Kooperation mit Malta ausbauen

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Das Mittelmeer in der Neuzeit“ am Institut für Geschichte unternahmen Anfang Mai 22 Studierende unter der Leitung von Prof. Heinz Noflatscher eine Exkursion nach Malta.
Die Studierenden in Malta
Bild: Die Studierenden in Malta

Die Studierenden besuchten die Universität in Msida und wurden dort von Prof. Victor Mallia-Milanes empfangen. Der Dean des Departements of History der Universität, Prof. Dominic Fenech, hielt für die Innsbrucker Studierenden den Vortrag „Introduction to Contemporary Malta“ und lieferte damit einen Einblick in die derzeitigen politischen und sozioökonomischen Strukturen Maltas, in die Situation Maltas innerhalb der EU und im Globalisierungswettkampf.

 

Neben dem Vortrag wartete ein volles Programm auf die Studierenden: Sie erhielten fachkundige Führungen durch eine bunte Mischung maltesischer Sehenswürdigkeiten, die von Kurzreferaten der ExkursionsteilnehmerInnen begleitet wurden. Sie besichtigten historische Unikate und würdigten damit Malta als eine wichtige politische und kulturelle Schnittstelle im Mittelmeerraum. Während der gesamten Exkursion wurde die Gruppe aus Innsbruck von der befreundeten maltesischen Universität unterstützt.

 

Die TeilnehmerInnen waren von der Exkursion begeistert und zeigten sich an der Möglichkeit eines ERASMUS-Aufenthaltes in Malta sehr interessiert. „Mit der Universität Malta besteht seit Jahren eine erfolgreiche ERASMUS-Zusammenarbeit in Anglistik und Geographie. Die Universität ist für unsere Studierenden wegen ihres breiten englischsprachigen Lehrangebotes interessant. Prof. Noflatscher hat nach Rücksprache mit dem ERASMUS-Koordinator in Geschichte, Prof. Günther Lorenz, die Übersendung eines Zusatzabkommens durch die Universität Malta für dieses Fach angekündigt“, so Dr. Mathias Schennach, Leiter des Büros für Internationale Beziehungen der Universität Innsbruck zum Ausbau der ERASMUS-Kooperation mit Malta.