Innsbrucker Chemikerin punktete beim „Verbund“

Der größte österreichische Energiekonzern, der „Verbund“, vergab auch heuer wieder den anerkannten „VERENA“-Preis. Unter den 24 Einreichungen wurden sechs Preise vergeben, darunter einer an eine Innsbrucker Doktorandin.
Sylvia Eller und Prof. Peter Brüggeller
Bild: Sylvia Eller und Prof. Peter Brüggeller

Mag. Sylvia Eller wurde für  ihre Diplomarbeit, die sie in der Arbeitsgruppe von Prof.  Peter Brüggeller vom Institut für Allgemeine, Anorganische und Theoretische Chemie, verfasst hat, mit dem zweiten Platz ausgezeichnet.   Für Verbund-Vorstandsdirektor Dr. Herbert Schröfelbauer war diese Arbeit  auszuzeichnen, da sie „einen Weg in die Zukunft der Energiegewinnung aufzeigt.“

 

Die Diplomarbeit „Chelierende Phosphine und deren Verbindungen mit Übergangsmetallen“ beschäftigt sich mit  der Sonnenenergie-Gewinnung durch künstliche Photosynthese. Ein Ansatz dafür ist die Absorption des Lichtes auszunutzen, um Reduktions- und Oxidationsäquivalente, wie z.B.: Sauerstoff und Wasserstoff zu erzeugen. „Ein Beispiel für eine Zelle, die sich genau dieses Prinzips bedient, stellt die Grätzel-Zelle dar. Die Grätzel-Zelle verwendet unter anderem auch anorganische Farbstoff-Komplexe, um die Sonnenenergie aufzunehmen. In meiner Diplomarbeit habe ich mich mit der Entwicklung neuartiger Farbstoff- Komplexe für die Grätzel-Zelle beschäftigt“, erklärt Sylvia Eller.

 

Die mit 3000 Euro prämierte Arbeit entstand in enger Kooperation mit dem Direktor des Laser-Labors der Universität Californien, Univ.-Prof. Dr. Wytze E. van der Veer. Gefördert wurde die Arbeit bereits im Vorfeld durch die Aktion D. Swarovski & Co., dem Tiroler Wissenschaftsfonds und dem Fonds für wissenschaftliche Forschung (FWF).

 

Der Preis

Der VERENA wird jährlich für besonders innovative wissenschaftliche Arbeiten von Technik-StudentInnen vergeben und ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert.

 

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