Erfolgreiche Summer School Innsbruck – Trient

Zum 5. Mal haben die Fakultät für Politikwissenschaft und Soziologie und der Polo Jean Monnet der Universität Trient die Internationale Summer School zu Fragen des europäischen Integrationsprozesses durchgeführt. Studierende aus elf Nationen haben daran teilgenommen.
30 Studierende aus elf Nationen nahmen an der Summer School teil.
Bild: 30 Studierende aus elf Nationen nahmen an der Summer School teil.

Angesichts der aktuellen Debatten über den weiteren Integrationsprozess der Europäischen Union konnte die von der Summer School ausgewählte Thematik aktueller nicht sein: Becoming European: Citizenship and Identity in Europa. Dabei wurde diese sehr komplexe Frage von verschiedenen Gesichtspunkten interdisziplinär angegangen.

Die beiden wissenschaftlichen Koordinatoren der Summer School Riccardo Scartezzini und Heinrich Neisser, die zugleich Inhaber einer Jean Monnet Professur sind, haben anlässlich der Übergabe der Zertifikate an die Studierenden auf die in der Zwischenzeit international angewachsene hohe Reputation der Summer School sowie auf die fruchtbringende Zusammenarbeit der beiden Universitäten hingewiesen.

Wissenschaftsaustausch über den Brenner

Traditionell findet eine der beiden Unterrichtswochen in Trient, die andere in Innsbruck statt. Dieses geografische Tandem sagt den Studierenden besonders zu, weil sie dadurch zwei universitäre Realitäten und zwei Alpenstädte kennenlernen können. In diesem Jahr begannen die Kurse in Trient (5.-10. September), gefolgt vom Aufenthalt in Innsbruck statt (11.-  16.September).

Die hohe Anzahl an Bewerbungen erforderte eine meritorische Reihung, sodass die 30 Studierenden, die schliesslich aufgenommen wurden, einen hohen wissenschaftlichen Level aufwiesen. Insgesamt nahmen an der Summer School Studierende aus elf Nationen teil: Italien, Österreich, Deutschland, Kroatien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Russland, Japan, China und Australien.

Genauso international wie die Studierenden war auch die Liste der 20 ReferentInnen, die aus 15 verschiedenen Universitäten kamen. Für den organisatorischen Ablauf zeichneten neben den beiden Koordinatoren Riccardo Scartezzini und Heinrich Neisser Alan Scott und Günther Pallaver (Fakultät für Politikwissenschaft und Soziologie) verantwortlich, sowie Cristiano Bee, Valeria Bello und Stefania Zanotti (Polo Jean Monnet in Trient).  Wie bereits in den vergangenen Jahren  wurde die Summer School von der Universität Innsbruck/Italienzentrum sowie vom Land Tirol finanziell unterstützt.

Diese gemeinsame und erfolgreiche Initiative der beiden Universitäten ist ein wichtiger Baustein für den Ausbau, die Vertiefung und Konsolidierung der wissenschaftlichen Kontakte und Zusammenarbeit der beiden Universitäten Innsbruck und Trient.  Neben der Summer School gibt es zwischen der Fakultät für Politikwissenschaft und Soziologie in Innsbruck und dem Dipartimento di  Sociologia sowie dem Polo Jean Monnet in Trient eine Reihe von weiteren Plänen, die Zusammenarbeit in der Lehre und in der Forschung noch weiter auszuweiten.