Vortragsreihe „Italien und Europa“ eröffnet

Am Dienstag, den 4. Oktober 2005 erfolgte der Auftakt der Vortragsreihe "ITALIEN und EUROPA". Der italienische Beitrag zur europäischen Kultur“ im Claudiasaal des Italien-Zentrums der LFU. Herr em. o. Univ.-Prof. Dr. Christian Meier sprach am ersten Vortragsabend über das antike Rom und das Problem seiner Fort- und Nachwirkungen.
v.l. Dr. Barbara Tasser und Prof. Christian Meier.
Bild: v.l. Dr. Barbara Tasser und Prof. Christian Meier.

Der Claudiasaal war vergangenen Dienstag Schauplatz eines Kulturereignisses der besonderen Art. In den voll besetzten Räumlichkeiten fanden sich neben prominenten Vertreterinnen und Vertretern der Sponsoren, wie Landtagsabgeordneter Rudolf Federspiel (Land Tirol), Dr. Hansjörg Jäger (Wirtschaftskammer), Dr. Günter Unterleitner (Hypo Tirol Bank), Stadträtin Christine Oppitz-Plörer und Generalkonsul Dr. Giovanni Pedrazzoli auch zahlreiche Interessierte aus Tirols Bevölkerung ein.

 

Schon bei der Eröffnungsrede wurde auf die einflussreiche Rolle Claudia de Medicis, der die Räumlichkeiten ihren Namen zu verdanken haben, hingewiesen: „Ihre Bedeutung als Kulturvermittlerin von Italien ausgehend nach Tirol und über dessen Grenzen hinaus, macht sie zu einer Art Schirmherrin dieser Veranstaltung“, ist sich Prof. Tilmann Märk, Vizerektor für Forschung, sicher. Die Ideatorin der Reihe, Prof. Franziska Meier vom Institut für Romanistik brachte den Anwesenden die Idee der Vortragsreihe näher: „Es geht um Italien, es geht um Europa, und es geht genauer um die Impulse, die von Italien aus nach Europa im Laufe der Jahrhunderte drangen und die europäische Kultur prägten“.

 

Das antike Rom

Am ersten von insgesamt fünfzehn Vortragsabenden referierte einer der bedeutendsten Historiker Deutschlands, em. o.Univ.-Prof. Dr. Christian Meier. Er startete die Reihe mit seinem Vortrag „Das antike Rom und das Problem seiner Fort- und Nachwirkungen“. Professor Meier sprach dabei über die Wirkungsmacht des alten Roms und rief ins Bewusstsein, wie viele Spuren aus der römischen Antike auch in unserer Zeit vorzufinden sind. Prof. Meier wurde 1929 in Stolp/Pommern geboren. Er ist Professor (em.) für Alte Geschichte an der Universität München. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Dreieck Athen, Rom und Auschwitz.

 

Auch die kommenden Vorträge – immer dienstags von 18.30 bis 20 Uhr – beschäftigen sich mit den Hochphasen des italienischen Einflusses auf die Region. Es werden insgesamt neunzehn namhafte Wissenschafterinnen und Wissenschafter unterschiedlicher nationaler und fachlicher Herkunft am Italienzentrum referieren.