IT-Preis der Stadt Innsbruck verliehen

Am 6. Juli wurde der IT-Preis der Stadt Innsbruck an die Informatik-Studenten Thomas Eiter, Andreas Geisler, Stefan Hofer und Stefan Widerin verliehen. Mit ihrer Software MovieDB überzeugten sie die aus Vertretern der IT-Wirtschaft bestehende Jury.
IT-Preis 2010
Bild: Prof. Ruth Breu übergibt die Urkunden an die Mitglieder des Teams MovieDB.

Der IT-Preis der Stadt Innsbruck wird jährlich unter der Schirmherrschaft der Wirtschaftskammer Tirol an Studierende des Bachelor-Studiums Informatik vergeben, die im Rahmen der Lehrveranstaltung „Softwareentwicklung und Projektmanagement“ eine spezifische Aufgabenstellung bearbeiten.

Software für Cineasten

Die Herausforderung in diesem Semester war es, eine Softwarelösung für einen Filmclub zu programmieren, die neben der Verwaltung von Mitgliedern und Filmen zusätzliche Serviceleistungen wie zum Beispiel einen Trailerplayer oder Bewertungsmöglichkeiten integrieren sollte. Darüber hinaus war die Entwicklung eines Tools gefragt, das jedem Mitglied individuelle Filmempfehlungen gibt. „Das Ergebnis musste eine Reihe an vorgegeben Funktionen erfüllen, darüber hinaus stand es den Studierenden offen, zusätzliche Funktionen optional umzusetzen“, beschreibt Lehrveranstaltungsleiterin Priv.-Doz. Barbara Weber die Vorgaben. Ihre Arbeiten hatten die beiden teilnehmenden Teams VideoRE und MovieDB vor einer einschlägigen Fachjury bestehend aus Dr. Klaus Gheri (phion AG), Mag. Alexander Lechner (ACP Business Applications West GmbH), Ing. Martin Müllner (Wirtschaftskammer Tirol) und Dr. Rainer Mayr (TIWAG) zu präsentieren. Im Vordergrund standen dabei nicht nur die fertigen Ergebnisse sondern auch die zu Grunde liegenden Technologien sowie das Projekt-Management innerhalb des Teams.

Knappe Entscheidung

„Die Entscheidung zugunsten von MovieDB war sehr knapp. Beide Teams haben sehr gute Arbeit geleistet“, ließ die Jury bei der Preisverleihung verlauten. Kernstück beider Software-Lösungen war ein Empfehlungsalgorithmus zur Berechnung von fünf Filmempfehlungen, die den Geschmack jedes Mitglieds möglichst entsprechen sollten. Während MovieDB durch technische Ausgereiftheit und professionelles Projektmanagement punkten konnte, ernten Armin Gufler, Florian Hagenauer, Benedikt Hupfauf, Christof Rinner und Michael Stather von VideoRE Lob für ihre grafische Benutzeroberfläche und ihre Präsentation. Prof. Ruth Breu, Leiterin der Forschungsgruppe Quality Engineering, war sehr angetan von den Projektergebnissen: „Die Studierenden haben in diesen Projekten einen entscheidenden Schritt vom reinen Programmieren hin zur industriellen Software-Produktion geschafft.“ Beeindruckt von den Leistungen der Nachwuchsinformatiker zeigte sich nicht nur die Jury, sondern auch Gemeinderat Hans Haller, der Grüße von Bürgermeisterin Oppitz-Plörer überbrachte.

(ef)

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