Chemiker mit Eduard-Wallnöfer Preis ausgezeichnet

In diesem Jahr vergab die Eduard-Wallnöfer-Stiftung den Preis für „Forschungs- und Studienprojekte“ junger Tirolerinnen und Tiroler. Am 11. Dezember überreichte der Obmann der Stiftung, KR Ing. Martin Huter, den Preis in Höhe von € 5.000,-- an zwei Dissertanten der Uni Innsbruck für ihre zukunftsweisende Forschungsarbeit.
Eduard-Wallnöfer-Preis2007
Bild: Mag. Martin Rauch und Mag. Michael Hummel (mitte) wurden mit dem Eduard-Wallnöfer Preis ausgezeichnet.

Am Dienstag, 11. Dezember 2007, wurde der Eduard-Wallnöfer-Preis 2007 in Innsbruck vergeben. Der Geschäftsführer der Stiftung, Dr. Dietmar Bachmann, präsentierte den Jury-Bericht im Barocksaal des Hotel Europa und erläuterte das Sieger-Projekt.

 

Der Eduard-Wallnöfer-Preis für „Forschungs- und Studienprojekte" 2007 ging an die beiden Dissertanten der Universität Innsbruck, Mag. Martin Rauch und Mag. Michael Hummel, für ihre Forschungsarbeit „Funktionelle nanoskalare Werkstoffe für die Oberflächenveredelung".

 

Die beiden Chemiker arbeiten auf dem Gebiet der Nanotechnologie, das zu den hoffnungsreichsten aber auch anspruchsvollsten der Naturwissenschaften gehört. Das Projekt, das in Zusammenarbeit zwischen der Universität Innsbruck und Tiroler Industriebetrieben vorangetrieben wird, zeigt bereits jetzt überraschend positive Ergebnisse und dürfte nach Aussagen kompetenter Fachexperten in etwa 6 bis 9 Monaten erste konkrete industrielle Umsetzungserfolge zeigen.

 

Bei den Zielen des ausgezeichneten Forschungsprojektes handelt es sich in erster Linie um das Finden nanoskalarer Werkstoffe für Oberflächenveredelungen in mehreren industriellen Anwendungsbereichen. Dadurch sollen - und werden -  sich Ressourcen- und Kosteneinsparungen, aber gleichzeitig auch umweltfreundlichere Verfahren ergeben, die für wichtige Bereiche der Tiroler Industrie eine wesentliche Technologieführerschaft im globalen Wettbewerb bedeuten können.

 

Für die mutigste Ini­tiative von Tirolerinnen und Tirolern zum Wohle des Landes wird erst wieder 2010 ein Preis vergeben. Einreichungen zu diesem Preis sind jedoch jederzeit möglich

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