Arbeiten und Leben in Medien-Welten

Das konventionelle eLearning ist gescheitert. Was kommt danach? Der Alltag der Knowledge Worker von heute hat kaum mehr etwas zu tun mit dieser seltsamen, scharf abgegrenzten Welt der Lerntechnologien, Lerntunnels, Lernplattformen, Lernobjekte und Multiple Choice-Kästchen. Im Rahmen einer internationalen Konferenz in Innsbruck beschäftigten sich Experten mit neuen Formen des Lernens.
Prof. Theo Hug, Peter A. Bruck und VR Tilmann Märk eröffneten die Konferenz
Bild: Prof. Theo Hug, Peter A. Bruck und VR Tilmann Märk eröffneten die Konferenz

Die Arbeits- und Lebenswelt hat sich in den letzten Jahren radikal gewandelt. Multitasking im Minutentakt wird zur Routine. Unsere Arbeit, unsere Kommunikation, unser Wissen: Alles zerfällt in immer kleinere Fragmente.
Zugleich liegt der Wissensstoff in der Luft, mikrofein verteilt. Handys, eMails, Google, das unabsehbare Archiv des World Wide Web – das alles schließt sich zusammen zu einem neuen Wissensraum mit völlig neuen Eigenschaften und Strukturen. Wo bleibt da noch Raum und Zeit, um wirklich nachhaltiges Wissen aufzubauen?

Innsbruck als Expertentreff im Global Village

Eineinhalb Tage lang war Innsbruck der Ort im Global Village, an dem sich ExpertInnen und PraktikerInnen aus aller Welt trafen, um frische Ideen auszutauschen und Konzepte für die nächste Zukunft zu diskutieren. Die Konferenz “Microlearning 2005. Working And Learning In New Media Spaces”, veranstaltet von den Research Studios Austria und der Universität Innsbruck, bot in den Veranstaltungsräumlichkeiten von trans IT im ICT-Technologiepark eine einmalige Chance, sich auf den neuesten Stand zu bringen. Die Teilnehmer kamen aus Finnland, Österreich, Australien, Japan, USA, Kanada, Deutschland, Schweiz, etc. Nokia, T-Mobile und kleine Start-Ups waren ebenso vertreten wie IT, Corporate Training, Medienwissenschaft und Pädagogik.