Bande zwischen Innsbruck und Hanoi geknüpft

Europa und Asien nähern sich was die Themen Forschung und Bildung anbelangt immer mehr aneinander an. Auch zwischen der Universität Innsbruck und der Hanoi University of Technology entstanden Ende Juni erste Bande. Beim Besuch einer Delegation aus Hanoi an der Tiroler Alma Mater tauschte man sich unter anderem über zukünftige Kooperationen aus.
Hanoi-Delegation
Bild: v.l.: Ngo Chi Trung, Erich Thöni, Reinhard Aichner, Nguyen Hong Hanh, Mathias Schennach, Nguyen Hoai Quan

Vom 26. bis zum 28. Juni 2007 war eine Delegation der University of Technology aus Hanoi zu Gast bei Univ.-Prof. Bernd Michael Rode, der European Coordinator und National Coordinator for Austria im Rahmen des ASEA-UNINET ist. Bei ihrem Besuch machten die Gäste aus Vietnam auch einen Zwischenstopp im Büro für Internationale Beziehungen: In zahlreichen produktiven Gesprächen tauschten sich die VertreterInnen beider Universitäten über Internationalisierung im Allgemeinen und über mögliche zukünftige Kooperationen aus. Besichtigungen von Instituten – insbesondere an der Fakultät für Architektur und der Fakultät für Bauingenieurwissenschaften – standen ebenso auf dem Programm wie Gespräche mit den Universitätsbeauftragten für Internationale Beziehungen Univ.-Prof. Erich Thöni und Univ.-Prof. Christian Traweger.

 

ASEA-UNINET: europäisch-asiatische Beziehungen vertiefen

 

Das europäisch-asiatische Universitätsnetzwerk (ASEA-UNINET) wurde im Jahre 1994 von österreichischen und südostasiatischen Universitäten gegründet. Ziel des Zusammenschlusses ist es, Kooperationen in Forschung und Lehre zu forcieren und zu vereinfachen. Das Entstehen von wissenschaftlichen, kulturellen und persönlichen Beziehungen im Rahmen von Austauschprogrammen für Studierende und AkademikerInnen gehört ebenso zu den großen Anliegen des Netzwerkes wie die Initiierung gemeinsamer Forschungsprojekte. Sowohl die Universität Innsbruck als auch die Hanoi University of Technology sind Mitglieder des internationalen Netzwerkes.