Alte Freundschaft neu belebt

Der rumänische Botschafter in Österreich, Prof. Andrei Corbea-Hoisie und der Vizerektor der Alexandru Ioan Cuza Universität in Jassy, Prof. Gheorghe Popa kamen am 12. Dezember nach Innsbruck, um mit Vizerektor Tilmann Märk über die Fortsetzung und den Ausbau der Beziehungen der beiden Universitäten zu sprechen.
v.l.: Vizerektor Gheorghe Popa, Botschafter Andrei Corbea-Hoisie und Vizerektor Tilmann Märk.
Bild: v.l.: Vizerektor Gheorghe Popa, Botschafter Andrei Corbea-Hoisie und Vizerektor Tilmann Märk.

Im Bereich Physik besteht bereits eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der LFU Innsbruck und der Alexandru Ioan Cuza Universität in Jassy. Seitens der LFU engagiert sich vor allem Prof. Roman Schrittwieser vom Institut für Ionenphysik und Angewandter Physik für die Zusammenarbeit mit der rumänischen Universität. Auch Prof. Sigurd P. Scheichl vom Institut für Germanistik hat sehr gute Beziehungen zur Alexandru Ioan Cuza Universität in Iasi. Zu den Pionieren dieser Zusammenarbeit zählen auch Prof. Maria Iliescu und Dr. Kurt Scharr.

 

Botschafter Corbea-Hoisie, der das Treffen in Innsbruck initiiert hat, stellte fest, dass die Perspektiven für die Zusammenarbeit der beiden Universitäten besonders im Hinblick auf die künftige EU-Mitgliedschaft Rumäniens sehr gut sind. „Die wirtschaftlichen Beziehungen Österreichs zu Rumänien sind ausgezeichnet. Österreich ist mit 8,5 Milliarden Euro der wichtigste Investor in unserem Land. Eine verstärkte Zusammenarbeit im wissenschaftlichen Bereich ist unter diesem Aspekt noch erstrebenswerter“, so der rumänische Botschafter.

 

„Die Qualität der bereits bestehenden Kooperationen mit Jassy ist unbestritten“, bestätigte Vizerektor Märk und unterzeichnete gemeinsam mit dem Vizerektor der Alexandru Ioan Cuza Universität in Iasi Prof. Gheorghe Popa eine Absichtserklärung für einen Kooperationsvertrag, der unter anderem die gemeinsamen Forschungstätigkeiten, die Mobilität der Studierenden und Lehrenden sowie den Wissensaustausch regeln soll.

 

„Die genaue Ausarbeitung des Vertrages wird etwa sechs bis 12 Monate in Anspruch nehmen. Die endgültige Unterzeichnung wird  in feierlichem Rahmen stattfinden“, erklärte Dr. Mathias Schennach, Leiter des Büros für Internationale Beziehungen abschließend.

 

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