomen beobachtet.

  • Raumzeit auf dem Prüfstand

    Das Fermi Gammastrahlen-Weltraumteleskop sendet seit einem Jahr wissenschaftliche Daten zur Erde. Über 1000 einzelne Gammalichtquellen konnten bereits entdeckt werden. Nun berichten die beteiligten Wissenschaftler – unter ihnen der Innsbrucker Astroteilchenphysiker Olaf Reimer – in der Fachzeitschrift Nature über eine Messung, die neue Einblicke in die Struktur von Raum und Zeit geben.

  • Entstand das Leben auf winzigen Mini-Erden?

    Innsbrucker Wissenschaftler erzeugten in einer weltraumähnlichen Umgebung große Kohlenstoffmoleküle mit Polkappen aus Wasser. Die beobachteten chemischen Reaktionen legen nahe, dass auf diesen Mini-Erden möglicherweise die ersten Bausteine des Lebens entstanden sind. Die Physiker um Prof. Paul Scheier berichten darüber in einem „Hot Paper“ in "Angewandte Chemie International Edition".

  • Prototypenförderung für Nachwuchsarchitektin

    Mit ihrer bereits zum Patent angemeldeten Erfindung splineTEX war die Mitarbeiterin der Universität Innsbruck Valentine Troi beim PRIZE-Wettbewerb 2009 erfolgreich. Für die Weiterentwicklung des neuen Baustoffs erhält sie rund 100 000 Euro aus dem Programm uni:invent II.

  • Erstes Bose-Einstein-Kondensat mit Strontiumatomen

    Forscher um Florian Schreck und Rudolf Grimm haben weltweit zum ersten Mal ein Bose-Einstein-Kondensat aus dem Erdalkalielement Strontium erzeugt. Sie entschieden damit ein internationales Wettrennen unter Top-Physikern knapp für sich. Dabei erwies sich die Wahl des bisher kaum beachteten Isotops 84Sr als Weg zum Durchbruch.

  • Atome: Schmutz lässt schöne Körper wachsen

    Im bisher wenig erforschten Übergangsbereich zwischen einzelnen Atomen und makroskopischen Festkörpern herrschen eigene physikalische Gesetze. Verunreinigungen führen in diesem Mikrokosmos dazu, dass das Edelgas Argon regelmäßige Cluster bildet. Physical Chemistry Chemical Physics widmet dieser Entdeckung von Physikern um Prof. Paul Scheier die Titelseite ihrer aktuellen Ausgabe.

  • Klimawandel vollzieht sich rascher als erwartet

    Eine internationale Forschergruppe, darunter der Innsbrucker Glaziologe Georg Kaser, appellierte am Dienstag im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen für eine nachhaltige Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen. In einer gemeinsamen Aktion präsentierten sie rund um die Welt aktuelle Daten zur Klimaentwicklung. Die Ergebnisse sind alamierend.

  • Tiefer Blick in einen Mikroquasar

    Mit dem Gammastrahlen-Weltraumteleskop Fermi hatte ein internationales Forscherteam – darunter der Astrophysiker Olaf Reimer von der Uni Innsbruck – ein rätselhaftes Sternensystem ins Visier genommen: den Mikroquasar Cygnus X-3. Die Wissenschaftler berichten nun in der Fachzeitschrift Science über den ersten eindeutigen Nachweis von hochenergetischer Strahlung von einem Mikroquasar.

  • Auszeichnung für FFG-Projekt zur Bodenverdichtung

    Das FFG-Projekt „Dynamische Bodenverdichtung mit dem Impulsverdichter“, das der Arbeitsbereich für Angewandte Mechanik am Institut für Grundlagen der Bauingenieurwissenschaften gemeinsam mit zwei Partnern aus der Wirtschaft durchführt, wurde kürzlich beim BRA.IN Day 2009 der FFG als best-practice-Beispiel im Bereich Bauwirtschaft ausgezeichnet.

  • Large Hadron Collider bricht Weltrekord

    Am 20.11. zirkulierten nach der folgenschweren, technischen Panne 2008 wieder Protonen am Large Hadron Collider (LHC) am CERN. Die ersten Signale des Teilchenstrahls konnten am ATLAS Experiment, an dem auch das Institut für Astro- und Teilchenphysik beteiligt ist, gemessen werden. Am 23.11. wurden erstmals Kollisionen zwischen Protonen bei den vier großen LHC Detektoren gemessen.

  • Forschungsinstitut Brenner-Archiv wird 30

    Das Brenner-Archiv verwahrt seit 1964 literarische und kulturelle Dokumente und macht sie für Wissenschaft und Öffentlichkeit zugänglich. Vor 30 Jahren wurde es zu einem offiziellen Forschungsinstitut an der Universität Innsbruck, was man am 30. November mit einem Festprogramm im Literaturhaus feierte.

  • Neues Exzellenzzentrum an der Universität Innsbruck

    Am Institut für Informatik feierte man gestern das offizielle Kick-Off des im Oktober gestarteten Exzellenzzentrum Quality Engineering Laura Bassi Lab (QE LaB). Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierten die VertreterInnen der Universität und der Wirtschaftspartner das Zentrum auch den Medien.

  • Hautkrebsprävention: Das Känguru macht’s vor

    Gemeinsam mit australischen Wissenschaftlern haben Innsbrucker Ionenphysiker um Prof. Paul Scheier im Labor die Reparatur von Schäden am Erbgut genauer untersucht. Ein besseres chemisches Verständnis dieses natürlichen Prozesses könnte helfen, Krebserkrankungen vorzubeugen. Die Forscher berichten darüber in der Fachzeitschrift Chemical Communications.

  • FWF bewilligte 13 Projekte der Uni Innsbruck

    Der österreichische Wissenschaftsfonds FWF hat im Zuge der 26. Kuratoriumssitzung im Dezember insgesamt 13 Projektanträge der Universität Innsbruck genehmigt.

  • Quantensimulation eines relativistischen Teilchens

    Innsbrucker Physiker um Rainer Blatt und Christian Roos verwendeten ein Ion zur Simulation eines relativistischen Quantenteilchens und konnten dabei ein Phänomen nachweisen, das in der Natur nie direkt beobachtet wurde: die sogenannte Zitterbewegung. Sie berichten darüber in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.

  • Innsbrucker Wissenschaftler stellen Sicherheit des US Atommüll-Endlager Yucca Mountain in Frage

    Mit einer an der Universität Innsbruck entwickelten Methode untersuchten Dr. Yuri Dublyansky und Prof. Christoph Spötl Gesteinsproben aus den Stollen des Yucca Mountain. Die Ergebnisse werfen für die Geologen ernsthafte Zweifel an der langfristigen Sicherheit des vom amerikanischen Kongress als Endlager hochradioaktiven Abfalls deklarierten Gebietes im Süden Nevadas auf.

  • Die zehn Gebote der Pisten

    Mit den Verhaltensregeln des Internationalen Skiverbands (FIS) sind die Schifahrerinnen und Schifahrer auf Tirols Pisten kaum vertraut. – Das ergab eine vom Land Tirol in Auftrag gegebene Studie des Instituts für Sportwissenschaften. Besonders wenig wussten die StudienteilnehmerInnen über Vorrang- und Überholregeln.

  • Kristallographie: Auf der Suche nach Defekten

    Mit Akribie und Ausdauer untersucht Dr. Hannes Krüger die Strukturen von Kristallen. Aber nicht die Ästhetik dieser regelmäßigen Strukturen ist es, die ihn interessiert. Er sucht vielmehr nach kleinsten Defekten, die die Eigenschaften eines Materials beeinflussen können. Nun geht Krüger mit Hilfe des FWF für ein Jahr nach Australien, um neue Methoden für seine Analysen anzuwenden.

  • Kollisionsreiche Konferenz

    Wenn das Institut für Ionen- und Angewandte Physik der Universität Innsbruck bis Freitag zu einer kollisionsreichen Konferenz lädt, braucht die Tiroler Polizei keine zusätzlichen Einheiten einplanen. Bei der hochkarätigen Tagung im Universitätszentrum Obergurgl geht es um Zusammenstöße winzigster Teilchen und Biomoleküle mit durchwegs positiven Folgen.

  • Informatiker tüfteln an richtiger Verteilung

    Komplexe Programme nehmen große Rechenleistungen in Anspruch. Um ihre Ausführung zu beschleunigen, kann man sie parallel auf mehreren Prozessoren ablaufen lassen. Theoretisch zumindest, denn die „richtige“ Verteilung der einzelnen Programmkomponenten ist ein noch nicht hinreichend gelöstes Problem. Diesem widmet sich der Informatiker Radu Prodan in einem hochdotierten FFG-Projekt.

  • Gefrierschutz für Wolken

    In polaren Eiswolken können Eiskristalle auch bei minus 90 Grad Celsius von einem flüssigen Mantel umgeben sein. Dies haben Chemiker um Thomas Lörting vom Institut für Physikalische Chemie nun gezeigt. Diese Entdeckung liefert eine wichtige Erklärung für Mechanismen bei der Entstehung des Ozonlochs. Die Forscher berichten darüber in der Fachzeitschrift Nature Chemistry.

  • Eiskalte Chemie

    Große Fortschritte in der Beherrschung ultrakalter Quantengase eröffnen einen neuen Weg zur Erforschung chemischer Reaktionen. Einem Team um den neuen "Wissenschaftler des Jahres", Rudolf Grimm, ist es nun erstmals gelungen, eine chemische Austauschreaktion in einem ultrakalten Gas aus Cäsiumatomen und -molekülen direkt zu beobachten.

  • Treibhausgasbilanz: Innsbrucker Wissenschaftler liefern wichtige Daten

    Mit über 40 europäischen Partnern wird das Institut für Ökologie in dem im Jänner gestarteten Projekt Greenhouse Gas Europe die europäische Treibhausgasbilanz erstellen. Dabei werden neben Änderungen der Landnutzung auch die Bedeutung von Klimaänderungen und die zu erwartende Zunahme von Klimaextremen berücksichtigt, die im EU-Projekt Carbo-Extreme detailliert analysiert werden.

  • Lawinenopfer schneller orten

    Ein neues System zur Ortung von Lawinenopfern mittels Radar steht kurz vor Markteinführung. Es wurde von alpS - Zentrum für Naturgefahren- und Risikomanagement gemeinsam mit der Universität Innsbruck entwickelt. Federführend daran beteiligt war das Institut für Mathematik, das die Software zur automatischen Ortung von Verschütteten in Echtzeit maßgeblich mitentwickelt hat.

  • Krebs: „Ur-Gen“ entdeckt

    Auf der Suche nach den Ursachen von Krebserkrankungen haben Innsbrucker Biochemiker und Entwicklungsbiologen gemeinsam den Ursprung eines wichtigen menschlichen Krebsgens 600 Millionen Jahre zurückverfolgt. In Süßwasserpolypen konnten sie erstmals das Onkogen myc nachweisen und zeigen, dass es in den urzeitlichen Tieren ähnliche biochemische Eigenschaften wie beim Menschen hat.

  • Die feinen Unterschiede

    Den Aufbau unterschiedlicher Kristallformen des Arzneistoffs Phenobarbital haben Forscher um Prof. Ulrich Griesser vom Institut für Pharmazie systematisch untersucht. Sie konnten dabei elf verschiedene Formen nachweisen. Langfristig sollen diese Untersuchungen die Vorhersagen über den Kristallaufbau aufgrund bestimmter Struktureigenschaften verbessern.

  • Kräftiges Multitalent an der Salzach

    WissenschaftlerInnen vom Arbeitsbereich Wasserbau der Universität Innsbruck haben im Rahmen des Projekts „Innovation Wasserkraft“ ein Fließgewässerkraftwerk entwickelt, das an mehreren Standorten an der Salzach realisiert werden soll. Notwendige flussbauliche Sanierungsmaßnahmen gehen dabei mit einem neuartigen technischen Ansatz zur Energiegewinnung einher.

  • Astronomische Überraschung

    Jets sind gewaltige, gerichtete Materieauswürfe aus Schwarzen Löchern entfernter Galaxien. Ein internationales Team von Wissenschaftlern – unter ihnen Dr. Anita Reimer und Prof. Olaf Reimer von der Uni Innsbruck – berichtet in der Fachzeitschrift Nature, dass der dominante Teil der Jetstrahlung, nämlich Gammastrahlen, viel weiter entfernt vom Schwarzen Loch entsteht als bisher erwartet.

  • Innsbrucks Physiker unter den besten der Welt

    Das Times Higher Education Ranking listet Österreich auf Platz vier unter den weltweit besten Physik-Nationen. Mit dem Forschungsschwerpunkt Physik hat die Universität Innsbruck maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg: Sowohl die Quantenphysik als auch die Ionenphysik und die Astro- und Teilchenphysik haben in den vergangenen Jahren mit Erfolgen für internationales Aufsehen gesorgt.

  • Vertrauen ist gut, Haftung ist besser

    Umwege von Taxifahrern, nicht notwendige medizinische Eingriffe, oder Mechaniker, die mehr als nur das defekte Teil austauschen: Solche Übervorteilungen von Kunden können mit Haftungsregeln reduziert werden. Dort wo diese nicht greifen, ist die Wahl von 'intrinsisch richtig motivierten' Experten essentiell. Das haben Innsbrucker Ökonomen in einem groß angelegten Experiment gezeigt.

  • Internationale Sicherheitsforschung in Innsbruck

    Die International Security Research Group am Institut für Politikwissenschaft der Uni Innsbruck deckt mit vier verschiedenen Themenbereichen zentrale Aspekte der Sicherheitsforschung ab. Kürzlich leisteten die WissenschaftlerInnen der Forschungsgruppe mit einer Konferenz über globale und regionale Auswirkungen der Raketenabwehr einen internationalen Beitrag in diesem Forschungsgebiet.

  • Puzzlestein für olympische Rodel-Erfolge

    Das Trainingswissenschaftliche Zentrum (TWZ) am Institut für Sportwissenschaft arbeitet seit mehreren Jahren mit dem Österreichischen Rodelverband (ÖRV) zusammen: Ein Forschungsteam rund um Christian Raschner steht den rot-weiß-roten Rodlerinnen und Rodlern im Training erfolgreich zur Seite.

  • Quantenirrfahrt im Labor

    Eine Zufallsbewegung mit bis zu 23 Schritten haben Physiker um Christian Roos und Rainer Blatt von der Universität Innsbruck und dem Institut für Quantenoptik und Quanteninformation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in einem Quantensystem realisiert. Es ist das erste Mal, dass ein solcher Quantenzufallsprozess mit gefangenen Ionen in diesem Detail demonstriert wurde.

  • Genom von Süßwasserpolypen entschlüsselt

    In der Onlineausgabe der Fachzeitschrift Nature berichtet ein internationales Team von Wissenschaftlern – unter ihnen Innsbrucker Entwicklungsbiologen um Bert Hobmayer – über die Entschlüsselung des Genoms von Süßwasserpolypen (Hydra). Hydren sind ein wichtiger biologischer Modellorganismus zur Erforschung von Gewebebildung und Regeneration.

  • Zehn FWF-Anträge bewilligt

    Der österreichische Wissenschaftsfonds FWF hat im Zuge der Kuratoriumssitzung im März insgesamt zehn Anträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Innsbruck genehmigt.

  • Neuer Lehrstuhl für Energieeffizientes Bauen

    Wolfgang Streicher ist neuer Professor für Energieeffizientes Bauen mit spezieller Berücksichtigung des Einsatzes erneuerbarer Energien an der Universität Innsbruck. Finanziert wird diese neue Stiftungsprofessur, die einen Beitrag zur nachhaltigen Energieerzeugung und besseren Energienutzung in der Region leisten soll, vom Land Tirol über die Tiroler Zukunftsstiftung.

  • Asche ist ein brennendes Thema

    Rund 100 WissenschaftlerInnen aus der ganzen Welt trafen sich kürzlich auf Einladung von Prof. Heribert Insam und seiner Arbeitsgruppe vom Institut für Mikrobiologie, um die nachhaltige Verwertung von Holzasche zu diskutieren. Holzasche ist unter bestimmten Voraussetzungen ein optimales Düngemittel. Ihr nachhaltiger Einsatz könnte künftig kostspielige Entsorgungsmaßnahmen sparen.

  • 25.000 Euro für die Forschung

    Im Rahmen der Aktion D. Swarovski & Co Förderungsfonds für die Universität Innsbruck wurden 2009 25.000 Euro zur Unterstützung der Forschung an der Uni Innsbruck ausgeschrieben. Am 23. März wurden die Förderzusagen im Rahmen eines Festaktes überreicht.

  • Vom klassischen Laser zum „Quantenlaser“

    Einer Forschergruppe um Rainer Blatt und Piet Schmidt an der Universität Innsbruck ist es gelungen, einen Laser mit einem einzelnen Atom zu realisieren, der sowohl die Eigenschaften eines klassischen Lasers zeigt, als auch die quantenmechanische Natur der Atom-Photon-Wechselwirkung. Ihre Ergebnisse präsentieren die Forscher nun in der Fachzeitschrift Nature Physics.

  • Alpiner Raum als Forschungsschwerpunkt

    Der Forschungsschwerpunkt „Alpiner Raum – Mensch& Umwelt“ hat sich im März konstituiert. Die Interdisziplinarität steht dabei im Vordergrund.

  • Treibstoff Methanol: Innsbrucker Chemiker liefern wichtige Grundlagen

    Methanol gilt als ein möglicher Energieträger und Wasserstofflieferant der Zukunft. Ein Team um Dr. Bernhard Klötzer vom Institut für Physikalische Chemie lieferte nun wichtige Grundlagen für das genaue Verständnis der Methanol-Dampfreformier-Reaktion. In "Angewandte Chemie International Edition" berichten die Chemiker über die Ergebnisse ihrer Untersuchungen an einem Modell-Katalysator.

  • Molekularer Schalter entdeckt

    Innsbrucker Wissenschaftler haben einen molekularen Schalter für einen der grundlegendsten Mechanismen des Lebens gefunden. Die Forscher um Ronald Micura und Norbert Polacek vom Institut für Organische Chemie der Universität Innsbruck und dem Biozentrum der Medizinischen Universität berichten darüber in der Fachzeitschrift Nature Chemical Biology.

  • Astronomische Entdeckung: Radioblasen von Centaurus A senden Gammalicht

    In der Radiogalaxie Centaurus A gibt es riesige Radioblasen. Diese hat nun ein Forscherteam unter Beteiligung der Astroteilchenphysiker Anita Reimer und Olaf Reimer nach zehnmonatigen Beobachtungen erstmals im Gammastrahlenlicht nachgewiesen und räumlich aufgelöst. Die Daten wurden mit Hilfe des Weltraumteleskops Fermi gewonnen und in der Online-Ausgabe von Science veröffentlicht.

  • Der Start ist das Ziel

    Österreichs Profi-Rodler stehen nicht nur im Winter am Start: Schnellkraft und Beschleunigung trainieren sie das ganze Jahr über mithilfe von zwei speziellen Geräten, die an der Universität Innsbruck entwickelt wurden. Wie effektiv „Grizzly Power“ und „Speedpaddler“ in Hinblick auf den realen Startvorgang sind, untersucht Sandra Lembert vom Trainingswissenschaftlichen Zentrum.

  • Computer identifiziert Krankheiten

    Eine interdisziplinäre Kooperation der Forschungsgruppe Datenbanken und Informationssysteme (DBIS, Institut für Informatik) und der Sektion für Genetische Epidemiologie (Medizinische Universität Innsbruck) hat es sich zum Ziel gesetzt, neue genetische Merkmale als Risikofaktoren für häufige Krankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen zu lokalisieren.

  • IT-Risiken systematisch bewerten

    Die fehlende Berechenbarkeit von IT-Risiken stellt sowohl für Unternehmen als auch für IT-Versicherer ein Problem dar. Dr. Frank Innerhofer-Oberperfler vom Innsbrucker Institut für Informatik präsentierte auf der CeBIT 2010 ein im Rahmen des Forschungsprojektes BITSEC entwickeltes System zur systematischen Bewertung der Risikoexponierung von Unternehmen im IT-Bereich.

  • Musik für ein besseres Miteinander

    Unter der Schirmherrschaft des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude hat das Freie Musikzentrum München ein umfangreiches Pilotprojekt zur Gewaltprävention und Integrationsförderung an Hauptschulen durchgeführt. Die wissenschaftliche Evaluation wurde von Dr. Arthur Drexler vom Institut für Psychosoziale Intervention und Kommunikationsforschung durchgeführt.

  • 4096 Augen sehen mehr