Vorstellung Gastprofessorin Gabriele Lakomski

Am 2. Mai 2006 stellte die Fakultät für Betriebswirtschaft vertreten durch Dekan Prof. Stephan Laske und Prof. Hans Hinterhuber offiziell Prof. Gabriele Lakomski von der University of Melbourne vor. Als Gastprofessorin lehrt Prof. Lakomski dieses Semester am Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus.
v.l. Prof. Hans Hinterhuber, Prof. Gabriele Lakomski, Dekan Prof. Stephan Laske und Dr. Birgit Renzl.
Bild: v.l. Prof. Hans Hinterhuber, Prof. Gabriele Lakomski, Dekan Prof. Stephan Laske und Dr. Birgit Renzl.

Prof. Gabriele Lakomski leitet das Centre for Organizational Learning and Leadership an der Universität Melbourne in Australien. Mit ihren Studien an Universitäten in Deutschland, USA und Australien überschreitet sie nicht nur die Grenzen zwischen den Kontinenten, sondern versucht auch abgegrenzte Forschungsgebiete im Bereich des Organisationalen Lernens, Organisationskultur, Leadership und Wissensmanagement zu integrieren. Prof. Lakomski lehrt dieses Semester an der LFU.

In ihrem Begrüßungsvortrag präsentierte sie die Kerngebiete ihrer Forschung über Leadership. Schwerpunkt ihrer Forschung ist das Thema des organisatorischen Lernens, das der Beschäftigung mit Leadership vorzuziehen sei, da Firmen mehr vom kognitiven Potential aller Mitarbeiter abhängig seien als von dem der Führung. Gute Führung sei immer wichtig, aber sie kann am Ende nicht als Hauptursache für Leistung benannt werden. Nachzulesen in ihrem kürzlich erschienen Buch „Managing without Leaderhip – Towards a Theory of Organizational Functioning“.

Prof. Lakomski engagiert sich in der internationalen Scientific Community sowohl aktiv mit ihren Veröffentlichungen als auch beratend als Mitglied von zahlreichen Advisory und Editorial Boards. Erstmals in Innsbruck war sie vor 2 Jahren anlässlich der internationalen Wissensmanagement-Konferenz „Organizational Learning, Knowledge, and Capabilties (OKLC)“, die vom Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus organisiert wurde.