Hoher UN-Staatsbesuch an der Uni Innsbruck

Staatsbesuche sind an der Universität Innsbruck keine Seltenheit mehr. Letztes Jahr war Prinzessin Sirindhorn von Thailand an der Uni zu Gast. Heuer konnte Jean Ping, Präsident der 59. UN-Generalversammlung, für einen Vortrag an unserer Alma Mater gewonnen werden. Vor einer sehr gut besuchten Aula referierte er über Kooperationen zwischen reichen und armen Ländern.
v.l.: Dekan Anton Pelinka, LH DDr. Herwig van Staa, H.E. Jean Ping und VR Tilmann Märk
Bild: v.l.: Dekan Anton Pelinka, LH DDr. Herwig van Staa, H.E. Jean Ping und VR Tilmann Märk

Anlässlich seines Österreichbesuches machte Dr. Jean Ping, Präsident der 59. UN-Generalversammlung auch Tirol, Innsbruck und der Universität Innsbruck seine Aufwartung. Nach einem Empfang im Rathaus und einem Stadtbummel zum Goldenen Dachl erwies Dr. Ping der Universität Innsbruck die Ehre. Vor einer gut gefüllten Aula und im Beisein von LH Herwig van Staa und Vizerektor Tilmann Märk  hielt Ping einen Vortrag zum Thema "The role of Local and Regional Authorities in Global Governance".

"Ich bin äußerst erfreut heute hier sein zu dürfen - in dieser Universität - in der wunderschönen Stadt Innsbruck - der Hauptstadt von Tirol", erklärte Ping. In seinem Vortrag sprach er von der tragenden Rolle der reichen nördlichen Staaten zur Entwicklung der südlichen Staaten. "Internationale Kooperationen sind nicht länger nur mehr Sache von Regierungen", betonte Ping, "auch regionale Akteure werden immer wichtiger". So könnten beispielsweise lokale und regionale Akteure mit ihren Ressourcen und ihrer Stärke ihre Pendants im Süden unterstützen.

Dr. Ping stand außerdem für Fragen des Auditoriums zur Verfügung. Diese Möglichkeit wurde nicht nur von DekanInnen und ProfessorInnen genutzt, sondern auch Studierende brachten den Mut auf, dem hohen Besuch die ein oder andere Frage zu stellen. So berichtete Ping über die geplanten Reformen der Vereinten Nationen für mehr Transparenz, die sich vor allem auf vier Bereich konzentrieren werden: Entwicklung, Kollektive Sicherheit, Menschenrecht und institutionelle Reformen.

Anschließend überreichte Vizerektor Märk Geschenke der Universität Innsbruck als Andenken an den Besuch hier in Innsbruck und in Tirol. Auch hier an der Universität wird den Besuch des 59. UN-Präsidenten Dr. Ping niemand mehr so schnell vergessen, denn er hat sich im Gästebuch der Universität Innsbruck mit den Worten "es ist mir eine große Ehre hier zu sein" verewigt.