Bildung als Auftrag

David F. Girard-diCarlo, der designierte Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika in Österreich, war vergangene Woche zu Gast beim American Corner der Universität Innsbruck.
v.l.: Rektor Töchterle, Botschafter David F. Girard-diCarlo und Prof. Gudrun Grabher, Leiterin des ACI
Bild: v.l.: Rektor Karlheinz Töchterle, Botschafter David F. Girard-diCarlo und Prof. Gudrun Grabher, Leiterin des ACI

David F. Girard-diCarlo  war es ein besonderes Anliegen, im Zuge seines kurzen Besuchs in Tirol auch den von seiner Vorgängerin 2007 eröffneten American Corner der Universität Innsbruck (ACI) zu besuchen.

 

Bei dem informellen Treffen unterhielten sich der Botschafter, Rektor Karlheinz Töchterle, ACI-Direktorin Prof. Gudrun Grabher  und Dr. Mathias Schennach, Leiter des Büros für Internationale Beziehungen, angeregt über die Bedeutung von Bildung, den unschätzbaren Wert internationaler Mobilitätsprogramme und des breiten Meinungsaustausches sowie Möglichkeiten verstärkter Kooperation und Unterstützung für die Projekte und Aktivitäten des ACI. Die Tatsache, dass der ACI auch nach außen wirkt und von Institutionen außerhalb der Universität und der Amerikanischen Botschaft gefördert wird, so zum Beispiel durch die Vorarlberger Landesregierung, freut den Botschafter ganz besonders. Er betonte, dass er hoffe, speziell in diese Richtung unterstützend für den ACI agieren zu können.

 

Der Botschafter, der sich sehr für die Forschungsschwerpunkte des ACI (medical humanities, law and the humanities, business/management and the humanities) interessiert, hat selbst Rechtswissenschaften studiert, war Vorstandsmitglied namhafter Organisationen und hat ein großes und erfolgreiches Unternehmen geleitet. Auch Latein ist dem neuen Botschafter mit seiner klassischen Ausbildung nicht fremd, von der er, wie er sagt, noch heute profitiert.

 

Wie David F. Girard-diCarlo sich in seiner Amtsperiode als amerikanischer Botschafter in Österreich für die Universität Innsbruck und den American Corner konkret einbringen wird, bleibt nach dem Treffen am Mittwoch Vormittag offen; dass er sich für die Bildungsideale, Aktivitäten und Forschungsprogramme des American Corner und der Universität Innsbruck einsetzen wird, ist jedoch sicher. Bildung als Auftrag steht in jedem Fall groß auf der Agenda des sympathischen Juristen, Managers und Diplomaten; ein weiterer Besuch in Innsbruck auch.

(ip)