Innsbruck als Tagungsort für MathematikerInnen aus aller Welt

Mitte September war Innsbruck zum dritten Mal in Serie Treffpunkt für MathematikerInnen aus aller Welt. Beim diesjährigen Workshop standen neue Entwicklungen auf dem Gebiet der numerischen Lösung von Differential- und Integralgleichungen im Zentrum des Interesses. Der Workshop fand im Rahmen des Interreg IIIA Projektes „Wissenschaftliches Rechnen“ statt.
Grafik
Bild: Grafik

Die Intention des Interreg IIIA Projektes „Wissenschaftliches Rechnen“ ist es, wissenschaftliche Kontakte zwischen MathematikerInnen der Universitäten Bozen, Innsbruck, Triest und Udine zu stärken. Im Rahmen dieses Projektes wurden bisher 6 Veranstaltungen (Sommerschulen, Workshops) von Seiten der Universitäten Triest und Innsbruck durchgeführt. Die Organisation von 3 Workshops lag dabei bei Alexander Ostermann und Mechthild Thalhammer (Institut für Mathematik). Nachdem die Beiträge in den Jahren 2004 und 2005 den Themen „Numerical Methods for Evolution Equations“ und „Mathematical Models in Life Science“ gewidmet waren, standen beim heurigen Workshop Fragestellungen aus dem Bereich „Innovative Integrators for Differential and Delay Equations“ im Mittelpunkt der Diskussionen. 

MathematikerInnen aus aller Welt – vertreten waren die Nationalitäten Belgien, Deutschland, Finnland, Großbritannien, Italien, Irland, Kanada, Kroatien, Niederlande, Norwegen, Portugal, Russland, Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechische Republik und Österreich – zeigten sich begeistert vom wissenschaftlichen (und nichtwissenschaftlichen) Programm. Im kleineren Rahmen mit jeweils rund 35 TeilnehmerInnen hatten junge sowie arrivierte ForscherInnen ausreichend Gelegenheit zu Wissens- und Erfahrungsaustausch. Abwechslungsreich war auch die Zeit nach den Vorträgen – bei Stadtbesichtigungen, Wanderungen und Ausflügen gab es Gelegenheit, Innsbruck und Umgebung kennen zu lernen – und dass sich Innsbruck in allen Jahren von seiner sonnigen Seite zeigte, trug außerdem zum Erfolg der Treffen bei.

Nach oben scrollen