Innsbruck meets New Delhi

Dr. Arthur Drexler vom Institut für Kommunikation im Berufsleben und Psychotherapie präsentierte eine interessante Studie bei der International Conference on Psychological Assessment in Personnel Selection in Neu Delhi.
Dr. Arthur Drexler
Bild: Dr. Arthur Drexler

Die Teilnahme von Dr. Drexler an der Konferenz und die Gelegenheit zur Vernetzung mit internationalen ExpertInnen wurde vom Büro für Internationale Beziehungen der Universität Innsbruck gefördert.

 

Die internationale Konferenz „Psychological Assessment on Personnel Selection“  in Neu Delhi fand vom 23. bis 26. November statt. Sie wurde vom indischen Verteidigungsministerium organisiert, das ein eigenes Defence Institute of Psychological Research unterhält. Die Konferenz wurde von PsychologInnen und Fachleuten besucht, die hauptsächlich in Asien aber auch in Europa und den USA forschen.

 

Dr. Drexler, der als Non-governmental Expert für den Bereich Human Factors der European Defence Agency (EDA) akkreditiert ist, präsentierte eine Studie, die er in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Bundesheer durchgeführt hat. Das Ziel der Studie bestand darin, die Stressverarbeitungsstrategien von österreichischen Alpinsoldaten zu analysieren und die Resultate zukünftig für psychologische Selektionsverfahren zu nützen. Dieser Truppenkörper ist weit über die Grenzen hinaus bekannt für die Fähigkeiten in Kampfeinsätzen, Rettungsmissionen und Überlebensstrategien im Hochgebirge. Die Ergebnisse der Studie belegen, dass sich die Stressverarbeitungsmuster der Alpinsoldaten von den Normwerten der Bevölkerung deutlich unterscheiden (Drexler, Schleich & Berger, 2007).

 

Die Präsentation wurde von den TeilnehmerInnen sehr interessiert zur Kenntnis genommen und sorgte im Anschluss für ein reges Feedback.

 

Literaturhinweis:

Drexler, A., Schleich, G., Berger, M. (2007). Stress Coping Strategies of Austrian Alpine Soldiers; Characteristics and Selection Criteria. In S. Subramony & S. Raj (Eds.), Psychological Assessment in Personnel Selection. Delhi: Defence Institute of Psychological Research (DIPR), 205 - 210.

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