LFU Innsbruck präsentiert Neuerscheinungen zum Südtiroler Autonomierecht in Bozen

Anfang November wurden die Neuerscheinungen in die Reihe „Italienisches Öffentliches Recht“ an der Leopold-Franzens-Universität in Bozen der Öffentlichkeit vorgestellt.
Hauptgebäude der Universität Innsbruck
Bild: Hauptgebäude der Universität Innsbruck

Die Reihe wird vom Institut für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre getragen und    von Prof. Norbert Wimmer, Prof.   Roland Riz, Prof. Klaus Dubis und Dr. Esther Happacher Brezinka im Studia-Verlag in Innsbruck herausgegeben. Auch Band 3 und 4 der Reihe, die von AbsolventInnen des Integrierten Diplomstudiums der Rechtswissenschaften – Italienisches Recht verfasst wurden, zeichnen sich durch Aktualität und Praxisbezug aus.  

 

Andrea Durnwalder erarbeitete mit ihrer Diplomarbeit „Der Friedensrichter aus verfassungsrechtlicher Sicht. Besonderheiten in der Region Trentino-Südtirol“ die erste umfassende Darstellung über den Friedensrichter im Rahmen des Südtiroler Autonomiesystems.

 

Stefan Oberrauch befasste sich im Rahmen seines Dissertationsstudiums mit dem Thema „Ethnischer Proporz und Arbeitsvermittlungsvorrang. Südtiroler Minderheitenschutz und Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU“.

 

Institutsleiter Prof. Wimmer konnte hohe Gäste aus dem Südtiroler Landtag, der Justiz und der Landesverwaltung begrüßen. Prof. Riz hob hervor, dass durch die Reihe und die in ihr erscheinenden Publikationen eine jahrelange Tradition der Landesuniversität, im Bereich der Südtiroler Autonomie zu forschen, fortgesetzt und vertieft werde. Er wies darauf hin, dass damit ein weiterer Schritt zur Verwirklichung einer   Grundlage für einen Corpus iuris des Südtiroler Autonomierechts gesetzt wurde. Beide Werke, so die Herausgeber, stellen einen wertvollen Beitrag zur Verbindung zwischen Universität und juristischem Alltag dar.

 

Finanziell ermöglicht wurde die Herausgabe der beiden Bände durch die Stiftung Südtiroler Sparkasse. Deren Vertreter Dr. Marjan Cescutti die signalisierte die Bereitschaft, auch in Zukunft die Forschungstätigkeit junger Südtiroler ForscherInnen zu unterstützen.