Innsbruck als Zentrum der Frankophonie

Der 20. März ist der internationale Tag der Frankophonie und wird auf der ganzen Welt von 175 Millionen französischsprachigen Menschen begangen. In Österreich ist Innsbruck das Zentrum der „Tage der Frankophonie“ am 26. und 27. März, an denen zugleich das fünfjährige Bestehen des Interdisziplinären Frankreich-Schwerpunkts der Leopold-Franzens-Universität gefeiert wird.
Die Flagge der Frankophonie symbolisiert die fünf Kontinente unter französischem Einfluss. (Quelle: Wikipedia.de)
Bild: Die Flagge der Frankophonie symbolisiert die fünf Kontinente unter französischem Einfluss. (Quelle: Wikipedia.de)

Der Vizerektor für Forschung der LFU Innsbruck, Prof. Tilman Märk stellte vergangene Woche, gemeinsam mit Vertreterinnen der kooperierenden Institutionen Institut français, Institut für Romanistik, Interdisziplinärer Frankreich-Schwerpunkt, Zentrum für Kanadastudien und Literaturhaus am Inn das hochkarätige Programm der „Journées de la Francophonie“ am 26. und 27.März vor, zu denen auch der französische Botschafter, M. Pierre Viaux, in Innsbruck erwartet wird.

 

Warum gerade Innsbruck die Ehre eines solchen Zentrums zukommt, erklärt er mit der sehr modernen Universität, die als erste in Österreich solche Länderzentren mit dem Forschungs-Schwerpunkt Kultur eingerichtet hat, und ihrer auf zeitgenössische Literatur spezialisierten Romanistik, ferner mit dem sehr kreativen Französischen Kulturinstitut, dem einzigen außer Wien in Österreich, und der interdisziplinären Arbeit des Literaturhauses am Inn.

 

Im Mittelpunkt der Veranstaltungen steht am 26. März das Gemeinschaftsprojekt einer französischen Lesung von vier Autorinnen und Autoren aus drei Kontinenten, bei denen es sich um prominente Vertreter der Migrationsliteratur handelt: Sie kommen aus Haiti, Senegal, Djibouti und Russland und leben jetzt in Westen. Der doppelte Blick, die hybride Identität  gewährt besondere Aspekte, wie sie Marie-Célie Agnant (Haiti/Quebec), Fatou Diome (Senegal/Strasbourg), Abdourahmam A.Waberi (Djibouti/Caen) und der jetzt in Paris lebende russische Autor Andrej Makine, Goncourt- und Medicis-Preisträger, in ihren Büchern vermitteln. Die Tiroler Autorinnen Irene Prugger, Erika Wimmer, Barbara Hundegger und Doris Eibl werden die Texte auf deutsch lesen.

 

Ein Festakt zur Feier des fünfjährigen Bestehens des Frankreich-Schwerpunkts der Leopold-Franzens-Universität und eine Podiumsdiskussion mit den eingeladenen AutorInnen zum Thema „Frankophone Impulse – Zeitgenössisches Schreiben in französischer Sprache“ bietet weitere Vertiefung in das Phänomen der Ausstrahlungskraft des Französischen, das auf fünf Kontinenten geprochen wird.  

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