9.Mai 2006 - Europatag in Innsbruck

Im Zeichen des Europäischen Jahres der Mobilität der ArbeitnehmerInnen und der EU-Präsidentschaft stand der Europatag am 9. Mai 2006 in der Innsbrucker Rathausgalerie. Einrichtungen mit Europabezug, wie „EuropeDirect“ des Landes, der Fachbereich EU-Regionalpolitik, die Tiroler Wirtschaftskammer, die Arbeiterkammer, die LFU und viele mehr, informierten zum Thema.
v.l. Reinhard Aichner (BIB), Julia Papst (WK), Michelle Heller und Mathias Schennach (BIB).
Bild: v.l. Reinhard Aichner (BIB), Julia Papst (WK), Michelle Heller und Mathias Schennach (BIB).

Die LFU Innsbruck wurde durch Michelle Heller vom Büro für Internationale Beziehungen vertreten. Sie präsentierten den Interessierten die Möglichkeiten eines Studiums im europäischen Ausland im Rahmen des Erasmus Programms. Studierende erhalten bereits während dem Studium die Möglichkeit, Auslandserfahrungen zu sammeln, indem sie ein oder zwei Semester an einer Partnerinstitution verbringen. Für nicht wenige Studierende wird dieser Aufenthalt der erste Schritt zu einer späteren Berufstätigkeit im europäischen Ausland.

Andere Programmpunkte waren unter anderem die Präsentation des Leonardo Projektes „TirolerInnnen auf der Walz“ (gemeinsam mit WK und AK), die Vorstellung des Jakobswegs sowie der Stadt Freiburg, nicht nur eine Partnerstadt Innsbrucks sondern auch eine der ersten Partneruniversitäten der Leopold-Franzens-Universität.

Geschichtliche Hintergründe

Der Europatag, ein europäische Festtag, hat seine Wurzeln in der „Schuman Erklärung“. Der französische Außenminister Robert Schuman veröffentlichte 1950 eine Erklärung, in der er die enge Zusammenarbeit der Kohle- und Stahlindustrie Westeuropas vorschlug und damit den Weg für ein friedliches Europa ebnete. In Erinnerung wird der 9. Mai europaweit gefeiert.