Rektoren aus Osteuropa treffen sich an der LFU Innsbruck

Die Mitglieder der Central European Rectors' Conference kamen am Montag, 16.10.2006 an der LFU Innsbruck zusammen, um aktuelle bildungspolitische Fragen zu diskutieren.
v.l.: Rektor Georg Winckler, Dr. Marie Fojtikova (Tschechien), Rektor Manfried Gantner und Rektor Damir Magas (Kroatien)
Bild: v.l.: Rektor Georg Winckler, Dr. Marie Fojtikova (Tschechien), Rektor Manfried Gantner und Rektor Damir Magas (Kroatien)

Die TeilnehmerInnen aus den Ländern Kroatien, Tschechien, Polen, Slowakei, Slowenien und Österreich tauschten sich im Rahmen der Konferenz über die Rolle und Erfahrungen der nationalen Rektorenkonferenzen aus, besprachen aktuelle Probleme in den jeweiligen Ländern und schufen eine Basis für künftige Kooperationen. Gastgeber Rektor Manfried Gantner war es besonders wichtig, die Entwicklung seit der letzten Central European Rectors´ Conference 2005 in Prag festzuhalten und die Probleme und Anliegen der einzelnen Rektorenkonferenzen zu besprechen.

 

Mehr Studierende in Osteuropa

Rektor Christoph Badelt, Präsident der Österreichischen Rektorenkonferenz, fand vor allem die Tatsache bemerkenswert, dass die Zahl der Studierenden in den Zentraleuropäischen Nachbarländern Polen, Slowakei, Ungarn und Slowenien in den letzten Jahren von 2-3 % auf 5% der Bevölkerung angestiegen sind. Diese Entwicklung wirft seiner Ansicht nach einige Fragen auf: „Das große Wachstum der Wirtschaft und der daraus entstehende Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften stellt die Universitäten dieser Länder vor die Frage, in welchen Institutionen dieses Wissen vermittelt werden soll und wie dies finanziert werden kann.“

 

Europas Unis besser positionieren

„Es ist notwendig, die Universitäten europaweit besser zu strukturieren und zu differenzieren. Es wird nicht jeder alles machen können“, ist Rektor Georg Winckler, Präsident der European University Association, überzeugt.

In Bezug auf die Österreichische Bildungspolitik sind sie sich über das vorrangige Ziel einig, dass künftig mindestens 2% des Bruttoinlandsproduktes als Fördermittel in den Hochschulsektor fließen sollen.