Jugend lebt Solidarität an Uni Innsbruck

Für die Initiative „Global Solidarity“ übernimmt die Jugend in Tirol Verantwortung: Diese Woche arbeiteten acht Schülerinnen von den Ursulinen einen Tag an der Universität Innsbruck. Ihre Aufwandsentschädigung geht direkt nach San Miguel in El Salvador und wird für die Errichtung eines Bildungs- und Gesundheitszentrums verwendet.
Rektor Manfried Gantner erzählt Patricia Schaffenrath und Agnes Steixner von der Geschichte der Uni Innsbruck
Bild: Rektor Manfried Gantner erzählt Patricia Schaffenrath und Agnes Steixner von der Geschichte der Uni Innsbruck

Rektor Manfried Gantner zeigt sich beeindruckt: „Unsere Universität ist der richtige Ort für engagierte, junge Menschen. Akademische und soziale Werte bilden die Grundlage für den gesellschaftlichen Beitrag einer Universität zur Förderung der Solidarität.“ Mit über 300 Partneruniversitäten ist die Uni Innsbruck weltweit vernetzt. Im Frühjahr spendete die Uni Innsbruck insgesamt über 10.000 Euro für den Bereich Aus- und Weiterbildung der vom Tsunami betroffenen Gebiete in Asien.

 

„Wir sind sehr froh, dass wir mit unserer Arbeit den Menschen in San Miguel helfen können“, erklären die beiden Schülerinnen, Patricia Schaffenrath und Agnes Steixner. Sie waren diese Woche im Büro für Öffentlichkeitsarbeit und Kulturservice beschäftigt und arbeiteten an den Vorbereitungen für den Tirol Tag in Alpbach mit. Sechs ihrer Kolleginnen haben am selben Tag in der SoWi-Bibliothek den gesamten Freihandbereich durchrevidiert.

 

Diese Aktion „tätige Solidarität“ des Vereins zur Förderung der INTERnationalen Solidarität (INTERSOL) hat das Ziel, die internationale und bilaterale Solidarität zwischen Nord und Süd zu stärken. Auf der Basis einer „schulbezogenen Veranstaltung“ mit Versicherungsschutz und Arbeitsvereinbarung leisteten beide Schülerinnen ihren Beitrag an der Uni Innsbruck.